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Gottesdienst mit dem Rücken oder dem Gesicht zur Gemeinde? Diese Frage hat Indiens Syro-malabarische Kirche in einen tiefen Konflikt geworfen. Der Papstgesandte wurde sogar mit Eiern beschmissen. Am Sonntag lief das Vatikan-Ultimatum zur Klärung ab. Vorher hatte Rom sogar mit Exkommunikation gedroht. Der Konfessionskundler Martin Bräuer hält ein Schisma nicht für unrealistisch und erklärt die Hintergründe der wenig bekannten indischen "Thomaschristen".
Die Geschichten aus der Bibel vor Ort begreifen und religiöses, historisches und kulturelles Wissen von der Gruppenreise in ein Land, in dem beispielsweise Jesus gelebt haben soll, mitbringen. Irmela Preissner, die neue Chefin von "Biblische Reisen", ist selbst bereits in der ganzen Welt unterwegs gewesen. Wie viel hat das mit ihrem Glauben zu tun? Und wie geht es dem Tourismus durch Corona, Inflation, Terroranschläge und Konflikte?
Missbrauch, Krise, Priestermangel: Wer geht denn in diesen Zeiten noch ins Priesterseminar? Christopher Helbig wurde am 24. Juni in Bamberg zum Priester geweiht und gibt uns Einblick in seine Gedankenwelt. Wie er vom evangelischen Glauben durch den Tod von Johannes Paul II. katholisch wurde, und wie er eine Zeit lang direkt im Vatikan lebte, das erzählt er uns im Podcast.
Hunderttausende Pilger sind im Moment beim Weltjugendtag in Lissabon. Darüber sind aber nicht alle glücklich. Weshalb viele Bewohner der Stadt ein Problem mit dem WJT haben und weshalb die Missbrauchsaufarbeitung dabei nicht der einzige Grund ist, erzählt Christina Weise im Podcast, die als freie Journalistin in Portugal lebt und arbeitet.
Warum Gott ein Gentleman ist – und was der Auftrag einer Autobahnkirche ist: Die beste Botschaft der Welt, Gottes Wort, zu den Menschen zu bringen statt zu warten, dass die Menschen in die Kirche kommen. Manuela Strohofer leitet die Autobahnkirche Geiselwind auf einem der größten Rasthöfe in Europa: Eine ökumenische Kirche, an der Reisende einerseits ihre Fahrzeuge tanken und andererseits Gottes Segen "tanken".
Sie trägt Hirtenstab und Brustkreuz und ist "geweiht". Christiana Reemts ist seit 2005 Äbtissin des Klosters Mariendonk, obwohl ihre Mitschwestern anfangs ziemliche Zweifel hatten, ob sie im Kloster so richtig aufgehoben ist. Über ihren Weg von der Atheistin zur Äbtissin, über Demokratie in der Kirche und die Frage nach der Frauenweihe sprechen wir mit ihr im Podcast.
Können Ideen des Synodalen Wegs überhaupt umgesetzt werden? Prof. Dr. Georg Bier zeigt uns als Kirchenrechtler, welche Gräben sich zwischen denen, die Hoffnung in den Synodalen Weg in Deutschland gesetzt haben, und Konservativen auftun. Seine persönliche Hoffnung in die Kirche schwindet. Welche Chancen bietet aber die Weltsynode von Papst Franziskus? Und welchen Unterschied gibt es zwischen einem Bischof und einem Bundeskanzler?
Seit knapp eineinhalb Jahren herrscht wieder Krieg in Europa und die Aussicht auf Frieden scheint weit entfernt. Bringt es wirklich etwas für den Frieden zu beten? Magdeburgs Bischof Feige sagt: Das Gebet spendet Kraft. Wir sprechen außerdem über die friedliche Revolution in der DDR, das Verhältnis zu Polen und die Ökumene, die für ihn auch viel mit der Suche nach Frieden zu tun hat.
Für wie viel echte "Seelsorge" ist heute Zeit? Pastoralreferentin Anke Jarzina ist beispielsweise auf dem Rheingauer Klostersteig unterwegs und schenkt Menschen ein offenes Ohr als Pilgerbegleiterin und Naturführerin. Wie Jesus als Wanderprediger begleitet sie heute Menschen im Gespräch und zeigt, wie Kirche auch sein kann.
Katholisch sein und journalistisch arbeiten? Isolde Fugunt, die neue journalistische Direktorin vom ifp (Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses), erklärt, wie das zusammengeht. Dabei geht es um Werte, Vertrauen, Glaube und journalistisches Handwerkszeug. Aber auch um Kritik, die an der katholischen Kirche durch Journalistinnen und Journalisten geübt werden muss.
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