Gredig direkt

Gredig direkt

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Gredig direkt episodes

  • mit alt Bundesrat Christoph Blocher zum CS-Debakel
    Alt Bundesrat und Unternehmer Christoph Blocher ist zu Gast bei Urs Gredig. Der Untergang der Credit Suisse hat die Schweizer Wirtschaft im Mark erschüttert und damit auch das politische Bern. Bei «Gredig direkt» spricht der ehemalige Magistrat über Managerarroganz und verspieltes Vertrauen.
    Nach 167 Jahren ist die Credit Suisse Geschichte. Die Fusion der CS mit der einstigen Rivalin UBS lässt nicht nur den Bankenplatz beben, sie lässt auch viele Bürgerinnen und Bürgern des Landes ängstlich, wütend und ratlos zurück. In den vergangenen zehn Jahren kassierte die Credit Suisse mehrere Milliarden Bussen.
    Der Regelverstoss als Regel
    Trotz nachgewiesenem Fehlverhalten hielt die CS-Führung an Boni und am Geschäftsmodell fest. Regelverstösse schienen zur Regel zu werden. Alt Bundesrat und Unternehmer Christoph Blocher bilanziert bei Urs Gredig die realwirtschaftlichen Folgen des Bankenbebens und die Versäumnisse von Bundesbern sowie seiner eigenen Partei, der SVP.
    36 min
  • mit Sänger Herbert Grönemeyer über die Macht der Musik
    Herbert Grönemeyer ist zu Gast bei Urs Gredig. Keiner besingt die deutsche DNA treffender als der 66-jährige Musiker. Nun ist sein neues Album «Das ist los» draussen. Bei «Gredig direkt» spricht Grönemeyer über Wandel, Wut und Inspiration.
    1981 beeindruckt ein junger Herbert Grönemeyer im Kinofilm «Das Boot». Die Schauspielerei lockte den Göttinger und dann wurde er doch Musiker. Bereits mit seinem fünften Album «4630 Bochum» setzt er dem Ruhrpott und seinem Lebensgefühl ein Denkmal und macht sich selbst zur unverzichtbaren Grösse im deutschen Musikgeschäft. Seine prägnant gepresste Stimme begleitet seither mit Liedern wie «Kinder an die Macht», «Männer» oder «Mensch» und kartografiert die deutsche Seelenlandschaft wie keine zweite. Auch persönliche Schicksalsschläge verarbeitet der Sohn eines Deutschen und einer Estin behutsam zu Klangwelten.
    Ein Talk über Inspiration, Liebe und Endlichkeit
    Herbert Grönemeyer scheint zum musikalischen Gewissen Deutschland zu gehören, der auch nicht davor zurückschreckt, sich hin und wieder in den politischen Diskurs einzumischen. Wie erhält sich der Künstler seine Liebe zur Musik, wo findet er nach all den Jahren Inspiration und wie geht er mit der eigenen Endlichkeit um? Darüber unterhält sich Herbert Grönemeyer mit Urs Gredig.
    36 min
  • mit Ex-Nasa-Forschungschef Thomas Zurbuchen
    Seine Kindheit verbrachte er im Berner Oberland hoch über dem Thunersee, seine Forschungskarriere brachte ihn zum Mars. Bei «Gredig direkt» spricht er über den interessantesten Forschungsjob der Welt und über eine Kindheit, die ihn von Gott zum Urknall brachte.
    «Irgendwann ist immer die Zeit, aufzuhören», sagte der wohl einflussreichste Forscher der Welt am Ende seiner Karriere gegenüber der Tagesschau. Der Mann, der seiner Umgebung immer einen Schritt voraus sein will, hat nach sechs Jahren an der Nasa-Spitze Ende 2022 überraschend seinen Rücktritt als Chef der Forschungsabteilung der US-Raumfahrtbehörde gegeben. Die Bescheidenheit des Jungen, der einst aus Heiligenschwendi auszog, hat er behalten, auch wenn er Milliardenprojekte der Nasa realisierte.
    Was kann einen Mann wie Thomas Zurbuchen noch herausfordern? Bei Urs Gredig spricht der Wissenschaftler über seine Zukunftspläne, über ausserirdisches Leben und eine Raumfahrt, in der längst auch reiche Privatpersonen mitmischen.
    36 min
  • mit Viola Amherd
    Sie ist die erste Verteidigungsministerin der Schweiz, Viola Amherd. Bei «Gredig direkt» blickt die Walliser Bundesrätin auf die Ausnahmesituation in der Ukraine, erläutert die Grenzen der Neutralität und spricht über ihre politische Motivation.
    Als Viola Amherd am 5. Dezember 2018 zur Bundesrätin gewählt wurde, konnte sie bereits auf eine respektable Politkarriere zurückblicken. Der Juristin fiel das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) zu, das bei Ratskollegen als unattraktiv und schwierig galt. «Wenn ich eine Aufgabe übernehme, dann möchte ich diese auch gut erledigen», liess die erste Frau an der Spitze der Armee nach der Departements-Übergabe verlauten und machte sich mit Pragmatismus und Fleiss an ihre neue Aufgabe.
    Seit der russischen Invasion in der Ukraine vor einem Jahr und der damit veränderten sicherheitspolitischen Lage in Europa ist Verteidigungsministerin Amherd noch stärker in den Fokus des allgemeinen Interesses gerückt. Zudem kommen auf die Walliserin mit den Umstrukturierungen beim Heer fordernde Aufgaben zu.
    Wie wird sich die Schweizer Armee in den kommenden Jahren im Schatten eines Krieges weiter entwickeln? Braucht es Anpassungen bei der Neutralität und wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Rücktritt? Mehr dazu im Talk bei «Gredig direkt».
    36 min
  • mit Jacques Herzog
    «Architektur ist immer mit Politik verbunden», sagt der renommierte Basler Architekt, Jacques Herzog. Bei «Gredig direkt» spricht er über die Rolle der Architektur in einer Zeit von Krieg und Pandemie.
    Der Mitbegründer des weltweit tätigen Büros «Herzog und de Meuron» ist überzeugt, dass die Architektur an einem Wendepunkt steht. Wer baut, baue an der Zukunft, und da hätten die Architekten auch eine Mitverantwortung. Nachhaltigkeit müsse künftig vermehrt auch von Architektinnen und Architekten kommen, sagt Jacques Herzog, der zusammen mit seinem langjährigen Geschäftspartner Pierre de Meuron sein Architekturunternehmen vor kurzem an die Mitarbeitenden verkauft hat.
    Wie positioniert man sich als globales Unternehmen, das auch in Ländern wie China oder Russland Grossprojekte realisiert? Welche Verantwortung hat man als Architekt, wenn man Luxus-Wohnungen mit Zimmern für Hausangestellte im Libanon plant? Bei Urs Gredig spricht der Architekt über sein Lebenswerk und nimmt auch zu kritischen Fragen Stellung.
    34 min
  • mit Federica de Cesco
    Man nennt sie auch die «Grande Dame der Jugendliteratur», Federica de Cesco. Die meistgelesene Jugendbuchautorin des Deutschen Raumes wird in diesem Jahr 85. Die Schriftstellerin, die mit 15 Jahren den Weltbestseller «Der rote Seidenschal» geschrieben hat, ist zu Gast bei «Gredig direkt».
    Die studierte Philosophin findet seit jeher deutliche Worte, wenn sie Kritik an der Gesellschaft übt. Es gehe heute viel zu stark um Form statt um Inhalte, sagt de Cesco. In der Neuauflage des «Seidenschals» hält sie deshalb weiterhin am Wort Indianer fest. «Cancel Culture» und «Wokeness» seien idiotisch, sagt die Autorin, die in vielen ihrer Bücher das Zusammenspiel verschiedener Kulturen ins Zentrum stellte.
    Bei Urs Gredig spricht de Cesco sowohl über ihr eigenes Leben, das sie in zahlreiche Länder dieser Erde geführt hat, aber auch darüber, wie sich das Leben jugendlicher Frauen im Laufe der Jahre verändert hat.
    33 min
  • mit Jeronim Perović und Marcel Berni
    Vor 323 Tagen begann Russlands brutaler Angriffskrieg gegen die Ukraine. Wie ist die Lage ein Jahr nach der Invasion, welche Entwicklungen sind möglich und was ist Moskaus Rolle bei den aktuellen Spannungen zwischen Serbien und Kosovo? Die Einordnung bei «Gredig direkt» mit Jeronim Perović und Marcel Berni.
    Am 24. Februar 2022 machte Russland seine Kriegsdrohung mit dem Einmarsch in die Ukraine wahr. Seither jagt eine Schreckensmeldung von der Front die Nächste und der Strom der Flüchtlinge in den Westen reisst nicht ab. Wo steht die Ukraine ein knappes Jahr nach Kriegsausbruch und wie steht es um die Truppen von Präsident Selenski? Bei «Gredig direkt» diskutieren Historiker Jeronim Perović und der Strategie-Experte Marcel Berni, welches die nächsten Schritte der russischen Armee sein könnten und warum Vladimir Putin allen Unkenrufen zum Trotz fest im Sattel zu sitzen scheint. Zudem analysieren die Experten im Gespräch mit Moderator Urs Gredig die Spannungen im Konflikt zwischen Serbien und Kosovo und gehen der Frage nach, weshalb Serbien nach wie vor auf Russland als starken Verbündeten setzt.
    36 min
  • mit Anja Leuenberger
    Ihre Schönheit brachte sie schon sehr jung auf den Olymp der Modewelt und auf die Titelseiten grosser Magazine. Vor einem Jahr ist Top-Model Anja Leuenberger von New York zurück in die Schweiz gezogen. Die Welt der Mode beschäftigt die 30-Jährige auch hier weiterhin.
    Bei Urs Gredig spricht die Aargauerin auch über die Schattenseiten ihrer nicht immer nur glamourösen Karriere. Mehr als die Hälfte ihres Lebens ist Anja Leuenberger schon auf den grossen Laufstegen dieser Welt unterwegs. Mit gerade mal 14 Jahren wurde sie als Teenager auf der Strasse entdeckt. Seither ging ihre berufliche Karriere stets aufwärts. Privat musste sie jedoch immer wieder Tiefschläge einstecken und die dunklen Seiten der knallharten Branche kennenlernen.
    Vor zwei Jahren veröffentlichte Leuenberger ein Buch, in dem sie über Missbrauch und Vergewaltigungen, die sie in der Modewelt erleben musste, schrieb. Bis heute setzt sie sich dafür ein, dass junge Frauen ihre Stimmen erheben dürfen, wenn ihnen Unrecht widerfährt. Bei «Gredig direkt» erzählt die Aargauerin nicht nur, was sie aus ihren Jahren in New York vermisst, sondern spricht auch über die heiklen Themen einer Branche, die für viele junge Mädchen immer noch eine Traumwelt bedeutet.
    34 min
  • Das Beste aus 2022
    Es ist eine Liste, die sich sehen lässt, sie reicht von Robbie Williams über Helene Fischer, Roger Federer bis hin zu Jean-Claude Juncker. Die Gäste, die in diesem Jahr mit Urs Gredig über das Leben, die Welt, den Sport, die Musik oder auch den Krieg geredet haben, ist fast so lang wie illuster.
    Zum Jahresabschluss zeigt «Gredig direkt» eine Auswahl der Highlights von 2022. Wenn Helene Fischer, die erfolgreichste Musikerin Deutschlands über ihr Burn-Out spricht, der Ex-EU-Ratspräsident Jean-Claude Juncker Wladimir Putin einen «alten Freund» nennt oder Martina Hingis erzählt, dass sie als Kind nicht gerne Tennis spielte, sind das die Highlights einer Talk-Show. In einem «Best-of 2022» sind die schönsten Momente aus über 30 Sendungen «Gredig direkt» noch einmal zu sehen.
    Die bunte Palette reicht von Sport bis Musik über Unterhaltung und Kultur bis hin zur Politik. Während 45 Minuten lässt Urs Gredig das Krisen-Jahr 2022 auf unterhaltsame Art noch einmal Revue passieren.
    46 min
  • mit Viktor Giacobbo und Mike Müller
    Giacobbo und Müller kommen zurück. Nach Beni Thurnheer und Thomas Gottschalk drängen auch die beiden Satire-Urgesteine Viktor Giacobbo und Mike Müller noch einmal zurück auf die Fernsehbildschirme. Das grosse Wiedersehen mit den beiden spitzen Zungen gibt es noch vor Weihnachten bei «Gredig direkt».
    In ihrer wöchentlichen TV-Sendung «Giacobbo/Müller» schauten die beiden Komiker jeweils auf die wichtigsten Ereignisse der Woche zurück, diesmal zerpflücken sie zusammen mit Urs Gredig ein ganzes Jahr. Stoff gibt es genug: von der Bundesratswahl über Infantinos grossen Auftritt bei den Ölscheichen bis hin zu Putins langem Tisch – zur Sprache kommen wird alles, was im 2022 wichtig und auch weniger wichtig war.
    Gelacht werden darf auch trotz der ernsten Themen. Denn auch nach der Pensionierung ist Viktor Giacobbo der Humor nicht abhandengekommen, während Mike Müller noch weiter von seiner Rente träumt.
    35 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Urs Gredig empfängt in seiner…

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