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The NTL HI Lab is one of the signature programs of the NTL Institute for Applied Behavioral Science (NTL), running for more than 7 decades. It is composed of three main elements:
Lab might be a strange name, but Robert explains, that a Lab means that you can experiment with your behavior in a group and become more successful in other contexts, where you interact with people. During a Lab the focus is on visible behavior in the here-and-now (what is happening in the moment in the group), to help you to understand emotional impact of behavior and adjust your own behavior in a way that your personal learning goals are met.
This combination makes it unique among the group dynamic or group relations formats.
With some 35 years of management experience in companies like IBM and Digital Equipment Corporation, Robert Wallace, who is the guest in this episode, is talking about his experience as a facilitator of the NTL HI Lab. Robert is an Electrical Engineer and a member of NTL where he is a staff member for Human Interaction Labs and Management Work Conferences.
After this episode you are going to have an idea about the design of an NTL HI Lab and what to expect during this unique experience.
More about Robert: https://wallacesuccess.com/about-robert/
And the NTL HI Lab: https://ntl.org/index.php/human-interaction/human-interaction-laboratory/
In diesem Beitrag spricht Ber Pesendorfer (*1942) über Unterschiede zwischen Gruppe und Organisation. Er verweist darauf, dass es klug ist sowohl eine gruppendynamische als auch eine organisationsdynamische Perspektive zu entwickeln.
Insbesondere die indirekte Kommunikation innerhalb von Organisationen, die Ballung und das Repräsentieren von Interessen sind aus seiner Sicht wesentliche Faktoren.
Individuen sind innerhalb von Gruppen Repräsentant_innen ihrer selbst, von der Gruppe bestimmte Delegierte sind Repräsentant_innen der Gruppe, Abteilungsleiter (Vorgesetzte) sind Repräsentant_innen der jeweiligen Ebene der Organisation, der sie angehören etc.
Die Qualität der Organisation hängt wesentlich vom Gelingen der Kommunikationsprozesse zwischen den jeweiligen Repräsentant_innen ab.
http://www.pesendorfer.de/
Dr. Bernhard Pesendorfer
Pesendorfer, Bernhard (1996): Organisationsdynamik. In: Gerhard Schwarz (Hg.): Gruppendynamik. Geschichte und Zukunft. 2., überarb. Aufl. Wien: WUV-Univ.-Verl., S. 205–238.
Pesendorfer, Bernhard (2007): Diagnose-Instrumente für Konflikte. In: Gerhard Falk, Peter Heintel und Ewald E. Krainz (Hg.): Handbuch Mediation und Konfliktmanagement. Unveränd. Nachdruck. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwiss (Schriften zur Gruppen- und Organisationsdynamik, 3), S. 271–280.
Pesendorfer, Bernhard; Fischli, Claude (2007): Geben und Nehmen im Verhalten zwischen Gruppe und Organisation. In: Gerhard Falk, Peter Heintel und Ewald E. Krainz (Hg.): Handbuch Mediation und Konfliktmanagement. Unveränd. Nachdruck. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwiss (Schriften zur Gruppen- und Organisationsdynamik, 3), S. 335–347.
In diesem Beitrag sprechen G. Kasprian und R. J. Schuster über eine gemeinsam durchgeführte Interventionsforschung. Es wurde ein, von G. Kasprian geleitetes Forschungsteam, beforscht. Das Forschungsteam arbeitete im Kontext eines Drittmittel finanzierten medizinischen Projekts.
Das Ziel der Interventionsforschung war die Arbeitsfähigkeit des Forschungsteams zu optimieren. Dafür wurde auf den Fundus der Gruppendynamik als Interventionswissenschaft zurückgegriffen. Das Setting bestand aus Selbstreflexion, Reflexion im Dialog und Gruppenreflexion. Im Zuge der Forschung nahm G. Kasprian auch an einer T-Gruppe (Trainingsgruppe) teil. Im Gespräch werden vor allem die positiven Lernerfahrungen der T-Gruppe auf die Zusammenarbeit der von ihm geleiteten naturwissenschaftlich interdisziplinären Forschungsgruppe hervorgehoben.
Assoz. Prof. Dr. Gregor Kasprian, MBA ist habilitierter Radiologe mit Spezialisierung im Bereich der Neuroradiologie. Er beschäftigt sich insbesondere mit der Erforschung der menschlichen Hirnentwicklung. https://www.researchgate.net/profile/Gregor-Kasprian; https://orcid.org/0000-0003-3858-3347
Masterarbeit: Developing research projects, while conducting them - Intervention research of a third-party-funded medical research project. Masterthesis, Universitätslehrgang Health Care Management – MBA. Medizinische Universität Wien.
Literatur zur Gruppendynamik als (Interventions-)wissenschaft:
Lerchster, R. & Lesjak, B. (2014), Forschungsteams organisieren. Eine gruppendynamische Perspektive. In: Dressel, G., Berger, W., Heimerl, K. & Winiwarter, V. (Hg.), Inter- und transdisziplinär forschen. Praktiken und Methoden, 79-90. Bielefeld: transcript Verlag
Lesjak, B. (2009), Gruppendynamik als Interventionswissenschaft – eine neue Herausforderung? In: Zeitschrift Gruppendynamik und Organisationsberatung, 40. Jg., Heft 1/2009, 7-21
Krainz, Ewald E. (2006): Gruppendynamik als Wissenschaft. In: Peter Heintel (Hg.): Betrifft: TEAM. Dynamische Prozesse in Gruppen. 1. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH Wiesbaden (Schriften zur Gruppen- und Organisationsdynamik, 4), S. 7–28.
Das Salzburger Sensitivity Training
Prof. Dr. Reinhard Larcher (*1947, Klin. und Gesundheitspsychologe, Supervisor, Coach und Psychotherapeut) spricht über das von ihm entwickelte Salzburger Sensitivity Training, das er seit Beginn der 1970er Jahre mehrmals im Jahr seit langem in Koppl bei Salzburg durchführt. Die Salzburger Variante hat ihre Wurzeln in dem 1954 von Weschler, Kallejan, Tannenbaum u.a. an der UCLA entwickelten Sensitivity Training (vgl. Rechtien 2007, p. 52). Reinhard Larcher beschreibt die Vorgehensweise und wesentliche Aspekte des Trainings. Er bezeichnet das Sensitivity Training als Grundschule der Gruppendynamik und empfiehlt es für einen Einstieg in die gruppendynamische Selbsterfahrung.
Er machte seine Ausbildung zum Gruppendynamiker und Gruppendynamiktrainer im Österreichischen Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) und war von 1995 – 2016 Mitglied des Ausbildungskomitees für Gruppendynamik, 1998 – 2010 Vorsitzender des Gremiums.
Reinhard Larcher hat im Rahmen der von ihm 1970 gegründeten Studentenberatung (Psychologische Beratungsstelle für Studierende) in Salzburg (Larcher 1984; Krainz & Larcher 1984) mit Gruppenangeboten begonnen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Larcher
www.besthelp.at/larcher-reinhard
Krainz, E. E. / Larcher, R. 1984: Selbsterfahrungsgruppen für Studenten. In: Krainz, E. E. (Hg.); Student sein. Wien: Literas Verlag. p. 142-155.
Larcher, R. 1984: Psychoanalytisch orientierte Studentenberatung. In: Krainz, E. E. (Hg.); Student sein. Wien: Literas Verlag. p. 38-68.
Rechtien, W. 2007: Angewandte Gruppendynamik. Ein Lehrbuch für Studierende und Praktiker. Vierte Auflage. Weinheim, Basel: Beltz Verlag.
There seems to be a tendency in organizations to remove hierarchy and to implement self-organizing teams. Unfortunately, the latter will be in limbo as long as residues of the old static hierarchy exists.
Hierarchy and authority are very relevant topics in group dynamics and reccuring themes, that come up during T-Groups and other group dynamic events. Because of that, it might be interesting to see the real-world impact if those concepts unfold outside of the protected space of educational/trainings settings. At the same time, education seems to be the basis to put organizations out of their misery in terms of fear and anxiety when it comes to recuding static hierarchy.
Constantin von Mengersen (and his amazing dog, participating as a guest at some times), a highly experienced professional, shares his thoughts about the clash of cultures between subject matter experts who are getting their job well done and authorities holding formal power.
This co-existence leads to anxiety and fear in organizations: formal authorities fear that they are made redundant by subject matter experts (SME) and they themselves fear formal authorities to (ab)use their formal power, limiting the efficiency of getting things done “the new way”.
Formal authority mutes and overwrites competence authority of SME – or simply ignores it - especially when it comes to decisions in difficult times, where the organization is at risk.
We try to untangle the difference between managers (who are primarily incompetent when it comes to the job of a manager, contrary to a subject matter expert), leaders, people with “Weisungsbefugnis” (who are able to tell you what to do, who to give you the task environment) and subject matter experts which are different and connected in many ways.
In diesem Beitrag erzählt Gerhard Schwarz (*1937, ✝2022) seinen persönlichen Werdegang, berichtet über seinen Überlebenskampf während seiner Kindheit und die tiefen Zweifel der „skeptischen Generation“ (Helmut Schelsky) bezüglich Autorität. Diese Skepsis führte dazu, dass Gerhard Schwarz sich von Traugott Lindner (*1923; †2013) noch während seines Studiums zum Gruppendynamik-Trainer ausbilden ließ.
Nachdem er sich 1970 in Wien als Philosoph habilitiert hat, folgt 1979 die Habilitation für das Fach Gruppendynamik an der Universität für Bildungswissenschaften in Klagenfurt.
Das Besondere dabei ist, dass der Ursprung der Wissenschaft Gruppendynamik dadurch ermöglicht wurde, dass Peter Heintel (*1940; †2018) 1973 im Zuge eines außerordentlichen Zuerkennungsverfahrens die Venia für Gruppendynamik erhalten hat. Gerhard Schwarz war der erste der sich im Rahmen eines ordentlichen Habilitationsverfahrens im Fach Gruppendynamik habilitierte. Die damals zuständige Ministerin war Hertha Firnberg.
Gerhard Schwarz schildert seine Erfahrungen mit T-Gruppen und zieht Parallelen zu Menschheitsentwicklung und zu der Entwicklung im Zuge des Heranwachsens. Er bringt Beispiele eigener Beobachtungen in der Wildnis Afrikas und verknüpft diese mit Beispielen aus seiner Beratungspraxis. Er erzählt von tatsächlich watschenden Silberrücken-Gorillas und metaphorisch watschenden Autoritäten in Institutionen. Ein Hörerlebnis.
https://www.gerhardschwarz.eu/
Gerhard Schwarz war Privatdozent für Philosophie und Gruppendynamik
Nachruf auf Gerhard Schwarz: https://religion.orf.at/stories/3212822/
In Memoriam Gerhard Schwarz: Youtube (von Markus Marschalek)
Schwarz, G. 2019: Shitstorms, Lügen, Sex. Steinzeitrituale in Gruppen und Hierarchien. Springer Verlag.
Literatur zum Ursprung der Wissenschaft Gruppendynamik und deren Verankerung an der Universität Klagenfurt: Krainz, E. E. 2010: Gruppendynamik an der Universität Klagenfurt – Streiflichter vom langen Marsch durch die Institutionen. Gerhard Schwarz zum 70. Geburtstag. In: Ber Pesendorfer (Hg.) Wissenschaft – Freiheit – Konsens. Festschrift Gerhard Schwarz zum 70. Geburtstag.
More than six years later, the Tavistock Leicester Conference still has an impact on my professional and personal life. In this episode I am going to share some of the learnings I experienced during and after the conference. Among them:
Besides that, I am broefly talking about how I experienced the conference as a whole.
As additional reading, I recommend the paper by David L. Bradford and Elliot Aronson: "The week at Inverness", which can be found here (last access 2021-06-06).
Dr. Hubert Lobnig schildert in diesem Podcast den Weg zum Gruppendynamischen Trainer in der öggo, aus seiner Erfahrung. Dabei wird klar, dass das Berufsbild des Trainers hier eines ist, dass nicht Vollzeit ausgeübt werden kann.
Gleichzeitig ist die Entwicklung hin zu einem Gruppendynamischen Trainer eine langfristige Investition, die sich aber für die eigene professionelle Rolle, wie auch die eigene Persönlichkeitsentwicklung äußerst positiv auswirken kann.
Im Podcast wird zu Beginn noch einmal über Gruppendynamische Formate aus Sicht von Hubert Lobnig gesprochen und dann wird der Weg, innerhalb der öggo, vom Teilnehmer bis zum Lehrtrainer aufgezeigt.
Mehr Informationen zur öggo und der dort möglichen Ausbildung: https://www.oeggo.athttps://www.oeggo.at/ausbildung/#ausbildungsordnung
Zu Hubert Lobnig: http://www.lemon.at/online-beratung-und-training-online-coaching-lobnig.html
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