Gredig direkt

Gredig direkt

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Gredig direkt episodes

  • mit Mutter und Schwester des tödlich verunfallten Radsportlers Gino Mäder
    Ein Unfall an der Tour de Suisse 2023 beendete das Leben des Radprofi Gino Mäder. Die Trauer ist riesig, vielen galt Mäder als Sportler mit Vorbildcharakter. Bei «Gredig direkt» versuchen Mutter Sandra Mäder und Schwester Lisa Camenzind den Verlust und das Leben nach der Tragödie in Worte zu fassen.
    Am 16. Juni 2023 erlagt Gino Mäder im Spital Chur den Verletzungen, die er tags zuvor bei einem Sturz auf der Tour de Suisse erlitten hatte. Der Schweizer fuhr für das Team von Bahrain Victorious und galt vielen im Krisengeschüttelten Profiradsport als integrer Sportler mit Vorbildcharakter.
    Mäder: Sportlich talentiert und menschlich integer
    Mit aussergewöhnlichen sportlichen Talenten gesegnet, war Mäder auch nie um eine offene und bedachte Antwort verlegen, wenn es darum ging Missstände wie Doping anzusprechen. Der fatale Sturz am Albulapass beendete das Leben eines aussergewöhnlich nachdenklichen Sportlers. Bei «Gredig direkt» sprechen Ginos Mutter und eine seiner Schwestern über ihren unfassbaren Verlust, über den Umgang mit Trauer und Trost.
    37 min
  • mit Monika Bolliger und Thomas Greminger über Leid und Krieg in Israel
    Seit dem Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober führt das israelische Militär Krieg gegen die palästinensische Terrororganisation im Gazastreifen. Monika Bolliger und Thomas Greminger sprechen bei «Gredig direkt» über Israel im Krieg.
    Am Morgen des 7. Oktobers griffen Kämpfer der palästinensischen Terrororganisation Hamas Israel an. Mit seinem brutalen Vorgehen hat Hamas Israel überrascht. Während das Land noch immer unter Schock steht, verhängte Israel den Kriegszustand und bereitet nun offenbar eine Grossoffensive im Gazastreifen vor. Wie könnten nächste militärische Schritte aussehen, und was ist von Hamas weiter zu erwarten? Bei «Gredig direkt» diskutieren die Redaktorin Nahost von «Der Spiegel» Monika Bolliger sowie Thomas Greminger, Direktor des Genfer Zentrums für Sicherheitspolitik.
    32 min
  • mit Nahost-Experte Erich Gysling über die Gewalt-Eskalation in Israel
    Die brutalen Angriffe der radikal-islamischen Hamas auf Israel mit über tausend Toten haben weltweit Bestürzung und Schock ausgelöst. Nahost-Kenner Erich Gysling sowie das SRF-Korrespondententeam vor Ort ordnen die Situation ein und sprechen über deren Auswirkungen auf die Region.
    Der 7. Oktober 2023 sei das 9/11 für Israel, sagte der israelische UN-Botschafter nach dem Grossangriff der Hamas, dem Hunderte von Menschen – grösstenteils schutzlose Zivilistinnen und Zivilisten – zum Opfer fielen. Expertinnen und Experten sind sich einig: Mit der brutalen Gewalt-Eskalation hat der jahrzehntelange Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern eine neue Dimension erreicht. Auch Erich Gysling, der die Situation im Nahen Osten als Journalist seit Jahrzehnten eng verfolgt, spricht von einer «anderen Dimension des Terrors».
    Als Antwort auf den Überfall der Hamas hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Kriegszustand ausgerufen und massive Vergeltung angekündigt. Gleichzeitig droht im Norden des Landes eine zweite Front, nachdem es zu Kämpfen mit dem Iran verbündeten schiitischen Hisbollah-Kämpfern kam. Droht in der Region ein Flächenbrand? Und welche Rolle spielen die Grossmächte im Konflikt? Einschätzungen zur Lage von Publizist Erich Gysling und den SRF-Nahost-Korrespondenten Anita Bünter und Jonas Bischoff vor Ort in «Gredig direkt».
    36 min
  • mit Korrespondentin Luzia Tschirky über Krieg und Frieden in schwierigen Zeiten
    SRF-Reporterin Luzia Tschirky brachte den Schrecken des russischen Angriffskrieges in Schweizer Wohnzimmer. Bei «Gredig direkt» erzählt Tschirky, welche Spuren der Krieg bei ihr hinterlassen hat und warum sie eine Pause in ihrem Job einlegt.
    Mit dem 24. Februar 2022 begann eine neue Zeitrechnung für Luzia Tschirky. Der Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine änderte schlagartig alles im Leben der Sarganserin. Über Nacht wurde aus der Korrespondentin eine Kriegsreporterin. Tschirky selbst bezeichnet dieses Datum als Zäsur. Fortan berichtete sie aus den umkämpften Gebieten, von Kriegsgräueln, Flucht und Elend.
    Als die Situation im vergangenen Jahr zu brenzlig wurde, zog SRF sein Team ab. Tschirky, mittlerweile hochschwanger, koordinierte fortan ihre Crew in der Ukraine von Warschau aus. Im Mai 2023 wurde die «Journalistin des Jahres 2022» erstmals Mutter.
    Im Kopf hallt der Krieg noch lange nach
    Doch auch fernab der Front liessen sie die Schicksale in den umkämpften Gebieten nicht los. «Es vergeht kein Tag ohne Gedanken an die Menschen in der Ukraine», gab Tschirky zu. Anfang August kehrte sie nach ihrem Mutterschaftsurlaub ins Krisengebiet zum angestammten Team zurück.
    Diese Woche nun endet Luzia Tschirkys Einsatz als Korrespondentin. Schweren Herzens lege sie ihren Posten auf eigenen Wunsch und früher als geplant nieder, informierte die 33-Jährige. Die Berichterstattung aus dem Kriegsgebiet habe sie tief erschüttert, beteuert sie. Über diese Zeit möchte Tschirky nun ein Buch schreiben. Nach ihrem vorerst letzten Einsatz in der Ukraine spricht Luzia Tschirky bei «Gredig direkt» über die Schrecken des Krieges, über Putins Herrschaft und die Macht der Hoffnung.
    36 min
  • mit Marc Trauffer über Musik, Heimat und Abgrenzung
    Marc Trauffer lässt Glocken klingeln, schmettert Mundart und führt die Holzspielwaren-Fabrik der Eltern weiter. Wer ist der selbsternannte «Alpentainer», der sich allem Helvetischen mit Haut und Haar verschrieben hat? Antworten vom Berner am Tag der Schweizer Musik bei «Gredig direkt».
    Der 43-jährige Marc A. Trauffer bespielt scheinbar mühelos zahlreiche Bühnen. Als Musiker und selbsternannter «Alpentainer» feiert er schweizweit grosse Erfolge. Zuletzt begeisterte er gemeinsam mit Kollege Gölä als Büezer Bueben die Massen. Nun setzt er seine Solokarriere mit Mundartrock fort. Dieser scheint ihm seit dem Beginn seiner Karriere mit Airbäg am Herzen zu liegen.
    Unternehmer und Büezer
    Zudem führt Trauffer in dritter Generation das familieneigene Holzspielwaren-Unternehmen. Er ist im Wortsinn «dä mit de Chüe» und seit diesem Jahr zudem noch Hotelier und Gastronom. Warum setzt der kernige Unternehmer und Musiker rundum auf Swissness und wieviel Kalkül steckt hinter dem Geschäft mit Holzkuh, Jodel und Schwyzerörgeli? Woher kommt die Sehnsucht nach urchigen Klängen und heiler Bergkulisse? Am Tag der Schweizer Musik diskutiert Marc Trauffer bei «Gredig direkt» über Tradition, Moderne und Verantwortung in einer globalisierten Welt.
    35 min
  • mit Pfarrer Nicolas Betticher über sexuellen Missbrauch, Macht und Moral
    Seit langem kritisierte Pfarrer Nicolas Betticher den Umgang von Missbrauchs-Vorwürfen innerhalb der katholischen Kirche. Nun hat eine Studie erschreckende Fakten hervorgebracht. Bei «Gredig direkt» spricht der Berner Priester über Verantwortung, Schuld und Vertuschung.
    Die erste Studie zu sexuellen Übergriffen in der katholischen Kirche hat Verstörendes zu Tage befördert. Forschende der Universität Zürich berichten nach umfangreicher Auswertung von Material von einem innerkirchlichen System, welches im Falle von sexuellen Grenzüberschreitungen durch Priester bewusst vertuschte, verschwieg, ignorierte.
    Schutz von schuldigen Kirchenmännern hatte oberste Priorität
    Kritiker, welche diese Schweige-Kodex der Kirchenoberen anprangerten, wurden übergangen oder degradiert. Einer von Ihnen ist der Berner Pfarrer Nicolas Betticher. In einem Brief hat er den Vatikan über die Missbrauchsfälle informiert, worauf aus Rom die Order an den Churer Bischof Bonnemain kam, eine Untersuchung einzuleiten.
    Die publizierte Studie untermauert in vielen Punkten Bettichers Vorwürfe. Wie ist es möglich, dass schwerste Grenzüberschreitungen für die kirchlichen Täter beinahe immer folgenlos blieben? Bei «Gredig direkt» spricht Priester und Kirchenrechtler Nicolas Betticher über Machtmissbrauch und darüber, wie wirksame Prävention im System Kirche aussehen soll.
    35 min
  • zur Zukunft der UBS
    Am Donnerstag veröffentlicht die UBS Quartalszahlen und Zukunftspläne. Bei «Gredig direkt» diskutieren der ehemalige UBS-Chefökonom Klaus Wellershoff und BILANZ-Chefredaktor und Buchautor Dirk Schütz über die Zwangsfusion und über Risiken und Chancen der neuen «Monsterbank».
    Am 19. März 2023 wurde die Schweiz von einem regelrechten Erdbeben heimgesucht. Die einst stolze Grossbank Credit Suisse lag gebeutelt am Boden. Der Bundesrat beschloss die sofortige Zwangsübernahme der CS durch die UBS. Mit diesem Schritt endete nicht nur eine 167-jährige Firmengeschichte, der Absturz der Traditionsbank war auch ein Schock fürs Selbstverständnis der Schweizer Finanzindustrie. Von nun an spielt nur noch die UBS im Welt-Konzert der Grossen mit.
    Harmonie nach «Zwangsheirat» und Aderlass beim Personal?
    Gut fünf Monate nach der Übernahme veröffentlicht die UBS ihre Halbjahreszahlen. Erwartet werden zudem neue Informationen zum Stand der Integration der Credit Suisse. Gleichzeitig geht die Aufarbeitung der Ereignisse rund um das CS-Fiasko weiter:
    Wie konnte es zu diesem beispiellosen Absturz kommen? Wer hat wann welche Fehler begangen und wer trägt die grösste Verantwortung? Antworten darauf gibt auch ein neues Buch von BILANZ-Chefredaktor Dirk Schütz. Zusammen mit Ökonom Klaus Wellershoff diskutiert er in «Gredig direkt» über den Fall der CS und die Zukunft der UBS.
    36 min
  • mit Fussball-Expertin und Ex-Nati-Spielerin Kathrin Lehmann und Fussballerin Sarina Heeb
    Die Frauen-WM hat Begeisterung ausgelöst – und gezeigt, wie weit die Schweiz der Weltspitze hinterherhinkt. Stösst Frauen-Fussball auch nach der WM auf genügend Interesse, um daraus ein Geschäft zu machen? Darüber sprechen Kathrin Lehmann und Sarina Heeb bei «Gredig direkt».
    Der internationale Frauen-Fussball holt auf, zumindest gemessen an Einschaltquoten, Zuschauerzahlen und medialer Aufmerksamkeit. Wenn es ums Geld geht, hinkt er dem Männer-Fussball weit hinterher. Kathrin Lehmann kennt das Geschäft, sie war lange Jahre selbst Profi im In- und Ausland, heute arbeitet sie als Fussball-Expertin beim ZDF, als Verwaltungsrätin bei Swiss Ice Hockey, sie tritt als Rednerin auf und bietet Management-Ausbildungen an.
    Was tun, damit mehr Geld in den Frauen-Fussball fliesst?
    Bei «Gredig direkt» sagt sie, was aus ihrer Sicht passieren muss, damit die Euphorie über die WM hinaus anhält, damit in der Schweiz mehr Geld in den Frauen-Fussball fliesst und damit dereinst mehr als 200 Zuschauerinnen und Zuschauer ein Super-League-Spiel der Frauen besuchen.
    Wie hart der Weg an die Spitze ist, weiss Sarina Heeb. Die 20-Jährige hat beim FC Zürich gespielt, beim FC St.Gallen, in der Bundesliga bei Duisburg. Aktuell ist sie in Österreich bei Altach unter Vertrag, trainiert bis zu zwei Mal täglich – und arbeitet daneben 30 Prozent.
    37 min
  • mit Bernhard Russi über die wilden 70er, Limits und Verlust
    Bernhard Russi ist auch Jahrzehnte nach seinem Abschied vom Skirennsport der
    Sympathieträger schlechthin. Zu seinem 75. Geburtstag spricht der Andermatter bei «Gredig direkt» über persönliche Hochs und Tiefs und verrät, was er noch anpacken möchte.
    Bernhard Russi ist Spitzenskifahrer, Pistenarchitekt, Werbe-Ikone, Partner, Vater und Grossvater. In den 1970er-Jahren holte der junge Mann aus den Urner Bergen Olympiagold, Olympiasilber, WM-Gold und zweimal den Abfahrtsweltcup. Bereits 1978 verliess er den Skizirkus wieder. Doch der gesellschaftliche Aufstieg des Bernhard Russi begann erst dann so richtig.
    Die Karriere nach der Karriere
    Scheinbar mühelos baute Russi sich mit Disziplin, Bescheidenheit und den richtigen Beratern eine zweite Karriere ohne Verfallsdatum auf. «Bernhard National» war geboren und auch Dekaden später hat der Stern des Urners nichts von seiner Strahlkraft eingebüsst. An seinem 75. Geburtstag spricht der Publikumsliebling bei «Gredig direkt» über sein Leben auf der Überholspur. Dabei spart der Grossvater im Gespräch mit Urs Gredig auch dunkle Momente nicht aus. Bernhard Russi verrät, was er unternimmt, um mental fit zu bleiben und ob er hie und da immer noch ans Limit geht.
    53 min
  • zu 30 Jahre «Arena» mit Sandro Brotz und Filippo Leutenegger
    Seit 30 Jahren wird in der «Arena» diskutiert, gestritten und argumentiert. Wie die politische Diskussionssendung von SRF die mediale Debattenkultur im Land verändert hat und wie gross der Einfluss der Moderationsperson dabei ist, darüber sprechen die zwei «Dompteure» mit Urs Gredig.
    Weil er überzeugt ist, dass man im Stehen anders diskutiert als im Sitzen, gründete der ehemalige SRF-Journalist Filippo Leutenegger vor 30 Jahren die Sendung «Arena». Forthin wurde an Stehtischen diskutiert und gestritten, das Fernsehstudio wurde zum Schauplatz hitziger Debatten mit Einbezug von Betroffenen sowie Bürgerinnen und Bürger diverser politischer Couleur. Unvergessen, als Hausbesetzerinnen das Studio nach wenigen Sendeminuten aus Protest verliessen oder als die frisch gewählte Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf zum ersten Mal dem frisch abgewählten Bundesrat Christoph Blocher in der «Arena» gegenüberstand. Filippo Leutenegger brachte mit der «Arena» neues Leben in die schweizerische Politdiskussion.
    Seit vier Jahren wird die «Arena» von SRF-Journalist Sandro Brotz moderiert. Inzwischen gehört die «Arena» zum Politikalltag, die Sendung ist mit Erklärgrafiken, Faktencheck oder Einspielern komplexer geworden. Seit Beginn der Arena hat sich aber auch der politische Ton verändert: Schweizer Politik ist angriffiger geworden und die öffentliche Debatte hat sich auf die Sozialen Medien ausgebreitet. Merklich spürbar auch für Moderator Sandro Brotz.
    Urs Gredig im Gespräch mit Filippo Leutenegger, dem ersten «Arena»-Moderator und Sandro Brotz, dem aktuellen «Arena»-Gesprächsleiter.
    36 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Urs Gredig empfängt in seiner…

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