Hinter der Kamera

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By Timo LandsiedelTV & FilmFilm Interviews
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  • EP14: Michael Kotschi, DoP
    Zu Gast im Podcast ist Michael Kotschi, DoP. (Foto: privat)

    Vor dem Mikrofon begrüße ich diesmal Michael Kotschi, DoP von „Fremde Tochter“, für den der Bildgestalter 2017 den Deutschen Kamerapreis erhielt. Wir sprechen über Kotschis Filmhochschulzeit, seine Kollaborationen mit Regisseur Bastian Günther und seine Einstellung zur Handkamera.

    Michael Kotschi legte eine handwerkliche Grundlage, bevor er seine Begeisterung für das Bild entdeckte. Er ließ sich zum Zimmermann in der Restauration von Gebäuden ausbilden. Schnell merkte er, die Baustelle ist nicht auf Dauer sein Ort. Doch er blieb der Architektur treu. Als Assistent des Architekturfotografen Reinhard Görner näherte er sich dem Bild auf fotografische Weise.

    Es folgte ein Praktikum bei einer TV-Produktion und der eher zufällige Kontakt mit der Serie „Hinter Gittern – Der Frauenknast“. An diesem Set arbeitete sich Kotschi vom Praktikanten bis zum Camera Operator hoch und traf unter anderem DoP Stefan Ciupek. Kommt Euch bekannt vor? Richtig! Stefan hat uns hier im Podcast auch schon Rede und Antwort gestanden. Die Episode 04 könnt ihr hier nachhören! Auf diese Erfahrungen baute Kotschi dann mit dem Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) auf.

    Deutscher Kamerapreis für „Fremde Tochter“

    Im Podcast sprechen ich mit Kotschi einführend über den experimentellen Doku-Fiktion „Calofornia City“, die in vielerlei Hinsicht Grundlagen legte. Außerdem wird der TV-Film „Macht Euch keine Sorgen!“ von Regisseurin Emily Atef („3 Tage in Quiberon“) Thema sein, das Langzeit-Dokumentarfilmprojekt „Wagenknecht“ unter der Regie von Sandra Kaudelka und das Drama „One of these Days“ von Regisseur Bastian Günther, hoffentlich ab Mai ’22 im Kino.

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    Ich spreche mit Kotschi über den ungewöhnlichen Weg, wie er an das Projekt „Fremde Tochter“ von Regisseur Stephan Lacant kam. Die Zusammenarbeit wurde für Kotschi 2017 mit dem Deutschen Kamerapreis gekrönt. Wir sprechen über seine an der Hochschule begonnene Kollaboration mit Regisseur Bastian Günther und wie diese ganz speziell beim Dreh von „One of these days“ aussah. Günther lebt in Berlin und Austin, Texas. Auch „One of these days“ wurde in den USA gedreht und beleuchtet ein Kapitel im Leben mehrerer kleinstädtischer Menschen, die einen Pick-Up-Truck gewinnen wollen.

    Michael Kotschi im Netz

    Damit Ihr bei Interesse mit Michael Kotschi in Kontakt treten könnt, verlinke ich hier gerne auf seine Homepage und natürlich auch auf seine Agentur. Auch bei Kotschi gilt: Es gibt ein begleitendes Porträt aus meiner Feder, das im Fachmagazin Film & TV Kamera erschienen ist. In der Ausgabe 03.2022 könnt Ihr es nachlesen!

    Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt gute Unterhaltung beim Podcast mit Michael Kotschi, DoP!

    Der Beitrag EP14: Michael Kotschi, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera.

    2 hr 2 min
  • Sonderfolge: Dan Laustsen, DoP
    Spricht über die Bildgestaltung von „Nightmare Alley“: Dan Laustsen, DoP (Foto: WENN Rights Ltd./Alamy)

    Ich freue mich! Dan Laustsen, DoP von „Nightmare Alley“ ist mein Gast in dieser Sonderfolge. Wir sprechen über sein neustes Werk für Regisseur Guillermo del Toro. Dan erzählt, wie er das Licht setzte, wie die Zusammenarbeit mit Guillermo ist und warum dieser bisher mit ihm nicht anamorphotisch gedreht hat. ENGLISH BELOW!

    Dan Laustsen hat in den vergangenen drei Jahrzehnten nicht nur das Kino Dänemarks geprägt, sondern auch das Europas und der Welt. Er studierte Ende der 1970er an der Danske Filmskole und arbeitete in den 1980ern unter anderem mit Regissuer Søren Kragh-Jacobsen zusammen. 1994 drehte er zusammen mit Regisseur Ole Bornedal der Thriller „Nightwatch“, der ihm internationale Aufmerksamkeit einbrachte. 1997 durfte er diesen nicht nur mit Bornedal in Hollywood remaken, er arbeitet auch das erste Mal mit Guillermo del Toro zusammen und war für die Bildgestaltung von „Mimic“ verantwortlich.

    Laustsen konnte sich in den dann folgenden Jahren die Projekte aussuchen. Er drehte international „Pakt der Wolfe“, „Darkness Falls“ oder „Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“. In Dänemark hält er bis heute den Rekord der meisten Auszeichnungen des Danischen Filmpreises „Robert“ in der Kategorie „Beste Kamera“. Dan gewann nämlich fünf der begehrten Trophäen. Seit „Crimson Peak“ gestaltet Dan das Bild jedes del Toro Films. Für „The Shape of Water“ war er auch für den Academy Award nominiert.

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    Auch über Dan Laustsen und seine beeindruckende Karriere habe ich ein paar weiter führende Infos gesammelt. Diese Linkssammlung findet ihr im Newsletter – als kleiner Anreiz zum Abonnieren. Keine Angst, kostet nix und ich melde nur zur Veröffentlichung der Episoden und falls wir in Zukunft auch auf die Bühne gehen. Also hier bitte jetzt anmelden:

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    Hinweis: Auch mit Dan konnte ich in diesen Zeiten nur über digitale Wege verbunden sein. Wobei ich ihn in Kopenhagen erwischte, also aus Hamburg auch einfach hätte rufen können. Ich bitte dennoch herzlich um Verständnis für die wahrnehmbaren Unterschiede in der Audioqualität.

    Das Gespräch führte ich auf Englisch.

    Nächster Gast? Podcast hören – und Instagram folgen

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    Doch jetzt viel Spaß beim Podcast mit Dan Laustsen, DoP von „Nightmare Alley“!

    Dear English Speaking Community,

    If you found this podcast with DoP Dan Laustsen via Google or someone else and you thought *Oh damn, it’s German.‘ Do not worry anymore! Of course I spoke to Dan in English. So you are very welcome to join the community and listen to us chat about „Nightmare Alley“. I apologize in advance for my English stutter.

    If you want to skip the German introduction, feel free to do so. You can fast forward to 06:22 and start right into the talk. Thank you for listening!

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    37 min
  • Extramaterial: Drei Fragen an Yoshi Heimrath, DoP
    Yoshi Heimrath, DoP von „Berlin Alexanderplatz“ verrät im Podcast auch, wie er sein Team führt. (Foto: privat)

    Happy New Year! Frisch ins Jahr gestartet gibt es Extramaterial von Yoshi Heimrath, DoP von „Berlin Alexanderplatz“ und dem Netflix-Hit „Blood Red Sky“. Yoshi verrät uns, welche Szenen anderer DoPs er gerne selbst gedreht hätte und wie er seine Teams führt.

    Jedem meiner Gäste stelle drei stets sehr ähnlich formulierte Fragen nach der Szene aus der Filmgeschichte, die sie geprägt hat, nach einer Szene aus dem eigenen Werk, die sie besonders im Herzen halten und der Situation, in der sie am meisten gelernt haben. Auch Yoshi hatte spannende Antworten zu bieten, die irgendwie alle etwas mit Plansequenzen zu tun haben. Außerdem gibt es noch Einblicke in sein frühes Schaffen vor der Hochschule und in seine Art, Crews zu führen.

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    Wer es noch nicht gehört hat: Die Linkssammlung zu meinen Gästen und ihren Werken ist in den Newsletter gewandert – als kleiner Anreiz zum Abbonnieren. Keine Angst, kostet nix und ich melde nur zur Veröffentlichung der Episoden und falls wir in Zukunft auch auf die Bühne gehen. Also hier bitte jetzt anmelden:

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    Die Linkliste zu Yoshi ist lang und mit vielen Interviews und Hintergrundinformationen zu seinen Filmen und Kollaborateuren.

    Hinweis: Ihr wisst es zwar, aber ich sag es nochmal. Yoshi und ich fanden uns über das Wunder der fernmündlichen Kommunikation zusammen. Ich bitte herzlich um Verständnis für wahrnehmbare Unterschiede in der Audioqualität.

    Yoshi Heimrath im Netz

    Ihr könnt Yoshi auch im Netz finden. Guckt doch mal seiner Homepage vorbei. Auch seine beiden Agenturen sind hier vertreten. An die wendet Ihr Euch, wenn Ihr mit ihm arbeiten wollt. Wer noch nicht genug von meinen Worten hat, kann ins Fachmagazin Film & TV Kamera schauen. In Ausgabe 12.2021 ist ein Porträt über Yoshi aus meiner Feder erschienen. Viel Spaß beim Lesen!

    Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt gute Unterhaltung beim Extramaterial mit Yoshi Heimrath, DoP!

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    48 min
  • EP13: Yoshi Heimrath, DoP
    Ich begrüße diesmal Yoshi Heimrath, DoP von „Berlin Alexanderplatz“ (Foto: privat)

    Der Bildgestalter, den ich diesmal im Podcast begrüße ist Yoshi Heimrath, DoP unter anderem von „Berlin Alexanderplatz“ und dem Netflix-Hit „Blood Red Sky“. Im Gespräch über seine Arbeit verriet mir Yoshi, warum er so gerne mit Regisseur Burhan Qurbani zusammen arbeitet, wie die ungewöhnliche Mixtur aus Schwarz-weiß, Farbe und Formaten für „Wir sind jung. Wir sind stark.“ entstand und welche Situation an der Hochschule ihn nachhaltig geprägt hat.

    Yoshi Heimrath hat in den letzten Jahren eine Menge hoch gepriesener Projekte durch seine Kameraarbeit bereichert. Nicht selten arbeitete er dabei mit seinem ehemaligen Kommilitonen zusammen, dem Regisseur Burhan Qurbani. Beide lernten sich bei dessen Drittjahresfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg kennen, wo beide studierten.

    Aus den Gesprächen am Set nahmen beide mit, dass sie ähnlich ticken, was Film angeht. Auch wenn sie als Menschen sehr unterschiedlich sind. Dieses gegenseitige Ergänzen ist es auch, was Yoshi als so eine Art Geheimrezept ihrer Zusammenarbeit hervorhebt.

    Deutscher Filmpreis für „Berlin Alexanderplatz“

    Mit Yoshi spreche ich im Podcast über die Filme „Wir sind jung. Wir sind stark.“ von Burhan Qurbani, „NSU – Mitten in Deutschland: Die Opfer“ von Züli Aladag, „Die Beste aller Welten“ von Adrian Goiginger, „Berlin Alexansderplatz“ von Burhan Qurbani und „Blood Red Sky“ von Peter Thorwarth. Schon bei der Aufzählung wird die Bandbreite seines Schaffens deutlich.

    Jetzt NEWSLETTER abonnieren – mit exklusiven Links über Yoshis Arbeit

    Schon früh begann Yoshi, in seinen Filmen Wagnisse einzugehen. So war es sein Bild, was immer wieder in den Rezensionen zu „Wir sind jung. Wir sind stark.“ gelobt wurde und seine erste Nominierung für den Deutschen Filmpreis in der Kategorie Beste Kamera mit sich brachte. In 2020 dann folgte erstmals auch die Auszeichnung mit dem Deutschen Filmpreis für „Berlin Alexanderplatz“.

    Yoshi Heimrath im Netz

    Ihr wollt Yoshi kontaktieren? Nichts leichter als das. Schaut am besten auf seiner Homepage vorbei. Auch seine beiden Agenturen freuen sich sicherlich über einen Netzbesuch. Wer noch etwas lesen möchte, kann ins Fachmagazin Film & TV Kamera schauen. Hier ist in Ausgabe 12.2021 ein Porträt über Yoshi aus meiner Feder erschienen. Viel Spaß beim Lesen!

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    2 hr 2 min
  • Extramaterial: Drei Fragen an Jakob M. Erwa, Regisseur
    Jakob M. Erwa guckt viel lieber viel glücklicher. (Foto: Sven Serkis)

    Die erste Regieperson im Podcast: Auch Jakob M. Erwa Regisseur aus Berlin, hat meine bösen Drei Fragen beantwortet. Jakob erzählt mir, welche Szene er nur schweren Herzens aus „Die Mitte der Welt“ heraus schnitt, warum er sich für den Filmnachwuchs in der Ausbildung einsetzt und warum er ungerne Vorbilder nennt.

    Auch Jakob habe ich mit den echt fiesen Fragen nach der Szene aus der Filmgeschichte gequält, die er gerne auf seinem Reel hätte. Seine Antwort war sehr ausweichend – aber auch gut. Wir haben uns der Sache dennoch annähern können. Aber hört einfach selbst. Ich freue mich vor allem sehr, dass Jakob hier noch ein bisschen über die Workshops erzählen kann, die er mit Jugendlichen zum Thema Film veranstaltet hat.

    Nützliche Links ab sofort im Newsletter

    Die Linkssammlung zu meinen Gästen und ihren Werken findet Ihr ab sofort im Newsletter. Ja, das ist ein kleiner Anreiz, damit ihr den abonniert. Keine Angst, das tut nicht weh und ich nerve nur zur Veröffentlichung der Episoden. Und falls wir in Zukunft mal ein Event machen. Also hier bitte jetzt anmelden:

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    Die Linkliste zu Jakob ist diesmal auch etwas länger mit vielen Interviews und Hintergrundinformationen zu Jakobs Filmen.

    Hinweis in eigener Sache: Auch Jakob und ich fanden uns nur über fernmündliche Technologien zusammen. Ich bitte um Verständnis, falls das auch auf der Audioebene wahrnehmbar ist.

    Noch ein Hinweis: Ich habe Jakob gebeten, mir ein ernstes Foto zu schicken. Das tat er nur unter Protest. Ich finde es trotzdem super. Und aus diesem Anlass ein herzliches Dankeschön an Fotografen, wie Sven Serkis, dessen Arbeit ihr auf seiner Homepage bewundern und buchen könnt. Da wir uns in der Pandemie nicht zusammen setzen konnten, bin ich darauf angewiesen, dass meine Gesprächspartner mir Fotos zur Verfügung stellen. Vielen Dank an den tollen Fotografen Sven Serkis!

    Jakob M. Erwa im Netz

    Nach unseren Gesprächen möchtet ihr vielleicht mit Jakob M. Erwa Regisseur und Autor zusammenarbeiten. Einen Kontakt könnt ihr über seine Webseite oder über die Homepage seiner Agentur herstellen. Wer dem Podcast schon eine Weile folgt, der weiß auch, dass ich über die Gäste vor dem Mikro für das Fachmagzin Film & TV Kamera ein Porträt schreibe. Auch über Jakob ist ein Artikel erschienen, in Ausgabe 10.2021 könnt ihr ihn nachlesen. In Ausgabe 4.2021 findet ihr den Drehbericht der Serie „Katakomben“ – den es hier als FREE Download gibt! Viel Spaß beim Lesen!

    Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt gute Unterhaltung bei meinen Drei Fragen im Podcast an Regisseur Jakob M. Erwa!

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    34 min
  • EP12: Jakob M. Erwa, Regisseur
    Erzählt im Podcast von seiner Arbeitsweise: Jakob M Erwa, Regisseur und Autor (Foto: Sven Serkis)

    Mein Gast hinterm Mikro ist diesmal Jakob M. Erwa, Regisseur und Autor der Filme „Heile Welt“, „Homesick“ sowie „Die Mitte der Welt“ und der Serie „Katakomben“. Wir sprechen über seine Arbeit und darüber, wie durch Diversität in Entwicklung, Team und Casting auch interessantere Geschichten entstehen.

    Jakob M. Erwa wollte eigentlich Rockstar werden. Er besuchte eine künstlerisches Gymnasium in Graz und wuchs so mit einer Vorliebe für die wilde Mischung der Künste aus Malerei, Musik und Theater auf. Erst bei der Berufswahl nach der Schule wurde ihm bewusst, dass diese Künste im Film zusammengeführt werden. Also startete er ein eigenes Videotheken-Studium und bewarb sich an der Hochschule für Fernsehen und Film in München – mit gerade mal 19 Jahren.

    Aus der Retrospektive kann er gut verstehen, warum viele Hochschulen eine Altersgrenze von 21 Jahren für ihre Bewerbung angeben. Er empfindet es als klug, sich erstmal Zeit zu nehmen, Lebenserfahrung zu sammeln und vielleicht ein bisschen von der Welt zu sehen. Dabei stelle man sich nämlich zwangsläufig die Frage, was einem wichtig ist im Leben. Und daraus resultiert dann oft, welche Geschichten man erzählen möchte.

    Unterhaltung mit Haltung

    Jakob mag keine seichte Unterhaltung, versucht aber in seinen Werken auch das Moralisieren zu vermeiden. Gute Unterhaltung kann für ihn auch eine Haltung haben. Oft ist der Regisseur bei den von ihm umgesetzten Werken als Autor oder immerhin Co-Autor tätig gewesen. Vom Erfolg zeugen eine ROMY-Nominierung sowie viele Auszeichungen, wie der Bayerische Filmpreis und der New Faces Award für „Die Mitte der Welt“ und der Große Preis der Diagonale für „Heile Welt“.

    Im Podcast sprechen wir über seine Art und Weise zu Schreiben, warum er gerne mit Sparringspartner Paul Schulz Stoffe entwickelt und wie seine Erfahrungen im Writer’s Room zu „Katakomben“ war. Was sich hier schon andeutet, zieht sich als roter Faden durch den Podcast und Jakobs Werk: Er ist ein überzeugter Teamplayer.

    Jakob M. Erwa im Netz

    Wenn ihr mit Jakob in Kontakt treten wollt, könnt ihr das über seine Webseite oder über die Homepage seiner Agentur machen. Wer dem Podcast schon eine Weile folgt, der weiß auch, dass ich über meine Gäste für das Fachmagzin Film & TV Kamera ein Porträt schreibe. Auch über Jakob ist ein Artikel erschienen, in Ausgabe 10.2021 könnt ihr ihn nachlesen. In Ausgabe 4.2021 findet ihr den Drehbericht der Serie „Katakomben“! Viel Spaß beim Lesen!

    Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt gute Unterhaltung beim Podcast mit Jakob M. Erwa, Regisseur und Autor!

    Der Beitrag EP12: Jakob M. Erwa, Regisseur erschien zuerst auf Hinter der Kamera.

    1 hr 58 min
  • Sonderfolge: Die Postproduktion von „How to sell drugs online (fast)“ (3)

    Die letzte Sonderfolge zum Thema „HTSDO(F)“ begrüßt Editor Rainer Nigrelli und VFX Julian Schleef und blickt hinter die Kulissen der Postproduktion von „How to sell drugs online (fast)“. Wir erfahren, wie sich die innovative Nutzung der Onscreen-Elemente entwickelte und warum die Postproduktion eigentlich immer mehr Raum einnehmen sollte.

    Julian Schleef und Rainer Nigrelli sind schon seit geraumer Zeit im Umfeld der Bildundtonfabrik in Köln tätig. Julian gehörte als langjähriger Postproduktionsfachmann gewissermaßen zum Gründungsteam und Rainer hat ebenfalls seit frühen Zeiten als Freelance-Editor immer wieder mit den Kölnern zusammen gearbeitet. Rainer war außerdem mit dem Team der ersten Staffel beim Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie “Bester Schnitt Fiktion” nominiert. Er war übergreifend an allen drei Staffeln beteiligt. Julian konnte auf seine jahrelange Erfahrung in zahlreichen Projekten der Kölner Produktionsfirma btf (Bildundtonfabrik) – unter anderem beim „Neo Magazin Royale“ – aufbauen. Ihr habt’s erraten, in der letzten Sonderfolge für diesen Sommer geht es um die Postproduktion von „How to sell drugs online (fast)“.

    Erzählerische Elemente

    Die innovative Nutzung von Onscreen-Elementen als erzählerisches Mittel brachte „How to sell drugs online (fast)“ einen Grimme-Preis ein. Julian und Rainer betonen scherzhaft, dass sie Postproduktion also das Schlüsselgewerk war, beeilen sich jedoch, zu betonen, welche in der Branche ungewöhnlichen Freiheiten hier der Postproduktion zugesprochen werden. Denn eigenes Einbringen in den kreativen Prozess wird bei dem Unternehmen aktiv eingefordert.

    In der zweiten Staffel baute die Crew die Gestaltung der Onscreen-Elemente konsequent aus. Der Verantwortliche für den Screen Content Michael Rizzi bekam Verstärkung durch Sebastian Drews. Die Screen-Content-Unit bereitete in der Vorproduktion die Assets für das Set vor. So ermöglichten bespielbare Mockups am Set ein direktes Abfilmen. Die Mock-Ups wurden nach der Einstellung resettet und neu live befüllt. Diese Assets wanderten dann 1zu1 in die Post und standen so in einer dort verwertbaren Form zur Verfügung.

    Sonderfolgen mit Creative Producern sowie Kamera & Regie

    Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! In der ersten Sonderfolge unterhielt ich mich bereits mit den Showrunnern Philipp Käßbohrer und Matthias Murman. In der zweiten Folge waren Regisseur Arne Feldhusen und DoP Kristian Leschner zu Gast.

    Das waren also alle drei Sonderfolgen für den Sommer ’21. Nochmals herzlichen Dank an Rainer Nigrelli, der die Podcastgespräche 1 und 3 bei der Bildundtonfabrik in Köln aufzeichnete. Ich werde nicht müde, Rainers Podcast „Credit to the Edit“ zu empfehlen, weil ich den echt geil finde! Rainer und sein Mitstreiter Jan Henrik Pusch sprechen mit Editor*innen verschiedener Genres über deren Arbeit.

    Doch jetzt gute Unterhaltung beim Podcastgespräch mit Editor Rainer Nigrelli und VFX Supervisor Julian Schleef!

    Der Beitrag Sonderfolge: Die Postproduktion von „How to sell drugs online (fast)“ (3) erschien zuerst auf Hinter der Kamera.

    55 min
  • Sonderfolge: Regisseur und DoP von „How to sell drugs online (fast)“ (2)
    Drehten die dreitte Staffel „How to sell drugs online (fast)“ zusammen: Regisseur Arne Feldhusen (links) und DoP Kristian Leschner (rechts) stehen mir in der Sonderfolge Rede und Antwort. (Foto: Bernd Spauke)

    Die zweite Sonderfolge zum Thema „HTSDO(F)“ beschert uns Arne Feldhusen und Kristian Leschner, Regisseur und DoP von „How to sell drugs online (fast)“. Das kreative Team hinter der Kamera erzählt von ihrer Vorbereitung beim Grillen und welche Herausforderungen in der Pandemie zu meistern waren.

    Arne Feldhusen und Kristian Leschner kennen sich schon eine ganze Weile. Unter anderem hoben die beiden die preisgekrönte Serie „Der Tatortreiniger“ mit Bjarne Mädel aus der Taufe. In der ersten Staffel „How to sell drugs online (fast)“ teilte sich Feldhusen die Regie mit Lars Montag und in der zweiten mit Mia Spengler. DoP Leschner stieß in der dritten Staffel als Kameramann hinzu und beerbte Armin Frantzen (1. Staffel) sowie Yoshi Heimarth und Jakob Beuerle (2. Staffel). Für Feldhusen und Leschner war es absolut stimmig, jetzt eine ganze Staffel kreativ durchplanen zu können.

    „Bunter und frecher“

    Der Vorteil einer dritten Staffel ist, dass man als kreatives Team auf vielem aufbauen kann. Da Feldhusen vieles davon mitentwickelt hatte, konnte er sehr genau sagen, was er beibehalten und was er erneuern wollte. Die Einbindung des Screen Contents konnte diesmal noch stärker mit dem DoP abgestimmt werden. Leschner drehte nicht selten mehrere Varianten, damit die VFXler sich die Orte der Overlays in der Post aussuchen konnten.

    Kristian Leschner orientierte sich als DoP wieder mehr an dem Konzept von Armin Frantzen aus der ersten Staffel. Allerdings sollte es „bunter und frecher“ werden. Das galt vor allem in der Schlussphase auf der Abiparty, die sich über fast zwei Folgen streckt. Für diese klügelte Leschner mit seinem Oberbeleuchter Gilmar Steinig ein präzise und schnell anpassbares Lichtkonzept maßgeblich aus Practicals aus.

    Sonderfolgen mit Creative Producern sowie Postproduktion

    Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! In der ersten Sonderfolge sprach ich mit den Showrunnern Philipp Käßbohrer und Matthias Murman. In der kommenden, dritten Folge stehen mir VFX Supervisor Julian Schleef und Editor Rainer Nigrelli aus der Postproduktion Rede und Antwort.

    Auch hier nochmal herzlichen Dank an Rainer Nigrelli, der die Podcastgespräche 1 und 3 vor Ort in Köln bei der Bildundtonfarbik aufzeichnete. Hört bitte auch in Rainers Podcast „Credit to the Edit“ rein. Hier sprechen er und sein Mitstreiter Jan Henrik Pusch mit Editor*innen über deren Arbeit.

    Doch jetzt gute Unterhaltung beim Podcastgespräch mit Arne Feldhusen und Kristian Leschner!

    Der Beitrag Sonderfolge: Regisseur und DoP von „How to sell drugs online (fast)“ (2) erschien zuerst auf Hinter der Kamera.

    54 min
  • Sonderfolge: Die Creative Producer von „How to sell drugs online (fast)“ (1)
    Sonderfolge: Die Creative Producer von „How to sell drugs online (fast)“, Philipp Käßbohrer (links) und Matthias Murmann (rechts) (Foto: Jospeh Strauch)

    In dieser ersten Sonderfolge zum Thema „HTSDO(F)“ spreche ich mit Philipp Käßbohrer und Matthias Murmann, Showrunner und Creative Producer von „How to sell drugs online (fast)“. Philippp und Matthias erzählen von den Freuden einer dritten Staffel des Netflix-Originals, dem Lernprozess im Writer’s Room und loben ihr Team, dass diesen wahnsinnigen Weg mit ihnen gegangen ist.

    Phlipp Käßbohrer und Matthias Murmann gehören zum Gründungsteam der Bildundtonfabrik GmbH. Mit Kurzfilmen und Musikvideos an der Kölner Kunsthochschule für Medien fing es an. Noch während des Studiums gründeten die beiden zusammen mit einem engen Team an Kommilitonen das Unternehmen. Es kamen größere Projekte, schließlich auch „Roche und Böhmermann“. Roche ging, Böhmermann blieb und ersann zusammen mit Käßbohrer und Murmann das „Neo MagazinmRoyale“ – ihr gemeinsamer, größter Erfolg.

    Screen Content als erzählerisches Element

    Zur DNA der beiden Macher gehört, immer noch ein bisschen mehr Gehirnschmalz in ihre Projekte zu stecken. Dass das natürlich auch auf eine Netflix-Original-Serie zutreffen wurde, war klar. So kamen auch die ersten beiden Staffeln von „How to sell drugs online (fast)“ sehr gut an. Die Geschichte um Moritz Zimmermann (Maximlian Mundt), der mit seinem Freudn Lenny (Danilo Kamperidis) einen erfolgreiche Drogenshop im Darknet aufbaut, ar ab der ersten Staffel höchst unterhaltsam, innovativ und heimste berechtigte einige Preis ein.

    Jetzt muss auch die dritte Staffel abliefern, die seit dem 27. Juli auf Netflix zur Verfügung steht. In den sechs rund halbstündigen Episoden legen die Showrunner Käßbohrer und Murmann mit ihrem kreativen Team nochmal eine Schippe drauf. Die Dialoge sind schnell und gefeilt, das junge Schauspieleensemble läuft zu Höchstformen auf und vor allem der Screen Content wird noch mehr als erzählerisches Element genutzt.

    Sonderfolgen mit Regie/Kamera sowie Postproduktion

    Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! In der nächsten Sonderfolge spreche ich über das Making-Of mit Regisseur Arne Feldhusen und DoP Kristian Leschner. In der dritten Folge stehen mir VFX Supervisor Julian Schleef und Editor Rainer Nigrelli aus der Postproduktion Rede und Antwort.

    Außerdem nochmal herzlichen Dank an dieser Stelle an Rainer Nigrelli, der das Gespräch in den heiligen Hallen der Bildundtonfarbik aufzeichnete. Hört bitte auch in Rainers Podcast „Credit to the Edit“ rein. Hier sprechen er und sein Mitstreiter Jan Henrik Pusch mit Editor*innen über deren Arbeit.

    Doch jetzt erstmal sehr viel Spaß beim Podcastgespräch mit Matthias Murmann und Philipp Käßbohrer von der Bildundtonfabrik!

    Der Beitrag Sonderfolge: Die Creative Producer von „How to sell drugs online (fast)“ (1) erschien zuerst auf Hinter der Kamera.

    1 hr
  • Extramaterial: Drei Fragen an Klemens Becker, DoP
    Im Podcastgespräch bei „Hinter der Kamera“: Klemens Becker, DoP & Steadicam Operator. (Foto: privat)

    Auch er hat meinen Kurzfragebogen beantwortet: Mein Gast Klemens Becker, DoP von „Stowaway“ und Camera/Steadicam Operator bei den „Jason-Bourne“-Fortsetzungen und „United 93“. Er verriet mir, welche Szene im zweiten „Jason-Bourne“-Film ihn besonder berührte. Als besonderen Bonus sprechen wir ausführlich über seine DoP-Arbeit „Stowaway„.

    Über Klemens‘ Zusammenarbeit mit den DoPs Oliver Wood und Barry Ackroyd habt ihr schon im ersten Teil des Gesprächs viel erfahren. Mit beiden drehte er die zwei „Jason Bourne“-Fortsetzungen und „United 93“. Was ich Euch im letzten Gespräch schuldig blieb, ist unser langes Gespräch über die DoP-Arbeit „Stowaway“ unter der Regie von Joe Penna. Damit ich die nicht massiv kürzen musste, bekommt ihr diese im – na klar! – Extramaterial geliefert.

    Nützliche Links

    Und auch für Klemens Beckers Karriere habe ich ein paar weiterführende Links herausgesucht. Ich hoffe, sie helfen euch beim Vertiefen seines Werks:

    • Trailer zu „The Bourne Supremacy“ (2004)
    • „The Bourne Supremacy“-Review von Filmkritiker Roger Ebert (Englisch)
    • Wikipedia-Eintrag über DoP Oliver Wood (Englisch)
    • Oliver Wood Filmografie in der Internet Encyclopedia of Cinematographers (Englisch)
    • Trailer zu „United 93“ (2006)
    • Kurzinterview mit Regisseur Paul Greengrass zu „United 93“ (2011)
    • Artikel über das Making-Of „United 93“ im TIME-Magazin (Englisch)
    • Trailer zu „Stowaway“ (2021)
    • Review von „Stowaway“ beim TV GUIDE (Englisch)
    • Video über das Design des Raumschiffs in „Stowaway“ von Designer Scott Manley (Englisch)
    • Regisseur Joe Penna erläutert die Opening Sequence von „Stowaway“ (Englisch)

    Hinweis in eigener Sache: Der Virus verhindert auch aktuell ein gemütliches Beisammensitzen. Mit Klemens sprach ich in Berlin, er saß im Auto. Ich bitte um Verständnis für die teilweise unterschiedlichen Tonqualitäten.

    Klemens Becker im Netz

    Ihr möchtet Klemens kontaktieren? Kein Problem: Über seine britische Agenturseite ist Klemens erreichbar, außerdem über das Portal Crew United. Ich habe ein Porträt über Klemens in der aktuellen Ausgabe 7-8.2021 des Fachmagazins Film & TV Kamera geschrieben. Viel Spaß beim Lesen!

    Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt gute Unterhaltung beim Podcast mit DoP Klemens Becker!

    Der Beitrag Extramaterial: Drei Fragen an Klemens Becker, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera.

    1 hr 16 min

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