In unserer digitalisierten und vernetzten Welt sind wir es gewöhnt, auf nichts länger als ein paar Klicks zu warten. Auch sich komplett auf eine Tätigkeit zu fokussieren, ohne gelegentlich aufs Handy zu gucken, fällt dabei immer schwerer. Die Angst, etwas zu verpassen, ist groß. Alles immer schneller, immer entfremdeter – wir laufen Gefahr, keine Beziehung mehr zur eigenen Umwelt aufzubauen.
Kultur kann helfen, mit ihr in Verbindung zu bleiben. Beim Anblick eines Gemäldes kann zum Beispiel ein sogenanntes „Resonanzerlebnis“ entstehen, also eine emotionale Ankopplungserfahrung der Betrachter:innen. Aber wie gelingt das in Zeiten des Lockdowns?