Vor kurzem veröffentlichten die „Amazon Studios“ mit ihrem „Inclusion Playbook“ Richtlinien, die für mehr Diversität und Gleichberechtigung in ihren Film- und Serienproduktionen sorgen sollen. Einer dieser Richtlinien besagt, dass, wenn möglich, Schauspieler:innen kongruent zu ihrer eigenen Identität gecastet werden sollen. Es sollen also zum Beispiel queere Charaktere von queeren Schauspieler:innen, Behinderte von Behinderten und Figuren einer gewissen Ethnie von Schaupieler:innen dieser Ethnie gespielt werden.
Diese Regelungen werden gerade heftig diskutiert. Für die einen ist dies ein wichtiger Schritt, während die anderen darin eine Beschneidung der Kunstfreiheit sehen. Ob solche Regeln sinnvoll sind und wie man Minderheiten am besten auf die Leinwand bringt, darüber spricht diese Woche Alexander mit dem Vorsitzenden des Bundesverband Casting Stephen Sikder und dem Leipziger Schauspieler Andreas Hammer.
Interview mit Stephen Sikder: 1:44
Interview mit Andreas Hammer: 17:47
John Dowland: Lacrimae Antiquae - gespielt von Emilio Antonucci
Bouzouki Solo - gespielt von Dorian Luthier
Tsumugi (feat. Seimo Yamaguchi) [Dark Matter Remix] (Shakuhachi) - von DJ Gami.K
Robert Schumann: Nordisches Lied (Canzone nordica) - gespielt von Marco Tezza