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Das ist die Zusammenfassung aller guten Nachrichten aus der KW17 als Spezialfolge.
Herzlich Willkommen zu Eurem Podcast mit den guten Nachrichten aus Deutschland und der Welt. Gute Nachrichten kann man nicht genug haben. Hört Euch gerne auch die älteren Episoden an.
Mehr Höhe, mehr Wind. Derzeit werden die ersten abgeschriebenen Windparks abgebaut. Um einen Teil der Infrastruktur weiterhin zu nutzen möchte die Firma Ampyx Power aus Holland fliegende Windkraftwerke bauen. Es handelt sich dabei um ein autonom agierendes Fluggerät, das mit einem Kabel verbunden, in etwa 450m Höhe aufsteigt um dort oben seine Kreise zu ziehen. Durch diese Bewegung wandelt es die entstehende Energie über einen Bodengenerator in Strom um.
Schütze, schütze Häusle baue. Am Lehrstuhl für synthetische Biologie in München werden aus Algen Baumaterialien hergestellt. Ein aus Algen gewonnener Carbonfaserverbundstoff mit einer Granitschicht überzogen erreicht in der Form eines Doppel-T-Trägers die Tragfähigkeitseigenschaften eines Stahlträgers. Allerdings mit dem Gewicht vergleichbar mit Aluminium. Aus Algen können zudem Öle für Plastik gewonnen werden. Durch Algen werden zukünftig Baumaterialien hergestellt, die eine positive CO2-Bilanz haben.
Die Universität Erlangen-Nürnberg hat einen Teilerfolg beim Kampf gegen Corona erzielt. Für Passive Impfungen, die 2-3 Monate schützen, konnten sie aus dem Blut gesundeter Coronapatienten die Antikörper extrahieren. Das wäre ein erster Schutz für exponierte, systemrelevante Personen.
Die Quantentechnologie rückt immer näher. Forschern aus Nordamerika ist es gelungen, Quantencomputer „nur“ bei einer Temperatur von -271°C, anstatt wie bislang -273,05°C zu betreiben. Was sich als nicht viel anhört, reduziert jedoch enorm die Größe und Leistungsfähigkeit der dafür notwendigen Kühlaggregate.
Schonmal den Mond besucht? Nein? Die NASA hat mit Partnern nun die detaillierteste Karte des Mondes erstellt. Eindrucksvoll können die kleinen und großen Krater bestaunt werden. Daran sieht man, wieviel Glück wir mit einer intakten Atmosphäre haben. Wer nicht so weit möchte kann an einer Live Safari in Kenias oder Südafrikas Nationalparks teilnehmen. Per Livestream mit Kommentarfunktionen werden die Wildtiere auf Instagram, Youtube und facebook gestreamt.
Sonne reinigt Wasser. In 20 Jahren wächst Schätzungen zufolge jedes 4. Kind ohne sauberes Trinkwasser auf. Schweden verfolgt mit der Aerogel Technologie einen neuen Ansatz. Die Reinigungseffizienz ist bis zu fünfmal höher als bei der klassischen Dampferzeugung. Das Ergebnis ist Trinkwasser. Das Verfahren ist besonders für entlegene Gebiete mit hoher Sonneneinstrahlugen geeignet.
Wasser ist nicht nur Lebenselixier, in der optimalen Menge macht es auch glücklich. Eine Studie an 2.000 Amerikanern ergab, dass sich jene, die mehr als 10 Gläser Wasser am Tag trinken, zu 80% als sehr glücklich eingestuft haben. Im Gegensatz dazu gaben nur 34% der Personen an sehr glücklich zu sein, die nur 2 Gläser Wasser am Tag trinken. Stellt sich noch die Frage, ob glücklichere Menschen automatisch mehr Wasser trinken. Ein Versuch ist es aber sicher wert.
Vielen Dank fürs Zuhören, einen durstigen Start in den neuen Tag und ins verdiente Wochenende. Wir hören uns am Montag wieder. Herzlich grüßt Euch, Euer Robert.
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Mailand nutzt die Gunst der Stunde. 35 km Straßen werden in Fußgängerzonen und Radwege verwandelt. Zudem wird das Tempolimit für Autos eingeschränkt.
Während Hierzulande ca. 2/3 der Infizierten wieder genesen sind, bereiten sich Deutschland, Schweiz und Großbritannien auf Impfstofftests vor. Hierzulande testet das Biontech den Wirkstoff an Freiwilligen.
Menschen mit Autoimmunerkrankungen leiden zudem vermehrt an Angst, Depression und Zwangsstörungen. Diese könnten nach neuen Erkenntnissen mit Medikamenten behandelt werden, die am Immunsystem anstatt am zentralen Nervensystem wirken. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Personen mit Zwangsstörungen mehr Immunomoodulin in den Lymphozyten haben. Mäuse, mit ähnlichen Veränderungen in den Lymphozyten, haben eine Neigung zu Ängstlichkeit und Stress. Nach Behandlung mit dem Antikörper, dass das Immunomoodulin neutralisierte, zeigten diese Tiere reduzierte Angstreaktionen. Die Behandlung mit Antikörpern anstatt den klassischen Medikamenten könnte einen großen Gewinn an Lebensqualität für die Patienten bedeuten. Die Arbeit an einem Medikament für Menschen wurde von UCB bereits aufgenommen.
Eine Heidelberger Berufsschule bietet, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen der positiven Psychologie das Schulfach Glück an. Rund 30% aller Jugendlichen in Deutschland haben psychische Probleme. Dabei lernen die Schüler nicht nur, herauszuarbeiten, wohin die Reise für sie gehen soll, sondern auch ihre Stärken, Werte und eine Widerstandsfähigkeit und die Regulation negativer Gefühle. Ein Fach, das Nachahmer sucht.
Auch hierzulande gelingt es nebenan.de, Geld für lokale Anbieter einzusammeln. Mit der Aktion „Kauf nebenan“ werden 5.000 kleine Gewerbe unterstützt. An jedem Euro, der ausgegeben wurde, beteiligten sich die Postbank, Deutsche Bank und Visa mit demselben Betrag nochmal. Die Aktion läuft noch.
Forscher an der Uni Cornell in den USA haben ein Plastik entwickelt, der statt Nylon für Fischernetze genutzt werden kann und sich durch UV Strahlung zersetzt. Statt über 1000 Jahre die Weltmeere zu belasten, soll sich das Polymer deutlich schneller, abhängig von der Strahlungsintensität vollständig zersetzen.
Totgesagte leben länger. Seit ca. 300.000 Jahren streift die Wildkatze durch die deutschen Wälder. Nachdem sie vor gut 80 Jahren als ausgestorben galt, gibt es heute hierzulande schätzungsweise wieder rund 6.000 Tiere. Dank der Schutzstellung seit den 1930er Jahren erholt sich der Bestand wieder. In unserem Nachbarland Österreich stabilisiert sich die Zahl der Brutvögel Zunehmens. Seit 1990 kann erstmalig eine Stagnation des Rückgangs beobachtet werden. Experten führen dies auf die Zunahme der geschützten Lebensräume sowie das trockenere Wetter zurück. Es lässt sich somit auch im Tierreich wieder eine steigende Anzahl an Wendehälsen beobachten.
Vielen Dank fürs Zuhören, einen aufrichtigen Start in den neuen Tag und bis zur nächsten Folge. Herzlich grüßt Euch, Euer Robert.
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Forscher am RCPE Forschungszentrum haben eine Hochgeschwindigkeitstechnologie zur Produktion von Medikamenten entwickelt. Sogenannte Syntheserouten für vielversprechende Medikamente gegen das Coronavirus werden derzeit bereits entwickelt. Die Anlage dazu wird voraussichtlich an der TU Graz angesiedelt und könnte in spätestens 9 Monaten ihren Betrieb aufnehmen.
Hydroponik. Das bezeichnet die Methode, Pflanzen ohne Erde groß zu ziehen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Keine Unkrautbeseitigung, kein gießen, kontrollierte Bedingungen beim Wachstum. Nachdem die Methode nicht viel Platz benötigt, kann sie problemlos auch zuhause realisiert werden. Eine Herstellungsanleitung gibt es beispielsweise auf utopia.de. Fertige Sets können natürlich auch erworben werden.
Um mit einer gemeinsamen Datenbasis zu arbeiten, hat die EU die „European COVID-19 Data Platform“ ausgerufen. Diese soll helfen, dass dort schnell Testsysteme, sowie Medikamente und Impfstoffe gefunden werden.
Neben dem Bundestag verzichten nun auch die Abgeordneten des Landtags in NRW auf die Erhöhung ihrer Diäten. Sie kommen damit einem Gesetzentwurf der AfD zuvor, der dasselbe erreichen wollte.
Amortisation. Ein neues Gerät hat natürlich Anschaffungskosten, ist aber viel effizienter. Seit 2000 hat sich unser Strompreis nahezu verdreifacht. Diese Tatsache hilft der Plattform Smartricity. Auf dieser Plattform können wir unsere alten Haushaltsgeräte eingeben und sehen sofort, wieviel Strom und Wasser sie verbrauchen. Im Vergleich zum neuen, empfohlenen Gerät ergibt sich so die Amortisationszeit, also die Zeit, die der Kauf benötigt, um Anschaffungskosten und geringeren Verbrauch wieder einzuspielen.
Das Fraunhofer Institut entwickelte mit Airbus zusammen eine Oberflächenstruktur für Flugzeugtragflächen, die durch Veränderung im Submikrometerbereich verhindert, dass Eis an der Tragfläche festfriert. Das erspart viel zeitaufwändiges und umweltschädliches Enteisen. Auch können die Heizaggregate verkleinert werden, was wiederum Gewicht spart. Diese neue Oberfläche ist bereits in einem A350 unter Erprobung.
Colorado war der erste Bundesstaat in den USA, der Cannabis legalisierte. 2017 startete die Colorado State University ein Experiment, indem sie Hanf auf selenverseuchten Böden anpflanzte. Der Hanf, der auf den mit dem Umweltgift belasteten Böden wuchs, zeigte kaum Stressreaktionen. Bereits 1990 im Zuge der Tschernobyl Katastrophe fand man heraus, dass Hanf Schwermetalle aus dem Boden entziehen kann. Es bleibt abzuwarten, wann auch hierzulande die Hinterhofgärten selbstlos entgiftet werden.
Vielen Dank fürs Zuhören, einen reinigenden Start in den neuen Tag und bis zur nächsten Folge. Herzlich grüßt Euch, Euer Robert.
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Petrus hat einen Helfer bekommen. Zumindest über dem Great Barrier Reef in Australien. Das Weltnaturerbe leidet schon seit Jahren wegen den anteigenden Meerestemperaturen. Zur Rettung des Riffs wurde ein Versuche gestartet, die Wolken darüber künstlich aufzuhellen. Durch weißere Wolken wird mehr Licht ins All reflektiert wodurch sich das Wasser, zumindest durch die direkte Sonneneinstrahlung nicht mehr so stark aufheizen kann. Erreicht wurde dies durch aus dem Meer gewonnene Salzkristallen, die in die Wolken geschossen wurden. Größere Experimente und weitere Forschung ist für den nachhaltigen Schutz noch notwendig. Erste Ergebnisse sehen aber tatsächlich eine Abkühlung der Wassertemperatur.
Wissen ist ubiquitär. Das ist sicherlich das Motto des Hackers, der an die 5.000, sonst kostenpflichtigen Studien über das Coronavirus kostenlos über Reddit ins Netz gestellt hat. Die Studien sind aus den Jahren 1968 bis 2020. Wissen kann Leben retten und hacken kann dem Wissen dabei helfen.
Forschern ist es gelungen, der Makuladegeneration entgegen zu wirken. In Deutschland leiden ca. 2 Millionen Menschen an der altersbedingten Sehschwäche bis hin zur Blindheit. Zellen mit der Bezeichnung Fibroblasts können chemisch umprogrammiert werden, um photorezeptorähnliche Zellen zu produzieren. Etwa die Hälfte der so behandelten Mäuse erlangten einer amerikanischen Studie Zufolge wieder ihr Sehvermögen. In etwa 2-3 Jahren sollen diese Versuche auch an Menschen durchgeführt werden.
MHD oder Mindesthaltbarkeitsdatum ist das Versprechen, bei vorgeschriebenem Transport und Lagerung die Lebensmitteleigenschaften beizubehalten. Das starre Datum verursacht jährlich rund 75kg an entsorgten Lebensmitteln pro Person. Freshanalytics möchte das MHD nun dynamisch und per App auslesbar machen. Erreicht werden soll das durch das vollständige Produkttracking entlang der Wertschöpfungskette. Das Projekt wird bereits vom BMWi gefördert und dürfte künftig für deutlich weniger unnötigen Abfall sorgen.
Pflanzenoptimierung. Forschern ist es gelungen, Kohlenstoffnanoröhrchen in Pflanzen zu integrieren, die einen Anstieg an Wasserstoffperoxid, das entsteht, wenn eine Pflanze Stress, z.B. durch Fressfeinde erleidet, zu messen. Weitere Forschung soll die Pflanzenreaktion sichtbar machen, was wiederum von einer Kamera detektiert und an ein Smartphone weitergeleitet wird. Das soll dabei helfen, früher gegen den Stress der Pflanze reagieren zu können und damit den Daumen etwas grüner zu machen.
Keukenhof ist nicht in Amsterdam. Den für seine Tulpen bekannten Blumengarten gibt es nun auch in 2D und 3D. Ebenfalls virtuell ist das Design Festival. Kostenlos über das Internet kann jeder Interessierte bis Ende Juni Beiträge zu Innovationen, Design und Architektur konsumieren.
Und es hat Zoom gemacht… trotz der schlechten Presse des Videochatanbieters Zoom dürfen nun Paare, die sich in den Quarantänezeiten das „Ja“-Wort geben möchten, selbiges in New York über diese Plattform tun.
Vielen Dank fürs Zuhören, einen verbundenen Start in den neuen Tag und bis zur nächsten Folge. Herzlich grüßt Euch, Euer Robert.
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Für Henker war 2019 ein schlechtes Jahr. Mit insgesamt 660 Hinrichtungen in 20 Ländern wurden so wenig Menschen wie seit 10 Jahren nicht mehr hingerichtet. Saudi Arabien macht die Ausnahme und von China liegen keine öffentlichen Zahlen vor.
Arztsprechstunde per Video. Das geht nun in der neudigitalisierten Welt dank Corona. Immer mehr Praxen bieten diese Möglichkeit an, die gerade von älteren Menschen stark geschätzt wird. Die Pateinten erhalten von der teilnehmenden Praxis einen genauen Termin sowie einen Link mit Einwahlcode. Auch für die Sprechstundenhilfen ist das ein Vorteil weil sie nicht mehr exponiert sind.
Geräte für Gespräche. CTC steht für Covid Tech Connect. Die Bewegung möchte 20.000 Wifi Geräte an Coronapatienten spenden, damit diese vom Krankenhaus aus per Videochat mit ihren Liebsten kommunizieren können. Innerhalb der ersten 10 Tage nach Eröffnung hat das Unternehmen bereits über 100.000 $ eingesammelt und ihnen wurden bereits 3.000 Geräte zugesagt.
Was bedeutet es, glücklich zu sein? Dieser Frage können Sie auf dem kostenlos freigeschalteten Kurs der Berkeley University nachgehen. Die Plattform edx.org beherbergt den Kurs und nach einer einfachen Registrierung steht der 10-wöchige Kurs zur Verfügung.
Mit dem aufkommenden Frühling kommen auch die Pollen. Laut einer Studie sind Allergiker allerdings nicht stärker als andere Personen durch Corona gefährdet.
Während wir, besonders in Deutschland, eine sehr hohe Reproduktionszahl bräuchten, um unsere zweitälteste Bevölkerung der Welt zu verjüngen, erfreut uns eine Reproduktionszahl von etwa 0,7 beim Coronavirus. Das bedeutet, dass jeder Infizierte nur 0,7 Personen ansteckt und die Neuerkrankungen damit rückläufig sind. Als Ziel galt eine Zahl von unter 1, was damit nun erreicht wurde.
Remdesivir. Dabei handelt es sich um ein Ebola Mittel der Firma Gilead aus den USA. In Chicago konnten nahezu alle von insgesamt 125 Patienten das Krankenhaus nach einer Woche genesen wieder verlassen. Eine Placebogruppe gab es in der Studie allerdings nicht. Das Medikament hemmt die Replikation der Viren und gilt momentan als das Vielversprechendste. Offizielle Meldungen stehen aber noch aus.
Vielen Dank fürs Zuhören, einen hoffnungsvollen Start in den neuen Tag und die neue Woche und bis zur nächsten Folge. Herzlich grüßt Euch, Euer Robert.
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Doch mal schnell ins Warme? Wer derzeit nach Ägypten möchte, um sich die Pyramiden von innen anzusehen, muss nicht einmal in den Flieger steigen. Das Tourismusministerium stellt kostenlose 3D Touren ihrer fast 5.000 Jahre alten Geschichte ihrer Pyramiden zur Verfügung.
Wer kein Bafög bekommt, kann dennoch ein Stipendium bekommen. Und wer sich derzeit in der Coronakrise engagiert, hat sogar gute Chancen. Das Startup myStipendium vergibt für ein Jahr Stipendien von monatlich 500 € an gute, soziale Seelen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 15.05.2020.
Frischepost liefert von nahegelegenen, unabhängigen Landwirten erzeugte Lebensmittel. Bislang nur in Hamburg und im Rhein-Main Gebiet. Trotz der geringeren Bestellungen durch Firmen, konnte die Frischepost ihre Bestellungen durch Privathaushalte insgesamt versechsfachen. Das Prinzip der lokalen Lebensmittel setzt sich also auch trotz der Krise oder gerade deswegen weiter fort.
Das Wasserkraftwerk Birsfelden prüft derzeit die Errichtung eines Elektrolyseurs, um künftig wasserstoffgetriebene LKWs für den Güterverkehr der industriellen Werke Basels zu betanken. Dank der Wasserkraft entstehen für die Herstellung des Wasserstoffs keine Emissionen. Auch an der noch dürftigen Infrastruktur soll gearbeitet werden. Nachdem die Energiedichte von Wasserstoff so hoch ist, gilt sie als aussichtsreiche Technologie, um den fälligen Umstieg vom Öl zu stemmen.
In der Ausgangssperre muss selbst der Street Art Künstler Banksy von Zuhause aus arbeiten. Auf seinem Instagram Kanal ist ein Foto seines Badezimmers zu sehen, in dem seine typischen Ratten alle möglichen Späßchen treiben. Offenbar wünscht sich seine Frau, dass die Tage des etwas anderen Homeoffice besonders für ihren Mann gezählt sind.
Vielen Dank fürs Zuhören, einen kunstvollen Start in den neuen Tag und bis zur nächsten Folge. Herzlich grüßt Euch, Euer Robert.
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Aus der Not eine Tugend gemacht haben zwei Abiturienten, die sich mit schlechter Kommunikation in der Schule und einem analogen Schulsystem nicht abfinden wollten. Mittlerweile haben sie mit ihrer App Sdui über 1000 Schulen in Deutschland als Kunden und helfen in der Zwangs-Schulfernen Zeit, dass teilweise keine einzige Unterrichtsstunde ausfallen musste. Die werbefreie App kostet 1,45€ pro Schüler und Jahr und mit knappen 43.000 Schulen hat sie noch ein ordentliches Wachstumspotenzial.
Gleich zwei Weltrekorde hat die neue Solarzellengeneration des NREL (National Renewable Energy Laboratory) gewonnen. Statt der üblichen 15-20% Wirkungsgrad erreicht diese Zelle 47,1%. Sie erreicht dies durch mehrere Lagen an Materialien, die ihrerseits jeweils einen speziellen Teil des Sonnenlichts in elektrische Energie umwandeln. Nachdem die Solarzellen in der Produktion sehr teuer sind, eignen sie sich dennoch auch für die Nicht-Raumfahrt, bei der Geld kaum eine Rolle spielt, durch Konzentratormodule. Dabei wird das Licht gebündelt und auf eine reduzierte Solarzelle geleitet. Um dieses notwendige, direkte Licht ausnutzen zu können, braucht es Gegenden mit geringer diffuser Sonneneinstrahlung wie Wüstengebiete. Daneben arbeitet das NREL mit Hochdruck an der Kostenreduktion, um künftig diese Module auch ohne Lichtkonzentration zu marktfähigen Preisen anbieten zu können.
Schutz statt Steine. Lego hat seine dänische Fabrik verändert, so dass damit 13.000 N95 Atemschutzmasken produziert werden können. Dazu möchte Lego 500.000 Legobausteine an Bedürftige verschenken. Passend zu den Schutzmasken fertigt die Frankfurt International School mit 3D Druckern Visiere gegen Tröpfcheninfektionen an. Nachdem das recht lange dauert, haben sich Cluster über www.makervsvirus.orgzusammen gefunden. Mittlerweile laufen bei rund 5.000 dieser Macher die 3D Drucker heiß.
Vielen Dank fürs Zuhören, einen schaffenden Start in den neuen Tag und bis zur nächsten Folge. Herzlich grüßt Euch, Euer Robert.
Herzlich Willkommen zu Eurem Podcast mit den guten Nachrichten aus Deutschland und der Welt. Gute Nachrichten kann man nicht genug haben. Hört Euch gerne auch die älteren Episoden an.
Pünktlich zu Ostern zählte der bayerische Jagdverband mehr Feldhasen. Während in Bayern letztes Jahr 27 Tiere auf 100 Hektar kamen, zählen wir nun 10 Tiere mehr. Warmes Wetter kommt dem Tier zugute. Ob es deshalb für die Kinder auch über 30% mehr Ostereier gab, das lassen die Jäger unbeantwortet.
HILFMA ist eine neue, simpel zu bedienende App auf einer österreichischen Non-profit Plattform. Die App ist schlicht aufgebaut und bringt Helfer und Bedürftige zusammen. Ein Login ist nicht notwendig. Sehr einfach kann in drei Schritten die Hilfe oder die Anfrage erstellt werden. Sollte die ältere Person kein Smartphone haben, können auch Angehörige / Freunde die Anfrage übernehmen.
Was Fridays For Future nicht schafft, das schafft Corona im Handumdrehen. Neben dem klaren Wasser in Venedigs Wasserstraßen können dank der heruntergefahrenen Industrie Bewohner Nordindiens wegen der sauberen Luft ihren Himalaya wieder sehen.
Geld gegen Gutscheine. Korneuburg in Österreich schafft Fakten. Die hiesige Sparkasse unterstützt lokale Unternehmen indem sie pro Unternehmen für 5000 € Gutscheine kauft und diese an bedürftige Personen verschenkt. Win-Win für Wirtschaft und Bürger.
Ca. 70% des weltweiten Zubaus der 176 GW Energieproduktion im letzten Jahr stammt aus erneuerbaren Energien. Damit steigt der Anteil an der Stromproduktion mit erneuerbaren Energien auf knappe 35% weltweit.
Kupfer war seit jeher als antibakterielles Material bekannt. Forschern an der Purdue Universität ist es gelungen, durch Veränderung der Oberflächenstruktur das Kupfer so zu behandeln, dass es nun multiresistente Keime, statt binnen Stunden, sofort abtötet. Diese Struktur auf andere Materialien aufgebracht, könnte helfen, die Hygiene in Krankenhäusern generell und den Bedarf an Antibiotikum in speziellen Fällen zu senken.
Was macht man mit einem künstlichen Gorilla-Arm und einem Barista Equipment? Ben Ramirez aus San Francisco stellt damit Kaffee her und reicht sie mit dem Arm social distancing korrekt an die an seinem Fenster vorbeikommenden systemrelevanten Personen. Nach der Coronakrise möchte er einen Coffeeshop eröffnen und ich wette, dass er sich mit dieser netten Aktion bereits ein paar Stammkunden schafft.
Vielen Dank fürs Zuhören, einen hilfreichen Start in den neuen Tag und bis zur nächsten Folge. Herzlich grüßt Euch, Euer Robert.
Herzlich Willkommen zu Eurem Podcast mit den guten Nachrichten aus Deutschland und der Welt. Gute Nachrichten kann man nicht genug haben. Hört Euch gerne auch die älteren Episoden an.
Survivalspezialisten wussten schon immer, was in ihnen steckt. Die Rede ist von Insekten. Was in ihnen steckt sind jede Menge Proteine. Auf das Gramm heruntergebrochen ca. 8x so viel wie in Säugetieren. Produzenten in Ländern wie Holland, England, Belgien scharren bereits mit den Hufen und möchten ihre Produktion stark ankurbeln wenn das bestehende Verbot in Kürze womöglich gekippt wird. Dann erfreuen sich Insektenproteinriegel und Mehlwurmburger in ganz Europa bei ersten Mutigen großer Beliebtheit und wer weiß, vielleicht wittern B12-Mangel-Vegetarier hier ihre Chance.
Obwohl die Infektionszahlen weiter ansteigen meldet das Robert Koch Institut, dass mittlerweile über 50% der Infizierten bereits wieder genesen ist. Mögen die restlichen 50% ebenfalls bald genesen.
10.345,64 Euro monatlich. Soviel erhalten die 709 Abgeordneten im Bundestag nicht. Sie haben sich dazu entschlossen, zum 01.07. auf ihre 2,6%ige Diätenerhöhung zu verzichten um so ein passendes Signal zu Krisenzeiten zu senden. Bis zur nächsten Erhöhung müssen sie also mit 10.083,47 € pro Monat auskommen.
Fridays for Farmer. Statt Schülern helfen aber neben Erntehelfern aus Nachbarstaaten freiwillige Studenten. Über das Internet haben Ernteretter und Bauern zueinander gefunden. So bekommen die Studenten ihren Kontakt zur Mutter Erde und wir kommen in den Genuss unserer heimischen Feldfrüchte. Vielen herzlichen Dank an alle fleißigen Helfer!
Reichweichte ist immer das Thema bei elektrischen Antrieben. So auch bei E-LKWs. Eine Steigerung um zumindest 5%, was pro Jahr doch ca. 6.000km bedeutet, könnte es einer Studie des Fraunhofer ISE Instituts bringen, die ungenutzten LKW Dachflächen mit Photovoltaik zu bestücken. Und nachdem die Preise für Solarmodule in den letzten Jahren nur die Richtung Abwärts kannten, ist die Bestückung nun sogar wirtschaftlich.
Schaffe schaffe Strom verbrauche. In Ländern südlich der Sahara wird eine sinnvolle Stromnutzung belohnt. Mühle mehr als Mattscheibe. Wer hier Produktives leistet und dabei Strom verbraucht, erhält mehr sogenannte Token für jede kWh. Diese Token können wiederum in Strom oder in Waren eingetauscht werden. Möglich wird das über Smart Contracts, die auf der Blockchain Technologie basieren. The Sun Protocol verbindet diese Technologie mit dem Solartainer, einem Container, der, mit Photovoltaikpanelen ausgestattet, in Afrika 80.000 kWh pro Jahr produziert und damit 4.000 Menschen dort mit elektrischer Energie versorgen kann. Beides zusammen stellt eine Produktivitätszelle dar, die die Menschen dort hin zu nachhaltigem Nutzen animieren soll.
Vielen Dank fürs Zuhören, einen produktiven Start in den neuen Tag und bis zur nächsten Folge.
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