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Eike Behrens wurde in den Radsport geholt, bevor er überhaupt einmal auf einem Rennrad gesessen hatte.
In dieser Folge des High Performance Sports Podcast spricht Eike über seinen ungewöhnlichen Einstieg über ein Schulprojekt in der fünften Klasse, den Umweg über Leichtathletik und Bahnrad und seinen Weg bis ins Continental Team Lotto Kern-Haus, eine Stufe unterhalb der ProTour. Mit Christoph Plass (TEAM Hamburg) und Tilman Huber (HPSI) spricht er offen über Material, Taktik und darüber, wie man als Einzelsportler trotzdem Teamgeist lebt.
Im Gespräch erzählt Eike, wie er bei seinem ersten internationalen Straßensieg in Belgien solo den Schlussanstieg hochfuhr und dabei eine seltsame Stille wahrnahm, weil er nicht begriff, dass die Verfolger die Lücke nicht mehr schließen konnten. Er erinnert sich an ein Cyclocross-Rennen, bei dem er in der letzten Kurve mit einem Plattfuß stürzte und sein Rad trotzdem noch über die Ziellinie trug, weil er sich selbst zeigen wollte, dass er es probiert hat.
Außerdem geht es um den Unterschied zwischen Eintagesrennen und Rundfahrten, warum Material und Kosten im Radsport eine größere Rolle spielen, als man denkt, wie die Kaderzugehörigkeit zur Nationalmannschaft über die Bundesliga-Wertung läuft und was sich Eike für den Radsport in Hamburg wünscht.
Viel Spaß beim Hören!
Ein verzogener Abschlag – und das ganze Wochenende ist gelaufen. Kaum Chancen auf ein Comeback, kein nächster Satz, keine zweite Halbzeit. Golf ist damit vielleicht die unbarmherzigste Sportart überhaupt.
Susanna Brenske kennt diesen Druck genau. Die Golf-Nationalspielerin vom Golfclub Falkenstein wechselte mit 14 Jahren vom Leistungsbadminton zum Golf und zählt heute zu den konstantesten deutschen Amateurinnen: Vizemeisterin bei der Internationalen Amateurmeisterschaft, Platz 13 bei der Einzel-Europameisterschaft, Top 10 bei den Spanish Ladies. In dieser Folge erklärt sie, warum ein Golf-Wettkampf zu großen Teilen im Kopf entschieden wird, lange bevor der erste Ball fliegt.
Im Gespräch erzählt Susanna, wie sie sich in den entscheidenden Löchern eines Finales bewusst auf ihre eigene Leistung fokussiert statt auf die Konkurrenz, welche Routinen verhindern, dass zu viel Nachdenken zur mentalen Abwärtsspirale wird, und warum sie nach jeder Runde 20 bis 30 Minuten braucht, um vom emotionalen auf den analytischen Modus umzuschalten.
Außerdem geht es um die knallharte Ökonomie des Wegs vom Amateur- in den Profibereich – eine Profisaison kostet schnell 40.000 bis 50.000 Euro, ganz ohne Sponsoren kaum zu stemmen –, um die Rolle des Team Hamburg, um das Imageproblem als Elitesport und was sich strukturell ändern müsste, damit mehr Kinder Zugang finden und natürlich was Susannas Lieblingsplätze sind.
Eine Folge über die unsichtbare Seite des Golfsports – den, der zwischen den Schlägen im Kopf passiert.
In dieser Folge des High Performance Sports Podcast powered by HPSI meldet sich Tilman nach der Sommerpause zurück – diesmal nicht in der gewohnten Konstellation, sondern mit Verstärkung von Christoph Plass, der beim TEAM Hamburg der Stiftung Leistungssport Strategie und Kommunikation verantwortet.
Zu Gast ist Nikolaos "Niko" Kosmadakis, 20 Jahre alt, Boxer aus dem Hamburger Süden und seit letztem Jahr als einziger Boxathlet Teil des TEAM Hamburg. Mit zehn Jahren stand er zum ersten Mal im Ring, mit zwölf holte er seinen ersten Norddeutschen Meistertitel, seinen ersten Deutschen Meistertitel erst im fünften Anlauf – nach vier Niederlagen in Serie. Mittlerweile steht er im Nationalkader und bereitet sich auf die kommende Deutsche Meisterschaft im Herbst vor.
Im Gespräch erzählt Niko, warum er als Kind zu schüchtern war, um allein einen Kiosk zu betreten, wie ihn das Boxen selbstbewusster gemacht hat und warum er findet, dass High Performance nichts mit Talent zu tun hat, sondern mit der Entscheidung, auch an den Tagen anzutreten, an denen man keine Lust hat.
Außerdem geht es um die eigenwilligen Strukturen im Boxsport ganz ohne feste Saison oder Liga, um Gewichtmachen am Tag des Kampfs selbst, um die Frage, warum Wut im Ring eher schadet als nützt, um seinen Alltag zwischen Ausbildung und zwei Trainingseinheiten am Tag – und um eine Begegnung mit TEAM-Hamburg-Kollege Nils Ehlers, die kurz darauf ausgerechnet in Nikos Abiturprüfung wieder auftauchte.
Eine Folge über Durchhalten, Respekt im Ring und die Erkenntnis, dass man im Sport nie zufrieden genug sein darf.
Viel Spaß beim Hören!
Neue Kooperation, neue Perspektive, starker Auftakt.
Mit dieser Folge startet der High Performance Sports Podcast powered by HPSI in die neue Kooperation mit dem TEAM Hamburg der Stiftung Leistungssport. Ab sofort sprechen wir jeden Monat mit einer Athletin oder einem Athleten aus dem TEAM Hamburg über die Frage, was High Performance im Leistungssport wirklich ausmacht.
Zum Auftakt ist Para-Ruderin Jasmina Bier zu Gast. Zum Auftakt ist Para-Ruderin Jasmina Bier zu Gast. Sie startet für die RG Hansa Hamburg, gehört aktuell zur absoluten Weltspitze und wurde kürzlich als Hamburgs Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. 2025 gewann sie EM-Gold im Mixed-Doppelzweier, holte WM-Silber und wurde Deutsche Meisterin im Einer und Doppelzweier. Außerdem hält sie mehrere Weltrekorde auf dem Ruderergometer.
Im Gespräch erzählt Jasmina von ihrem Weg aus der Leichtathletik und dem Studium hinein in den Para-Rudersport, von ihrer Definition von High Performance, von Struktur und Routinen im Alltag, von der Verbindung aus Studium, Job und Spitzensport und von der besonderen Dynamik im Mixed-Doppelzweier mit Paul Umbach.
Außerdem geht es um die Bedeutung von Klassifizierung im Para-Rudern, um die Unterschiede zwischen Wasser und Ergometer, um den Austausch zwischen olympischem und paralympischem Sport und um die Frage, warum Leistung im Parasport häufig noch unterschätzt wird.
Eine Folge über Haltung, Entwicklung und die Bereitschaft, Grenzen immer wieder neu zu verschieben.
Viel Spaß beim Hören!
In der Dezember-Edition des High Performance Sports Podcast sprechen Ole und Tilman mit einem Trainer, der einen bemerkenswerten Weg hinter sich hat: Aditya Pasarakonda, Head Coach des Club an der Alster, früherer Co-Trainer der Herren-Nationalmannschaft und Mitgründer von Playerdash.
Sein Zugang zum Hockey beginnt nicht über Talent oder eine klassische Karriere, sondern über Beobachtung, Analyse und ein fast schon wissenschaftliches Verständnis des Spiels. Weil er in der Schweiz keine starke Hockey-Infrastruktur hatte, lernte er das Spiel zu großen Teilen am Bildschirm – und wurde darüber zum Experten für Muster, Strukturen und taktische Prinzipien. Dieser analytische Zugang prägt ihn jahrelang und wird zum Motor seiner frühen Trainerlaufbahn.
Doch der entscheidende Wendepunkt kommt später, als er mit der US-Nationalmannschaft arbeitet und dort zum ersten Mal merkt, dass die ersten Fragen nicht seinem Hockeywissen gelten, sondern seiner Geschichte, seiner Kultur und seiner Haltung. Diese Perspektive rückt den Menschen in den Mittelpunkt und verändert sein Selbstverständnis als Trainer nachhaltig. Aus dem „Taktik-Experten“ wird jemand, der erkennt, dass Energie und Verhalten die Grundlage jeder Leistungsentwicklung sind. Oder, wie er es formuliert: Wenn die Energie einer Gruppe nicht stimmt und das Verhalten nicht zum gemeinsamen Ziel passt, lässt sich keine taktische Idee der Welt erfolgreich umsetzen.
Im Gespräch wird deutlich, wie eng seine Karriere mit dieser Entwicklung verknüpft ist: vom jungen Trainer auf Schweizer Rasenplätzen über den DHB und Olympia bis hin zu seiner heutigen Rolle in Hamburg, wo er nicht nur eine Mannschaft führt, sondern Strukturen aufbaut, die eine Kultur ermöglichen, in der High Performance wachsen kann.
Eine Folge über Coaching, Identität, Energie und die Frage, wie man als Trainer zu der Person wird, die ein Team wirklich braucht.
Patrick Fabian kennt den Fußball aus allen Perspektiven – als Spieler, Kapitän, Geschäftsführer und heute als Administrativer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von Fortuna Düsseldorf. In dieser Folge des High Performance Sports Podcast sprechen Ole und Tilman mit ihm über Identität im Leistungssport, über den Übergang in neue Rollen und darüber, was Talente wirklich brauchen, um ihr Potenzial zu entfalten.
Patrick beschreibt, wie es ist, wenn man sich über Jahre durch einen Verein definiert und was passiert, wenn diese Identität endet. Er spricht über Führung, Kultur und über die Haltung, die es braucht, um jungen Spielerinnen und Spielern echte Chancen zu geben.
Eine Folge über persönliche Entwicklung, Verantwortung und den Mut, Dinge im Nachwuchsfußball wirklich anders zu denken.
Der High Performance Sports Podcast powered by HPSI diskutiert Spitzenleistung im Leistungssport – heute mit Martin Schultze, Vorstand & Sportdirektor des Deutschen Hockey-Bundes. Wir sprechen über echte High Performance-Momente: Wenn es im Viertel-, Halb- oder Finale zählt – Penalty Shootout, letzte zehn Minuten, alles auf eine Karte. Martin erzählt, warum Zufriedenheit der größte Feind des Erfolgs ist, was ihn mit 18 vom Spieler zum Trainer machte und wie man nach bitteren Finalniederlagen wieder Fokus und Überzeugung auf den Platz bekommt.
Außerdem: Wo steht Hockey in Deutschland? Was bringt die TV-Sichtbarkeit und wie nutzt der DHB den Rückenwind der EM? Martin nimmt uns mit in die Planungen zum DHB-Leistungszentrum in Mönchengladbach (Sportschule + Kaltlufthalle) und erklärt, warum Deutschlands dezentrales System eine Stärke ist – bei aller Sehnsucht nach gemeinsamen Automatismen.
Diese Folge ist für uns ein echtes Highlight.
Wir waren zu Gast bei Laura Ludwig – Olympiasiegerin, Weltmeisterin, Europameisterin, HSV-Vizepräsidentin und zweifache Mama – und haben ein Gespräch erlebt, das vor Energie, Ehrlichkeit und Gänsehautmomenten nur so sprüht.
Laura nimmt uns mit in ihre High-Performance-Welt: von Talent zu Weltklasse, von Routinen und Automatismen bis zur mentalen Stärke im Olympiafinale von Rio. Sie erzählt, wie sie mit Jürgen Wagner „bei Null“ neu angefangen hat, warum Team-Sprache Vertrauen schafft, wie sie Leistungssport und Familie verbindet – und wohin ihre Reise nach der aktiven Karriere geht.
Ein inspirierender Deep Dive über Leidenschaft, Disziplin und Mut – mit vielen Anekdoten (Siegerflieger inklusive) und jeder Menge Learnings für Sport und Leben. Reinhören und mitnehmen!
In dieser Folge sprechen wir mit Steven Turek, dem U19-Cheftrainer von Atlanta United, über Trainerentwicklung im internationalen Kontext, seinen Karriereweg vom Nachwuchsfußball in Deutschland bis zur Major League Soccer (MLS) – und die täglichen Anforderungen an High Performance Coaching.
Steven hat nach sieben Jahren bei Hannover 96 bewusst den Schritt in ein neues Umfeld gewagt. Heute arbeitet er mit jungen Spielern, die zwischen Profifußball und einem College-Stipendium entscheiden müssen – in einem System, das sportliche und schulische Entwicklung konsequent zusammendenkt.
Wir sprechen über:
Eine Folge über Leistungsentwicklung, Fußballkultur im Wandel und den Mut zur Veränderung – zwischen The Benzin Atlanta und dem Niedersachsenstadion in Hannover.
Wie arbeitet und denkt ein moderner Trainer, der mit 27 schon den Aufstieg in die Bundesliga geschafft hat? In dieser Folge treffen wir Marwin Bolz – Ex-Coach der HSV Frauen und neuer Cheftrainer beim portugiesischen Erstligisten SC Braga.
Marwin gibt tiefe Einblicke in seine Trainerphilosophie, spricht über die Kraft des Scheiterns, das Feintuning im Wochenrhythmus, seine Erfahrungen im DFB-Pokal-Halbfinale vor über 57.000 Zuschauer:innen – und über die Entscheidung, den Schritt ins Ausland zu wagen.
Er erzählt, wie er als junger Coach Struktur und Professionalität im HSV-Umfeld etabliert hat und warum der Frauenfußball in Portugal deutlich schneller wächst, als viele vermuten. Wir sprechen darüber, wie individuelle Entwicklung im Teamkontext gelingt und welche Rolle Lernfähigkeit, Vertrauen und Klarheit in der täglichen Arbeit spielen. Besonders spannend: Marwins Blick auf Trainingsprozesse – stark geprägt durch sein Biologie-Studium, in dem er früh lernte, dass man ein gutes Ergebnis mehrfach reproduzieren können muss, um wirklich etwas zu verstehen.
Ein kluger, reflektierter und inspirierender Blick auf moderne Trainerarbeit – pünktlich zum Start der Frauen-EM in der Schweiz.
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Der High Performance Sports Podcast richtet den Blick auf das, was im Leistungssport wirklich zählt: die Menschen hinter den Leistungen. In jeder Folge sprechen Tilman Huber und Ole Jan…
Wir gehen dorthin, wo Spielsportarten oft zu kurz greifen: zu den Fragen nach Identität, Energie, Teamdynamik und den Strukturen, die Spitzenleistungen überhaupt erst möglich machen. Unsere Gäste teilen ihre Erfahrungen aus Bundesliga, Nationalteams und internationalen Wettbewerben, erzählen von Erfolgen und Rückschlägen und geben Einblicke in das, was sie bewegt.
Der Podcast richtet sich an alle, die moderne Führung im Sport verstehen wollen. An Trainer:innen, Führungskräfte, Spieler:innen.
Hört rein und lasst euch inspirieren.

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