Warum können wir oft sehr genau sagen, was gerade nicht gut läuft, aber bleiben bei den guten Dingen bei einem einfachen „Alles gut“?
In dieser Folge geht es darum, warum es uns manchmal so schwerfällt, angenehme (im Englischen: positive) Emotionen wahrzunehmen und zu benennen, was der Negativity Bias damit zu tun hat und wie positive Emotionen unseren Blick auf die Welt verändern können.
Außerdem geht es um eine einfache Frage: Was ist dieses „gut“ eigentlich gerade?
Je genauer wir wahrnehmen und benennen können, was wir fühlen, desto differenzierter wird aus einem einfachen „gut“ unser tatsächliches Erleben.
Vielleicht hilft dir diese Liste dabei, im Alltag etwas genauer hinzuschauen:
Ruhig & wohlig: gelassen · entspannt · ruhig · friedlich · geborgen · sicher · behaglich · zufrieden · gelöst · erleichtert
Freudig & lebendig: froh · fröhlich · heiter · amüsiert · beschwingt · ausgelassen · verspielt · lebendig · begeistert · euphorisch
Neugierig & inspiriert: interessiert · neugierig · fasziniert · inspiriert · angeregt · staunend · beeindruckt · ehrfürchtig
Verbunden & geliebt: dankbar · liebevoll · berührt · gerührt · verbunden · zugehörig · angenommen · gesehen · verstanden · wertgeschätzt · geborgen
Stark & selbstwirksam: stolz · mutig · entschlossen · kraftvoll · kompetent · selbstsicher · bestärkt · souverän · motiviert · tatkräftig
Hoffnungsvoll & nach vorn gerichtet: hoffnungsvoll · zuversichtlich · optimistisch · erwartungsvoll · vorfreudig · vertrauensvoll · offen
Frei & leicht: frei · befreit · leicht · unbeschwert · sorglos · erleichtert · gelöst
Speicher dir die Liste ab oder mach einen Screenshot. Und wenn du das nächste Mal denkst „Mir geht’s gut“, frag dich:
Was ist dieses „gut“ eigentlich gerade?
Was waren heute deine drei guten Dinge und welche Emotion steckt jeweils dahinter?
Wenn du mir deine Antwort schicken möchtest oder eine Frage hast, die ich in einer der nächsten Folgen aufgreifen soll, schreib mir:
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