Goldstaub - Der Zwanziger Jahre  Podcast

Goldstaub - Der Zwanziger Jahre Podcast

By Else Edelstahl und Arne KrastingSociety & Culture
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Goldstaub - Der Zwanziger Jahre Podcast episodes

  • Folge 56 - Von Kopf bis Fuß… Eine Hommage an Friedrich Hollaender

    Von Kopf bis Fuß … Eine Hommage an Friedrich Hollaender

    „Er war immer ein Genie gewesen – von Kopf bis Fuß, das kann ich beschwören, ein Genie“, schreibt Billy Wilder über Friedrich Hollaender. Dem Schöpfer so vieler grandioser und unvergessener Melodien ist unsere neue Folge gewidmet. Natürlich geht es auch um die Musik und die Geschichten rund um den „Blauen Engel“. Doch schon vorher war Hollaender einer der umtriebigsten Köpfe der Berliner Avantgarde: Er machte Kabarett, tat sich mit den Weintraub Syncopators zusammen, der wohl modernsten Band der Zeit, erkannte früh, was der Tonfilm kann, und hatte nebenbei nicht nur eine Frau glücklich zu machen.

    Um all das zu erzählen, haben wir Inka Pabst eingeladen. Ihr biografisches Kinderbuch „Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ ist gerade erschienen, und mit ihrem Ensemble, den Berliner Vokaphonikern, bringt sie Hollaender zu Gehör. Mit dabei sind außerdem Musikexperte Stephan Wuthe mit seinen Schellackplatten, Elisabeth Trautwein-Heymann, Tochter des Komponisten Werner Richard Heymann, und Thimo Butzmann, Archivar des Theaters des Westens.

    Freut euch auf eine Folge voller Musik, Anekdoten und Witz über einen echten Klangzauberer.

    GÄSTE

    INKA PABST - Schauspielerin, Sängerin, Autorin

    …mit ihrem Gemahl ROGER PABST

    STEPHAN WUTHE - unser Musikexperte

    ELISABETH TRAUTMANN-HEYMANN - Autorin und vieles mehr, Tochter von Werner Richard Heymann

    THIMO BUTZMANN - Archivbeauftragter im Theater des Westens

    VERANSTALTUNGSHINWEIS

    DIE FRIEDRICH HOLLAENDER REVUE

    Samstag, 24. Oktober 2026 THEATER OST, Berlin – 20h
    www.theater-ost.de

    EMPFEHLUNG

    "Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt"
    Ein biografisches Bilderbuch über den Komponisten Friedrich Hollaender, mit QR-Codes zum Anhören der Lieder. Für Kinder ab 6 Jahren.
    Text: Inka Pabst, Illustration: Hendrik Jonas, Musik: Berliner Vocaphoniker, Technische Betreuung: Jens-Uwe Glasa
    Tulipan Verlag, 2026
    ISBN: 978-3-86429-704-5

    Sprecher im Intro: Arne Krasting, Else Edelstahl

    Sprecher im Outro: Fritzi Haberlandt
    Musik: The Sazerac Swingers
    Fotos Goldstaub: Hendrik Schneller

    1 hr 31 min
  • Folge 55 - Ein Tag im Kriminalgericht. Hans Litten, der unbeugsame Anwalt

    Kriminalgericht Moabit, Turmstraße, 8. Mai 1931. Von den Massen unbemerkt betritt Adolf Hitler das Gerichtsgebäude, wo er als Zeuge geladen ist. Der Führer der NSDAP ahnt noch nicht, dass ihn am Ende des Tages ein junger Anwalt so in die Enge treiben wird, dass er die Fassung verliert.

    Hans Litten hat sich als „Anwalt des Proletariats“ einen Namen gemacht. Mutig stellt er sich dem Staatsapparat und den immer stärker werdenden Nationalsozialisten entgegen. In Berlin erinnern heute zahlreiche Orte an ihn, und auch die Serie „Babylon Berlin“ hat ihm ein filmisches Denkmal gesetzt. Wir sprechen mit Dr. Christoph Mauntel, Präsident des Landgericht Berlin I, über Leben und Wirken dieses unerschrockenen Kämpfers für Gerechtigkeit.
    Außerdem erklärt Achim von Borries, Regisseur von „Babylon Berlin“, was ihn an Hans Litten fasziniert und wie die historische Figur ihren Weg in die Serie fand. Und schließlich geht es um Justiz und die prächtigen Berliner Justizpaläste: Arne spricht mit Alexander Vogel über ihr gemeinsames Buch „Justizgeflüster. Berliner Gerichte und Gefängnisse“.

    GÄSTE

    Dr. Christoph Mauntel, Präsident des Landgerichts I

    Achim von Borries, Regisseur

    Alexander Vogel, Jurist und Historiker

    VERANSTALTUNGEN

    Von Caligari nach Babylon. Fahrradtour durch das Weißensee der 1920er Jahre.

    1. Juni um 16 - 19 Uhr
    2. Tickets

      Vom Blutmai zum Ballhaus. Rundgang mit Arne Krasting durch den Wedding der 1920er Jahre.

      1. Juli, 12:30 - 15 Uhr
      2. Tickets

        Bohème Sauvage auf der Spree

        1. August, ab 19:30 Uhr
        2. Tickets:

          PODCASTEMPFEHLUNG

          Plot House Folge 10 "Von dem Anwalt, der Hitler bloßstellte"

          BUCHEMPFEHLUNG

          Litten, Irmgard: Eine Mutter kämpft gegen Hitler, 2019, Ars Vivendi Verlag

          Sprecher im Intro: Arne Krasting, Else Edelstahl

          Sprecher im Outro: Fritzi Haberlandt
          Musik: The Sazerac Swingers
          Fotos Goldstaub: Hendrik Schneller

          1 hr 31 min
        3. Folge 54 - Blumen, Barrikaden und Verfassung. Weimar und der Beginn der Republik

          Blumen, Barrikaden und Verfassung. Weimar und der Beginn der Republik

          Die kleine Stadt Weimar ist mit Fahnen des Deutschen Reiches beflaggt. Im Nationaltheater zieren Lorbeerbäume und Blumensträuße den Saal. Am 6. Februar 1919 um 15:15 Uhr ergreift Friedrich Ebert das Wort und eröffnet feierlich die Nationalversammlung. Die Republik beginnt ihre Arbeit.

          Doch von der „Weimarer Republik“ spricht damals noch niemand. In dieser Folge richten wir den Blick auf das erste halbe Jahr der Republik: Wie kam die Nationalversammlung in das verschlafene Nest Weimar? Welche anderen Städte wurden ausgestochen? Und wie ging man mit den immensen logistischen Herausforderungen um? Was sagten eigentlich die Weimarer dazu, dass plötzlich die Reichshauptstadt mit Tausenden Beamten und Journalisten vor der Tür stand? Und dass sie plötzlich Schwierigkeiten hatten, zum Bäcker zu gehen?
          Unser Experte auf dem Goldstaub-So
          fa ist Stephan Zänker vom Verein Weimarer Republik e. V., Leiter des Hauses der Weimarer Republik. Mit ihm sprechen wir über diese intensiven Anfangsjahre – und klären, ob auch in Weimar auf dem Vulkan getanzt und gefeiert wurde, was genau Friedrich Ebert nachgesagt wurde und wer in dieser Zeit besonders profitierte. Es geht um die Bedeutung des Telefons, um die Würdigung von Apfelsinen, um Mobiliar aus dem Berliner Reichstag, um einen nächtlichen Gang von Friedrich Ebert und Philipp Scheidemann bewaffnet mit Pistolen durch das Schloss und vieles mehr. Und natürlich würdigen wir, was die Weimarer Republik inhaltlich alles auf den Weg gebracht hat. Wir enden mit Friedrich Ebert: „Besonders herzlich begrüße ich die Frauen“.

          • Goldstaub-Gast: Stephan Zänker, Vorsitzender des Vereins Weimarer Republik e.V. und Leiter des Hauses der Weimarer Republik

          o Verein: https://www.weimarer-republik.net/verein/
          o Museum: https://www.hdwr.de

          • Danke an Holger Thurm, den rasenden Reporter aus Weimar und Experten für Podcast und Storytelling: https://podactive.fm/#team

          • Verlosung: Stummfilmkonzert des Metropolis Orchester Berlin am 22.03.2026 im Theater im Delphi: https://www.metropolis-orchester-berlin.eu/termine/

          • Veranstaltungstipp: „5 Jahre Fassadengeflüster“. Lesung und Empfang mit Arne im Romanischen Café am 10.03.2026 https://romanisches-cafe.berlin/event/fassadengefluester/

          • Link zu Reichstagsprotokollen: https://www.reichstagsprotokolle.de

          1 hr 1 min
        4. Folge 53 - Karpfen auf dem Tisch, Paris im Blick, Geschenke im Kopf. Die Weihnachtsfolge

          Weihnachten steht vor der Tür. Diesmal sind Else und Arne auch wieder dabei und haben für euch einige schöne Geschichten ausgegraben. Wisst ihr schon, was ihr euren Liebsten zu Weihnachten schenkt? Wenn nicht, hört doch einmal, was Heinrich und Thomas Mann euch vor genau 100 Jahren vorgeschlagen haben – vielleicht ist es ja immer noch aktuell.

          Gemeinsam mit Robert Sollich, einem der Gründer des Podcasts „Auf den Tag genau“, schauen wir uns an, wie sich Hamburg auf Weihnachten vorbereitet – inklusive der Rezepte für einen leckeren Weihnachtskarpfen. Und was machen die Pariser? Das weiß natürlich Kurt Tucholsky. Vor allem warnt er davor, im Dezember die Tür zu öffnen!

          Ihr erfahrt außerdem, was es mit den „silbernen Weihnachten“ auf sich hat und wie die Berliner Kaufhäuser die Menschen zwischen Konsum und Staunen verführen. Ein bisschen Weihnachtsmusik gibt es natürlich auch.

          Und nun: Zündet euch ein paar Räucherkerzen an, schenkt euch einen Glühwein ein und genießt mit uns die Weihnachtszeit.

          GAST

          Robert Sollich von "Auf den Tag genau"

          ARTIKEL aus „Auf den Tag genau“:

          • 02. Dez 1925
          • 12. Dez 1925
          • Tragt euch in unsere Mailinglist ein unter: gold-staub.de

            58 min
          • Folge 52 - Sonderfolge - Fotografie, Design, Städtebau. Die Weimarer Republik in aktuellen Ausstellungen

            Goldstaub war für euch unterwegs in Berlin, Frankfurt und Mannheim. Wir stellen vier Ausstellungen vor, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der 1920er Jahre beschäftigen und durften dafür mit den Kuratorinnen sprechen.

            Unsere Reise beginnt im Jüdischen Museum Berlin. Die Ausstellung „WIDERSTÄNDE. Jüdische Designerinnen der Moderne“ würdigt das Schaffen von 60 deutsch-jüdischen Kunsthandwerkerinnen. Eine jahrzehntelange Arbeit mündet in dieser fantastischen Ausstellung mit zahlreichen bisher nie gezeigten Exponaten. Kuratorin Michal Friedlander stellt uns einige der größtenteils unbekannten Frauen vor.
            Ebenfalls in Berlin befindet sich die Berlinische Galerie. „Inszeniertes Selbst“ heißt die Ausstellung über die ebenfalls wenig bekannte Künstlerin Marta Astfalck-Vietz (1901–1994), die neben vielen faszinierenden Selbstinszenierungen auch Akt- und Tanzfotografien sowie experimentelle Bilder hinterlassen hat. Kuratorin Mette Kleinsteubner erzählt uns, wie humorvoll die Künstlerin Geschlechterrollen hinterfragt.
            Die nächste Ausstellung ist gleichzeitig eine Geburtstagsfeier: 100 Jahre Neues Frankfurt, 100 Jahre revolutionäres Stadtplanungsprogramm, 100 Jahre Gemeinwohlorientierung.
            Grit Weber, die stellvertretende Direktorin und Kuratorin für Design, Kunst und Medien des Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main, zeigt uns, dass nicht nur in Berlin damals ein äußerst moderner Wohnungsbau stattfand. Ihr Museum hat gleich mehrere Ausstellungen zu diesem Thema zu bieten.
            Unsere Ausstellungsreise endet in Mannheim, wo Kuratorin Dr. Manuela Husemann uns einen Fotografen präsentiert, der äußerst erfolgreich in der Weimarer Republik war, bevor er vergessen wurde: „Berlin, Paris und anderswo. Mario von Bucovich Fotografien 1925–1947“ ist der Titel einer Ausstellung, in der auch besondere Fotos von Marlene Dietrich zu entdecken sind.
            Viel Spaß mit den Gesprächen und hoffentlich eine schöne Ausstellungsreise auch euch!

            Gäste:

            Michal Friedlander, Kuratorin der Ausstellung “WIDERSTÄNDE. Jüdische Designerinnen der Moderne“ im Jüdischen Museum Berlin. https://www.jmberlin.de/ausstellung-widerstaende-juedische-designerinnen-der-moderne

            Mette Kleinsteubner, Kuratorin der Ausstellung „Inszeniertes Selbst“ in der Berlinischen Galerie, https://berlinischegalerie.de/pressemitteilung/marta-astfalck-vietz/

            Grit Weber, stellvertretende Direktorin und Kuratorin für Design, Kunst und Medien des Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main, https://www.museumangewandtekunst.de/de/besuch/ausstellungen/100-jahre-das-neue-frankfurt/

            Dr. Manuela Husemann, Kuratorin der Ausstellung „Berlin, Paris und anderswo. Mario von Bucovich Fotografien 1925 – 1947“ der Kunsthalle Mannheim

            1 hr 7 min
          • Folge 51 - Ein stiller Ort für unruhige Seelen. Der Selbstmörderfriedhof Grunewald

            Mitten im wunderschönen Forst Grunewald, fernab des wilden Großstadtstreibens, befindet sich einer der kuriosesten Orte Berlins: der Selbstmörderfriedhof… Schaurig-schön ist er, umgeben von Bäumen und durch ein Holztor zugänglich. Für lange Zeit war es der einzige Ort in Deutschland, an dem unbekannte Tote und Selbstmörder ihre letzte Ruhe finden durften. In der Weimarer Republik hatte Selbstmord Konjunktur. Viele Menschen sind extra nach Berlin gefahren, um dort freiwillig in den Tod zu gehen. Wir sprechen mit Tina Knaus über die Entstehung des Friedhofs und einige besondere Todesfälle. Tina moderiert zusammen mit ihrer Kollegin Alex den Podcast „Nur über meine Leiche“ und hat sich intensiv mit der Geschichte des Friedhofs beschäftigt. Wir werden in unserer Folge erfahren, warum sich ausgerechnet hier der Friedhof befand, warum der Fall eines Mädchens in die Medizingeschichte eingegangen ist und wie die Affäre eines Rittmeisters a.D. mit einer Komtess endete. Und auch das Geheimnis von Elses besonderer Beziehung zu dem Friedhof wird gelüftet.

            Unsere Gäste:

            Tina und Alex vom Podcast „Nur über meine Leiche“: https://open.spotify.com/show/39576XIycSRkmhKca3KuMT?si=bf5a182118c04aad

            Tinas Instagram-Account: https://www.instagram.com/tinaknaus?igsh=MXc5cjZ0eXpneHJicQ%3D%3D

            1 hr 1 min
          • Folge 50 - „Ich weiß vom Tonfilm, dass es das gibt“.
            Die Filmemacher Max und Marcel Ophüls im Porträt

            Willkommen zu unserer Folge Nummer 50. Sie ist für uns eine der bewegendsten. Im Mittelpunkt steht der Filmemacher Marcel Ophüls, der vor einem Monat mit 97 Jahren gestorben ist.

            Dank seines Enkelsohnes Benjamin Seyfert können wir den Erinnerungen des gebürtigen Frankfurters lauschen – mit Anekdoten über seine Kindheit im Berlin der späten Weimarer Republik, über die Flucht nach Paris und vor allem über seinen Vater, den berühmten Regisseur Max Ophüls.

            Die Theater-Karriere von Max nimmt Fahrt auf in Wien und Breslau, aber zum Film kommt er in Berlin. Dort taucht er ein in das wilde und verrückte Leben mit WegbegleiterInnen wie Billy Wilder, Erich Kästner, Conrad Veidt oder Rosa Valetti. Die Erzählungen von Marcel Ophüls beleuchten eine der aufregendsten Momente des deutschen Films. Wir erfahren, wie Karl Valentin als Zirkusdirektor zum Film kommt, hören Gustav Gründgens kontrolliert schneidende Stimme in „Liebelei“, lassen Marcel sein Lieblingsfilmlied singen und erfahren vom tragischen Absturz eines Filmstars. Und was wissen wir vom Tonfilm, dass es das gibt? Auch das werdet ihr erfahren in unserer neuen Folge.

            GÄSTE

            Andreas Benjamin Seyfert

            Marcel Ophüls

            …und Danke an die wie immer wunderbare Stimme von Holger Thurm sowie die berührenden Zeilen von Frank Berzbach!

            BUCHEMPFEHLUNGEN

            Marcel Ophüls: Meines Vaters Sohn. Erinnerungen. (Mémoires d’un fils à papa.) Aus dem Französischen von Jens Rosteck. Propyläen, Berlin 2015

            Max Ophüls: Spiel im Dasein. Eine Rückblende. Mit einem Vorwort von Marcel Ophüls und einem Nachwort von Hilde Ophüls. Herausgegeben, bebildert und kommentiert von Helmut G. Asper. Alexander Verlag, Berlin 2015

            EMPFEHLUNGEN

            Else und Arne live bei Radio1 am 3. Juli um 19:35 Uhr

            …und kommt mit uns 2026 mit auf Kreuzfahrt.

            Mit Champagner, Charleston und Electro-Swing: MS Europa bittet 2026 zur exklusiven Kurzreise entakng der Côte d'Azur mit "Gatsby Nights auf hoher See"

            1 hr 33 min
          • Folge 49 - Tanz bis in den Tod. Das kurze Leben der Anita Berber.

            Im Jahr 1928 stirbt Anita Berber, nur 29 Jahre alt, im Bethanien-Krankenhaus in Berlin-Kreuzberg. Femme fatale, Todesgöttin der Inflation, Priesterin der Dekadenz, Vamp oder einfach nur die berüchtigte Skandalnudel: mit vielen zweifelhaften Bezeichnungen wurde sie bedacht. Aber greifen diese nicht zu kurz? Zwei kürzlich erschienene Bücher nähern sich auf ganz unterschiedliche Weise dem außergewöhnlichen Leben dieser Künstlerin, das vor allem eines war: intensiv und exzessiv. Else und Arne haben mit den zwei Autoren gesprochen, Armin Fuhrer („Sextropolis. Anita Berber und das wilde Berlin der Zwanzigerjahre“) und Steffen Schröder („Der ewige Tanz“). Gemeinsam mit beiden spüren sie Fragen nach wie: Wie kam es zum Wandel vom Ausdruckstanz hin zu immer provokanteren, düster-erotischen Nackttänzen? Welche Rolle spielten die Männer an ihrer Seite, insbesondere Sebastian Droste? Wie hielten Drogen und Rauschmittel Einzug in ihr Leben? Mit welchen berühmten Regisseuren und Schauspielern arbeitete sie? Wohin führte sie ihre letzte Reise? Und inwiefern spiegelt ihr Leben den Geist der frühen Weimarer Republik wider – oder sogar unsere Gegenwart? Zum Schluss unternimmt Arne noch einen kleinen Ausflug nach Mannheim, wo derzeit eine Sonderausstellung zu den 1920er Jahren läuft. Die Stadt feiert das 100-jährige Jubiläum der ersten Ausstellung zur Neuen Sachlichkeit.

            Gesprächspartner

            Steffen Schröder, Schauspieler und Autor: https://www.steffenschroeder.com

            • Planck oder Als das Licht seine Leichtigkeit verlor. Roman. Rowohlt Berlin 2022
            • Der ewige Tanz. Roman. Rowohlt Berlin 2025
            • Termine für die Lesungen des neuen Buches findet ihr auf seiner Website:

              Armin Fuhrer, Journalist und Schriftsteller: https://arminfuhrer.de

              • Sextropolis. Anita Berber und das wilde Berlin der Zwanzigerjahre. BeBra Verlag, Berlin 2024
              • Hunger & Ekstase. Berlin 1922/23. BeBra Verlag, Berlin 2022
              • Dr. Anja Gillen, Kuratorin im Marchivum Mannheim

                Ausstellung „Wie Tag und Nacht. Leben in den Goldenen Zwanziger Jahren“

                Marchivum Mannheim, Archivplatz 1, 68169 Mannheim

                Release-Party Romanisches Café

                Weitere Infos und Anmeldung hier

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                Sprecher im Intro: Arne Krasting, Else Edelstahl
                Sprecher im Outro: Fritzi Haberlandt
                Musik: The Sazerac Swingers (https://www.sazeracswingers.com/http://)
                Fotos Goldstaub: Hendrik Schneller(https://hendrik-schneller.de/)
                Sprecher im Outro: Fritzi Haberlandt, Arne Krasting, Else Edelstahl
                Musik: The Sazerac Swingers
                Fotos Goldstaub: Hendrik Schneller

                1 hr 32 min
              • Folge 48 - Bienvenue à La Coupole! Ein Ausflug nach Paris

                Am 20. Dezember 1927 eröffnet mit großem Pomp und zahlreichen Flaschen Champagner die Brasserie La Coupole. Hier, aber auch in den benachbarten Cafés, trifft sich die kulturelle Avantgarde Europas und feiert das Pariser Leben in den „Années Folles“. Else und Arne schauen sich einige dieser Etablissements genauer an. Orte, an denen geliebt und gestritten wird, Bücher geschrieben, ganze Kunstrichtungen verdammt sowie andere dafür geboren werden und ab und zu auch Austern auf den Tischen landen. Wir treffen auf bekannte Gesichter wie den Schriftsteller Ernest Hemingway, den Fotografen Man Ray, die „Königin von Montparnasse“, Kiki, und einige mehr. Der zweite Teil dieser Folge ist der Musik gewidmet, die damals in Paris zu hören war. Er ist Mitschnitt einer Abendveranstaltung in den Ausstellungsräumen des „Romanischen Cafés“. Stephan Wuthe hat hierfür einige seiner Schellackplatten mitgebracht und plaudert mit Arne über Notte and his Creole Band, die Mistinguette, Josephine Baker, Marianne Oswald, Marlene Dietrich, Eva Busch und Zarah Leander…Viel Spaß bei unserer Exkursion in die schönste Stadt der Welt!

                GAST: Stephan Wuthe,

                https://www.swingtime.de/navig/swing_fr.html

                TIPPS:

                100 Jahre Murnaus letzter Mann. Filmkonzert zum Jubiläum mit dem Metropolis Orchester Berlin, 03. Januar 2025, 19:30, ehemaliges Stummfilmkino Delphi.
                https://theater-im-delphi.de/programm/?prod=355

                Show „A tribute to Josephine“ im Wintergarten, diverse Termine bis zum 23. Februar 2025 (einige davon mit Alice Francis)

                https://wintergarten-berlin.de/shows/josephine/

                Ausstellung DAS ROMANISCHE CAFÉ IM BERLIN DER 1920ER JAHRE im Europacenter, bis zum 31. Januar 2025.

                https://romanisches-cafe.berlin

                Vielen Dank für die Unterstützung der Live-Sendung in der Ausstellung über das Romanische Café an den Europa-Beauftragten des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf

                Sprecher im Intro: Arne Krasting, Else Edelstahl

                Sprecher im Outro: Fritzi Haberlandt
                Musik: The Sazerac Swingers
                Fotos Goldstaub: Hendrik Schneller
                Sprecher im Outro: Fritzi Haberlandt, Arne Krasting, Else Edelstahl
                Musik: The Sazerac Swingers
                Fotos Goldstaub: Hendrik Schneller

                2 hr 33 min
              • Folge 47 - Asta Nielsen. Aus dem Leben des ersten Filmstars.
                Aufnahme des Live-Podcasts

                GÄSTE:

                • Nicola Kothlow, Szenische Stadtführungen; https://www.nicola-kothlow.de
                • Andrea Koschwitz, Dramaturgin, Kuratorin und Dozentin
                • Michael Funk, Betreiber der Pension Funk https://www.hotel-pensionfunk.de
                • TIPS:

                  • Feature zum Filmstudio Schönholzer Heide: https://www.pankow-weissensee-prenzlauerberg.berlin/de/lost-places
                  • Asta Nielsen: Filmgenie und Neue Frau, von Barbara Beuys (Insel Verlag 2022)
                  • Im Paradies. Erzählungen von Asta Nielsen, illustriert von Kat Menschik (Galliani, 2023)
                  • "Gaucho-Tanz" auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=d3y8azOFKdM
                  • TV-Dokumentation "Asta Nielsen: Europas erste Filmikone der Stummfilm-Ära" https://www.youtube.com/watch?v=2oZn9eGmB_w
                  • Ausstellung zum Thema "Pankow im Film": (bis 15.12.2024) "https://www.visitberlin.de/de/event/kino-pankow-neue-ausstellung
                  • Sprecher im Intro: Arne Krasting, Else Edelstahl

                    Sprecher im Outro: Fritzi Haberlandt
                    Musik: The Sazerac Swingers
                    Fotos Goldstaub: Hendrik Schneller
                    Sprecher im Outro: Fritzi Haberlandt, Arne Krasting, Else Edelstahl
                    Musik: The Sazerac Swingers
                    Fotos Goldstaub: Hendrik Schneller

                    1 hr 38 min

                  About Goldstaub - Der Zwanziger Jahre Podcast

                  From the publisher's feed

                  Goldstaub ist der erste Podcast, der komplett den Zwanziger Jahren gewidmet ist. Else Edelstahl, die Grande Dame der Boheme Sauvage und Arne Krasting, Historiker und Gründer von Zeitreisen, entführen die Hörer in die Zeit der Weimarer Republik

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