Highways to Health

Highways to Health

By LVG & AFS Nds. HB e. V.Health & FitnessMental Health
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Highways to Health episodes

  • #17 Digitalisierung geschlechtsspezifischer Gewalt

    Die Datenlage zu geschlechtsspezifischer digitaler Gewalt ist fragmentiert. Dennoch mehren sich Erfahrungsberichte insbesondere aus den Beratungsstellen, die die Wirkmächtigkeit digitaler Mittel auf Gewaltverhältnisse aus Sicht der Betroffenen verdeutlichen und aufzeigen, dass analoge Gewalt nicht von digitaler Gewalt zu trennen ist. Dabei sind die Themen nicht immer neu, allerdings gewinnen sie durch neue digitale Mittel an Bedeutung.

    Was wissen wir über digitale Gewalt (im sozialen Nahraum) und welche Formen gibt es? Welche gesundheitlichen Auswirkungen gehen mit der Digitalisierung geschlechtsspezifischer Gewalt einher? Welchen Maßnahmen bedarf es auf individueller und gesetzgeberischer Ebene? Und an wen können sich Betroffene von digitaler Gewalt wenden?

    Über diese und viele weitere Fragen sprechen wir mit Prof.‘in Dr.‘in Nivedita Prasad (Alice Salomon Hochschule Berlin) und Jenny-Kerstin Bauer (Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe) in einer neuen Folge von Highways to Health.

    Weitere Informationen finden Sie unter:
    bff steht für Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe. Der bff ist der Dachverband knapp 200 Fachberatungsstellen bundesweit, die gewaltbetroffene Frauen und Mädchen unterstützen und sich zur Aufgabe gesetzt haben, geschlechtsspezifischer Gewalt entgegenzutreten. Die Fachberatungsstellen bieten schnelle und niedrigschwellige Hilfe an – für Betroffene, aber auch Unterstützer*innen und Fachkräfte. An die Fachberatungsstellen im bff können sich gewaltbetroffene Frauen und Mädchen wenden – unabhängig von Herkunft, Alter, sozialem Status oder einer Behinderung.

    Wo finde ich Hilfe nach einem (digitalen) Übergriff? Bleib nicht allein! Schreite ein! Und hol dir Unterstützung bei einer bff-Fachberatungsstelle. Kostenfrei und auf Wunsch anonym.

    Informationen zu digitaler Gewalt und was dagegen getan werden kann, gibt es auf: https://www.aktiv-gegen-digitale-gewalt.de/de/

    Das bundesweite Hilfs- und Beratungsangebot findet ihr hier: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/hilfe-vor-ort.html

    Facebook: @bffgegenGewalt
    Twitter: @bff_gegenGewalt
    Instagram: @bff_gegengewalt

    Geschlechtsspezifische Gewalt in Zeiten der Digitalisierung (kostenfreies PDF im Open Access): https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5281-9/geschlechtsspezifische-gewalt-in-zeiten-der-digitalisierung/?number=978-3-8376-5281-9

    45 min
  • #15 Digitale Teilhabe während der Corona-Pandemie

    Seit der zweiten Covid-19-Infektionswelle zeigt sich ein ungleich verteiltes Infektionsgeschehen in den Bremer Stadtteilen. So liegen in einigen benachteiligten Quartieren die Fallzahlen deutlich über dem Bremischen Durchschnitt. Als mögliche Ursachen hierfür werden verschiedene soziale Faktoren wie beispielsweise beengter Wohnraum, prekäre Beschäftigung, Nutzung des ÖPNV, Bildungsgrad und damit einhergehende Gesundheitskompetenz und sprachliche Barrieren herangezogen. Der Bremer Senat hat auf dieses Geschehen reagiert und die Projekte „IQ-Covid“ sowie „Gesundheitsfachkräfte in Bremer Quartieren“ ins Leben gerufen und die LVG & AFS für die Umsetzung beauftragt.

    Gemeinsames Ziel der Projekte ist es, Bevölkerungsgruppen, die bisher nicht oder nur unzureichend erreicht wurden, mit passgenauen Informationen zum Coronavirus unter Berücksichtigung von Bremer Spezifika zu versorgen.

    Doch wie wird das Projekt in Bremen umgesetzt? Und welche digitalen Medien bzw. Kommunikationswege werden eingesetzt, um die Bewohner*innen zu erreichen? Wo liegen die Chancen mit den digitalen Zugangswegen und wie wird mit Fake News umgegangen?

    Über diese und viele weitere Fragen sprechen wir mit unseren Kolleginnen Lisann Focke und Silke Heitmann in einer neuen Folge von Highways to Health.

    37 min
  • #14 Teilhabe durch digitale Technologien und Medien

    Digitale Technologien und Medien können die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen fördern und dabei helfen Barrieren abzubauen. Doch nicht immer sind diese nur mit Vorteilen verbunden. Auch Benachteiligungen können mit dieser Entwicklung einhergehen.

    Wie kann Teilhabe durch digitale Technologien und Medien gelingen? Was gilt es dabei zu beachten? Und welche Chancen bieten die neuen Technologien und Medien als Hilfsmittel für Menschen mit Beeinträchtigungen? Darüber sprechen Janine Sterner und Kim Otten mit Prof. Dr. Frank J. Müller, Juniorprofessor der Universität Bremen und Dr. Joachim Steinbrück, ehemaliger Landesbehindertenbeauftragter von Bremen.

    53 min
  • #16 Generation 50+: Aktiv, gesund und digital

    In manchen Unternehmen hält sich nach wie vor das Bild von Mitarbeiter*innen 50plus, die vermeintlich unflexibel und nicht technikaffin sind und gerade mit neuen, digitalen Entwicklungen nicht mehr Schritt halten können. Umgekehrt fühlen sich ältere Mitarbeiter*innen oft nicht mehr richtig wahrgenommen oder gefördert. Deshalb gründen immer mehr engagierte Mitarbeiter*innen in verschiedenen Unternehmen Netzwerke, um diese veraltete Sicht zu revidieren und die Potenziale der heutigen „neuen Generation 50plus“ aufzuzeigen und zu fördern.

    In dieser Folge unseres Podcasts gehen wir der Frage nach, was solche Netzwerke für die Arbeitsfähigkeit von älteren Beschäftigten bedeuten und welche Chancen gerade die Digitalisierung hierfür bietet. Zu Gast sind dieses Mal Susanne Sabisch-Schellhas, Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e. V. für das Demographie Netzwerk Hamburg (DDN), Dr. Leonie Koch, Otto GmbH & Co KG für das Netzwerk #experienced und Klaus-Peter Mikulla, Beiersdorf AG für das Netzwerk „Neue Generation 50plus“, die in ihren Unternehmen sowie unternehmensübergreifend Netzwerke insbesondere für die neue ältere Generation gegründet haben. Es geht ihnen dabei um den Erfahrungsaustausch, die Erweiterung des eigenen Horizonts und auch das Fitmachen für digitale Entwicklungen. Seit Beginn der Corona-Pandemie finden zudem viele Aktivitäten der Netzwerke digital statt, darunter der monatliche „Coffee Break“ des DDN, an dem unternehmensübergreifend Interessierte teilnehmen können. Das Netzwerk wurde auch mit dem „Impact of Diversity“-Award in der Kategorie Age Inclusion ausgezeichnet.

    Weitere Informationen finden Sie unter:
    Das Demographie-Netzwerk (DDN) https://www.ddn-hamburg.de/
    Forum Generationenmanagement: https://www.ddn-hamburg.de/Fachforen/Generationenmanagement-100489
    LinkedIn: @ddnhamburg
    Twitter: @ddnHamburg

    Netzwerk #experienced bei OTTO: www.otto-diversity-cube.de/digital-cube/
    Twitter: @text_doktorin

    45 min
  • #13 Inklusion in die digitale Gesellschaft

    Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer digitalen Welt auf, in der soziale Netzwerke und Internetplattformen ein selbstverständlicher Teil ihres Alltags sind. Damit beeinflussen sie auch die Suche nach der eigenen Identität und die sexuelle Entwicklung – sowohl im Positiven wie im Negativen. Die digitale Welt kann Antworten rund um Fragen zur Sexualität und Austauschmöglichkeiten mit anderen jungen Menschen bieten. Gleichzeitig lauern im Internet aber auch Gefahren und Risiken wie Cybergrooming, Missbrauch, Gewalt und Mobbing. Auch Darstellungen von Sexualität, wie sie beispielsweise in pornografischen Bildern und Filmen vermittelt werden, können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in ihrer Selbstwahrnehmung und sexuellen Entwicklung negativ beeinflusst. Sie brauchen daher Unterstützungsangebote und Orientierung, um Inhalte im digitalen Raum einordnen und bewerten zu können sowie sich und andere zu schützen.

    Was bedeutet Digitalisierung für die sexuelle Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen? Im Gespräch mit Christina Witz und David Roth sprechen wir Erkenntnisse aus der Wissenschaft und gute Praxisbeispiele, wie junge Menschen befähigt werden können, sich selbstbestimmt auch zum Thema „Sexualität“ im digitalen Raum zu bewegen. Weiterführende Links und Informationen finden Sie auf unserer Website www.highways2health.de.

    35 min
  • #12 Sexuelle Selbstbestimmung von Jugendlichen

    Im Zuge der Digitalisierung wird gesellschaftliche Teilhabe vor neue Herausforderungen gestellt. Für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen eröffnen sich dadurch neue Chancen für eine gleichberechtigte Teilhabe an der digitalen Gesellschaft, zugleich ergeben sich auch vielfältige (neue) Problemstellungen. Unter dem Stichwort “digitale Inklusion” werden zwei zentrale Herangehensweisen diskutiert: Inklusion als Teilhabeprozess in die digitale Gesellschaft einerseits und Inklusion mit digitalen Medien andererseits.

    Welche Rolle spielt Gesundheit im Rahmen digitaler Inklusion? Welche Personen werden in der digitalen Gesellschaft vorwiegend ausgeschlossen und welche Faktoren spielen hierbei eine Rolle? Wie verhalten sich analoge und digitale Inklusion zueinander und was bedeutet das für den Umgang mit einer analogen Generation in einer digitalen Welt?

    Darüber sprechen Daniel Albrecht und Lennart Semmler gemeinsam mit Dr. Bastian Pelka, Lehrender an der Fakultät für Rehabilitationswissenschaften der TU Dortmund und Experte auf dem Gebiet der digitalen Inklusion.

    Weitere Informationen
    www.bastianpelka.de

    Kontakt
    Dr. Bastian Pelka
    Technische Universität Dortmund, Lehrender an der Fakultät für Rehabilitationswissenschaften

    46 min
  • #11 Liebe und Sex im Internet

    Das Internet bietet heute vielfältige Möglichkeiten, Menschen kennen zu lernen und dabei vielleicht auch neue Freundschaften, die Liebe des Lebens oder das schnelle Abenteuer zu finden. Wie verändern Dating-Plattformen und -Apps, Pornos und Co. unser Liebesleben?

    Gemeinsam mit Nathalie Eleyth, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Christliche Gesellschaftslehre an der Ruhr- Universität Bochum, und Heike Melzer, Fachärztin für Neurologie und ärztliche Psychotherapie diskutieren wir in dieser Folge über positive sowie negative Auswirkungen der Digitalisierung sowohl auf Beziehungen als auch das Dating-Verhalten und Liebesleben. Auch Fragen nach Unterstützungsmöglichkeiten und der zukünftigen Entwicklung werden mit Beispielen aus der Praxis aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

    51 min
  • #10 Digitaler Stress

    Digitale Stressoren sind im Zuge der arbeitswissens- und kommunikationswissenschaftlichen Forschung differenziert beschrieben worden. Über die Darstellung von digitalem Stress in publizistischen Medien ist bislang nur wenig bekannt. Im Teilprojekt „Digitaler Stress in den Medien“ des interdisziplinären Forschungsverbundes „ForDigitHealth“ werden Berichterstattungsmuster und Darstellungsformen von digitalem Stress in Medienangeboten untersucht.

    In welcher Form spielt digitaler Stress in der Medienberichterstattung eine Rolle? Mit welchen Lebenssituationen und Umfeldern wird er in Verbindung gebracht? Wer gilt demzufolge als besonders von digitalem Stress betroffene Bevölkerungsgruppe und welchen Einfluss hat er auf die Vorstellungen und Wahrnehmungen von Erkrankungen?

    Warum gerade Stressoren im Fokus der Berichterstattung stehen, über den Sinn und Unsinn von Digital Detox sowie klassische Medienlogiken: Dazu sind Lennart Semmler und Daniel Moll mit Professorin Susanne Kinnebrock (Projektleitung) und Dr. Cordula Nitsch (wissenschaftliche Mitarbeiterin) im Gespräch.

    45 min
  • #09 Digitale partizipative Forschung

    Forschung neu gedacht? Durch partizipative Forschungsmethoden wie Citizen Science werden Laien bzw. Nicht-Wissenschaftler*innen zu Co-Forschenden.

    Das Zusammenwirken von Wissenschaft und Bevölkerung ermöglicht neue Formen der Wissensgenerierung und des Wissenstransfers. Partizipative Forschung erlebte in den letzten Jahren einen deutlichen Zuwachs und lässt sich in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen wiederfinden. Auch im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention gibt es zahlreiche partizipative Ansätze.

    Welche Rolle die Digitalisierung bei partizipativen Forschungsvorhaben spielt, gibt es in dieser Folge von Highways to Health zu hören. Was sind die Voraussetzungen für digitale Partizipation? Welche Herausforderungen werden erlebt? Wo sind Potenziale für digitale Ansätze im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention?

    Dafür sind Janine Sterner und Johanna Ritter im Gespräch mit Professorin Dr. Hella von Unger (Professorin für Soziologie an der Universität München) und Iris Hilbrich (Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg).

    34 min
  • #08 Gamification und Serious Games for Health

    Wir spielen gerne. Fast jede*r zweite Deutsche – inklusive Erwachsenen – spielt mindestens gelegentlich ein Videospiel. In den letzten Jahren hat man sich dieses Prinzip in der Gesundheitsförderung zu Nutze gemacht.

    Gamification bezeichnet das Einsetzen von Spielelementen, wie das Sammeln von Punkten, das Erspielen von Abzeichen oder Leveln in einem Nicht-Spielekontext. Bei Serious Games werden ganze Spiele für die Verhaltensänderung konzipiert. Digitale Spieleanwendungen werden beispielsweise für Diabetes-Reduktion, Krebsbehandlungen bei Kindern oder im Rahmen von psychosozialen Belastungen eingesetzt.

    In dieser Folge von Highways to Health setzen wir uns mit der Fragestellung auseinander, wie digitale Spieleanwendungen in der Gesundheitsförderung genutzt werden können und welche Herausforderungen und Potenziale dieser Ansatz bietet. Dafür sind Mareike Timmann und Janine Sterner im Gespräch mit Herrn Prof. Dr. Kevin Dadaczynski, Professor für Gesundheitskommunikation und Patienteninformationen an der Hochschule Fulda und Dr. Daniel Tolks, Gesundheitswissenschaftler an der LMU in München und der Leuphana Universität in Lüneburg.

    Kontaktdaten
    Prof. Dr. Kevin Dadazynski
    Twitter: @KDadaczynski

    Dr. Daniel Tolks
    Twitter: @DanielTolks

    53 min

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