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Das Thema Wohnen beschäftigt jede und jeden, denn unsere Wohnsituation betrifft unsere Lebensqualität ganz unmittelbar. Prof. Dr. Christine Küster, der Gast dieser Episode von Hessen schafft Wissen, ist Professorin für Sozioökologie des privaten Haushalts. Ihre Schwerpunkte sind Ernährungs- und Verbraucherbildung, Verbraucherschutz und -politik, Management im privaten Haushalt sowie Wohnökologie. Zudem ist sie Leiterin des Kompetenzzentrums Professionalisierung und Qualitätssicherung haushaltsnaher Dienstleistungen (PQHD) der Hochschule Fulda.
In dieser Episode spricht sie über das Wohnen, genauer: über die Schnittstelle zwischen Soziologie und Architektur. Dabei geht es um Fragen wie: Wie sehen unsere Wohnräume aus? Was brauchen die Menschen tatsächlich in verschiedenen Lebensphasen? Aber auch: Was ist eigentlich Ökotrophologie?
Außerdem erläutert sie den Themenbereich der haushaltsnahen Dienstleistungen: Sie erklärt, warum diese Leistungen (system-) relevanter sind denn je – und wie wir sicherstellen können, dass essenzielle Arbeiten des Alltags nicht länger unterbewertet werden.
Wie verfahren Staaten, deren Wirtschaftssystem stark auf die Einnahmen aus dem Verkauf von Erdöl angewiesen ist, wenn irgendwann niemand mehr Erdöl haben möchte? Welche politischen und sozialen Herausforderungen entstehen, wenn in einem Land wie Kolumbien, in dem der Bergbau eine lange Tradition hat, dieser abgeschafft werden soll zugunsten von Windkraftanlagen? Oder allgemeiner formuliert: Über welche Probleme müssen wir nachdenken beim Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft?
Fragen wie diese erläutert in dieser Doppelfolge von Hessen schafft Wissen Prof. Dr. Stefan Peters, Professor für Friedensforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Direktor des Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstituts CAPAZ und Gast in den HSW-Episoden 7 („Kolumbien am Scheideweg“) sowie 34 („Der Frieden in Zeiten von Covid-19“).
Stefan Peters ist überzeugt: Die notwendige Bearbeitung der ökologischen Krise läuft Gefahr, als Kollateralschaden Rohstoffökonomien in eine tiefe wirtschaftliche, soziale und politische Krise zu stürzen. In diesem Gespräch bietet er Szenarien an, wie sich das vermeiden ließe.
Wie verfahren Staaten, deren Wirtschaftssystem stark auf die Einnahmen aus dem Verkauf von Erdöl angewiesen ist, wenn irgendwann niemand mehr Erdöl haben möchte? Welche politischen und sozialen Herausforderungen entstehen, wenn in einem Land wie Kolumbien, in dem der Bergbau eine lange Tradition hat, dieser abgeschafft werden soll zugunsten von Windkraftanlagen? Oder allgemeiner formuliert: Über welche Probleme müssen wir nachdenken beim Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft?
Fragen wie diese erläutert in dieser Doppelfolge von Hessen schafft Wissen Prof. Dr. Stefan Peters, Professor für Friedensforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Direktor des Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstituts CAPAZ und Gast in den HSW-Episoden 7 („Kolumbien am Scheideweg“) sowie 34 („Der Frieden in Zeiten von Covid-19“).
Stefan Peters ist überzeugt: Die notwendige Bearbeitung der ökologischen Krise läuft Gefahr, als Kollateralschaden Rohstoffökonomien in eine tiefe wirtschaftliche, soziale und politische Krise zu stürzen. In diesem Gespräch bietet er Szenarien an, wie sich das vermeiden ließe.
Der Holzbau verdient mehr Aufmerksamkeit: Er sorgt für Nachhaltigkeit beim Bauen und leistet einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz – davon ist der Gast dieser Episode von Hessen schafft Wissen überzeugt. Prof. Dr. Achim Vogelsberg lehrt an der Technischen Hochschule Mittelhessen Holzbau und Tragwerkslehre am Fachbereich Bauwesen. Er erläutert in dieser Folge, warum Bauen mit Holz mittlerweile viel mehr ermöglicht als urige Gartenhütten oder massive Blockhäuser und wie wir die Potenziale des Holzbaus bestmöglich nutzen können.
Jedes Land hat den Vereinten Nationen zufolge ein „Recht auf nachhaltige Entwicklung“. Zu Zeiten des Klimawandels wird das Verwirklichen dieses Rechts umso dringlicher, vergrößert er doch das Gefälle zwischen reichen und armen Ländern zusätzlich. Letztere sind, das ist hinlänglich bekannt, seine Hauptleidtragenden.
Müssen Entwicklungsländer nun auf Entwicklungschancen verzichten, und Industriestaaten auf Konsum und Wirtschaftswachstum? Welche Rolle spielen Fragen der Moral und Gerechtigkeit im Umgang mit dem Klimawandel?
Fragen wie diese beantwortet in dieser Episode von Hessen schafft Wissen (in Englisch) Darrel Moellendorf. Er ist Professor für Internationale Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seine Schwerpunkte sind politische, Umwelt- und Moralphilosophie. In den letzten Jahren publizierte er vor allem Artikel und Kapitel zu Klimagerechtigkeit, globaler Gerechtigkeit, Hoffnung sowie der Lehre vom gerechten Krieg.
Welchen Fragestellungen widmet mit sich das Lehrgebiet Film? Wer war Med Hondo und was zeichnet sein Werk aus? Und welche geschichtlichen Besonderheiten weist das afrikanische Kino auf?
Fragen wie diese diskutiert in dieser Episode von Hessen schafft Wissen Prof. Dr. Marie-Hélène Gutberlet. Sie arbeitete lange Jahre als freischaffende Kuratorin, Autorin und Filmforschende an der Schnittstelle zwischen Theorie, Kino und Kunst und ist seit dem Wintersemester 2020 Professorin für Film an der HfG Offenbach.
Wie lassen sich sozial und ökologisch leistungsfähige Stadt- und Landschaftsräume gestalten?
Was macht Städte attraktiv, Quartiere lebenswert, urbane Räume klimaresilient und Wasser in der Stadt erlebbar?
Spannende Fragen, die unser aller Leben betreffen und die in dieser Folge von Hessen schafft Wissen beantwortet werden – von Constanze Petrow, Professorin für Freiraumplanung und Gesellschaft, und Leiterin des Studienbereichs Landschaftsarchitektur an der Hochschule Geisenheim.
Es gibt mehrere hunderttausend Gifttierarten – darunter allein knapp 50.000 Spinnenspezies. Über hunderte Millionen Jahre hinweg sind in allen großen Tiergruppen und Lebensräumen Tiergifte entstanden: unabhängig voneinander – insgesamt mehr als 100 Mal. Über diese erstaunlichen Entwicklungen spricht in dieser Episode der molekulare Evolutionsbiologe Dr. Björn M. von Reumont. Er forscht am Institut für Insektenbiotechnologie der Justus-Liebig-Universität Gießen im Bereich der Tiergifte und ist insbesondere an der Entstehung und Evolution von Giftgenen interessiert. Seine Arbeit ist eingebunden in das LOEWE Zentrum für Translationale Biodiversitätsgenomik.
Wie er versucht den Geheimnissen dieser Giftgene auf die Spur zu kommen und wie es ihn dabei u. a. in eine mexikanische Unterwasserhöhle verschlagen hat, verrät er in diesem Gespräch.
In dieser Folge begeben wir uns in den Nordwesten Ecuadors, in den Chóco-Tieflandregenwald – einen Regenwald, der von Menschenhand stark geschädigt und in Weide- und Kakaoplantagen umgewandelt wurde. Hier untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun die Regenerationsfähigkeit dieser Plantageflächen und wollen herausfinden: Kann der Regenwald zurückkehren? Wie können die riesigen geschädigten Areale wieder in ein ökologisches Gleichgewicht gebracht werden und sich regenerieren? Oder allgemeiner formuliert: Wie erneuert sich die Natur?
Solche Fragen beantwortet in dieser Episode von Hessen schafft Wissen Nico Blüthgen, Professor für Ökologische Netzwerke an der TU Darmstadt und Leiter des Konsortiums Erforschung der Regenerationsfähigkeit des Regenwaldes in Ecuador.
Wie beeinflusst das, was wir täglich essen und trinken, unser Wohlbefinden? Wie kann man sich gegen Stress wappnen? Und wann empfinden wir eine Situation überhaupt als stressig? Diese Fragen beantwortet in dieser Episode von Hessen schafft Wissen Dr. Jana Strahler. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Psychologie und Sportwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen, wo sie an den Schnittstellen von Psychologie, Neurowissenschaften, Sport- und Ernährungswissenschaften forscht.
In dieser Folge spricht über die Zusammenhänge zwischen Stress und Gesundheit und erläutert, wie wir lernen können unsere Psyche widerstandsfähiger zu machen.
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