Gredig direkt

Gredig direkt

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Gredig direkt episodes

  • mit Robbie Williams
    Überschäumend, emotional und verletzlich – Robbie Williams ist ein Ausnahmetalent. Mehrmals schrieb ihn die Musikwelt ab, stets kehrte der Brite zurück. Bereits seit 25 Jahre steht Williams als Solokünstler auf der Bühne. Bei «Gredig direkt» gibt er Antworten zu Liebe, Leiden und seinem Werk.
    Robert Williams aus Stoke-on-Trent zieht es auf die Bühne und nach einem Casting startet er mit der Retorten-Boyband «Take That» durch. Doch das strenge Regime des Managements und der enge künstlerische Fokus der Band sind nichts für den Briten und bald verlässt er die Gruppe.
    Wenig später gelingt ihm der Durchbruch als Solokünstler. Der Junge aus der Boyband entwickelt aller Kritik zum Trotz ein eigenes musikalisches Profil und gemeinsam mit dem Komponisten und Produzenten Guy Chambers schafft er mit «Angels», «Let me entertain you» oder «Feel» Nummern für die Ewigkeit.
    Doch der Grat, auf dem der Hit-Interpret wandelt, ist nach eigenen Aussagen schmal, immer wieder reisst es ihn in die Tiefe. «Ich bin ein drogensüchtiger Alkoholiker», gibt Robbie Williams offen zu. Dem Publikum beschert er weiterhin Welthits. Im britischen Knebworth trat er im Rahmen seiner Welttournee 2003 an drei Tagen live vor jeweils 125’000 Zuschauenden auf. Der Künstler Williams liebt den Auftritt und die Massen, der Mensch Robbie bleibt ein ewiger Zweifler. Erst durch die Heirat mit Schauspielerin Ayda Fields scheint er sich aus dem Klammergriff der Sucht befreien zu können. Das Paar hat mittlerweile vier Kinder und lebt teilweise in der Schweiz.
    Bei Urs Gredig schaut der Weltstar zurück auf 25 bewegte Solojahre und erklärt, warum künstlerischer Erfolg für ihn überlebenswichtig ist.
    27 min
  • mit Nöldi Forrer
    Keiner hat mehr Kränze gewonnen als Schwingerkönig Nöldi Forrer. Doch am grössten Schwingfest des Jahres wird er nicht mehr antreten. Bei Urs Gredig spricht er über seine Ausnahmekarriere, den Schwingsport und darüber, wie sich der Schweizer Nationalsport in den letzten 30 Jahren verändert hat.
    Hemdsärmelig, bodenständig und ein Berg eines Mannes. So wird der Toggenburger Käsermeister gerne dargestellt. Steigt er ins Sägemehl, dominiert sein Erfolgshunger. Doch dieser sei ihm in letzter Zeit immer mehr abhandengekommen, begründete er seinen Rücktritt als Aktivschwinger Anfang Sommer auf der Schwägalp.
    In Pratteln am eidgenössischen Schwing- und Älplerfest wird er nun nicht mehr ins Sägemehl steigen. In «Gredig direkt» erzählt der Spitzensportler noch einmal, wie es dazu gekommen ist, und was in einem Schwinger vorgeht, wenn er vor 50'000 Zuschauerinnen und Zuschauern den Gegner ins Sägemehl wirft.
    34 min
  • mit Jolanda Neff
    Leiden gehört für sie zum Sport, sagt die Mountainbike-Olympiasiegerin Jolanda Neff. Bei «Gredig direkt» spricht die Spitzensportlerin über ihre Erfolge und Misserfolge und wie man als junge Sportlerin dem immer grösser werdenden Leistungsdruck standhalten kann.
    Eben beendete Jolanda Neff die Tour de Suisse der Frauen als beste Schweizerin auf dem fünften Platz. Sie, die eigentlich sonst fest im Sattel ihres Mountainbikes sitzt, hat einmal mehr ihr Ausnahmetalent bewiesen. Bei Urs Gredig erzählt die 29-jährige Radfahrerin, warum Talent allein allerdings nicht reicht, um sich im harten Kampf des Spitzensports zu behaupten. Auch der Radsport sei in den letzten Jahren enorm professionalisiert worden und der Druck auf die Fahrerinnen damit gestiegen, sagt Neff.
    Wer nicht täglich auf dem Rad sitzt oder wie sie, neben dem Radsport noch Gymnastik, Ballett und gezieltes Rumpftraining betreibt, schafft es nicht an die Spitze. Leiden gehöre da eben auch dazu und das habe sie von ihrem Vater gelernt, sagt Jolanda Neff. Bei «Gredig direkt» spricht die Ostschweizerin nicht nur über ihre eigene Karriere, sondern auch über die Grenzen des heutigen Spitzensports.
    35 min
  • mit Priscilla Schwendimann und Nadia Brönimann
    Rund 40'000 Demonstrierende haben an der diesjährigen Zurich Pride teilgenommen. Bei «Gredig direkt» diskutieren Pfarrerin Priscilla Schwendimann und eine der bekanntesten trans Frauen der Schweiz Nadia Brönimann über Stigmatisierung, Ängste und Hoffnungen in der LGBTIQ+-Gemeinde.
    Ein Meer von Regenbogenfahnen, bunten Ballons und viel Glitzer: Am vergangenen Samstag fand in Zürich die 28. Zurich Pride statt. Tausende zogen feiernd und demonstrierend durch die Strassen. Im Juni steht die LGBTIQ+-Community mit dem «Pride Month» im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Pfarrerin Priscilla Schwendimann trifft bei «Gredig direkt» auf trans Frau Nadia Brönimann. Gemeinsam sprechen sie über Akzeptanz und Diskriminierung von Queeren Personen. Was sieht eine Gesellschaft als Norm an? Und was geschieht, wenn Menschen von dieser Norm abweichen?
    34 min
  • mit Michelle Hunziker
    Der harte Kampf, sich im Showbusiness zu behaupten, habe sich gelohnt, sagt eine der berühmtesten Fernsehmoderatorinnen der Schweiz, Michelle Hunziker. Bei «Gredig direkt» spricht die gebürtige Tessinerin über ihr Leben als Model und wie sie sich als junge Frau in Italiens Machoszene behauptet hat.
    Für frische Schlagzeilen sorgte Hunziker, als sie vor Kurzem mit einem neuen Mann an ihrer Seite gesichtet wurde. Mit Urs Gredig spricht die 45-Jährige offen über ihre Patchworkfamilie mit drei Kindern aus zwei Ehen. «Die Kinder sollen immer im Zentrum stehen und nie zum Erpressungsmittel werden», beschreibt sie ihr Erfolgsmodell. Ein freundschaftliches Verhältnis sei darum auch nach der Trennung von ihren Ehepartnern Eros Ramazotti und Tomaso Trussardi möglich.
    Michelle Hunziker, einst als «schönster Po Italiens» berühmt geworden, sieht sich als Kämpferin für die Emanzipation der Frau. Aufklärung bei häuslicher Gewalt und Gleichstellung sind ihre Anliegen. Bei «Gredig direkt» erzählt die erfolgreiche Entertainerin und Unternehmerin, warum sie heute auch auf politischer Ebene für ihre Anliegen aktiv ist, warum sie sich ein Leben ohne Humor nicht vorstellen kann und weshalb es für sie essenziell ist, ihre beiden jüngeren Töchter zu selbstbewussten Frauen zu erziehen.
    45 min
  • mit René Prêtre
    Er hat Tausende Kinderherzen gerettet und dadurch die Herzen einer ganzen Nation erobert. Kurz vor der Pension spricht der Chirurg bei «Gredig direkt» über sein Leben und die Grenzen der Spitzen-Medizin, die nicht nur von Ärztinnen und Ärzten, sondern auch von der Politik gesetzt werden.
    Die Geschichte des Herzchirurgen René Prêtre liest sich wie die Rolle des Helden eines Arztromans. Der Romand verkörpert eine Karriere, in der es kaum Brüche gibt, und einen Menschen, der diesen Ruhm in der Bescheidenheit des einstigen Bauernsohnes aus dem Jura überstanden hat. Kein Wunder, wurde der welsche Arzt schon 2009 zum Herzbuben der Nation – oder etwas offizieller, zum Schweizer des Jahres gewählt.
    Jetzt geht der Starchirurg, der rund 6000 Kinderherzen operiert hat, in Pension und will sich endlich dem widmen, was sein Beruf auf der Strecke liess: Er will seinem einjährigen Sohn und seinem humanitären Engagement in Asien und Afrika mehr Zeit einräumen.
    Der Moment, in dem der Direktor des Universitätsspitals Lausanne den Operationssaal verlässt, ist aber auch ein Moment, in dem die Politik nicht zuletzt auch bei der Schweizer Spitzenmedizin das Skalpell ansetzen will. Welche Risiken und Nebenwirkungen der neue mögliche Sparkurs in der Schweizer Gesundheitspolitik birgt, ist genauso Thema, wie die humanitären Projekte, mit denen der Starchirurg künftig noch in Kambodscha oder Mosambik die Herzen der Kinder retten will.
    35 min
  • mit Michael Mittermeier
    Seit über 30 Jahren macht Michael Mittermeier die Showbühnen mit seinem unverwechselbaren Humor unsicher. Er inspirierte als Pionier der deutschen Standup-Comedy Generationen von Comedians. Bei «Gredig direkt» seziert er die Postcorona-Gesellschaft und erklärt den Wert von Humor in schwierigen Zeiten.
    Der 56-jährige Mittermeier ist der Star-Comedian schlechthin, regelmässig treibt er auch die Schweizerinnen und Schweizer zu Lachsalven. Das Bühnenvirus wurde ihm von Bono, Frontmann von U2, eingepflanzt. Michael Mittermeier steht bei dessen Show 1987 in der ersten Reihe. Nachdem sich Bono zweimal auf der Gitarre verspielt, fragt er das Publikum, ob jemand anwesend ist, der Gitarre spielen kann. Mittermeier meldet sich und wird auf die Bühne gezogen. Fortan ist der Bayer mit dem Bühnenvirus infiziert.
    In den 90er wird Mittermeier Kult und witzelt sich mit Lederhose und umgedrehtem Käppi in die Herzen des Publikums. Als Comedian kreierte er Wörter wie «Arschgeweih» und füllt mit seinen Programmen Hallen. Sogar im englisch-sprachigen Raum begeistert der Bayer mit intelligentem Wortwitz und Humor mit Haltung. Neben seiner Bühnentätigkeit ist der Vater einer Tochter heute auch Autor und Podcaster. Sowohl auf der Bühne wie im Interview nimmt Mittermeier kein Blatt vor den Mund.
    Bei Urs Gredig resümiert der passionierte Kabarettist die Wichtigkeit von Humor in Krisenzeiten und erklärt den «Pointenstau», der ihn in der Pandemie erwischt hat.
    48 min
  • mit SP-Co-Präsidium Mattea Meyer und Cédric Wermuth
    Mitten in der Coronakrise haben Mattea Meyer und Cédric Wermuth das SP-Präsidium übernommen. Wie funktioniert das persönlich befreundete Duo Meyer und Wermuth beruflich? Und wie will das SP-Führungsduo ihre Partei bis zu den Wahlen 2023 wieder auf Erfolgskurs bringen?
    Neben einigen Achtungserfolgen an der Urne ist die SP in den letzten Jahren vor allem mit Krisen und Wählerschwund konfrontiert. Seit der historischen Wahlschlappe bei den Nationalratswahlen 2019 verliert sie zumeist auch Sitze sowie Wählerinnen und Wähler in den Kantonsparlamenten. SP-Kernthemen haben bei den Wählenden aktuell nicht Konjunktur, mit Klimapolitik können vor allem die Grünen und die GLP punkten. Zudem scheint der Pazifismus im Parteiprogramm der SP in Zeiten von Krieg in Europa aus der Zeit gefallen.
    Wie wirkt sich der Druck auf die SP-Spitze auf das persönliche Verhältnis zwischen Mattea Meyer und Cédric Wermuth aus? Persönlich verbindet das Duo eine fast zwei Jahrzehnte lange Freundschaft. Bei der Juso war Mattea Meyer über Jahre Wermuths Vizepräsidentin. In welchen Fragen ist die SP-Führung unterschiedlicher Meinung? Und wer hat im Co-Präsidium Meyer und Wermuth eigentlich das letzte Wort?
    Bei «Gredig direkt» erklären Mattea Meyer und Cédric Wermuth, wohin die SP- in Fragen Sicherheit, Klima und EU steuert und wie sie ihre ehemalige Stammwählerschaft – die Arbeiterinnen und Arbeiter in diesem Land – wieder für sich begeistern wollen.
    36 min
  • mit den On-Führungskräften David Allemann und Marc Maurer
    Der Schweizer Sportschuh-Hersteller On ist in die Kritik geraten, seit die Vergütungen für das Geschäftsjahr 2021 publik wurden – die Chefs erhalten teils weit über 10 Millionen Franken. Bei «Gredig direkt» nehmen sie erstmals Stellung zu dieser Kritik und erklären, wie es zu den hohen Löhnen kam.
    On hat geschafft, wovon zahlreiche Unternehmer träumen: schnelles Wachstum, internationale Erfolge, viel mediale Aufmerksamkeit. Innert 12 Jahren hat sich die Zürcher Sportmarke – an der auch Roger Federer beteiligt ist – vom kleinen Startup zum milliardenschweren, kotierten Unternehmen entwickelt. Der Börsengang im vergangenen Jahr hat On Hunderte Millionen in die Kassen gespült, um weiterzuwachsen. Er hat aber auch dazu geführt, dass On Details preisgeben muss, die bislang nicht publik waren: Kennzahlen zu Umsatz und Gewinn – und eben: die Löhne der Chefs.
    Bei «Gredig direkt» erklären Co-CEO Marc Maurer sowie Verwaltungsrat und Mitgründer David Allemann, wie und wann die Vergütungen zustande kamen, wie sie mit der Kritik daran umgehen und ob die Löhne künftig sinken.
    Zudem erzählen sie, was es heisst, dass sie sich als Führungskräfte eines international tätigen Unternehmens mehr und mehr auch politisch positionieren müssen. Nach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine hatte On die Verkäufe in Russland eingestellt. Dass Unternehmen mehr und mehr in die politische Verantwortung gezogen werden, sei richtig. Aber: «Es stellt uns natürlich vor sehr viele, sehr spannende Entscheidungen, wo es oft kein Richtig und kein Falsch gibt», sagt Marc Maurer.
    36 min
  • mit Dieter Meier
    Er ist Dandy, Musiker, Unternehmer – und bekannt für ein tiefes «Oh Yhea». Der Yello-Frontman Dieter Meier nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer von «Gredig direkt» mit auf eine Zeitreise durch sein aussergewöhnliches Leben. Er spricht über Sehnsüchte, Disziplin und das Geheimnis seiner Vitalität.
    «Ich habe Ideen, aber ich bin völlig ungeeignet fürs Tagesgeschäft», bemerkt der 1945 geborene Sohn eines Privatbankiers, der sich nach abgebrochenem Jurastudium als professioneller Pokerspieler versuchte, bevor er mit seiner Aktions- und Konzeptkunst auf sich aufmerksam machte. In der Tat ist der Mann mit der tiefen Stimme, dem Schnauzer und dem obligaten Foulard ein Tausendsassa. Wenige Konstanten ziehen durch sein reiches Leben, Ehefrau Monique und Yello-Kollege Boris Blank scheinen zwei der prägendsten.
    In den 1970er-Jahren schickt sich die Formation Yello an, die Popgemeinde mit neuartigem Techno-Sound und Sprechgesang aufzurütteln. Dem Amateurduo gelingt eine Sensation, mit Hits wie «The Race» feiern Meier und Blank Welterfolge und prägen das Genre nachhaltig.
    Doch Weltbürger Dieter Meier gibt sich nicht mit einer Karriere zufrieden. Der 77-jährige Avantgardist erschliesst sich im Lauf seines Lebens regelmässig neue Bereiche. Er ist Autor, Fotograf, Rinderzüchter und produziert seit Neustem Schokolade. «Oro de Cacao» ist das jüngste Kapitel in Dieter Meiers Erfolgsgeschichte. Bei «Gredig direkt» spricht der Künstler und Unternehmer über seine Motivation, immer wieder ungewohntes Terrain zu betreten und warum Scheitern für ihn ebenso wichtig ist wie Erfolg.
    35 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Urs Gredig empfängt in seiner…

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