Folge 2: Positioniertes Arbeiten – Was hat das mit mir zu tun?
In unserer Reihe „Wirkung in der rassismuskritischen Beratung“ moderiert Miriam Camara ein
Gespräch mit Katja Kinder, Sohal Behmanesh und Andrés Nader. Rassismuskritische Beratung und
dazugehörige Begleitprozesse passieren in der Regel nicht im öffentlichen Raum, sondern eher in
kleineren und vertraulichen Zusammenhängen. Sie erzeugen jedoch eine tiefgreifende Wirkung für
Regelstrukturen, Organisationen, Beziehungen und Menschen. Wie wird diese Wirkung spürbar? Was
verändert sich in Organisationen durch rassismuskritische Beratungen?
Gemeinsam reflektieren die vier Expert*innen und langjährigen Berater*innen ihre Arbeit. Dafür
wesentliche Fragen sind unter anderem: Was ist das Besondere an rassismuskritischer Beratung?
Was heißt positioniertes Arbeiten? Und wie lässt sich die Wirkung von Beratungsprozessen messen?
Sie nehmen uns mit in ihre persönlichen und beruflichen Entwicklungen und teilen Erfahrungen aus
ihrer jeweiligen Beratungsarbeit.
Miriam Camara ist Gründerin und Geschäftsführerin von akoma coaching & consulting (2014) und
akoma art (2022). Sie hat einen Hintergrund in Kommunikations- und Betriebspsychologie und
langjährige Erfahrung und Expertise als Organisationsentwicklerin, Moderatorin und freie Kuratorin.
Sohal Behmanesh ist Gründer*in von CoFORM Consulting und bietet in diesem Rahmen
Organisationsberatung sowie Coaching und Supervision an. Sohal hat langjährige Erfahrung als
Trainer*in, Projektleitung, Moderator*in und Berater*in.
Katja Kinder ist Geschäftsführerin der RAA Berlin und Mitgründerin von ADEFRA e.V. Schwarze
Frauen* in Deutschland. Sie denkt in unterschiedlichen Arbeitskontexten Diskriminierungskritik und
Diversitätsorientierung zusammen, um Veränderungen in der eigenen wie in anderen Organisationen
Dr. Andrés Nader ist Supervisor, Coach und Therapeut of Color in eigener Praxis. In der RAA Berlin
leitet er aktuell das Projekt zur bundesweiten „Rassismuskritischen Beratung und Begleitung“. Er war
von 2012 bis 2020 Geschäftsführer der RAA Berlin und hat in diesem Rahmen den rassismus- und
diskriminierungskritischen Ansatz Diversitätsorientierte Organisationsentwicklung mitentwickelt.
FOLGE 2: Positioniertes Arbeiten – Was hat das mit mir zu tun?
In der zweiten Folge stellen sich Miriam Camara, Sohal Behmanesh, Katja Kinder und Andrés Nader
den Fragen, inwiefern rassismuskritische Beratung auch eine Arbeit an sich selbst sein muss und
worum genau es in der Beratung geht: Wie grenzt sich diese von therapeutischer Arbeit und
Organisationsentwicklung ab? Was ist die Rolle der eigenen Wahrnehmung und Positionierung als
Berater*in? Was heißt „positioniertes Arbeiten“, und was hat es mit der eigenen Biographie zu tun?
Diese Podcast-Reihe wurde realisiert von Irène Servant und konzeptionell begleitet von Nicola Lauré
Diese Podcast-Reihe wurde erstellt im Rahmen einer Förderung als Teil des Kooperationsverbunds
gegen Rassismus im Bundesprogramm “Demokratie leben!” im Programmbereich “Entwicklung einer
bundeszentralen Infrastruktur" durch das Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen
und Jugend und die Freudenberg Stiftung.
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