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E031: In dieser Episode habe ich Gloria Aldenhoff im Gespräch. Sie ist Sängerin und singt in mehreren Bands und unter anderem auch auf Hochzeiten. Wir spechen über ihren Werdegang – vorallem aber über ihre Tätigkeit als Hochzeitssängerin.
YEAH! feat The Oh-Yeahs | 2014: Baby Come-Back im Sedgwick
Gloria Aldenhoff ist 1993 geboren und kommt aus Aschaffenburg, auch bayerisches Nizza genannt. Die gebürtige Schweinheimerin sang bereits von Kindesbeinen an gerne, vor allem mit ihrer Mama. Ihr musikalischer Werdegang begann mit einer Garagenband, mit der sie ihren ersten Auftritt hatte.
Es lies nicht lange auf sich warten, bis zu ihrem ersten großen Auftritt mit der Rock n’Roll Band Lucille’s Lumbago im Aschaffenburger Colos-Saal. Die Band trat nicht nur in Live Musik Clubs auf, sondern spielten auch auf Hochzeiten. Nach ihrer ersten Hochzeitsbuchung mit der Band, wurde sie für weitere Auftritte mit verschiedenen Hochzeitsbands gebucht.
Gloria Aldenhoff tritt nicht nur mit diversen Bands als Sängerin auf, wie bei YEAH feat. the Oh-Yeahs, sondern sie ist auch Solo on Tour. Da so ganz alleine ja auch nicht einfach ist, wird sie meistens von ihrer kleinen Schwester oder ihrem Gitarristen musikalisch begleitet. Im Duo oder Trio treten sie auf Hochzeiten oder auch zum Beispiel als Work Acts, wie jeden dritten Dienstag im Monat bei Küchenbauer auf.
Es ist schön an diesem emotionalen und gefühlvollen Momenten teilnehmen zu dürfen und sie mit Gesang noch zu vertiefen. Gerade wenn sich das Brautpaar für eine professionelle Hochzeitssängerin entschieden hat, können die standesamtlichen oder kirchlichen Trauungen viel abwechslungsreicher und persönlicher gestaltet werden. Die ausgewählten Lieder, können so betont und gesungen werden, wie es das Brautpaar wünscht.
Als ich als Hochzeitssängerin anfing habe ich mich oft von Dingen inspirieren lassen, welche mir auf diversen Hochzeiten aufgefallen sind. Da wurde die Ideenliste immer größer, was ich an meiner Hochzeit auch gern hätte. Doch von Zeit zu Zeit empfand ich dies als weniger wichtig. Das wichtigste für mich wäre einfach, ein wunderschönen Tag mit Familie und Freunden zu verbringen. Spaß haben und eine lockere Feier, die aber auch etwas „Princess like“ sein darf.
Einfach machen lassen, wäre das beste. Das Brautpaar an sich ist da oft locker, man spricht die Details bzgl. der Dauer und der Uhrzeit des Startes an und möchte dies dann auch gern umsetzen. Leider ist es oft nicht möglich sich daran zu halten, da z.B. die Trauzeugen genau dann ihre Hochzeitsspiele machen möchten, wenn wir mit der Band begonnen haben. Daher wäre es vielleicht ganz gut, wenn man bei solchen Dingen einfach Rücksprache mit uns hält. Dann könnte man unsere und deren Spielzeit besser abstimmen und planen.
Man kann mich als Solosängerin oder auch mit Band buchen, je nachdem was das Brautpaar wünscht. Ich kümmere mich um eine Band und die Anlage, einfacher gesagt um das ganze Equipment. Welche natürlich auf das Budget des Brautpaares zugeschnitten wird.
Genießt den Tag und habt einfach Spaß. Der Tipp im musikalischen Sinne wäre, zieht in Erwägung was besser zu euch und euren Gästen passt, ob es ein DJ oder doch eine Band sein soll.
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Music: Jason Shaw
Der Beitrag 031: Im Gespräch mit Hochzeitssängerin Gloria Aldenhoff // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
Episode 030: Ihr wisst nicht was ein “First Look” ist? Dann seid ihr in der heutigen Folge goldrichtig. Ich erkläre euch was ein First Look ist und wie ich als Fotograf diesen Moment besonders insziniere – so dass man wunderschöne und unvergessliche Fotos bekommt.
First Look, dieser “Trend” kommt wie so vieles in der Hochzeitsbranche aus den USA und bedeutet so viel wie “erste Sichtung”. Es ist der Begriff für das erste Zusammentreffen des Brautpaar am Hochzeitstag. Der Moment wenn der Bräutgam seine Braut das erste Mal sieht – und natürlich auch umgekehrt.
Dieser Moment, der First Look ist ganz häufig in der Kirche. Der Bräutigam wartet vorne am Altar bzw. da wo das Brautpaar später sitzt, und die Braut schreitet den Mittelgang entlang. Hier steigt die Spannung und Aufregung manchmal ins unermässliche!
Aber was ist wenn man vor der Kirche gerne das Paarshooting machen würde, weil man die Gäste nach der Kirche ungern alleine lassen möchte? (BTW: Zu dem Thema “Was machen eure Hochzeitsgäste während des Brautpaar-Fotoshooting?” habe ich vor paar Wochen erst eine Podcast-Folge gemacht.)
Dann kann man den First Look einfach vorher machen und diesen auch “inszinieren”. Das heißt, man sieht sich tatsächlich auch da das erste Mal – aber halt ohne Zaungäste und kann daher seinen Gefühlen freien Lauf lassen. Das kann in der eigenen Wohnung sein oder als Einstieg ins Paarshooting dienen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt!
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Der Beitrag 030: First Look – Was ist das eigentlich? // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
Episode 029: Wir sind im neuen Jahr angekommen. Erstmal frohes neues Jahr euch allen. Heute habe ich etwas ganz tolles und neues für euch. Und zwar habe ich mich mit einem meiner Brautpaare getroffen und wir haben über alles mögliche bzgl. ihrer Hochzeit und der Hochzeitsplaung gesprochen. Viel Spass bei dieser Folge!
Wir besprechen unter anderem Themen wie:
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Der Beitrag 029: Brautpaargespräch mit Irina & Eric // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
Weihnachtsspecial: Ich möchte DANKE sagen. DANKE für 16.000 ! Downloads und 300-500 Zuhörer pro Folge! :-*
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Der Beitrag Weihnachtsspecial – Wie geht es 2018 mit dem Podcast weiter? // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
Episode 028: In dieser Folge habe ich wieder Nina Ossenfort als Co-Moderatorin zu Gast und wir sprechen über Zeremonienmeister. Was das ist, wieso ich als Hochzeitspaar das brauchen kann und welche Aufgaben diese Person am Hochzeitstag hat.
Ein Zeremonienmeister, oder auch Zeremonienleiter, ist jemand der durch den Hochzeitstag führt. Er organisiert und koordiniert über den Tag hinweg alle nötigen Dienstleister ist wie ein Bindeglied zwischen Aufgaben und Brautpaar. Zum Beispiel in der Kirche, damit jeder Dienstleister weiß wo er hin muss, dass die Blumenmädchen rechtzeitig ihre Blumen bekommen, dass Abends beim Tanz jeder die Wunderkerzen zur richtigen Zeit hat (also wenn Wunderkerzen gewünscht sind), der den Ablauf des Tages im Blick hat und somit im Grunde “die gute Seele” des Tages ist, damit man – im besten Fall – den Zeremonienmeister gar nicht wirklich wahr nimmt aber trotzdem alles reibungslos funktioniert.
Ein Zeremonienmeister ist nicht die Person, welche die Trauung durchführt.
Landläufig ist es so, dass diesen Job der Koordination häufig die Trauzeugen übernehmen. Das ist natürlich möglich aber halt nicht optimal. Die Trauzeugen sollten ja im besten Fall an dem Hochzeitstag mitfeiern und nicht den ganzen Tag einen Job machen und ständig den Überblick behalten. Vorallem darf man nicht vergessen, dass die Trauzeugen i.d.R. keine Hochzeitsprofis sind. Nicht falsch verstehen, wir möchten hier keinem Trauzeugen absprechen, dass er den Job nicht hinbekommt – aber Fakt ist ja, dass die Trauzeugen dies i.d.R. das erste Mal machen oder halt erst auf einer handvoll Hochzeiten zu Gast waren. Ein Zeremonienmeister ist auf dutzenden Hochzeiten jedes Jahr und ist Profi in dem was er macht und kennt daher auch für fast jede Situation einen Plan B oder kann schnell umdenken und Lösungen finden.
Eine gute Anlaufstelle um einen Zeremonienmeister zu finden, sind Hochzeitsplaner. Schaut doch einfach mal in eurer Umgebung nach einem Hochzeitsplaner und fragt ob der Hochzeitsplaner dies ggf. selbst macht oder ob er euch einen Dienstleister vermitteln kann. Alternativ geht natürlich auch der Weg über Google.
Wenn ich als Fotograf auf einer Hochzeit bin und kein Zeremonienleiter dabei ist, dann versuche ich immer im ganz kleinen ein wenig Zeremonienmeister zu sein. Ich habe z.B. immer den Ablaufplan im Kopf und informiere auch das Brautpaar wann entsprechende Punkte geplant waren. Sind meine Frau Christine und ich zusammen im RundumSorglos Paket gebucht, übernimmt Christine an dem Tag den Job des Zeremonienmeister. Sie regelt dann alles was sie kann und was dem Brautpaar Ruhe bringt. Das fängt z.B. damit an, dass sie im Hotel die Eltern sucht die eigentlich zum Tortenanschnitt da sein sollen aber kurz mal auf ihr Zimmer sind, oder bei den Gruppenfotos werden die passenden Familienmitglieder gesucht während ich bereits am Fotografieren der Kleingruppen bin. Dies sorgt vorallem für Ruhe und Sicherheit beim Brautpaar, weil sie sich nicht um diese Dinge kümmern müssen.
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Der Beitrag 028: Zeremonienmeister – Was ist das eigentlich und wieso könnte ich das brauchen? Feat. Nina Ossenfort // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
Episode 027: Ich bekomme häufig mit, dass sich Brautpaare große Gedanken machen, was ihre Gäste während des Paarshooting am Besten machen.
Grundsätzlich gibt es hier mehrere Ansätze. Mein erster Tipp ist immer: Nichts, lasst die Gäste ruhig mal alleine, die sind alt genug um sich zu unterhalten und gerade wenn es Familie ist, dann haben sie sich teilweise schon Monate oder Jahre nicht gesehen. Natürlich solltet ihr während diesem “Nichts” euren Gästen Verpflegung in Form von Getränken und ggf. Häppchen anbieten. So lässt es sich auch leichter reden wenn man ein Glas in der Hand hält.
Falls ihr eine besondere Location habt oder gar im Ausland eine Destination Wedding macht, dann gebt euren Gästen doch eine kleine Pause. Lasst sie die Gegend erkunden, mal aufs Zimmer gehen oder sich im Garten/Strand nochmals die Füsse hochlegen.
Stellt doch zu der Zeit eine Photobooth auf. Das ist ein wirklicher Spass, die Leute sind beschäftigt und das funktioniert auch schon nachmittags – man muss nicht erst zum Abend dieses witzige “Spielzeug” rausholen. Das geht auch schon mittags. Andreas von den Booth Brothers war ja in der Folge 24 bei mir im Gespräch. Hört da doch einfach mal rein: Hochzeitsliebe E024
Holt euch doch einen Zauberer, der von Tisch zu Tisch läuft und die Gäste unterhält mit kleinen Zaubereien. Das ist wirklich eine sehr bezaubernde Unterhaltung. (Der Zauberer kann ja dann auch später am Abend noch Mal eine kleine/große Show machen.)
Legt ein paar Spiele aus, z.B. Kniffel auf den Tischen oder auch Gesellschaftsspiele. Ihr könnt aber auch z.B. ein kleines Fussballfeld abstecken für die Jungs und Männer. (Natürlich auch für die Frauen wenn sie denn möchten. Soll ja keine Sexismus-Debatte hier entstehen.)
Legt doch Einwegkameras aus und eine Liste auf die Tische mit Motiven die die Gäste fotografieren müssen. (Am Besten verschiedene Listen für verschiedene Tische – dann wird es lustiger.) Z.B. könnte da drauf stehen, dass man ein Foto mit Tante Erna machen muss oder ein kleines Gruppenbild mit allen Männern die eine Fliege tragen, etc. Hier sind euren Ideen keine Grenzen gesetzt.
Wieso nicht einfach das Shooting ausfallen lassen. Also nicht komplett, aber man kann es ja z.b. vor die Feier legen, also bevor die Gäste bereits da sind. Oder man macht grundsätzlich ein After-Wedding Shooting an einem anderen Tag. Alternativ kann man das Shooting auch aufteilen in kleine “Zeitfensterchen” und schon vormittags ein paar Bilder, Nachmittags und Abends beim Sonnenuntergang. Dann hat man gleich auch ein paar mehr Motive bzw. Lichtstimmungen und somit auch relativ viel Abwechslung in den Bildern.
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Der Beitrag 027: Was machen eure Hochzeitsgäste während des Brautpaar-Fotoshooting // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
Episode 026: Heute habe ich die Traurednerin und Standesbeamtin Brigitte Kelly aus Windach in der nähe von München bei mir im Gespräch. Und das heutige Thema klingt vermeintlich trocken ist aber unglaublich wichtig. Und zwar geht es darum, was man alles für eine standesamtliche Hochzeit braucht und welche Möglichkeiten es gibt rechtlich sicher zu heiraten. Ganz wichtig dabei, wir garantieren keine Rechtssicherheit, wenn ihr euch unsicher seid, dann fragt auf jeden Fall noch einmal bei eurem Standesamt nach. Der Stand ist Dezember 2017 – wenn ihr die Folge hört, kann sich natürlich auch bereits etwas an der Rechtslage geändert haben.
Früher hießt das Ganze “Bestellung zum Aufgebot”. Seit 1998 ist dieser Begriff jedoch nicht mehr aktuell und wird nun “Anmeldung zur Eheschließung” genannt. Soweit der namentliche Hintergrund. Nach wie vor, kann man die Eheschließung (leider) erst 6 Monate vor dem Traudatum anmelden. Also wenn ihr jetzt im Dezember 2017 eure Hochzeit für August 2019 plant, dann könnt ihr erst im Februar 2019 die Eheschließung auf dem Standesamt anmelden. Glücklicherweise ist es häufig möglich, den Termin vorher zu reservieren. Hierauf besteht aber kein Anspruch und wird von Stadt/Gemeinde unterschiedlich gehandhabt.
Innerhalb von Deutschland darf man in jedem Standesamt heiraten. Es gibt keine Beschränkung auf das Standesamt des Wohnortes. Dies gilt auch bundeslandübergreifend. Die Anmeldung muss trotzdem beim Wohnort (oder Nebenwohnsitz) gemacht werden. Falls man in einem Standesamt abseit des Wohnortes heiratet, kostet dies eine Gebühr für die Weiterleitung der Dokumente etc.
Die folgenden Regelungen beziehen sich darauf wenn beide Parnter die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Ist einer oder beide Partner nicht deutsch, dann können gesonderte Regelungen in Kraft treten. (Auch hier, sprecht dies im Zweifel mit eurem Standesamt ab.)
Grundsätzlich ist es so, dass man keinen Ehenamen zur Hochzeit erklären muss. Dies kann man jederzeit während der Ehe nachholen, falls man uneinig ist wie die Namensführung sein soll. Falls man sich für einen Ehenamen entscheidet gibt es verschiedene Möglichkeiten. Es kann der Name des Mannes (dies ist der klassische Weg), der Frau bzw. eines der beiden Partner sein. (Seit 2017 gilt ja “Ehe für alle” und somit können auch gleichgeschlechtliche Paare die Namenserklärungen abgeben.) Es gehen aber auch Doppelnamen: Der die Person dessen Name nicht als Ehename gewählt wurde, darf seinen Namen voranstellen oder hinzufügen.
Wichtig dabei: Man kann nur einmal die Namensführung festlegen. D.h. man kann nicht bei der Hochzeit den Namen festlegen und nach 2 Jahren die Namensführung nochmals ändern. Einzige Ausnahme: Bei der Wahl eines Doppelnamen ist es möglich auch später noch einmalig den Doppelnamen abzulegen und auf den Ehenamen zurück zu gehen. Bei unserem Beispiel: Kim A-B darf dann einmalig, auch später, auf Kim A wechseln, da A ja der Ehename ist.
Ich hoffe wir konnten dies gut erklären. Im Podcast klingt das natürlich etwas besser und gefühlt auch klarer.
Wenn gemeinsame Kinder vor der Ehe (und Namensänderung) vorhanden sind, dann nehmen die Kinder den Ehenamen automatisch an, solange sie unter 5 Jahre sind. Falls die Kinder über 5 Jahre alt sind, muss eine Anschlusserklärung abgegeben werden. Im Idealfall wird diese Anschlusserklärung vom Standesbeamten direkt schon bei der Hochzeit mit vorgelegt. Bei nicht gemeinsamen Kinder ist ein Doppelname möglich. Zur Sicherheit sprecht dies aber mit eurem Standesamt ab.
Falls man den Ehenamen ändert, braucht man auch neue Ausweisdokumente wie Personalausweis und/oder Reisepass. Diese Dokumente kann man bis zu 8 Wochen vor der Hochzeit beantragen. Ausgehändigt bekommt man diese natürlich erst mit (oder nach) der Eheschließung. Entsprechende Dokumentnummern, welche man ggf. für eine Reise oder Visa, etc. benötigt – kann man bereits mit der Beantragung erhalten.
Mittlerweile dürfen auch s.g. Ambiente-Trauungen stattfinden und man muss nicht mehr zwingend nur im Standesamt/Rathaus heiraten. Jedoch gibt es da auch Einschränkungen bzw. Vorgaben. Dies bedeutet, dass die Orte entsprechend festgelegt sein müssen von der Gemeinde oder Stadt und auch für alle hochzeitswilligen theoretisch zur Verfügung stehen müssen.
Es ist durchaus möglich, dass ein Trauredner auch im Standesamt eine Rede hält. Dies muss aber natürlich von dem Standesbeamten genehmigt/gedulet werden. Was der freie Trauredner jedoch nicht kann ist die standesamtliche Trauung vollführen. Sprich diesen Teil der Trauung muss nach wie vor noch der Standesbeamte machen. Meine Podcastkollegen vom Traurednerplausch Podcast, hatten hierzu mal eine Folge gemacht bei welcher sie über ihre Einstellung und Meinung zu dem Thema “Standesamtliche Trauung inkl. Trauredner” gesprochen haben.
Ausser dem Standesbeamten müssen nur die Personen persönlich vor Ort sein die verheiratet werden. Demnach sind z.B. auch Trauzeugen keine Pflicht.
Im Grunde ist hier fast alles möglich. Z.B. dass Hunde die Ringe bringen oder dass Musik gespielt wird, usw. – dies obliegt jedoch völlig dem zuständigen Standesamt wie weit dies einem entgegen kommt.
Wenn eine Eheschließung nach den Vorschriften des Landes geschlossen ist in dem man sich aufhält, dann ist diese auch in Deutschland gültig und anzuerkennen, solange die Hochzeit nicht gegen geltendes Recht verstößt. (Also eine Kinderheirat wäre damit bei uns nicht anzuerkennen, auch wenn diese möglicherweise in einem anderen Land gültig wäre.) Natürlich muss man dies beim deutschen Standesamt anerkennen lassen. Hierzu muss man entsprechende Dokumente nachreichen.
Falls ihr im Ausland geheiratet habt, dann fragt einfach bei dem Standesamt eures Wohnortes nach welche Dokumente sie jetzt noch brauchen.
Kleiner Tipp am Rande: Wenn die Heirat schwierig sein sollte in Deutschland aufgrund von komplizierten Konstellationen (z.B. mit verschiednen Staatsangehörigkeiten), dann ist ein Blick nach Dänemark vielleicht ganz hilfreich.
Es ist so, dass man sich den trauenden Standesbeamten nicht fest aussuchen kann. Zumindest hat meinen Anspruch auf einen bestimmten Standesbeamten, jedoch kann man trotzden darum bitten, dass Standesbeamter XY die eigene Trauung vollzieht. Dies ist meistens auch möglich.
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Music: Jason Shaw
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Der Beitrag 026: Standesamtliche Hochzeit – was brauch ich alles? Feat. Brigitte Kelly // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
Episode 025: Diese Folge ist wieder eine Co-Moderatorenfolge mit Diana Bär. Wir sprechen über die Symbolik der Ringe, den Ringtausch am Tag, welche Materialien empfehlenswert sind und was für tolle Rituale man während einer (freien) Trauung machen kann.
Die Ringe und ein Ringtausch sind ganz wichtige und traditionelle Elemente einer Hochzeit und gehören genauso fest dazu wie man auch ein schönes Brautkleid oder einen Brautstrauß trägt.
Häufig ist ja die standesamtliche Trauung an einem anderen Tag als die große Feier mit Kirche oder einer freien Trauung. Diana wird da immer wieder von Paaren gefragt, wie sie das mit dem Ringtausch dann machen sollen. Ganz wichtig vorweg: Ringtausch ist bei keiner Zeremonie eine Pflicht und schon gar nicht beim Standesamt. Die standesamtliche Trauung ist vorrangig ja ein Rechtsakt und ausser entsprechenden Dokumenten, bedarf es nur einem “Ja” um verheiratet zu sein. (Hierzu aber in einer späteren Folge mehr, da habe ich eine Standesbeamtin im Gespräch und wir sprechen eine Stunde lang über alles was wichtig ist was die standesamtliche Trauung angeht.)
Hier ist euch als Brautpaar überlassen wie sie dies gerne handhaben möchten. Also ist euch dieser Ringtausch sehr wichtig und wollt ihn nur einmal machen? Dann könnt ihr dies bei der standesamtlichen Trauung machen oder halt bei der kirchlichen / freien Trauung.
Habt ihr kein Problem den Ring zweimal zu tauschen? Dann könnt ihr das auch genau so machen. Also beim Standesamt und dann beim großen Tag nochmals.
Klassischerweise werden die Ringe auf ein Ringkissen gebunden. Aber es gibt auch Alternativen dazu. Wir hatten unsere Ringe z.B. in Eiskugeln eingefroren (Bei unseren “Eisringen” war es dann so, dass wir diese Kugeln durch die Menge der Gäste geben haben lassen und diese mit ihrer Körperwärme die Kugeln zum Schmelzen gebracht haben.).
Achtet bei der Wahl der Ringe auf jeden Fall auf das Material. Einige Materialien wie Gold oder Silber sind verhältnismässig weich und werden schnell matt oder bekommen Kratzer. Sprecht dies ruhig bei der Ringwahl beim Juwelier eures Vertrauens an. Es gibt auch alternative Materialien wie z.B. Holz, Keramik, Cobalt. Der Ring meiner Frau ist z. B. aus Wolframcarbid (Tungsten carbid). Dieses Material ist besonders hart und kratzfest und sieht nach 3 Jahren immer noch so aus wie am ersten Tag!
Auch hier gibt es ganz viele verschiedene Möglichkeiten. Eine sehr klassische Tradition sind die Ringkinder – also ein oder zwei Kinder bringen die Ringe zum Brautpaar. Das können z. B. die eigenen Kinder sein oder aber auch die Patenkinder, oder Kinder aus dem Freundeskreis, etc.. Aber es können auch Alternativen zu den Kindern genommen werden wie z. B. ein Hund. 😉
Diana hatte auch schon, dass die Trauzeugen oder die Mütter (Väter/Eltern) die Ringe bringt.
Aber man kann auch die Ringe schon vorne auf dem Ringkissen bzw. dem “Alternativen Ringkissen” positionieren.
Ein ganz besonders schönes Ritual ist es, wenn ein Band durch die Gästereihen gegeben wird, durch welches dann dir Ringe laufen und jeder Gast kann seine Wünsche und guten Gefühle und seine Energie “in die Ringe” geben.
Auch hier gibt es kein “do” oder “dont” – klassischerweise wird in Deutschland der Ehering an der rechten Hand getragen. Aber wenn ihr ihn lieber links tragen wollt, ist das natürlich völlig in Ordnung. Viele tragen ihn gerne links, da die linke Hand näher am Herzen ist oder auch weil man normalerweise mit der rechten Hand jemanden Begrüßt und dann der Ring beim Händedruck nicht stört.
Zu fast jedem Hochzeitsring gehört eine Gravur. Häufig wird der Name des Partners und das Hochzeitsdatum eingraviert. Alternativ kann man aber auch z. B. die Fingerabdrücke, die Unterschrift bzw. den Namen des Partners in Handschrift oder ganz etwas anderes eingravieren lassen. Diana erzählt von einem Paar, welches sich die Koordinaten des Ortes ihres Kennenlernens eingravieren lassen hat. Auch eine wundervolle Idee!
Statt einem Ring kann man z.B. auch ein Partnertattoo machen lassen. Dies kann ganz individuell sein. Man könnte z.B. den Anfangsbuchstaben des Partners auf den Finger tätowieren, oder man sucht sich ein Symbol aus welches in Kombination gut funktioniert (z.B. der eine hat ein Schloss und der andere einen Schlüßel).
Man kann aber auch ganz andere Alternativen haben wie z. B. eine Partner-Uhr mit Gravierung, ein Armband. Wie gesagt, da darf man ruhig kreativ sein.
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Der Beitrag 025: Ringwahrheiten – Ein paar Fakten zum Ehering feat. Diana Bär // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
E024: In dieser Episode habe ich Andreas von “The Booth Brothers” im Gespräch. Die Booth Brothers bieten ein Photobooth-Leihservice im Rhein-Main Gebiet. Wir sprechen natürlich über das Thema Photobooth, Fotografie im Allgemeinen, wie wichtig Bilder für die Erinnerungen sind und vieles mehr. Der aufmerksame Zuhörer kann sogar einen Gutscheincode heraushören. 😉
Eine Photoboth ist ein selbstständiger Fotoaparat mit dem man Fotos machen kann. Im Grunde ist es eine Fotobox wie man von früher vom Bahnhof kennt – nur in modern. Besonders für die Feier abends bei der Hochzeit ist eine Photobooth eine unglaublich witzige Sache.
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Der Beitrag 024: Im Gespräch mit The Booth Brothers // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
E023: Diese Episode ist wieder etwas klassischer aufgebaut, nachdem es ja in den letzten Wochen nur Gespräche gab. Ich spreche heute über einen wunderschönen “Trend” und zwar der Unplugged Wedding. Ich werde darauf eingehen was das überhaupt ist, wieso man das machen sollte und wieso ich diese Handyflut (meistens) überflüssig finde.
Der Begriff der Unplugged Wedding habe ich selbst auch erst vor 1-2 Jahren gehört. Was dies bedeutet, war mir aber sofort klar: Eine Trauung ohne Handy (und oder Digitalkamera) oder am Ende vielleicht sogar eine komplette Hochzeit ohne Handy. Das würde bedeuten, dass man sich als Gast wieder voll und ganz auf das Geschehen konzentrieren kann.
Als Fotograf ist das ja genau ein Wunsch, Erinnerungen schaffen und bannen. Was ist aber, wenn man die Erinnerungen dann gar nicht selbst hat sondern nur das (verwackelte) Bild. Es ist leider so, dass man durch die Nutzung des Handy so sehr abgelenkt ist, dass man gar nicht mehr mitbekommt was “vorne” gerade passiert. Man muss das Handy suchen, entsperren, Fotoapp suchen. Dann wird rangezoomt und geschaut, dass der Braut nicht die Füsse abgeschnitten werden. Klick. Mist, zu dunkel, verwackelt, whatever. Nochmal.
Ihr merkt schon, ich bin kein Fan von Handyfotos während der Trauung. Fast noch schlimmer finde ich den Trend der Jugend dann noch eine Insta Story oder Snapchat zu machen. Da ist es ja mit dem Aufnehmen nicht getan. Da muss direkt noch ein Text hinzugefügt werden, der Ort makiert, alle Freunde die man kennt die auf der Hochzeit sind und ein passeneder Filter drüber gelegt. Zack, 5 Minuten vorbei und nichts mitbekommen. Vielleicht sogar genau DER Moment wenn die Braut vorne vor Freude weint. Wie schade ist das denn?
Aber es ist nicht so, dass ich dafür kein Verständnis habe. Ich selbst mache ja auch viel Social Media und auch Insta Stories – aber halt i.d.R. nicht bei einer Hochzeit. Angenommen das Brautpaar hat sich gegen einen profesionellen Fotografen entschieden, dann sind diese Bilder natürlich Gold wert. Denn “schlechtaussehende” Erinnerungen sind besser als gar keine. Sobald aber ein Fotograf mit an Bord ist, dann bin ich der Meinung, dass man während der Trauung die Arbeit des Erinnerungen-schaffens diesem Fotografen überlassen darf. Dann gibt es auch Bilder während das Brautpaar aus der Kirche schreitet ohne dass 8 Personen mit dem Handy da stehen.
Stellt ein Schild auf, schreibt es in die Einladungskarten, ins Programmheft oder ins Kirchenheftchen, dass ihr einen Fotografen mit an Bord habt und er dafür zuständig ist die Momente einzufangen. Nach der Trauung, also bei der Feier – da können die Gäste ja wieder Handybildchen schießen bis zum Umfallen. Ich hatte es auch schon, dass der Trauredner (oder Pfarrer/Standesbeamte) am Anfang der Zeremonie darauf hingewiesen hat, dass ein Fotografieren von Seiten der Gäste unnötig ist, da das Brautpaar einen Fotografen mit an Bord hat.
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Der Beitrag 023: Unplugged Wedding – Eine Hochzeit ohne Handys? // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
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