Halb verwandt, voll erschöpft - Der Podcast über Erschöpfung, über Familie und Mindest

Halb verwandt, voll erschöpft - Der Podcast über Erschöpfung, über Familie und Mindest

By Roland und Jennifer SchaubschlägerHealth & FitnessMental HealthEducationSelf-Improvement
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Halb verwandt, voll erschöpft - Der Podcast über Erschöpfung, über Familie und Mindest episodes

  • Folge 15: Nicht mal im Kopf ist noch Platz
    Die Rushhour des Lebens und wie gefühlt alles gleichzeitig passiert

    Kinder, Job, Partnerschaft, Umbrüche und ein Kopf, in dem kein Platz mehr ist. Wir (Jenny und Roland) stecken beide mitten in der Rush Hour des Lebens, aus völlig unterschiedlichen Richtungen. Jenny mit drei Kindern, Ehe und Selbstständigkeit. Roland mitten in einem beruflichen und privaten Umbruch. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum sich diese Jahre so zerrissen anfühlen, warum der Vergleich mit anderen den Druck verstärkt und warum man als Mutter oft nirgends ganz richtig sein kann. Und darüber, was im Alltag wirklich hilft: kleine Zeitfenster, Menschen, die guttun, und Zeit ohne jeden Input.

    Unsere Workbooks „zurück zu dir” und unseren Emotionskompass findet ihr hier:

    https://reease.mytentary.com

    Hinweis

    reEASE ist Begleitung, keine Behandlung. Die Inhalte dieses Podcasts ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Beratung. Jenny und Roland sprechen aus eigener Erfahrung.

    Mehr von uns

    Instagram: @reease.official · Website: www.reease.de

    28 min
  • Folge 14: Warum trifft mich das so?
    Über Sätze, die länger bleiben, als uns oft lieb ist

    Ein Satz, eine ausbleibende Antwort, und plötzlich kreisen die Gedanken bis drei Uhr nachts. In unserer ersten Online-Folge, kurz nach dem Launch der reEASE Workbooks, sprechen wir darüber, warum uns manche Worte so treffen. Warum derselbe Satz an einem Tag egal ist und am nächsten zum Weinen bringt. Wie man die eigene Emotionskette erkennt und unterbricht. Und warum hinter vielen Kränkungen ein alter Glaubenssatz steckt. Bei beiden ist es derselbe: Du musst leisten, um geliebt zu werden. Eine Folge über inneren Frieden, ehrliches Nachfragen und den Abschied vom Perfektionismus im Miteinander.

    Alle unsere Produkte findet ihr entweder auf www.reease.de oder über folgenden Link: https://reease.mytentary.com

    reEASE · dein weg zurück in ein leichteres leben

    Instagram: @reease.official · www.reease.de

    PS: Wir sind Trainer, systemischer Coach und Betroffene, keine Therapeuten. Diese Folge ist Begleitungshilfe und keine Behandlung. Bitte wendet euch an ärztliche Beratungsstellen solltet Ihr euch in einer anhaltenden Erschöpfungsphase oder Depression befinden.

    34 min
  • Folge 13: Lieber einmal zu oft nachfragen
    Über Freundschaft, Burnout und die Frage, wer da ist, wenn uns die Kraft ausgeht

    Jenny und Roland sprechen darüber, welche Rolle Freunde spielen, wenn Erschöpfung zum Alltag wird. Warum sich Freundschaften im Burnout verändern dürfen. Warum eine Freundschaft auch mal einseitig sein darf, solange sie sich wieder ausgleicht. Und warum „Wie geht's dir?" nur dann hilft, wenn man die echte Antwort hören will. Eine Folge für alle, die gerade selbst leer sind, und für alle, die bei einem Freund etwas spüren und nicht wissen, wie sie es ansprechen sollen.

    Wenn es akut wird

    Telefonseelsorge Deutschland: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, rund um die Uhr, auch für Angehörige und Freunde)
    Österreich: 142 · Schweiz: 143 (Die Dargebotene Hand)
    Bei akuter Gefahr: Notruf 112

    Hinweis

    reEASE ist eine Begleitung, keine Behandlung. Die Inhalte dieses Podcasts ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Beratung. Jenny und Roland sprechen aus eigener Erfahrung und aus Ihrer Coachingsicht.

    Mehr von uns

    Instagram: @reease.official · Website: www.reease.de

    36 min
  • Folge 12: Einer trägt alles. Und keiner hat es gemerkt!
    Warum der volle Mülleimer nicht das eigentliche Problem ist.

    Wir sind zurück aus der Sommerpause, und wir steigen direkt mittendrin ein.

    In dieser Folge geht es um Mental Load in der Partnerschaft. Um den Unterschied zwischen Helfen und Mittragen. Darum, warum eine ungleiche Verteilung Jahre gut gehen kann, bis einer in die Erschöpfung rutscht und merkt, dass er alles allein im Kopf hatte. Und um die andere Seite: den Partner, der plötzlich das Gefühl hat, nicht mehr zu reichen.

    Jenny und Roland sprechen offen über Rollen, Perfektionismus und die unbequeme Frage nach dem eigenen Anteil. Wie viel vom Tragen ist Last, und wie viel ist Kontrolle, die sich wie Sicherheit anfühlt.

    Schreib uns: Wie ist Mental Load bei euch verteilt, und wer trägt was? Antworte per Direktnachricht oder unter dem Post zur Folge auf Instagram. Anonym, wenn dir das lieber ist.

    PS: Falls du dich wunderst, warum wir die Emotionsreihe pausieren: Zu den Emotionen kommt bald etwas Eigenes. Halte die Augen offen.

    reEASE · dein weg zurück in ein leichteres leben

    Instagram: @reease.official · www.reease.de

    Wir sind Trainer, systemischer Coach und Betroffene, keine Therapeuten. Diese Folge ist Begleitung, keine Behandlung und keine Paarberatung. Wenn eure Kommunikation dauerhaft festhängt oder einer von euch in eine anhaltende Erschöpfung rutscht, holt euch Unterstützung, etwa über eine Paartherapie oder ärztlichen Rat.

    26 min
  • Wir predigen Pausen und haben trotzdem selbst eine gebraucht!
    Was war denn los bei reEASE?

    Kapitel

    00:00 Warum es hier ein paar Wochen still war

    00:17 Rolands Entscheidung: kündigen, wo die Erschöpfung entstanden ist
    01:13 Der unterschätzte Faktor: die Hitze
    01:44 Sich neu sortieren kostet Kraft, auch wenn es richtig ist
    02:07 Warum wir die Pause bewusst nicht angekündigt haben
    03:07 Was wären wir für Coaches, wenn wir nicht selbst danach leben
    03:31 Jennys Start in die volle Selbstständigkeit
    03:53 „Ich habe gemerkt, ich drifte wieder ab"
    04:19 Wie es weitergeht
    05:33 Das Workbook: warum Monate Arbeit darin stecken
    06:35 Das Launch-Datum
    07:14 Freebie und Newsletter
    09:18 „Workbook klingt nach Hausaufgaben"
    09:50 In deinem Tempo, an der Stelle, an der du stehst
    10:25 Ausblick
    Sätze aus der Folge
    „Was wären wir für Coaches, wenn wir nicht selber danach leben würden."
    „Ich will jetzt nicht die Erste sein, die unser eigenes Projekt in Anspruch nehmen muss."
    „Es wird für keinen der Weltuntergang sein, wenn wir ein paar Wochen nicht da sind."
    „Alles in deinem Tempo. Ohne Eile."

    Das Workbook

    Wir arbeiten seit Monaten daran. Kein Ding, das man an einem Abend durchblättert, und keine To-do-Liste obendrauf. Du steigst dort ein, wo du dich wiederfindest, nicht auf Seite eins. Neben den Übungen, die etwas von dir verlangen, stehen bewusst leichte drin. Launch ist der 26.09., direkt nach den bayerischen Sommerferien, weil im Herbst wieder Zeit dafür da ist. Ein paar Dinge kommen noch dazu.

    Freebie und Newsletter

    freebie.reease.de

    Dort bekommst du eine erste Übung, siehst, wie wir arbeiten, und erfährst als Erste vom Workbook. Wer angemeldet ist, hat gute Chancen auf einen Rabatt zum Launch. Wir schicken nichts täglich, nur das, was wirklich weiterhilft.

    Mehr von uns

    www.reease.de
    Instagram: @reease.official

    Nächste Folge am 21.09

    **Hinweis: **reEASE ist Begleitung auf Augenhöhe, keine Behandlung, keine Therapie und keine medizinische Beratung. Wenn du in einer akuten Krise steckst, wende dich bitte an ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe.

    12 min
  • Folge 11: Zwischen Wut und Leere: was während eines Burnouts wirklich passiert
    Über Emotionen, die niemand gern zugibt

    Jenny sagt, während ihres Burnouts habe sie eigentlich nur zwei Dinge gefühlt: Wut. Und nichts.

    Roland erzählt, warum er Wut lange für ein Gefühl gehalten hat, das gar nicht zu ihm gehört. Und wie sie ihm am Ende geholfen hat, das erste Mal laut »hier ist Schluss« zu sagen.

    Wir reden darüber, was unter der Wut liegt, warum sie Grenzen sichtbar macht, wo sie aufhört, hilfreich zu sein, und warum man sich selbst am wenigsten verzeiht.

    Keine Ratschläge. Ein ehrliches Gespräch.

    Schreib uns: Was macht dich richtig wütend? Antworte uns per Direktnachricht oder unter dem Post zur Folge auf Instagram.

    reEASE · dein weg zurück in ein leichteres leben

    Instagram: @reease.official · www.reease.de

    24 min
  • Folge 10: Angst und warum sie viel mehr Alarmsystem und Freund als Feind ist.
    Ein oft unverstandenes Gefühl - und wie sie uns schützt, fordert und verändert

    Die meisten Menschen teilen Emotionen in zwei Schubladen: gute und schlechte. Angst landet fast immer rechts, bei den schlechten. Aber wer sagt eigentlich, dass ein Gefühl eine Bewertung braucht.

    In dieser Folge nehmen sich Jenny und Roland eine einzige Emotion vor: die Angst. Sie sprechen darüber,

    warum Angst evolutionär eine der wichtigsten Emotionen überhaupt ist, ein eingebautes Alarmsystem, das die Sinne schärft und schützt. Und sie sprechen darüber, was passiert, wenn dieses System im Dauerbetrieb läuft.

    Roland erzählt, wie präsent Angst in seinem Burnout war: Versagensangst, Verlustangst, die Angst vor dem Kontrollverlust, wenn die Rolle plötzlich nicht mehr trägt. Und die Angst vor der Angst, dieser Moment, in dem man zurück in Richtung Arbeit geht und denkt: hoffentlich kommt das nicht wieder. Jenny beschreibt eine andere Seite: warum Angst für sie selten das große Thema ist, wie stark sie zyklusabhängig sein kann, und vor welchem einen Moment er wirklich Angst hat.

    Der rote Faden: Kein Gefühl gehört abgesprochen, nicht bei anderen und nicht bei dir selbst. Angst darf da sein. Sie will meistens nur etwas sagen.

    Kein Ratgeber, keine Lösung in fünf Schritten. Ein ehrliches Gespräch zwischen zwei Menschen, die diesen Weg aus verschiedenen Blickwinkeln kennen.

    Wenn ihr mögt, schreibt uns: Was ist eure größte Angst. Hat sich durch Erschöpfung oder Burnout etwas daran verändert. Bleibt anonym, wenn ihr wollt.

    reEASE, dein weg zurück in ein leichteres leben.

    Hinweis: reEASE ist Begleitung, keine Behandlung. Wenn Angst dein Leben stark einschränkt, sprich mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Psychotherapeutin.

    25 min
  • Folge 9: Hochleister, Überstunden und eine Fassade, die lange hält

    Rolands Blick aus der Personalabteilung

    Zehn Jahre, verschiedene Unternehmen, Automobilindustrie und IT. Burnout zieht sich durch alle Ebenen – Berufsanfänger genauso wie Führungskräfte kurz vor der Rente. Es gibt kein Alter, keine Branche, keine Position, die schützt.
    Was Burnout im Business auslöst
    Nicht nur Überstunden, nicht nur Druck von oben. Oft ist es die Kombination: hohes Volumen plus ein Anspruch an sich selbst, der keine Pause kennt. Wer immer Vollgas gibt, gibt dem Umfeld auch keinen Grund, nachzufragen.
    Rolands eigene Geschichte
    250 Überstunden aufgebaut. Hochgeschätzt, viel übertragen bekommen, immer geliefert. Und gleichzeitig: niemand hat genau hingeschaut. Er selbst auch nicht.
    Warum die Fassade so lange hält
    Führungskräfte sehen ihre Mitarbeiter oft nur in kurzen Ausschnitten. Wer nach außen funktioniert, fällt nicht auf. Die Maske fällt meist erst, wenn es längst zu spät ist.
    Privatleben und Arbeit lassen sich nicht trennen
    Hausbau, Kinder, Pflege, Trauer, Trennung – was privat passiert, wiegt sich im Berufsalltag aus. Immer. Das ist keine Schwäche, das ist Realität.
    Kommunikation als einziger Ausweg
    Früher ansprechen, was gerade nicht geht. Zur Führungskraft, zur Personalabteilung, zu jemandem. Wer wartet, bis er ausfällt, hat keine Wahl mehr.
    Wenn das Unternehmen nicht zuhört
    Dann ist es kein Versagen, zu gehen. Gesundheit ist keine Verhandlungssache.
    Prävention statt Krisenmanagement
    Das Ziel von reEASE: dass es gar nicht erst so weit kommt. Früh hinhören, Bedürfnisse ansprechen, ehrlich sein – mit sich selbst und mit dem Umfeld.

    25 min
  • Folge 8: Always on, always perform – Social Media und die stille Erschöpfung

    Was Social Media suggeriert

    Das perfekte Business. Das perfekte Familienleben. Der perfekte Ausstieg. Je nach Algorithmus sieht jeder etwas anderes – aber die Botschaft dahinter ist dieselbe: Das Leben der anderen funktioniert besser als deins.
    Was das wirklich mit einem macht
    Der Vergleich passiert nicht bewusst, aber er passiert. Und er kostet Energie – besonders dann, wenn man sich ohnehin gerade nicht stabil fühlt. Social Media verursacht keinen Burnout. Aber es kann eine Abwärtsspirale beschleunigen, wenn man nicht aufpasst, was man konsumiert.
    Jennys Perspektive als Content Creatorin
    Wer jemandem auf Instagram folgt, sieht fünf Prozent von dessen Leben – und den Teil, den die Person zeigen will. Selbst wer versucht, echten Content zu machen. Das ist keine Kritik, das ist einfach die Realität der Plattform.
    Was wirklich hilft: bewusstes Konsumieren
    Nicht Verzicht, sondern Auswahl. Konkrete Ansätze aus der Folge:

    Zeitbegrenzung einrichten (auch 15 Minuten weniger machen einen Unterschied)

    Regelmäßig aussortieren – Profile entfernen, die sich nicht gut anfühlen
    Feed statt For You Page: Nur das konsumieren, dem man bewusst folgt
    Die Frage stellen: "Tut mir das gerade gut?"

    Hate-Kommentare und psychische Belastung

    Ein Thema, das Jenny persönlich kennt: Wenn man selbst gerade nicht stabil ist, trifft ein dummer Kommentar anders. Das Internet ist kein straffreier Raum – und Content erstellen, wenn es einem psychisch nicht gut geht, ist kein guter Zeitpunkt.
    Die Formel
    Die Dosis macht das Gift. Social Media kann bereichernd sein. Es kann auch erschöpfen. Der Unterschied liegt nicht in der Plattform, sondern darin, wie bewusst man damit umgeht.

    24 min
  • Folge 7: Stell dich nicht so an!
    Was macht dieser Satz mit uns?

    In dieser Folge:

    Woher kommt „Stell dich nicht so an"?

    Jenny und Roland schauen zurück auf die Generationen vor ihnen – Großeltern, Eltern, die diesen Satz nicht als Vorwurf gemeint haben, sondern als gelebte Realität weitergegeben haben. Schweigen und Funktionieren als Überlebensstrategie.

    Was der Satz wirklich macht

    Wer oft genug hört, dass er sich anstellt, hört irgendwann auf, seine Bedürfnisse zu äußern. Nicht weil sie verschwunden sind, sondern weil er gelernt hat: Gefühle zeigen macht unbequem. Und unbequem sein hat Konsequenzen.

    Gefühle verschwinden nicht – sie kommen anders zurück

    Roland erklärt, warum unterdrückte Emotionen nicht einfach weg sind. Das Bild vom Kessel: Wenn man den Deckel nie aufmacht, explodiert irgendwann etwas.

    Der Zusammenhang mit Erschöpfung

    Wer dauerhaft gegen die eigenen Bedürfnisse ankämpft, verbraucht Energie, ohne es zu merken. Irgendwann wacht man auf und merkt: Ich lebe ein Leben, das nicht meins ist. Das ist kein Charakterfehler – das ist das Ergebnis von zu vielen Jahren „Stell dich nicht so an."

    Rolands Geschichte vom Fußballfeld

    Ein konkretes Beispiel dafür, wie lange man sich etwas antut, bevor man gehört wird.

    Jennys Situation mit ihrer Tochter

    Wie Jenny bewusst anders reagiert hat als die Generationen vor ihr – und was das gezeigt hat.

    Der Unterschied zwischen Bedürfnissen äußern und egoistisch sein

    Ja, Kompromisse gehören dazu. Nein, das bedeutet nicht, sich alles gefallen lassen.

    Das Werkzeug: dreimal Warum fragen

    Bevor man sagt „Stell dich nicht so an" – sich selbst oder anderen gegenüber – lohnt es sich, dreimal nachzufragen. Warum ist das gerade so wichtig? Was steckt wirklich dahinter?

    Takeaway dieser Folge

    Du darfst dich anstellen. Das bedeutet nicht, dass du zu viel bist. Es bedeutet, dass du Bedürfnisse hast. Die haben alle.

    34 min

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Irgendwann funktioniert man einfach noch. Aber irgendetwas stimmt nicht mehr.