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Von Kopf bis Fuß … Eine Hommage an Friedrich Hollaender
„Er war immer ein Genie gewesen – von Kopf bis Fuß, das kann ich beschwören, ein Genie“, schreibt Billy Wilder über Friedrich Hollaender. Dem Schöpfer so vieler grandioser und unvergessener Melodien ist unsere neue Folge gewidmet. Natürlich geht es auch um die Musik und die Geschichten rund um den „Blauen Engel“. Doch schon vorher war Hollaender einer der umtriebigsten Köpfe der Berliner Avantgarde: Er machte Kabarett, tat sich mit den Weintraub Syncopators zusammen, der wohl modernsten Band der Zeit, erkannte früh, was der Tonfilm kann, und hatte nebenbei nicht nur eine Frau glücklich zu machen.
Um all das zu erzählen, haben wir Inka Pabst eingeladen. Ihr biografisches Kinderbuch „Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ ist gerade erschienen, und mit ihrem Ensemble, den Berliner Vokaphonikern, bringt sie Hollaender zu Gehör. Mit dabei sind außerdem Musikexperte Stephan Wuthe mit seinen Schellackplatten, Elisabeth Trautwein-Heymann, Tochter des Komponisten Werner Richard Heymann, und Thimo Butzmann, Archivar des Theaters des Westens.
Freut euch auf eine Folge voller Musik, Anekdoten und Witz über einen echten Klangzauberer.
GÄSTE
INKA PABST - Schauspielerin, Sängerin, Autorin
STEPHAN WUTHE - unser Musikexperte
ELISABETH TRAUTMANN-HEYMANN - Autorin und vieles mehr, Tochter von Werner Richard Heymann
THIMO BUTZMANN - Archivbeauftragter im Theater des Westens
VERANSTALTUNGSHINWEIS
DIE FRIEDRICH HOLLAENDER REVUE
EMPFEHLUNG
Sprecher im Intro: Arne Krasting, Else Edelstahl
Kriminalgericht Moabit, Turmstraße, 8. Mai 1931. Von den Massen unbemerkt betritt Adolf Hitler das Gerichtsgebäude, wo er als Zeuge geladen ist. Der Führer der NSDAP ahnt noch nicht, dass ihn am Ende des Tages ein junger Anwalt so in die Enge treiben wird, dass er die Fassung verliert.
GÄSTE
Dr. Christoph Mauntel, Präsident des Landgerichts I
Achim von Borries, Regisseur
Alexander Vogel, Jurist und Historiker
VERANSTALTUNGEN
Von Caligari nach Babylon. Fahrradtour durch das Weißensee der 1920er Jahre.
Vom Blutmai zum Ballhaus. Rundgang mit Arne Krasting durch den Wedding der 1920er Jahre.
Bohème Sauvage auf der Spree
PODCASTEMPFEHLUNG
Plot House Folge 10 "Von dem Anwalt, der Hitler bloßstellte"
BUCHEMPFEHLUNG
Litten, Irmgard: Eine Mutter kämpft gegen Hitler, 2019, Ars Vivendi Verlag
Sprecher im Intro: Arne Krasting, Else Edelstahl
Blumen, Barrikaden und Verfassung. Weimar und der Beginn der Republik
Die kleine Stadt Weimar ist mit Fahnen des Deutschen Reiches beflaggt. Im Nationaltheater zieren Lorbeerbäume und Blumensträuße den Saal. Am 6. Februar 1919 um 15:15 Uhr ergreift Friedrich Ebert das Wort und eröffnet feierlich die Nationalversammlung. Die Republik beginnt ihre Arbeit.
• Goldstaub-Gast: Stephan Zänker, Vorsitzender des Vereins Weimarer Republik e.V. und Leiter des Hauses der Weimarer Republik
• Danke an Holger Thurm, den rasenden Reporter aus Weimar und Experten für Podcast und Storytelling: https://podactive.fm/#team
• Verlosung: Stummfilmkonzert des Metropolis Orchester Berlin am 22.03.2026 im Theater im Delphi: https://www.metropolis-orchester-berlin.eu/termine/
• Veranstaltungstipp: „5 Jahre Fassadengeflüster“. Lesung und Empfang mit Arne im Romanischen Café am 10.03.2026 https://romanisches-cafe.berlin/event/fassadengefluester/
• Link zu Reichstagsprotokollen: https://www.reichstagsprotokolle.de
Weihnachten steht vor der Tür. Diesmal sind Else und Arne auch wieder dabei und haben für euch einige schöne Geschichten ausgegraben. Wisst ihr schon, was ihr euren Liebsten zu Weihnachten schenkt? Wenn nicht, hört doch einmal, was Heinrich und Thomas Mann euch vor genau 100 Jahren vorgeschlagen haben – vielleicht ist es ja immer noch aktuell.
Ihr erfahrt außerdem, was es mit den „silbernen Weihnachten“ auf sich hat und wie die Berliner Kaufhäuser die Menschen zwischen Konsum und Staunen verführen. Ein bisschen Weihnachtsmusik gibt es natürlich auch.
Und nun: Zündet euch ein paar Räucherkerzen an, schenkt euch einen Glühwein ein und genießt mit uns die Weihnachtszeit.
GAST
ARTIKEL aus „Auf den Tag genau“:
Tragt euch in unsere Mailinglist ein unter: gold-staub.de
Goldstaub war für euch unterwegs in Berlin, Frankfurt und Mannheim. Wir stellen vier Ausstellungen vor, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der 1920er Jahre beschäftigen und durften dafür mit den Kuratorinnen sprechen.
Gäste:
Michal Friedlander, Kuratorin der Ausstellung “WIDERSTÄNDE. Jüdische Designerinnen der Moderne“ im Jüdischen Museum Berlin. https://www.jmberlin.de/ausstellung-widerstaende-juedische-designerinnen-der-moderne
Mette Kleinsteubner, Kuratorin der Ausstellung „Inszeniertes Selbst“ in der Berlinischen Galerie, https://berlinischegalerie.de/pressemitteilung/marta-astfalck-vietz/
Grit Weber, stellvertretende Direktorin und Kuratorin für Design, Kunst und Medien des Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main, https://www.museumangewandtekunst.de/de/besuch/ausstellungen/100-jahre-das-neue-frankfurt/
Dr. Manuela Husemann, Kuratorin der Ausstellung „Berlin, Paris und anderswo. Mario von Bucovich Fotografien 1925 – 1947“ der Kunsthalle Mannheim
Mitten im wunderschönen Forst Grunewald, fernab des wilden Großstadtstreibens, befindet sich einer der kuriosesten Orte Berlins: der Selbstmörderfriedhof… Schaurig-schön ist er, umgeben von Bäumen und durch ein Holztor zugänglich. Für lange Zeit war es der einzige Ort in Deutschland, an dem unbekannte Tote und Selbstmörder ihre letzte Ruhe finden durften. In der Weimarer Republik hatte Selbstmord Konjunktur. Viele Menschen sind extra nach Berlin gefahren, um dort freiwillig in den Tod zu gehen. Wir sprechen mit Tina Knaus über die Entstehung des Friedhofs und einige besondere Todesfälle. Tina moderiert zusammen mit ihrer Kollegin Alex den Podcast „Nur über meine Leiche“ und hat sich intensiv mit der Geschichte des Friedhofs beschäftigt. Wir werden in unserer Folge erfahren, warum sich ausgerechnet hier der Friedhof befand, warum der Fall eines Mädchens in die Medizingeschichte eingegangen ist und wie die Affäre eines Rittmeisters a.D. mit einer Komtess endete. Und auch das Geheimnis von Elses besonderer Beziehung zu dem Friedhof wird gelüftet.
Unsere Gäste:
Tinas Instagram-Account: https://www.instagram.com/tinaknaus?igsh=MXc5cjZ0eXpneHJicQ%3D%3D
Willkommen zu unserer Folge Nummer 50. Sie ist für uns eine der bewegendsten. Im Mittelpunkt steht der Filmemacher Marcel Ophüls, der vor einem Monat mit 97 Jahren gestorben ist.
Dank seines Enkelsohnes Benjamin Seyfert können wir den Erinnerungen des gebürtigen Frankfurters lauschen – mit Anekdoten über seine Kindheit im Berlin der späten Weimarer Republik, über die Flucht nach Paris und vor allem über seinen Vater, den berühmten Regisseur Max Ophüls.
GÄSTE
Andreas Benjamin Seyfert
Marcel Ophüls
…und Danke an die wie immer wunderbare Stimme von Holger Thurm sowie die berührenden Zeilen von Frank Berzbach!
BUCHEMPFEHLUNGEN
Marcel Ophüls: Meines Vaters Sohn. Erinnerungen. (Mémoires d’un fils à papa.) Aus dem Französischen von Jens Rosteck. Propyläen, Berlin 2015
Max Ophüls: Spiel im Dasein. Eine Rückblende. Mit einem Vorwort von Marcel Ophüls und einem Nachwort von Hilde Ophüls. Herausgegeben, bebildert und kommentiert von Helmut G. Asper. Alexander Verlag, Berlin 2015
EMPFEHLUNGEN
Else und Arne live bei Radio1 am 3. Juli um 19:35 Uhr
…und kommt mit uns 2026 mit auf Kreuzfahrt.
Im Jahr 1928 stirbt Anita Berber, nur 29 Jahre alt, im Bethanien-Krankenhaus in Berlin-Kreuzberg. Femme fatale, Todesgöttin der Inflation, Priesterin der Dekadenz, Vamp oder einfach nur die berüchtigte Skandalnudel: mit vielen zweifelhaften Bezeichnungen wurde sie bedacht. Aber greifen diese nicht zu kurz? Zwei kürzlich erschienene Bücher nähern sich auf ganz unterschiedliche Weise dem außergewöhnlichen Leben dieser Künstlerin, das vor allem eines war: intensiv und exzessiv. Else und Arne haben mit den zwei Autoren gesprochen, Armin Fuhrer („Sextropolis. Anita Berber und das wilde Berlin der Zwanzigerjahre“) und Steffen Schröder („Der ewige Tanz“). Gemeinsam mit beiden spüren sie Fragen nach wie: Wie kam es zum Wandel vom Ausdruckstanz hin zu immer provokanteren, düster-erotischen Nackttänzen? Welche Rolle spielten die Männer an ihrer Seite, insbesondere Sebastian Droste? Wie hielten Drogen und Rauschmittel Einzug in ihr Leben? Mit welchen berühmten Regisseuren und Schauspielern arbeitete sie? Wohin führte sie ihre letzte Reise? Und inwiefern spiegelt ihr Leben den Geist der frühen Weimarer Republik wider – oder sogar unsere Gegenwart? Zum Schluss unternimmt Arne noch einen kleinen Ausflug nach Mannheim, wo derzeit eine Sonderausstellung zu den 1920er Jahren läuft. Die Stadt feiert das 100-jährige Jubiläum der ersten Ausstellung zur Neuen Sachlichkeit.
Gesprächspartner
Termine für die Lesungen des neuen Buches findet ihr auf seiner Website:
Armin Fuhrer, Journalist und Schriftsteller: https://arminfuhrer.de
Dr. Anja Gillen, Kuratorin im Marchivum Mannheim
Ausstellung „Wie Tag und Nacht. Leben in den Goldenen Zwanziger Jahren“
Release-Party Romanisches Café
Am 20. Dezember 1927 eröffnet mit großem Pomp und zahlreichen Flaschen Champagner die Brasserie La Coupole. Hier, aber auch in den benachbarten Cafés, trifft sich die kulturelle Avantgarde Europas und feiert das Pariser Leben in den „Années Folles“. Else und Arne schauen sich einige dieser Etablissements genauer an. Orte, an denen geliebt und gestritten wird, Bücher geschrieben, ganze Kunstrichtungen verdammt sowie andere dafür geboren werden und ab und zu auch Austern auf den Tischen landen. Wir treffen auf bekannte Gesichter wie den Schriftsteller Ernest Hemingway, den Fotografen Man Ray, die „Königin von Montparnasse“, Kiki, und einige mehr. Der zweite Teil dieser Folge ist der Musik gewidmet, die damals in Paris zu hören war. Er ist Mitschnitt einer Abendveranstaltung in den Ausstellungsräumen des „Romanischen Cafés“. Stephan Wuthe hat hierfür einige seiner Schellackplatten mitgebracht und plaudert mit Arne über Notte and his Creole Band, die Mistinguette, Josephine Baker, Marianne Oswald, Marlene Dietrich, Eva Busch und Zarah Leander…Viel Spaß bei unserer Exkursion in die schönste Stadt der Welt!
GAST: Stephan Wuthe,
TIPPS:
Show „A tribute to Josephine“ im Wintergarten, diverse Termine bis zum 23. Februar 2025 (einige davon mit Alice Francis)
Ausstellung DAS ROMANISCHE CAFÉ IM BERLIN DER 1920ER JAHRE im Europacenter, bis zum 31. Januar 2025.
Vielen Dank für die Unterstützung der Live-Sendung in der Ausstellung über das Romanische Café an den Europa-Beauftragten des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf
Sprecher im Intro: Arne Krasting, Else Edelstahl
GÄSTE:
TIPS:
Sprecher im Intro: Arne Krasting, Else Edelstahl
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