Grünzeug gegen die Apokalypse - Der Klimapodcast der Hochschule Zittau/Görlitz

Grünzeug gegen die Apokalypse - Der Klimapodcast der Hochschule Zittau/Görlitz

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Grünzeug gegen die Apokalypse - Der Klimapodcast der Hochschule Zittau/Görlitz episodes

  • #9 Klima vs. Wetter: Hitzewarnung für Deutschland
    Die komplexen Zusammenhänge von Klimawandel, Wetter und Anpassungsstrategie

    In der neunten Episode des Klimapodcasts "Grünzeug gegen die Apokalypse" der Hochschule Zittau/Görlitz diskutieren Sarah und Lucas über die brennenden Fragen des Klimawandels und dessen Auswirkungen auf das Wetter. Die Folge kommt gerade rechtzeitig, da der Sommer 2023 mit Rekordtemperaturen aufwartete und die Dringlichkeit des Themas unterstreicht.

    Der Sommer 2023 hat alle Erwartungen übertroffen und neue Temperaturrekorde aufgestellt. Sarah und Lucas sprechen über die Herausforderungen, die diese extremen Bedingungen für Menschen und Umwelt darstellen, von der Arbeitsleistung bis zum Wohlbefinden.

    Sie beleuchten, wie der Klimawandel die natürlichen Abläufe des Wetters stört. Insbesondere wird der Einfluss des Jetstreams auf das Wetter in Mitteleuropa erörtert. Durch den Klimawandel verändert sich der Jetstream, was zu längeren Phasen von Hitze oder Kälte führt.

    Sarah und Lucas klären die oft verwechselten Begriffe "Wetter" und "Klima". Während das Wetter kurzfristige Zustände der Atmosphäre beschreibt, bezieht sich das Klima auf längerfristige Durchschnittswerte. Diese Unterscheidung ist wichtig, um die langfristigen Auswirkungen des Klimawandels besser zu verstehen.

    Zum Abschluss der Folge diskutieren die beiden verschiedene Anpassungsstrategien. Sie sprechen über Maßnahmen auf kommunaler Ebene, wie die Begrünung von Städten, und geben Tipps für individuelle Verhaltensweisen, die helfen können, sich an die neuen klimatischen Bedingungen anzupassen.

    Ergänzungen:

    Der heißeste Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnung: https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/juli-heissester-monat-seit-messbeginn-klimawandel-100.html (Stand 16.10.2023)
    Jetstream: https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Jetstream (Stand 16.10.2023)
    Hitzetote Deutschland: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/lauterbach-hitzeschutzplan-102.html (Stand 16.10.2023)
    Hitze Service für Kommunen: https://hitzeservice.de
    Hitzeschutzplan: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/H/Hitzeschutzplan/230727_BMG_Hitzeschutzplan.pdf (Stand 16.10.2023)
    Wie heiß ist zu heiß? | Leschs Kosmos: https://www.zdf.de/wissen/leschs-kosmos/gesundheitsrisiko-klimakrise-wie-heiss-ist-zu-heiss-100.html (Stand 16.10.2023)

    20 min
  • #8 Klimaschutz im Alltag: Notwendig oder Sinnlos?
    Im Gespräch mit Anton, Student Ökologie und Umweltschutz

    Willkommen zu einer neuen Folge, in der wir uns mit dem Thema Klimaschutz im Alltag auseinandersetzen. In dieser Episode beginnen wir mit einer persönlichen Reflektion über das Fliegen und den Urlaub. Wir diskutieren, wie oft wir in den letzten Jahren geflogen sind und welche Auswirkungen das auf unseren CO2-Fußabdruck hat.

    Anschließend wenden wir uns dem Thema Ernährung zu. Wir sprechen über die Bedeutung des "Kühlschrank-Veganismus" und wie sich unsere Ernährungsgewohnheiten auf die Umwelt auswirken können. Danach nehmen wir uns die Zeit, über unsere Ausgaben für Freizeit, Kultur und Shopping zu sprechen. Wir beleuchten, wie unser Konsumverhalten den Planeten beeinflusst. In diesem Kontext sprechen wir auch über die Herausforderungen im Umgang mit Personen, die offen kommunizieren, dass sie kein Interesse am Umweltschutz haben. Wir diskutieren Strategien und Ansätze, wie man mit solchen Einstellungen umgehen und vielleicht sogar einen Wandel bewirken kann.

    Im weiteren Verlauf der Folge kommen wir auf den persönlichen CO2-Fußabdruck zu sprechen. Wir führen ein offenes Gespräch über den Verkehr, die Beheizung des eigenen Hauses und wie wir alle unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

    Gegen Ende der Episode diskutieren wir unseren Einfluss auf den CO2 Ausstoß gegenüber der Industrie. Auch die politischen Maßnahmen und Förderungen werden kurz angesprochen und warum Klimaschutz durchaus wirtschaftlich sein kann.

    Zum Abschluss teilen wir einige praktische Tipps für den Alltag. Wir sprechen darüber, wie kleine Veränderungen wie Müllvermeidung und effizientes Kochen einen großen Unterschied machen können.

    Ergänzungen:

    Studie: Most People Think They Are More Pro- Environmental than Others: A Demonstration of the Better-than-Average Effect in Perceived Pro- Environmental Behavioral Engagement https://www.researchgate.net/publication/337416021_Most_People_Think_They_Are_More_Pro-_Environmental_than_Others_A_Demonstration_of_the_Better-than-Average_Effect_in_Perceived_Pro-_Environmental_Behavioral_Engagement

    CO2-Rechner des UBA: https://uba.co2-rechner.de/de_DE/

    Klimaschutztipps im Alltag: https://www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen/strom-sparen-stromspartipps/strom-sparen-tipps-und-tricks/#c120551

    Klimaschutz im Alltag:

    • Mit einem Topf ohne Deckel verbraucht man 2-3 mal mehr Energie.
    • Wer auf Vorheizen verzichtet spart Strom!
    • Umluft spart bis zu 40 % Strom im Vergleich zu Ober- und Unterhitze
    • Herd nicht öffnen, bei jedem Öffnen geht etwa 1/3 der gesamten Energie im Backofen verloren
    • Kühlschrank und Herd sollten nicht nebeneinander platziert werden.
    • Warmes Essen abkühlen lassen, bevor es in den Kühlschrank kommt
    • Gefrorene Lebensmittel zum Auftauen in den Kühlschrank stellen
    • Je voller der Kühlschrank, desto weniger Leistung muss aufgebracht werden, um Luft zu kühlen!
    • Wer mit kalten Wasser Hände wäscht, spart nicht nur warmes Wasser sondern auch Geld!
    • Waschmaschine: Wenn die Trommel nicht voll ist wird unnötig Energie und Wasser verbraucht!
    • Nur 1°C weniger Raumtemperatur kann die Stromkosten um 5-10 % reduzieren.
    • Wasserkocher: Mehr Wasser heißt mehr Strom, heißt mehr Geld, außerdem dauert es länger.
    • Handy-Akkus halten sehr viel länger, wenn sie im "Dark Mode" oder mit weniger Hintergrundbeleuchtung betrieben werden.
    • 29 min
    • #7 Vom Teller zum Planeten: Wie unsere Ernährung den Klimawandel beeinflusst
      Kann Grünzeug wirklich die Apokalypse abwenden?

      In dieser Folge sprechen wir darüber, wie unsere Ernährung den Klimawandel beeinflusst.

      Grill-Fans in Deutschland

      • Das Grillen ist eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten in Deutschland und rangiert auf Platz 23 von 50.
      • Etwa 40 Prozent der Deutschen grillen alle zwei Wochen, wobei Fleisch und Wurstwaren häufig auf dem Grill landen.
      • Die Umweltauswirkungen der Tierhaltung

        • Die Landwirtschaft trägt weltweit zu 24 Prozent der Treibhausgasemissionen bei.
        • Tierhaltung, insbesondere von Rindern, führt zu erheblichen Methan- und Lachgasemissionen, die klimaschädlicher als CO2 sind.
        • Der Anteil der Treibhausgasemissionen durch Landwirtschaft in Deutschland beträgt etwa 7,2% (Stand: 2021). Diese Information stammt aus dem jährlichen Treibhausgasbericht des Umweltbundesamtes (UBA) in Deutschland.
        • Quelle Institute for Agriculture & Trade Policy (2018): Emissions Impossible How big meat and dairy are heating up the planet
        • Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). "Livestock's Long Shadow: Environmental Issues and Options." 2006.
        • Die Auswirkungen des Futtermittelanbaus und der Tierhaltung auf die Umwelt

          • Etwa 50 Prozent der weltweit genutzten landwirtschaftlichen Flächen werden für Tierhaltung und Futtermittelanbau genutzt.
          • Die Monokulturen für Tierfutter, insbesondere Soja, tragen zur Rodung von Regenwäldern und zur Reduzierung der Biodiversität bei.
          • Die Tierhaltung benötigt erhebliche Mengen Wasser, was die Umweltauswirkungen weiter verstärkt.
          • https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/essen-wir-das-klima-auf
          • Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). "Livestock's Long Shadow: Environmental Issues and Options." 2006.
          • Die Verschwendung von Lebensmitteln in Deutschland

            • In Deutschland werden pro Sekunde etwa 313 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen.
            • Etwa 40 Prozent der weltweit produzierten Nahrungsmittel werden verschwendet.
            • Lösungsansätze für eine klimafreundliche Ernährung
            • https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/essen-wir-das-klima-auf
            • Regionale und saisonale Lebensmittelwahl kann den CO2-Fußabdruck erheblich reduzieren.

              • Die Wahl von unverarbeiteten Lebensmitteln gegenüber verarbeiteten Produkten trägt ebenfalls zur Emissionsminderung bei.
              • Die Überlegung zu Bio-Produkten sollte differenziert erfolgen, da nicht alle Aspekte des Bio-Anbaus zwingend umweltfreundlicher sind.
              • https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/6232/dokumente/ifeu_2020_oekologische-fussabdruecke-von-lebensmitteln.pdf
              • https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2022/03/studie-das-sind-die-umweltfreundlichsten-lebensmittel
              • https://www.nu3.de/blogs/nutrition/co2-fussabdruck-lebensmittel
              • Schlussfolgerung

                • Kleinere Veränderungen in unserer Ernährung können einen großen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
                • Jeder Beitrag zum bewussten Konsum und zur Reduzierung der Umweltauswirkungen unserer Ernährung ist ein Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft.
                • Unterstützt durch folgende Projekte:

                  1. Integriertes Klimaschutzkonzept für die Hochschule Zittau/Görlitz

                  2. Projektträger: Zukunft- Umwelt- Gesellschaft (ZUG)
                    Förderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
                    Website: klimaschutz.hszg.de

                  3. KMU Klima Deal:

                  4. Projektträger und Förderung: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
                    Website: kmu-klima-deal.hszg.de

                  5. Sustained University Grid Saxony 5 - Wissen nachhaltig vernetzt

                  6. Teilprojekt Sustainable Business Hub der Hochschule Zittau/Görlitz:
                    Projektträger: Bundesministerium für Bildung und Forschung
                    Förderinitiative: Innovative Hochschule
                    Website: Saxony5.de

                    16 min
                  7. #6 Santa's Klimawandel-Workshop
                    Wie Weihnachten umweltfreundlich wird

                    In dieser festlichen Episode beginnen wir mit einer der zentralen Fragen der Saison: Welcher Weihnachtsbaum ist der richtige? Wir diskutieren über die Vor- und Nachteile von echten und künstlichen Bäumen und geben Tipps für nachhaltige Alternativen, die sowohl ökologisch als auch ästhetisch ansprechend sind.

                    Weiter geht es mit dem Weihnachtsschmuck. Von traditionellen Kugeln bis hin zu modernem Plastikgedöns – wir beleuchten, wie Sie Ihren Baum umweltfreundlich schmücken können, ohne auf festlichen Glanz zu verzichten.

                    Was wäre Weihnachten ohne Geschenke? Wir sprechen über nachhaltige Geschenkideen, die nicht nur dem Beschenkten, sondern auch dem Planeten Freude bereiten. Von selbstgemachten Geschenken bis hin zu regionalen Produkten, wir haben für jeden etwas dabei.

                    Die Feiertage sind leider auch eine Zeit der Verschwendung. Wir betrachten die Müllproduktion und den erhöhten Stromverbrauch während der Weihnachtszeit und geben praktische Tipps, wie man beides reduzieren kann.

                    Zum Abschluss sprechen wir über das Herzstück jeder Weihnachtsfeier: das Festessen. Ob traditionelle Gans oder vegetarische Alternativen, wir diskutieren, wie man ein köstliches und gleichzeitig nachhaltiges Weihnachtsmahl zubereiten kann.

                    Quellen:

                    Gänsebratenspitze schwarz auf weiß: Zeitung für kommunale Wirtschaft (zfk.de)
                    Handbuch der Elektrizitätswirtschaft: Technische, wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen | SpringerLink
                    Lastmanagement privater Letztverbraucher zwischen Energiemarkt und Smart Grid (db-thueringen.de)
                    2021-02DAHEIMWEB.pdf (wbg-plauen.de)

                    22 min
                  8. #5 Moleküle gegen die Apokalypse - Interview mit Prof. Dr. Jens Weber
                    Mit Physikalischer Chemie zum Klimaschutz

                    In der fünften Episode von "Moleküle gegen die Apokalypse" nehmen wir Sie mit auf eine faszinierende Reise durch die Welt der physikalischen Chemie und ihre entscheidende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel.

                    Wir starten mit einer grundlegenden Einführung in die physikalische Chemie. Hier erfahren Sie, wie diese Wissenschaft uns hilft, die komplexen Mechanismen des Klimawandels zu verstehen. Von der Bedeutung der Moleküle bis hin zu den Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Stoffen, diese Episode bietet einen tiefen Einblick in die Grundlagen.

                    Anschließend tauchen wir in das ernste Thema der Ozeanversauerung ein. Wir diskutieren die chemischen Prozesse, die dazu führen, und wie sie das marine Ökosystem beeinflussen. Dabei gehen wir auch auf die Herausforderungen und Kritikpunkte verschiedener Methoden der CO2-Speicherung ein. Ob durch technologische Innovationen oder natürliche Prozesse, die Möglichkeiten und Grenzen der CO2-Entfernung aus der Atmosphäre werden beleuchtet.

                    Ein weiterer wichtiger Aspekt der Episode ist die Unkontrollierbarkeit der Stoffausbreitung. Wir erklären, warum CO2 für den Menschen nicht unmittelbar giftig ist, aber dennoch erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt hat. Dabei wird auch die Bedeutung von interdisziplinärer Forschung und Bildung hervorgehoben. Wir betonen, wie wichtig es ist, verschiedene wissenschaftliche Disziplinen zu integrieren, um die komplexen Herausforderungen des Klimawandels effektiv anzugehen.

                    Zum Abschluss der Episode werfen wir einen Blick auf die internationale Forschungszusammenarbeit im Bereich der physikalischen Chemie. Wir beleuchten, wie Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern zusammenarbeiten, um nachhaltige und effiziente Lösungen für die drängenden Probleme unserer Zeit zu finden.

                    Ergänzungen:

                    Buch Empfehlung von Jens Weber: Konfliktstoffe, Über Kohlendioxid, Heroin und andere strittige Substanzen von Jens Soentgen

                    Buch Empfehlung von Jens Weber: Der stumme Frühling von Rachel Carson

                    Artikel der erwähnt wurde: Warum Wildschweine in Bayern radioaktiv so belastet sind: https://www.br.de/nachrichten/wissen/bayerns-wildschweine-von-atomwaffentests-radioaktiv-belastet,ToV9xN5

                    Studie zum Artikel: Disproportionately High Contributions of 60 Year Old Weapons-137Cs Explain the Persistence of Radioactive Contamination in Bavarian Wild Boars https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.est.3c03565

                    37 min
                  9. #4 Vom Hörsaal zur Klimaaktion: Eine Generation im Kampf für die Umwelt
                    Kämpfen für mehr Klimaschutz? Im Gespräch mit Anna, Studentin Ökologie und Umweltschutz

                    In Folge 4 des Podcasts "Grünzeug gegen die Apokalypse" der Hochschule Zittau-Görlitz sprechen wir mit Anna. Anna ist Studentin und Klimaaktivistin.

                    Fridays for Future und Schulstreiks: Anna wurde zur Klimaaktivistin durch die Teilnahme an "Fridays for Future"-Streiks, bei denen sie sogar die Schule schwänzte, um sich zu beteiligen. Vor den Streiks zeigte sie bereits Interesse an Nachhaltigkeit und verwendete plastikfreie Produkte.

                    Einfluss des Schulunterrichts: Anna betont, wie der Geounterricht in der Schule, der Umweltthemen umfassend behandelte, sie beeinflusste und sie dazu brachte, grüne Studienrichtungen zu erwägen. Persönliche Erfahrungen wie der Besuch eines Tagebaulochs und die Teilnahme an Klimaprotesten prägten sie ebenfalls.

                    Studium in Ökologie und Umweltschutz: Ihr Studium vertiefte ihr Verständnis für die Klimakrise und motivierte sie, sich noch stärker für den Klimaaktivismus zu engagieren. Anna betont die Rolle der Klimaangst, insbesondere bei jungen Menschen.

                    Bedeutung von Klimaaktivismus: Sie unterstreicht die Bedeutung von Klimaaktivismus auf verschiedenen Ebenen, sowohl in der Öffentlichkeit als auch in Unternehmen, um echte Veränderungen zu bewirken.

                    Einfluss der Corona-Pandemie: Während der Corona-Pandemie nahm die Aufmerksamkeit für Klimaproteste ab. Wir sprechen über die Dringlichkeit der Klimakrise und die Notwendigkeit von Maßnahmen.

                    Politische Maßnahmen: Anreize oder Verbote? Wir diskutieren darüber wie wir umweltfreundlicher agieren können.

                    Bedeutung von Unternehmen und Einzelpersonen: Sowohl Unternehmen als auch Einzelpersonen sind wichtige Akteure jedoch mit unterschiedlich großem Einfluss.

                    Zukunftsvision mit Klimaschutz: In einer Zukunft mit Klimaschutz könnten autofreie Städte, regenerative Landwirtschaft und der Schutz von Mooren vor, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren im Vordergrund stehen.

                    31 min
                  10. #3 Klimaangst: Zwischen Hoffnungslosigkeit und Handlungsfähigkeit - Ein Blick in die Zukunft
                    Wie Umgehen mit der Angst vor dem Klimawandel?

                    Die Episode behandelt das Thema Klimaangst und deren Auswirkungen, erfahre spannende Informationen über:

                    Klimaangst und ihre Auswirkungen:. Klimaangst bezieht sich auf Ängste und Sorgen im Zusammenhang mit der Klimakrise und den Umweltauswirkungen. Maja Dshemuchadse, die Gast in der Episode, erklärt, wie diese Ängste die Menschen beeinflussen, insbesondere die damit verbundene Machtlosigkeit.

                    Symptome von Klimaangst: Zu den Symptomen von Klimaangst gehören, Schlaflosigkeit, negative Emotionen, Hoffnungslosigkeit und physiologische Reaktionen.

                    Unterstützung von Menschen mit Klimaangst: Wir besprechen Wege, wie Menschen mit Klimaangst unterstützt werden können. Das Zuhören und Verstehen ihrer Sorgen ist der erste Schritt. Aktivismus und Handeln können dazu beitragen, diese Ängste zu mildern.

                    Junge Menschen und Klimaangst: Insbesondere junge Menschen sind von Klimaangst betroffen (Hickman et al. 2021) da sie die Auswirkungen der Klimakrise in Zukunft stärker zu spüren bekommen. Kommunikationspsychologen spielen eine wichtige Rolle in der Verbesserung der Kommunikation über den Klimawandel. Die Ausbildung von Studierenden in diesem Bereich wird als entscheidend angesehen.

                    Gesellschaftliche Verantwortung: Die Gesellschaft trägt die Verantwortung, sich mit dem Problem der Klimaangst auseinanderzusetzen und diejenigen zu unterstützen, die davon betroffen sind, insbesondere junge Menschen.
                    Medien und deren Rolle: Im Gespräch wird die Rolle der Medien bei der Verstärkung von Hoffnungslosigkeit und deren Einfluss auf die Klimaangst diskutiert.

                    Verschiedene Arten von Ängsten: Es wird darauf hingewiesen, dass Menschen unterschiedliche Ängste haben können, einschließlich der Angst vor den Maßnahmen gegen den Klimawandel.

                    Persönliches Engagement und Naturverbundenheit: Die Bedeutung von persönlichem Engagement, Naturverbundenheit und Selbstfürsorge als Mittel zur Bewältigung der Klimaangst wird erläutert.

                    Urban Gardening als Lösung: Urban Gardening wird als Möglichkeit vorgestellt, Naturverbundenheit zu fördern und Ängste im Zusammenhang mit der Umweltproblematik zu reduzieren.

                    Unterstützung durch "Psychologists for Future": Abschließend werden Unterstützungsangebote für Menschen mit Klimaangst erwähnt, wie Beratungsgespräche durch die Organisation "Psychologists for Future." (https://www.psy4f.org/)

                    Gemeinsame Lösungen zur Bewältigung der Klimakrise: Insgesamt wird betont, wie wichtig es ist, auf die individuellen Ängste der Menschen einzugehen, Verbindungen zu schaffen und gemeinsame Lösungen zur Bewältigung der Klimakrise zu finden.

                    Literaturverzeichnis

                    Hickman, Caroline; Marks, Elizabeth; Pihkala, Panu; Clayton, Susan; Lewandowski, Eric R.; Mayall, Elouise E. et al. (2021): Young People's Voices on Climate Anxiety, Government Betrayal and Moral Injury: A Global Phenomenon.

                    31 min
                  11. #2 Zukunft gestalten: Die Revolution des Klimaschutzes an unserer Hochschule
                    Ist Klimaschutz an der Hochschule wichtig?

                    In der zweiten Folge besprechen wir mit Anke Zenker-Hoffmann (Fakultät Natur- und Umweltwissenschaften) und Annekatrin Kluttig (Klimamanagerin HSZG) wie unsere Hochschule bis 2040 klimaneutral werden will.

                    In diesem Gespräch wird das Klimaschutzkonzept der Hochschule Zittau/Görlitz vorgestellt und diskutiert. Es ist ein zentrales Thema, wie die Hochschule ihren Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen leisten kann.

                    Ziel: Klimaneutralität bis 2040

                    Das Hauptziel des Klimaschutzkonzepts der Hochschule besteht darin, bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu werden. Das bedeutet, dass die Hochschule in diesem Zeitraum keine schädlichen Treibhausgase (Netto) in die Atmosphäre abgeben will. Ein wichtiges Ziel des Konzepts besteht darin, Klimaschutz und Nachhaltigkeit in die Hochschulausbildung zu integrieren, um die Studierenden für diese Themen zu sensibilisieren.

                    Betonung der Bedeutung von Kommunikation und Sensibilisierung/ Aufruf zur Zusammenarbeit und Engagement der gesamten Hochschulgemeinschaft: Ein wichtiger Aspekt des Konzepts ist die Kommunikation und Sensibilisierung der Hochschulmitglieder für das Thema Klimaschutz. Es ist entscheidend, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schärfen.

                    Die Zusammenarbeit und das Engagement der gesamten Hochschulgemeinschaft ist entscheidend, um die Klimaziele zu erreichen. Jeder soll seinen Beitrag leisten.

                    Diskussion über die Treibhausgasemissionen: Wir besprechen, wie die Emissionen gemessen werden können, um Fortschritte im Klimaschutz zu verfolgen. Dies beinhaltet die Erstellung einer Treibhausgasbilanz. Es gibt auch Bereich, in denen die Hochschule nur begrenzten Einfluss auf die Emissionen hat, insbesondere im Bereich der Gebäude, da diese nicht im Besitz der HSZG sind.

                    Die Datenefassung im Bereich der Mobilität stellt eine Herausforderung dar, da sie auf Annahmen und Befragungen basiert.

                    Der Klimpodcast der HSZG wird unterstützt durch folgende Projekte:

                    1. Integriertes Klimaschutzkonzept für die Hochschule Zittau/Görlitz

                    2. Projektträger: Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG)
                      Förderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
                      Website: klimaschutz.hszg.de

                    3. KMU Klima Deal

                    4. Projektträger und Förderung: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
                      Website: kmu-klima-deal.hszg.de

                    5. Sustained University Grid Saxony 5 - Wissen nachhaltig vernetzt Teilprojekt Sustainable Business Hub der Hochschule Zittau/Görlitz:

                    6. Projektträger: Bundesministerium für Bildung und Forschung
                      Förderinitiative: Innovative Hochschule
                      Website: Saxony5.de

                      36 min
                    7. #1 Klimawandel und die Zukunft der Arbeitswelt - Interview mit Prof. Dr. Alexander Kratzsch
                      Welchen Einfluss hat die Hochschule?

                      In der ersten Folge des Podcasts „Grünzeug gegen die Apokalypse – Der Klimapodcast der Hochschule Zittau/Görlitz“ war der Rektor der Hochschule Prof. Dr. Alexander Kratzsch zu Gast, um mit uns über die Verbindung von Bildung und Arbeit zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu sprechen. Dabei bietet er spannende Einblicke in die Bildungsphilosophie der Hochschule und deren Bemühungen im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

                      Prof. Kratzsch betont die Bedeutung einer praxisorientierten Bildung. Er zeigt auf, dass Studiengänge so gestaltet sein sollten, dass sie die Studierenden nicht nur mit theoretischem Wissen ausstatten, sondern ihnen auch die Fähigkeiten vermitteln, dieses Wissen in der realen Welt anzuwenden. Das Ziel ist es, Studierende darauf vorzubereiten, die Erwartungen der Gesellschaft und der Unternehmen zu erfüllen.

                      Ein zentraler Punkt, den er hervorhebt, ist die Notwendigkeit von Grundfähigkeiten und -fertigkeiten, die unabhängig von der gewählten Studienrichtung sind. Zum Beispiel sollten Studierende in der Elektrotechnik die Fähigkeit haben, Netzwerkberechnungen durchzuführen und mit komplexen Zahlen umzugehen. Solche grundlegenden Kompetenzen sind entscheidend, da sie in verschiedenen beruflichen Kontexten eingesetzt werden können.

                      Der zweite Teil des Podcasts widmet sich dem Klimaschutzkonzept der Hochschule Zittau/Görlitz. Der Rektor erklärt, dass die Hochschule bestrebt ist, ihre Energieeffizienz zu steigern und umweltfreundliche Maßnahmen zu fördern. Ein Klimarat wurde eingesetzt, um das Konzept zu unterstützen und verschiedene Akteure einzubeziehen. Er thematisiert dabei auch, dass die Umsetzung nicht ohne Herausforderungen und kontroverse Diskussionen verläuft. Trotzdem sieht er das Konzept als den richtigen Weg, um nachhaltige Veränderungen voranzutreiben. Konkrete Maßnahmen, wie die Verbesserung der Energieversorgung von Gebäuden und die Förderung umweltfreundlicher Mobilitätsoptionen, werden diskutiert.

                      Prof. Kratzsch betont die Bedeutung des Engagements und der offenen Kommunikation von Studierenden und Mitarbeitenden. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind Themen, die alle betreffen. So ermutigt er dazu, sich aktiv an Initiativen und Projekten zu beteiligen, um einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft und die Region auszuüben.

                      Insgesamt zeigt die Episode, wie die Hochschule Zittau/Görlitz Bildung und Klimaschutz miteinander verknüpft. Die Hochschule ist bestrebt, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch die Studierenden zu befähigen, Veränderungen in der Welt herbeizuführen. Gleichzeitig setzt sie sich für den Klimaschutz und nachhaltige Praktiken ein, um eine bessere Zukunft für alle zu gestalten.

                      Der Klimpodcast der HSZG wird unterstützt durch folgende Projekte:

                      1. Integriertes Klimaschutzkonzept für die Hochschule Zittau/Görlitz

                      2. Projektträger: Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG)
                        Förderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
                        Website: klimaschutz.hszg.de

                      3. KMU Klima Deal

                      4. Projektträger und Förderung: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
                        Website: kmu-klima-deal.hszg.de

                      5. Sustained University Grid Saxony 5 - Wissen nachhaltig vernetzt Teilprojekt Sustainable Business Hub der Hochschule Zittau/Görlitz:

                      6. Projektträger: Bundesministerium für Bildung und Forschung
                        Förderinitiative: Innovative Hochschule
                        Website: Saxony5.de

                        38 min

                      About Grünzeug gegen die Apokalypse - Der Klimapodcast der Hochschule Zittau/Görlitz

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                      In der Podcastreihe "Grünzeug gegen die Apokalypse" tauchen wir tief in die Welt des Klimaschutzes und der nachhaltigen Entwicklung ein. Durch spannende Gespräche mit Expert*innen, Professor*innen, Dozierenden und Studierenden beleuchten wir vielfältige Themen rund um den Klimawandel, seine Auswirkungen und die notwendigen Maßnahmen, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.