Podcast "Grün auf Weiß": DFB-Pokal, Coulibaly-Millionen und die Hoffnung auf Füllkrug: Was Werders Auftakt wirklich verrät.
Natürlich geht es in der neuen Folge unseres Werder-Podcasts "Grün auf Weiß" auch um den Saisonstart und das schwache Pokalspiel der Bremer gegen den Oberligisten Lüneburg – aber auch der teure Verkauf von Karim Coulibaly nach Straßburg ist ein wichtiges Thema. Im Gespräch mit dem Bremer Sportjournalisten Stefan Freye legt sich WK-Chefreporter Jean-Julien Beer fest: "Die 20 Millionen Euro für Coulibaly sind für Werder ein noch besserer Verkauf als damals Diego, der als Rekordtransfer 2009 für 27 Millionen zu Juventus Turin ging. Denn: Mit Diego verlor Werder sein Herz, seinen besten Mann. Das ist bei Coulibaly ganz anders. Es war ein super Deal für Werder."
Nicht so gut war der Auftritt in der ersten Pokalrunde, trotz des Sieges gegen den Oberligisten Lüneburg. Beer: "Ich erwarte, dass man gegen einen Fünftligisten einen größeren Unterschied sieht, dass es mehr erfolgreiche Eins-gegen-eins-Duelle und ein ganz anderes Tempo in den Aktionen gibt. Stattdessen war die Minusliste auf Bremer Seite sehr lang."
Die beiden Werder-Experten sind sich einig: Niclas Füllkrug wird eine entscheidende Rolle dabei spielen, der Bremer Mannschaft diese Behäbigkeit in vielen ihrer Aktionen auszutreiben. Und das wird schon am Wochenende beim Ligastart in Freiburg nötig sein. Beer hofft, dass dann auch Samuel Mbangula mitspielt, obwohl er im Pokal enttäuschte: "Werder darf diesen Spieler nicht schon wieder verlieren, und das würde man, wenn er draußen sitzt. Aber: Er muss diese Chance nutzen wollen, bei Werder ein besseres zweites Jahr zu erleben."
Unser Podcast-Team ist für Fragen, Meinungen und Kritik zu erreichen unter [email protected].
Ein großes Dankeschön an die Mad Monks und ihren Song "Boom" als offiziellen Sound des "Grün auf Weiß"-Podcasts. Mehr zur Band auf www.madmonks.de.