Eines Tages, als sie zur Abeit kam, musste sie nur noch weinen. Da merkte Dominique Rauber, dass ihr alles zu viel wird. Zwar passte sie die Betreuung und das Pensum an, und nahm fachliche Hilfe in Anspruch, doch lange währte die Entlastung nicht. Mit dem zweiten Kind ging es nochmals von vorne los.
Die Zürcher Ernährungsberaterin spricht offen über ihre Erfahrungen mit Eltern-Burnout. Den körperlichen Anzeichen, die es eigentlich gab, die Gereiztheit und das Gefühl, nicht mehr die Mutter zu sein, die sie sein wollte. Es geht auch um den (eigenen) Druck und wie schwierig, aber wichtig es ist, Hilfe anzunehmen.
Was ihr half, war unter anderem Schul- und Alternativ-Medizin, Psychotherapie, die Pensen-Reduktion des Partners, freie Abende bewusst zu planen, die Erwartungen an Haushalt und Essen herunterschrauben und sich wieder bewusst hinzusetzen.
Das Gespräch gibt einen ehrlichen Einblick in das Leben als Elternteil und bestärkt Mütter und Väter, die mentale Gesundheit anzusprechen und zu sich zu schauen.
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