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Wie wirkt sich die aktuelle, coronavirusbedingte Situation auf unser Verhalten und Empfinden aus?
Als Professor für Sozialpsychologie beschäftigt sich der Gast dieser Folge, Rolf van Dick, mit Fragen wie dieser. Er leitet die Abteilung Sozialpsychologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und ist zudem deren Vizepräsident.
Er forscht zu Prozessen in und zwischen Gruppen, im Speziellen zur Theorie sozialer Identität und deren Anwendung in Themenbereichen wie „Führung“, „Diversität“ und „Gesundheit und Wohlbefinden“. Zu diesen Themen veröffentlichte van Dick über 200 Publikationen, darunter über 100 Artikel in Fachzeitschriften sowie sieben Bücher und mehrere Sonderhefte in Fachzeitschriften.
Wie wir unsere soziale Identität auch in Zeiten physischer Isolation wahren können, und was – nicht zuletzt in Zeiten der Krise – gute Führung ausmacht, sind einige der Themen dieser Episode.
Wie richtet man das bundesweit erste Promotionszentrum an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften ein? Welche soziologischen Herausforderungen stellen sich beim transnationalen Übersetzen von Wissen? Und wie lassen sich die Sozial- und die Rechtswissenschaften zu einem innovativen neuen Masterstudiengang verschmelzen?
Fragen wie diese beantwortet in dieser Episode Prof. Dr. Matthias Klemm, Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Arbeit, Organisation und Interkulturalität im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule für angewandte Wissenschaften Fulda.
Was macht ein überzeugendes Bühnenbild aus? Wie wird man eigentlich Bühnenbildner? Diese – und viele weitere Fragen – beantwortet in dieser Episode Prof. Heike Schuppelius. Sie studierte Architektur und Bühnenbild an der Universität der Künste, Berlin und an der Architectural Association sowie der Central Saint Martins School in London. Arbeitsstipendien und Auszeichnungen führten sie wiederholt ins Ausland, u. a. nach Marseille, New York, Kairo und Rom. Ihre Installationen und Bühnenbilder wurden unter anderem beim Athens Festival, beim Warschauer Herbst, in der Jahrhunderthalle Bochum, am Gorki Theater sowie im Naturkundemuseum in Berlin gezeigt. Seit dem Wintersemester 2018 ist sie Professorin für Bühnenbild/Szenischer Raum an der HfG Offenbach. Seit 2020 ist sie Vizepräsidentin der HfG.
Was macht eine gute Hebamme aus? Und welche besonderen Herausforderungen stellt ein Einsatz als Hebamme in der Demokratischen Republik Kongo?
Antworten auf Fragen wie diese liefert in dieser Episode Prof. Dr. Katharina Rost aus dem Studiengang Hebammenwissenschaften – einem Ausbildungskonzept, das die Hochschule Fulda als eine der ersten Hochschulen Deutschlands als duales Studium umsetzt.
„Das Erstaunliche an der Technikphilosophie ist, dass es sie noch nicht sehr lange gibt.“ So beginnt Alfred Nordmann, Professor für Wissenschafts- und Technikphilosophie an der Technischen Universität Darmstadt und Gast in dieser Episode, ein Buch, mit dem er in die Technikphilosophie einführt. Es handele sich, so fährt er fort, um ein „philosophisches Fachgebiet ohne eigene Tradition“.
Warum ist das Fachgebiet also so spät entstanden? Und – wenn es über keine eigenen Traditionen verfügt – wonach richtet es sich aus? Diese und ähnliche Fragen beantwortet Prof. Dr. Nordmann in diesem Gespräch anhand von Covid-19, Datenschutz und anderen Beispielen, die das Verhältnis von Mensch, Welt und Technik aus neuen Blickwinkeln beleuchten.
Was macht einen guten Dirigenten aus? Warum singen Menschen heute noch in einem Chor? Und welche Karrieremöglichkeiten gibt es als Kirchenmusiker?
Über diese und andere Fragen spricht in dieser Episode Florian Lohmann, Professor für Chorleitung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Dort verantwortet er unter anderem die Leitung des Hochschulchors und die Ausbildung der Masterstudierenden mit dem Profil Chorleitung in der Künstlerischen Instrumentalausbildung.
Was sind Bioprozesse? Wie lassen sie sich intensivieren? Und wie lässt sich dabei auch noch CO2 abbauen? Mit diesen und ähnlichen Fragen befasst sich Prof. Dr.-Ing. Dirk Holtmann am Fachbereich Life Science Engineering der Technischen Hochschule Mittelhessen. Und über genau über diese Themen spricht er auch in dieser Episode von Hessen schafft Wissen.
Eingezwängt zwischen Russland, der Ukraine, dem Baltikum und Polen: Die Massenproteste in Belarus rücken einen Staat, über den viele von uns wenig mehr wissen als dass hier der „letzte Diktator Europas“ herrscht, in den Fokus medialer Berichterstattung.
Prof. Dr. Thomas Bohn, der Gast dieser Folge von Hessen schafft Wissen, ist einer der führenden deutschen Belarus-Experten. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der einstigen sozialistischen Sowjetrepublik, lehrt seit 2009 als Professor für Osteuropäische Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen und ist, neben vielen anderen Ämtern, Sprecher der Belarusisch-Deutschen Geschichtskommission.
Er spricht in dieser Folge über die aktuelle Protestbewegung, darüber, warum Weißrussland jetzt eigentlich überall Belarus genannt wird, über die Vergangenheit des Landes und darüber, wie seine Zukunft aussehen kann.
Ach, und dann geht es auch noch um Vampire!
(Erschienen am 27.10.2020.)
Die Energiewende bzw. -transformation ist eines der wichtigsten und größten Infrastrukturprojekte und eine der größten Herausforderungen für die deutsche und europäische Politik. Aber wie kann die Politik die Transformation besser koordinieren? Und wie kann sie die Menschen intensiver einbeziehen? Das sind einige der zentralen Fragen, denen Michèle Knodt in ihrer Arbeit nachgeht. Sie ist Professorin für Politikwissenschaft an der TU Darmstadt, leitet dort als Geschäftsführende Direktorin das Institut für Politikwissenschaften und ist stellvertretende Sprecherin des Profilbereichs „Energiesysteme der Zukunft“.
Eines der Themen, mit denen sie sich intensiv beschäftigt hat, ist die EU Energiepolitik und konkret die Energiewende, die sie analysiert und zu der sie konkrete Empfehlungen gibt. Einige davon verrät sie in diesem Gespräch.
Biodiversität, Klima, Ungleichheit: In dieser Folge gehen wir einige große Themen und einige gewichtige Herausforderungen an. Es geht darum, menschliches Zusammenleben durch die Erde als „sich stets wandelnden Planeten zu erkennen“. Was das genau bedeutet, erläutern Prof. Dr. Claus Leggewie, Inhaber der Ludwig Börne-Professur an der Justus-Liebig-Universität Gießen, und Dr. Frederic Hanusch, der zu Demokratie und planetarem Wandel forscht. Beide sind Initiatoren eines Projekts zu „planetarem Denken“. Sie verraten, welche Fragen dieses Projekt adressiert und welche Antworten es finden versucht.
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