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Wie souverän ist Europa wirklich, wenn wir unsere digitale Infrastruktur nicht selbst kontrollieren?
In der aktuellen Folge von Highspeed sprechen Franz Pichler von [Spusu](https://www.spusu.at/)](https://www.linkedin.com/in/franz-pichler-8b972943/)) und Thomas Klein von Pan Dacom darüber, was digitale Souveränität in der Praxis bedeutet und wie Europa seine technologische Unabhängigkeit stärken kann. Dabei treffen zwei Perspektiven aufeinander: Franz Pichler ist überzeugt, dass Europa über das notwendige Wissen und die Fähigkeiten verfügt, wieder mehr Technologien selbst zu entwickeln und zu produzieren. Dafür brauche es vor allem Mut, Investitionen und den Willen, neue Lösungen umzusetzen. Thomas Klein hält vollständige Unabhängigkeit dagegen für unrealistisch.
Für ihn geht es um ein kontrolliertes Management digitaler Abhängigkeiten: zu wissen, von wem man abhängig ist, warum diese Abhängigkeit besteht und wo eigene Alternativen sinnvoll sind. Denn digitale Souveränität bedeutet nicht, alles selbst zu machen. Sie bedeutet, Abhängigkeiten zu verstehen und zu kontrollieren, Datenhoheit zu sichern und technologische Wahlmöglichkeiten zu erhalten. Besonders relevant ist das bei KI, Cloud-Technologien, Chips, Netzwerktechnologien und Cybersecurity. Am Ende steht eine zentrale Frage: Wie viel digitale Unabhängigkeit brauchen wir – und wie viel Abhängigkeit können wir uns leisten?
Digitale Souveränität für alle - In dieser Episode geht es um Digitale Souveränität. Wir fragen, was diese im Alltag und für Unternehmen bedeutet und warum Datenschutz, Transparenz, Wahlfreiheit und ein bewusster Umgang mit digitalen Technologien eine zentrale Rolle spielen. Unser Gast? Jonas Dams von Friendly Capture, einem datenschutzfreundlichen Botschutzanbieter. Das Unternehmen verzichtet auf permanentes Tracking, Nutzerprofile und die Weitergabe vom Surfverhalten der Nutzer für Werbezwecke. Jonas Dahms findet den Umgang mit Regulierung im Umfeld der Digitalen Souveränität wichtig. Europäische Vorgaben könnten für mehr Transparenz und klare Rahmenbedingungen sorgen.
Eine Sache gehe für Friendly Captcha aber gar nicht: Cookie- und Consent-Banner. Diese würden Nutzer häufig mit langen Datenschutzerklärungen, komplizierten Auswahlmöglichkeiten und zusätzlichen Klicks konfrontieren. Entscheidend beim Datenschutz seien für Jonas Dahms Verständlichkeit und Nutzer nicht mit der Verantwortung für komplexe Datenschutzentscheidungen allein zu lassen. Also, viel Spaß beim Reinhören.
Digitale Souveränität braucht Faktenschaffer:
Wir begrüßen Ismet Koyun zu einer nächsten Folge von Highspeed. Ismet Koyun hat vor mehr als 40 Jahren Kobil gegründet. Damit war Ismet Koyun Pionier für digitale Identitäten, Kryptografie, sichere Authentifizierung sowie Transaktionsautorisierung; er bietet heute umfassende Super-App-Plattformen für Unternehmen und Behörden an. Seine Firma zählt mehr als 500 Mitarbeitende und ist stolz auf Niederlassungen in UK, Türkei und USA.
Doch wie startet man ein Gespräch mit Pionieren am geschicktesten? Eine knifflige Frage, zumal Ismet Koyun keiner ist, der sich in Trivialitäten verwickeln lässt. Wir haben es also zunächst einmal ganz klassisch versucht: Wir hangelten uns zuerst entlang an allerlei Allgemeinzuständen von Deutschland in Sachen Digitalisierung. Wir stellten Defizite fest, nahmen uns konsequenterweise die Frage vor, woran es denn hapere und warum wir nicht weiterkämen, und wir schlossen schließlich ab mit einem Thema, das gerade die halbe digitale Nation beschäftigt: digitale Souveränität.
So weit, so gut. Hört mal alle rein in diesen Talk. Denn wer nun glaubt, dass Ismet Koyun zu allem eine erwartbare Antwort geliefert hätte, der irrt gewaltig. Er ist keiner, der in wilden Aktionismus verfällt und nur tut, um was zu tun! Und genau aus diesem Grunde ist diese Folge von HIGHSPEED eine so außergewöhnliche: Der Kobil-Gründer ist kein Mainstreamer und das ist das sympathische an diesem Unternehmen und an diesem Unternehmensgründer. Vielen Dank Herr Koyun, hat Spaß gemacht!
Ein leidenschaftlicher Innovation Executive: als einen solchen beschreibt sich unser Gast dieser Folge. Sein Name? Erik Wirsing. Er war Vice President Global Innovation bei DB Schenker. Und im CEO-Bereich der Schenker AG Teil von Global Ventures & Innovations. Mit Erik schauen wir also einmal mehr in die Logistik-Branche. Denn keine zweite ist so von digitalen Fortschritten abhängig, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Wie wichtig ist der Wettbewerb für die Digitalisierung in Deutschland? Eine ungewöhnliche, aber wichtige Frage. Die wird uns in der Folge 19 des Netzwerk Podcast HIGHSPEED beantwortet. Unsere Gäste sind Dr. Frederic Ufer, Geschäftsführer VATM (Verband der Anbieter im Digital- und Telekommunikationsmarkt) und Thomas Klein, COO Pan Dacom-Gruppe. Aber warum sollten wir diesen Wettbewerb überhaupt fördern, es geht doch auch analog? „Wenn die Menschen den Benefit von digitalen Prozessen zum Beispiel beim Amt am eigenen Leibe erleben, dann ist diese Frage beantwortet“, so Dr. Ufer. Gut, dann wissen wir welche Rolle in dieser Gemengelage der Netzausbau spielt. Ja, wir kommen in diesen 45 Minuten HIGHSPEED so richtig in Fahrt: wer Digitalisierung nicht aufhalten will, kann auch KI-Applikationen nicht aufhalten. Beide Gäste freuen sich über diese natürliche Konsequenz. Hier reinhören:
Folge 21 vom Netzwerk-Podcast HIGHSPEED schaut auf die Rechenzentren. Dieses Mal untersuchen wir mit unseren Gästen, Dr. Behrooz Moayeri von ComConsult GmbH und Thomas Kein COO Pan Dacom Networking AG, die verschiedenen Formen von Rechenzentren und welche für welches Geschäftsmodell sinnvoll sind. Es geht doch immer um dieselbe Sache: die digitale Transformation. Tendieren Unternehmen also zur cloudbasierten RZ-Variante, präferieren sie eine hybride Lösung oder lieber doch die klassische RZ-Variante, um eine digitale Transformation zu realisieren? Am Ende wartet sogar eine handfeste Überraschung auf unsere Hörerinnen und Hörer. Los geht’s.
In der 17. Folge haben wir einen sehr interessanten Gast im Studio von einem sehr interessanten Unternehmen. Wir sprechen mit der WISAG. Und zwar über den Bedarf an Data Centern und warum die WISAG mit Stefan Gewehr einen Geschäftsführer Facility Management Data Center hat. Der Bedarf an Rechenzentren steigt. Die Herausforderungen und die Erwartungen an diese sehr intelligenten Gebäude nehmen zu. Und damit tragen auch Gebäude einen entscheidenden Beitrag zur Digitalisierung und zur digitalen Transformation in Deutschland bei. Lassen Sie sich überraschen von dieser Folge, die zwei sehr unterschiedliche Gäste thematisch zu einem harmonischen Ganzen vereint. Denn wer könnte es besser wissen als Stefan Gewehr, wie sich der Markt zurzeit in Bezug auf Dienstleister im Rechenzentrumsumfeld verändert. Los gehts.
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte hat eine Glasfaserstudie erstellt. Und das ist das Thema dieser 20. Folge vom Pan Dacom Podcast Highspeed. Unser Gast ist Dieter Trimmel. Er ist Leiter des Bereichs Strategy & Business Design und er ist internationaler Telekommunikationsexperte bei Deloitte. Wir sprechen also in dieser Episode über die Beweggründe einer jährlichen Glasfaserstudie und ob die Vermarktung von Glasfaser insgesamt nur noch eine Frage des geschickten Marketings ist. Nein, das ist es natürlich nicht. Denn Unternehmen und Privathaushalte haben klare Erwartungen an die Infrastruktur, die uns alle ins weltweite Netz zu bringen vermag. Und über diese Erwartungen an Glasfaserinfrastruktur sprechen wir in dieser Episode.
Hier gleich mal nachschauen bei der Glasfaserstudie von Deloitte. Und hier mehr über alle Gäste und die Moderatorin: Dieter Trimmel, Thomas Klein, Andrea Deinert](https://www.linkedin.com/in/andreadeinert/))
In dieser Folge 18 haben wir Sebastian Horlitz von Nokia zu Gast. Er entführt uns in die Tiefen der Breitbandnetze. Sein Terrain sind die Netze der Service Provider. Dabei bewegen er und sein Team sich auf der Netzwerk-Management-Ebene. Plakativ gesprochen, machen sie Netze intelligent; Automatisierung ist dabei ein wichtiges Wort. Zu diesem Zweck sind Access Controller zwingend nötig. Nokia‘s Access Controller für den Breitbandbereich heißt Altiplano. Wir fragen: Ist Altiplano eine strategische Evolutionsstufe für Nokia auf dem Weg hin zum komplett automatisierten Netzwerk-Management, Sebastian?
Um die Möglichkeiten von Digitalisierung noch besser einordnen zu können, haben wir in dieser Folge mit dem Vergleichsportal Verivox gesprochen. Ein Geschäftsmodell, das ausschließlich von Digitalisierung lebt, das also viele Daten zu vielen verschiedenen Angeboten kombiniert, ist ein MUSS für den HIGHSPEED-Talk. Spannend wird es ab Minute 20. Denn dann setzen sich beide Gesprächspartner mit der Frage auseinander, inwiefern wir Digitalisierung und allen ihren Konsequenzen blind vertrauen sollten. Lieber nochmal nach recherchieren oder einfach schlucken, was uns das Internet serviert? Mit anderen Worten: Auch digitale Kompetenz ist ein Topthema dieser 15. Folge von HIGHSPEED.
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