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Episode 022: In dieser Folge haben wir uns mit der Hochzeitsrednerin Brigitte Kelly getroffen. Da Brigitte auch Standesbeamtin ist wollten wir eigentlich eine Folge aufnehmen über die rechtlichen Hintergründe einer standesamtlichen Trauung. Das Gespräch kommt noch – aber an späterer Stelle. Stattdessen waren wir lecker essen und haben uns danach zusammen gesetzt und locker-fröhlich drauflos gequatscht. Unter anderem geht es um After-Wedding-Blues, Vorgespräche mit Brautpaaren, Hochsensibilität und das Einfühlen in den Tag. Wir sprechen darüber wie Wichtig das Gefühl bei der Suche nach dem passenden Dienstleister ist und um ganz viel mehr!
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Der Beitrag 022: Abendplausch mit Brigitte & Christine // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
Episode 021: Diese Folge ist wieder eine Co-Moderatorenfolge mit Diana Bär. Wir sprechen darüber wie es ist wenn man heiratet und bereits ein Kind hat. Also was man am besten mit dem Nachwuchs macht während der Trauung. Wie man die Kinder an dem Tag mit einbeziehen kann in die Feier und auf was man achte sollte.
Oft wird ja die Hochzeit als der schönste Tag im Leben benannt, was wir gar nicht so sehen. Gerade die Geburt eines Kindes und das Mitbekommen des Heranwachsen des Nachwuchs überstrahlt alles dagewese. Da bekommt die Hochzeit als Eltern einen ganz anderen Stellenwert. Die Liebe und das Zeigen des Familienzusammenhaltes rückt hier viel mehr in den Vordergrund. Dadurch gehen Eltern häufig auch entspannter an die Planung bzw. den Ablauf am Hochzeitstag als “noch nicht” Eltern.
Kinderbetreuung ist hier das große Stichwort. Egal ob das Brautpaar schon Kinder hat oder nicht, ist eine Betreuung der Kinder sehr hilfreich um den Tag sorgenfrei zu feiern. Besonders während der Trauung. Sei es bei einer kirchlichen oder einer freien Trauung, welche jeweils sehr lange dauern, werden Kinder schnell unruhig und können dem Geschehen ja auch gar nicht folgen. Hier bringt eine Kinderbetreuung extrem viel Ruhe in diese besinnlichen Momente. (Ich habe bereits ein Gespräch mit einer Kinderbetreuung geplant. Haltet einfach ausschau, in den nächsten Wochen sollte es hierzu dann nochmals eine separate Folge geben.)
Wenn ihr schon Eltern seid und wollt, dass die Kinder den ganzen Tag (und ggf. auch bei der Feier) dabei sind, dann achtet darauf, dass der Tag nicht allzulange wird. Für die Kinder ist dies sehr anstrengend und wenn es zu lange geht, werden sie schnell auch quengelig. Alternativ kann man natürlich auch schauen, dass man die Kids ggf. zu Oma & Opa gibt, falls diese früher von der Feier nach hause gehen. Lieber den Tag entspannt angehen, morgens gemeinsam frühstücken und die Trauung erst am Nachmittag oder frühen Abend machen. (Hört euch hierzu einfach mal die letzte Folge mit Diana an: »E016: Hochzeit mal anders)
Bei der Suche der Location könnt ihr bereits schauen ob die Wunschlocation die Möglichkeit eines extra Raumes bietet in dem die Kinder abends schlafen können. Dabei braucht man dann 1-2 Betreuer, welche die schlafenden Kinder beobachten. (Das müssen ja nicht zwangsläuft “Fachkräfte” sein, sondern können auch ganz normale Babysitter machen. Immerhin sind die Eltern ja direkt neben an und die Kids sollten zu später Stunde ja auch schlafen.)
Besonders schön ist es, wenn man bereits ein Kind hat, dass man dies mit in die Trauung einbindet. Wieso immer mit dem Brautvater reinlaufen, wenn man auch als komplette Familie, zu dritt, viert, etc. einmaschieren kann. Das ist auch ein schönes Statement für mehr Familie. Die Kinder können aber z.B. auch die Ringe bringen zur Ringübergabe oder man macht ein Verbindungritual bei einer freien Trauung wo die ganze Familien eingebunden wird.
Klärt vor dem Hochzeitstag ab, wer sich zur Zeit der Trauung um die Kinder kümmert, falls ihr keine Kinderbetreuung organisiert habt. Also ob dies Oma Elfriede oder lieber Tante Erna dies machen soll, damit es später am Hochzeitstag keine Unstimmigkeiten gibt. Sucht jemanden der einen guten Draht zum Kind hat, bei dem sich das Kind auch wohl fühlt, damit der Tag so sorgenfrei wie möglich abläuft.
Macht euch nicht zu viele Gedanken am Hochzeitstag sondern geht relaxed an den Tag. Es ist nicht schlimm, wenn das Kind am Hochzeitstag mal 2 Kugeln Eis bekommt oder die Hose etwas dreckig wird. Das Kind merkt ja auch, dass es ein besonderer Tag der auch besondere Maßnahmen mit sich bringt, z.B. dass es leckeres Essen gibt oder man einfach auch mal länger aufbleiben darf.
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Der Beitrag 021: Mama und Papa heiraten – Hochzeit mit Kindern feat. Diana Bär // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
Episode 020: In dieser Folge sprechen wir über ein immer wieder aufkommendes Thema: Getränkepauschalen
Was ist eigentlich der Unterschied von einer Einzelabrechnung zu einer Pauschale? Ich glaube dies ist nicht jedem so bewusst und daher fangen wir einfach mal mit den Basics an.
Am Hochzeitstag muss man ja Essen und Trinken und für diese Posten entsprechend bezahlen. Man kann also jedes Getränk einzeln abrechnen, so wie in einem Restaurant wenn man abends Essen geht. Alternativ gibt es (manchmal) bei einigen Locations das Angebot, dass man eine Getränkepauschale buchen kann. Hier zahlt man pro Gast einen vorher definierten Betrag und alle Getränke des Tages sind in dieser Pauschale enthalten. Natürlich muss man hier genau schauen wie die Pauschale ausgehandelt wurde. (Hier gibt es Unterschiede, aber dazu gleich mehr.)
Viele Paare haben vor dem Hochzeitstag ihren Budgetrahmen festgelegt und wollen darauf achten, dass sie diesen Rahmen nicht überschreiten. Mit einer Getränkepauschale kann man im vornherein sehr gut seine Ausgaben am Hochzeitstag planen, da man einen klaren Betrag pro Person und die Kosten für Getränke so nicht das angedachte Budget überschreiten können.
Man sollte immer Bedenken bei der Überlegung ob man eine Pauschale möchte, dass die anwesenden Gäste sehr unterschiedlich sind. Da sind vom Kleinkind, über den Jugendlichen, die Schwangere, den trinkfesten Fussballvereinsliebhaber bis zur 80-jährigen Oma alle Alters- und Gesellschaftsgruppen vertreten. Nicht jeder Gast trinkt gleich viel und daher sollte man sich sehr gut im Vorfeld überlegen wie die eigene Gesellschaft aufgestellt ist. Schaut euch dabei nicht nur die wenigen Spitzen (also die trinkstarken und -festen Jungs oder die 2-Wassergläser-am-Abend-Oma) an, sondern vor allem das große Mittelfeld. Was und wieviel trinken eure Gäste und lohnt es sich tatsächlich für die Oma die nur 2 Wasser trinkt eine Pauschale von vielleicht 30,- EUR zu bezahlen?
Diese These ist natürlich etwas provokant. Dennoch sind wir der Meinung, dass ein guter Gastronom, der wirtschaftlich erfolgreich sein möchte, sein Geschäft so führt, dass er am Ende einen angemessenen Gewinn macht. (Ausnahmen gibt es hier natürlich auch – aber dies sind und bleiben Ausnahmen!) Wenn euch also ein Gastronom eine Getränkepauschale anbietet, dann nicht aus dem sozialen Gedanken eure Kosten niedrig zu halten, sondern seinen Umsatz fest zu planen und durch seine Erfahrung auch so zu planen, dass er keinen Verlust macht.
Einige Locations bieten auch die Möglichkeit an, dass man sich vorher entscheidet ob man eine Pauschale buchen möchte oder einzeln abrechnen. Andere Locations machen dies nicht und man muss sich mit der Vorgabe abfinden. Es gibt aber mehr als nur “eine” Pauschale. Manchmal kann man auch für gewisse Abschnitte wie den Sektempfang oder für die Cocktails eine Pauschale ausmachen und alle anderen Getränke werden dann pro Verbraucht abgerechnet. Gerade wenn es nur um den Zeitraum des Sektempfangs und des Dinners geht – könnte eine Pauschale auch sehr sinnvoll sein. Man rechnet i.d.R. beim Dinner (wir gehen hier mal von einem 3-4 Gänge Menü aus) pro Gast mit einer Flasche Wasser und einer Flasche Wein. (je Gang ein Glas Wein – da ist schnell die Menge einer Flasche erreicht)
Bei der ausgemachten Pauschale sollte man immer ganz genau schauen was dies beinhaltet, also welche Getränke (nur Softgetränke, Bier, Wein – oder ggf. auch Spirituosen) und vor allem auch welchen Zeitraum. Häufig sind Pauschalen dann bis eine Uhrzeit beschränkt und danach muss man nochmals nachzahlen – egal wie viel Gäste noch vor Ort sind.
Häufig bieten Locations die Möglichkeit an, wenn man eigene Getränke mitbringt. (z.B. weil die Location diese Getränke nicht liefern kann) Für diese Getränke muss man dann i.d.R. ein s.g. Korkgeld pro Flasche zahlen. Mit diesem Korkgeld werden die Servicemitarbeiter bezahlt, der Umsatzverlust ausgeglichen, das Geschirr, usw.
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Der Beitrag 020: Getränkepauschalen am Hochzeitstag. Sinnvoll oder nicht? Feat. Nina Ossenfort // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
Episode 019: In der heutigen Folge spreche ich Manuel Gutjahr & Nils Hasenau – beides Hochzeitsfotografen aus Berlin und Host des unterhaltsamen Uncle Bobcast Podcast. Natürlich geht es dabei um Hochzeitsfotografie. Wieso es so wichtig ist, dass man einen Hochzeitsfotografen bucht und wie ein Hochzeitsfotograf selbst feiert.
Die beiden sind Hochzeitsfotografen aus Berlin und sprechen sonst auch im eigenen Podcast “Uncle Bobcast”. Sie sind beide international tätig und auch überwiegend außerhalb von Berlin auf Hochzeiten zu finden. Nils ist seit 2010 als Fotograf tätig und kam durch die Arbeit beim Film dazu. Manuel ist waschechter Berliner und hat sich ziemlich schnell nach dem Abi selbstständig gemacht mit einer Werbeagentur, wo er für die Grafik zuständig war. Die Liebe zur Fotografie entdeckte er mit der Geburt seiner Tochter. Auf Hochzeiten spezialisiert ist er seit ca. 2011.
N: Mir gefällt die sehr konkrete Projektarbeit an der Hochzeit. Es gibt einen Zeitplan, der sich wie einen roten Faden durch den Tag zieht. Trotzdem bin ich frei in dem was ich tue. Anders als in der Werbefotografie wo man ja eher die konkreten Vorstellungen umsetzen muss in genauen Vorgaben.
M: Es ist auch eine dankbare Fotografie. Die Leute sind gut angezogen, jeder ist gut gelaunt, alle wollen fotografiert werden. Bei Businessjobs ist das ja manchmal eher schwierig, wenn die Leute auch nicht fotografiert werden wollen.
N: Es gab für mich auch noch einen sehr unromantischen Grund. Als mir klar wurde, dass ich vom Fotografieren leben möchte war mir klar, dass es für mich besser ist mit Privatkunden zu arbeiten. Mir macht es Spaß Hochzeiten zu fotografieren.
M: Hätte mich jemand vor 10 Jahren gefragt hätte ich wahrscheinlich mit „Nein“ geantwortet. Für mich waren Hochzeitsfotos wahnsinnig kitschig. Als ich dann vor vielen Jahren die ersten amerikanisch-inspirierten Hochzeitsreportagen gesehen habe war ich total begeistert von dieser modernen Art der Fotografie. Wobei es ja grundsätzlich auch verschiedene Geschmäcker gibt.
N: Die Brautpaare fragen mich häufig wie ich heiraten würde. Tendenziell würde ich wohl nicht so „klassisch“ heiraten sondern anders. Ich möchte auch nicht die Hochzeit als DEN schönsten Tag im Leben sehen. Gerne halte ich diesen schönen Tag fest, aber es sollte nicht der schönste Tag sein. Auch wenn das vielleicht gar nicht so gemeint ist, aber für manche ist das wohl wirklich eine Art Lebenstraum, die fiebern das ganze Leben lang auf diesen Tag hin. Da tue ich mich schwer, das wären dann eher nicht meine Kunden.
N: Das ist einfach erklärt. Alle Brautpaare, mit denen ich je gesprochen habe, sagen, dass dieser Tag wie ein Augenaufschlag ist. Er geht so schnell vorbei. Du hast so lange dafür geplant, hast viele Gäste und – zack – ist der Tag vorbei. Das Brautpaar selbst ist immer nur an einem Ort und alle anderen Gäste machen ja in der Zeit andere Dinge. Für die Paare ist das dann wahnsinnig wertvoll ihre eigenen Erlebnisse nochmal aus einer anderen Perspektive zu sehen – aber auch eben das was die anderen Gäste gemacht haben. Jeder der schon mal eine größere Party gefeiert hat weiß wie schnell das vorbei geht und wie viel in der Zeit passiert.
M: Und wenn man davon ausgeht, das eine Ehe wirklich 20-30 Jahre hält werden die Bilder auch immer wertvoller, weil sie eben einen Highlight Tag im Leben festgehalten haben. Vielleicht war es dann ja sogar wirklich der Schönste.
N: Die Fotografie kann man auch häufig erst im Nachgang wertschätzen. Man kann versuchen es den Leuten zu erklären, aber es ist schwierig. Die Wertschätzung an dem Tag selbst erfahre ich nicht so wie beispielsweise eine Band oder jemand der ein Feuerwerk macht. In dem Moment wo die Band spielt oder das Feuerwerk losgeht findet das Brautpaar das direkt toll. Ich bekomme häufig eher Monate später Feedback und die Leute sagen, dass ich (der Fotograf) die beste Investition war. Das freut mich natürlich sehr, aber man kann das aber auch sehr schwer vorher vermitteln. Es klingt immer so nach Eigenwerbung.
M: Die Hochzeit und ich als Fotograf profitieren aber auch sehr von dem ganzen Rest. Die Hochzeitsfeier profitiert von der Band, denn dadurch wird die Stimmung gut und dadurch kann ich wiederum gute Fotos machen. Und wie die Stimmung selbst ist hat auch nichts mit dem Budget zu tun.
N: Klar, ein Fotograf sollte auch keine Entscheidung gegen etwas anderes sein. Aber es gibt auch viele Dinge die macht man nur „weil man die halt macht“, da kann man sich überlegen ob es das dann wert ist. Man sollte also bei allen Dienstleistern darauf achten, dass sie zu einem passen. Ein Hochzeitstag ist ein komplexes Getriebe mit vielen Zahnrädchen, die sollte man sich gut auswählen.
M: Ich habe vor 11 Jahren geheiratet, mir war das alles nicht wichtig. Das war auch noch bevor ich selbst Hochzeiten fotografiert habe. Ich würde heute viel anders machen, wobei ich nicht weiß ob ich bereit wäre so viel auszugeben wie viele Paare das machen. Vielleicht würde ich in Las Vegas heiraten? Die meisten Paare geben zwischen 20.000 – 40.000 Euro für eine Hochzeit aus, das finde ich schon heftig. Ich denke da oft drüber nach und weiß nicht ob ich es machen würde. Wir haben, glaube ich, damals 6.000 Euro inklusive allem ausgegeben.
N: Ich würde nicht so viel ausgeben. Andererseits kann ich mich schon da rein fühlen. Wenn du einmal im Leben so ein riesen Fest für die Familie und Freunde gibst erfüllt dich das auch über eine sehr lange Zeit mit viel Glück. Und auch für die anderen ist das ja lange viel Freude. Aber das ist ja oft ein grundsätzliches Thema wieviel Geld man für etwas ausgibt. Zum Beispiel ein Auto oder ein Fernseher kann auch extrem teuer und für manche unnötig sein. Das hängt ja auch oft am Einkommen. Wenn du aber so ein mega Fest gefeiert hast, dass alle Freunde noch Jahre später darüber sprechen, dann hat es sich doch irgendwie gelohnt.
T: Insgesamt ist es ja auch so, dass die Mehrausgabe nur in dem Moment etwas weh tut. Man vergisst es aber auch sehr schnell und denkt dann später nicht mehr daran. Wahrscheinlich ist man im Nachhinein ja dann doch eher froh wenn man das Hochwertigere hat.
M: Am Ende wird wohl auch jeder innerhalb seines Budgets planen, dann ist das ja auch wieder in Ordnung. So muss einfach jeder für sich wissen wieviel er ausgeben kann.
N: Ja, verschulden sollte man sich auf jeden Fall nicht!
M: Man sollte so lange suchen bis man Bilder entdeckt die zu einem sprechen. Ansonsten sind auch Empfehlungen sehr gut. Und es muss natürlich auch menschlich passen. Die Paare, die mich buchen, schauen schon gut hin ob ihnen der Stil gefällt.
N: Es ist auf jeden Fall gut ein Gefühl für Fotografie zu entwickeln, also zu schauen was es alles gibt. Dann kann man herausfinden was man mag, eher verspielt, eher realistisch und dann kann man eben gezielt nach einem Fotografen suchen der so fotografiert. Dann sollte man auf jeden Fall einen persönlichen Kontakt mit dem Fotograf haben und schauen ob man miteinander kann (kann auch über Skype oder Telefon sein).
MN: Wir sind beide sehr oft außerhalb von Berlin gebucht und haben deshalb kaum persönliche Vorgespräche wo man sich trifft. Entweder wir sprechen vorher über Telefon oder Skype, mit manchen haben wir aber vor der Hochzeit auch ausschließlich Email Kontakt gehabt. Manche sehen wir am Tag der Hochzeit dann zum ersten Mal. Das macht es auch interessant und spannend, wenn man vorher noch nicht so viel vom Paar weiß. Auch wenn ein Kennenlerntreffen natürlich super ist.
M: Auf jeden Fall rechtzeitig buchen, das kann bis zu zwei Jahre vorher bedeuten. Es hat sich ja so verschoben, dass gerade Location oder Fotografen schon extrem lange vorher gebucht werden. Die Brautpaare sind dann oft geschockt wenn sie ein dreiviertel Jahr vorher mit der Planung anfangen und dann vieles nicht mehr zu bekommen ist.
Dann empfehle ich sehr mit dem Fotografen sehr früh zu sprechen, denn Fotografen sind oft den ganzen Tag dabei. Das heißt: er kennt sehr viele andere Dienstleister und kennt auch die Abläufe. Der Fotograf bekommt am meisten von der Hochzeit mit und kann deshalb gute Tipps geben.
N: Ich habe noch einen kleinen, aber feinen Tipp: Schneide die Hochzeitstorte nicht abends oder nachts an sondern nachmittags zur Kaffeezeit. Denn Hochzeitstorten sind sehr schwer, sehr schön, sehr lecker. Die Schönheit geht abends oft verloren und die Leute sind häufig vom Essen schon satt und dann kann die Torte nicht so zur Geltung kommen wie sie es verdient hätte. Oft wird das so gemacht weil man das so macht. Es wäre aber viel sinnvoller das zur normalen Kaffeezeit zu machen.
M: Mein Tipp wäre sogar auf die Torte ganz zu verzichten und dafür die 1.000 Euro in den Fotografen zu investieren. 🙂 Ach, ich würde auch darauf hinweisen (geht auch vorher schon gut), dass nicht alle Gäste mit der Kamera oder mit dem Handy beschäftigt sind. Nicht, dass mich das stören würde aber es ist ja wirklich erwiesen, dass man dann den Moment nicht bewusst erlebt. Das wäre ja sonst einfach schade für die Person selbst.
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Der Beitrag 019: Interview mit den Hochzeitsfotografen Manuel Gutjahr & Nils Hasenau vom Uncle Bobcast Podcast // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
Episode 018: Diese Folge ist ein wenig anders als die vorherigen Folgen. Nina von der Agentur Traumhochzeit, meine Frau Christine und meine Wenigkeit haben uns zum lockeren Frühstück getroffen. Dabei haben wir über alles Mögliche gesprochen. Unter anderem über Instagram, Snapchat, ob und wer sich im Mittelgang beim Einzug bewegen sollte, über die Locationtour der Agentur Traumhochzeit, über Facebook-Gruppen, meinen Podcast und vieles mehr.
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Der Beitrag 018: Frühstücksplausch mit Nina & Christine // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
Episode 017: In dieser Folge sind die DJs der Hochzeits-DJ Akademie, Mike & Thorsten bei mir im Interview. Wir reden über Musik, Clubsterben, DJs auf der Hochzeit und wie wichtig die Wahl des DJs ist für eine grandiose Hochzeits-Feier.
Mike und Thorsten sind beides Hochzeits-DJs und betreuen den Podcast “Hochzeits-DJ Akademie”. In dem Podcast geht es darum anderen DJs zu helfen ihr Business auf- bzw. auszubauen und zu verbessern. Sie legen bereits seit mehreren Jahren auf und können daher auf eine riesigen Erfahrungsschatz zurück schauen.
Die Stärke eines Hochzeits-DJ liegt darin die Stimmung am Hochzeitstag zu untermalen. Als DJ werden nicht einfach nur ein paar Songs abgespielt, sondern gezielt an der Stimmung gearbeitet. Als guter DJ erkennst du, was du spielen musst um die aktuelle Stimmung zu ändern oder zu unterstützen. Durch langjährige Erfahrung weiß man eben was man spielen muss um einen bestimmten Effekt zu erlangen. Natürlich kann es sein, dass ein “Onkel Willi” der schon ein wenig älter ist, anfänglich etwas misstrauisch ist ob man als junger DJ auch die 50er oder 60er auflegen kann, obwohl man da noch lange nicht geboren war. Aber genau das sind die Stärken eines guten DJs – mit der Erfahrung aus hunderten von Hochzeiten zu überzeugen.
Ein absolutes No-Go ist es, wenn man trotz Ermahnung mit dem Sektglas über die Elektronik fasst. Das passiert uns DJs immer mal wieder und ist natürlich so nicht in Ordnung. Es ist absolut in Ordnung, wenn man uns Musikwünsche mitteilen möchte, aber ein gezieltes Eingreifen oder das “Übergreifen mit Sektglas” ist hier fehl am Platz. Wichtig ist doch, dass wir alle respektvoll zusammen die Hochzeit feiern.
Musikwunschzettel haben wir meist keine. Kann man natürlich machen, aber das wird schnell ein Durcheinander und man kann natürlich auch nicht alle Wünsche der Gäste spielen. Dies kann mehrere Gründe haben: zum einen passt nicht jeder Song zu jeder Feier oder der Song passt stilistisch nicht zum Abend, usw. Am Besten ist es die Wünsche persönlich beim DJ auf der Feier vorzutragen. Da bekommt man auch direkt Feedback ob der gewünschte Song “vorrätig” ist und gespielt werden kann und auch in welchem zeitlichen Fenster. Nicht dass man den Song dann erst nach 2 Stunden spielt und er Gast dessen Wunsch dies war ist schon nach Hause gegangen.
Wir stecken gerne einen musikalischen Rahmen mit dem Brautpaar ab und dazu auch absolut No-Go Lieder/Richtungen. Damit wird schon mal gewährleistet, dass wir nichts spielen was dem Brautpaar absolut nicht gefällt. Wie schon vorher angemerkt, merkt man während der Feier auch sehr gut auf welche Art von Songs die Gäste abfeiern und kann gezielt davon mehr spielen um die Party am Laufen zu halten.
Musikalisch sollte die Auswahl so sein, dass man den größten Teil der anwesenden Gäste oder dem feierwütigen Volk damit abholt. Denn es bringt ja nichts, wenn die Lieblingsmusik des Brautpaar gespielt wird aber deren Musikgeschmack so speziell ist, dass die Gäste dies nicht ertragen bzw. darauf nicht feiern können. Die Kunst ist es eine perfekte Mischung zu finden. Songs die das Brautpaar liebt und Songs die von den Gästen angenommen werden für eine gelungene Party.
Das A & O für eine perfekte Party bzw. die musikalische Untermalung der Party ist die Kommunikation im Vorfeld mit dem DJ. Schaut zu, dass ihr als Brautpaar mit dem DJ alles abklärt und ihm im Vorfeld sagt, was gespielt werden soll oder noch wichtiger, was auf keinen Fall gespielt werden soll. Denn nur so kann der DJ perfekt auf euch und eure Gäste eingehen.
Pauschal würde ich nicht nach dem Preis gehen. Klar muss man auf das Budget achten. Jedoch hat Qualität, wie bei vielen anderen Bereichen, seinen Preis und man sollte überlegen wie wichtig einem die Party ist. Auch hier gilt: Wer billig kauft, kauft zweimal und das ist leider bei Hochzeiten nicht möglich. Auf der Seite von Mike findet ihr auch einen Newsletter für Hochzeitspaare mit Tipps wie man den perfekten DJ erkennt und findet. (Der Link dazu findet ihr weiter oben.) Auf jeden Fall sollte ein professioneller DJ ein kostenfreies (!) Informationsgespräch anbieten. Das kann via Skype, einem persönlichen Treffen oder per Telefon sein – und dabei könnt ihr als Brautpaar all eure Fragen loswerden und merkt schon gleich ob der DJ mit seiner Art und Charakter zu euch passt und auch ob er euch fachlich kompetent erscheint. Bei DJ Mike könnt ihr euch z.B. auch Hörproben anhören von Lounge Musik was während des Essens oder Empfangs gespielt wird – damit merkt ihr schon, ob die Qualität des DJs zu dem passt was ihr euch vorstellt. Ganz wichtig ist auch, dass der DJ mit euch einen entsprechenden Vertrag macht. Daran erkennt ihr auch den Profi.
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Der Beitrag 017: Interview mit den Jungs von der Hochzeits-DJ Akademie // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
Episode 016: In dieser Folge habe ich Diana Bär als Co-Moderator eingeladen und wir haben uns Gedanken gemacht, ob man den Tag der Hochzeit nicht auch ein wenig anders feiern kann. Wieso denn nicht mal an einem anderen Wochentag? Wieso immer die Trauung nachmittags und nicht mal früh morgens oder spät Abends als Mitternachtstrauung? Auch könnte man doch eine romantische Winterhochzeit machen anstatt immer den Hochsommer als schönste Jahreszeit auszusuchen.
Wir möchten euch Gedanken mitgeben um euren Tag ggf. ein wenig unkonvetionell ablaufen zu lassen – damit eure Hochzeit so einzigartig wird wie sie es auch verdient hat.
Wieso werden Hochzeiten hauptsächlich an Samstagen und Freitagen gefeiert? Viel zu selten gibt es unserer Meinung nach Hochzeiten an anderen Wochentagen. Ich habe z.B. dieses Jahr eine Hochzeit an einem Dienstag begleitet. Es war keine “kleine Standesamtliche Hochzeit” sondern eine reguläre Hochzeit vom Standesamt bis zur Feier Abends.
Vorteile an Hochzeiten die nicht an einem Samstag stattfinden können unter anderem sein, dass man seine Wunschdienstleister viel einfacher buchen kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Wunsch-Redner oder Fotograf an einem Dienstag noch nicht ausgebucht ist, ist deutlich höher als an einem Samstag. Häufig sind besonders schöne oder überhaupt einfach nur besondere Locations schon mehrere Jahre im voraus an den klassischen Samstagen gebucht. Wieso dann nicht einfach ein anderen Wochentag wählen. Man kann hierbei auch überlegen ob es einen Brückentag gibt, an dem viele der Gäste sowieso Urlaub nehmen, weil es sich anbietet.
Auch könnte man einfach den Jahrestag zu seinem Hochzeitstag machen – und wenn dieser auf einen Montag fällt, was soll’s! Dafür ist das Datum dann ein ganz besonderes.
Wenn es den Gästen wichtig ist an dem Tag der Hochzeit dabei zu sein, dann nehmen sich die Gäste auch gerne dafür einen oder 2 Tage Urlaub.
An meiner Hochzeit hatten wir die Trauung um 17:00 Uhr. Dadurch war der Tag für die Gäste und auch für uns als Brautpaar nicht so lange. Außerdem bekomme ich immer wieder mit, besonders wenn Hochzeit sehr früh beginnen, dass gegen Abend die Luft raus ist. Der Tag wird dadurch unglaublich anstrengend für das Brautpaar und die Gäste. Da machen dann Gäste und Brautpaar oft abends früh schlapp, weil sie schon 18 Stunden auf den Beinen sind. Durch unsere späte Trauung am Tag, war direkt nach der freien Trauung das Essen und Party angesagt. Es wurde bis tief in die Nacht gefeiert. (Ein kleiner Nebeneffekt, die Hochzeit wird auch günstiger, weil z.B. einige Essen wegfallen und weniger Rahmenprogramm den Tag über geplant werden muss.)
Man könnte aber auch einfach mal den Tagesablauf etwas “drehen” und die freie Trauung erst nachts um 22:00 oder 24:00 Uhr machen, in Form einer Mitternachtstrauung. Also im Grunde erst Essen, Party und dann die Trauung: romantisch auf einer Wiese, mit Fackeln, Feuer. Klingt doch super romantisch. Oder andersrum, dass man sehr früh anfängt und bei Sonnenaufgang die Trauung hat und die Hochzeit nicht bis tief in die Nacht, sondern nur bis nachmittags? Der eigenen Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt – vor allem weil ja Hochzeiten heutzutage so unterschiedlich sind.
Eine Idee wäre es auch die Hochzeit am 31.12. also Silvester zu feiern. Da hat man automatisch ein cooles Feuerwerk dabei, die Gäste wissen dann schon lange vorher was sie an Silvester machen. Alle Gäste haben am nächsten Tag aufgrund des Feiertages frei – was will man mehr?
Wir finden, dass es viel zu wenige Winterhochzeiten gibt. Einer der Vorteile an Winterhochzeiten ist, ähnlich wie bei einem anderen Wochentag, dass man leichter die Wunschdienstleister und Location bekommt. Auch das “Wetterproblem” geht man ein wenig aus dem Weg. Natürlich weiß man nicht wie das Wetter im Winter wird – genauso wenig wie im Sommer – aber man plant schon direkt mit eher kaltem und/oder nassem Wetter und es gibt keine Überraschung, weil man unbedingt die Trauung draußen im Garten machen möchte und es jetzt doch an dem Tag regnet.
Man muss auch nicht immer viele Monate bis Jahre im voraus die Hochzeit planen. Wenn man flexibel mit dem Termin ist, bekommt man es auch hin eine komplette Hochzeit in wenigen Wochen auf die Beine zu stellen. Ich erinnere mich da gerne an die Hochzeit von Nici & Marc – auf dieser Hochzeit habe ich im übrigen Diana kennengelernt. Sie haben ihre Hochzeit innerhalb von 3-4 Wochen geplant und dies auch hinbekommen. Der Termin war aber auch nicht an einem Samstag sondern an einem Freitag. Also versucht ab und zu ein wenig “Out-of-the-Box” zu denken! Es lohnt sich.
Im November 2017 und Januar 2018 gibt es ein 4-tägiges Seminar “Hochzeitsredner/in werden!” in Hanau. Zusammen mit Simone Pfundstein lehrt Diana Menschen die gerne in Zukunft Trauredner werden möchten, wie man dies anstellt. Ihr findet oben bei den weiterführenden Links auch die entsprechenden Einträge!
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Der Beitrag 016: Hochzeit mal anders feat. Diana Bär // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
Episode 015: In dieser Folge ist die freie Traurednerin Simone Pfundstein von ‘Schatz, wir heiraten’ bei mir im Interview und wir sprechen über Alternativen zu kirchlicher Trauung, über freie Trauungen und meine eigene Hochzeit.
Ich habe Simone auf mehreren Hochzeiten gesehen und mich sofort in ihre Art verliebt. Und genau deshalb war sie auch unsere Traurednerin. Simone hat uns in die Seele geschaut und sie hat die Fähigkeit die Eigenarten des Brautpaar perfekt zusammenzufassen und vorallem auch vorzutragen. Dabei entlockt sie “Geheimnisse” die selbst meine Eltern noch nicht von mir wussten. Simone hat früher beim Radio gearbeitet als Moderatorin, bei YouFM und HR1. Sie ist Traurednerin aber auch systemische Beraterin/Coach.
Es ist wichtig und schön, dass die anwesenden Freunde an dem Tag der Hochzeit nicht eine solch schwere Bürde tragen, sondern die Trauzeremonie genießen können und mitfeiern. Aus dem Grund hatten wir bei unserer eigenen Hochzeit auch keinen Fotografen aus dem eigenen Freundeskreis sondern einen Fotografen den wir zwar kannten aber der nicht mit uns befreundet war.
Mit der Geburt der Tochter hat Simone sich entschieden eine Segnungsfeier zu machen. Sie war nicht in der Kirche und wollte aus dem Grund auch keine religiöse Feier. Vor allem mit dem beruflichen Background als Radiomoderatorin ist es ihr leicht gefallen eine Rede auf die Beine zu stellen. Das war ihr Einstieg. Und ihr hat diese Segnungsfeier und das Feedback so gut gefallen, dass Simone das Ziel vor Augen hatte dieses Feld weiter auszubauen. So hat sie ihre neue Leidenschaft in der Hochzeitsbranche als Traurederin gefunden.
Ein Trauredner ist jemand der eine Trauzeremonie für das Brautpaar hält. Eine Feier fürs Herz. Rechtlich gesehen hat dies zwar keinen Einfluss auf die Ehe und ist auch keine rechtsgültige Vermählung, aber es ist ein klares Zeichen für eine wunderbare Partnerschaft. Für eine
rechtsverbindliche Trauung muss man immer noch zum Standesamt. Ohne dieses geht es leider noch nicht.
Natürlich ist es schwierig einen passenden Trauredner zu finden. Da man ja meistens nicht die Möglichkeit hat den Redner bei der Arbeit, also beim Reden, zu sehen und zu “testen”. Eine Hilfe oder Möglichkeit sind aber z. B. Podcast. Simone hat zusammen mit Tina Forstmann und Nadine Stauch einen eigenen Podcast namens “Traurednerplausch”. Dort kann man zumindest schon Mal die drei Rednerinnen sprechen hören. Man kann sich ein kleines Bild machen ob die Art zu einem passen könnte. Zusätzlich gibt es auf der Webseite ein paar Videos von Simone. Schaut sie euch doch einfach mal an.
Besonders wichtig bei der Suche ist Geduld. Gerade dann, wenn man sich frühzeitig um den Redner kümmert und dies möglicherweise mitten in der Hochzeitssaison passiert. Macht euch vorher schon Gedanken was ihr von einer freien Traurednerin erwartet, was ihr euch wünscht und teilt dies direkt mit, dann kann man am Besten zusammen an der Zeremonie und den Ritualen arbeiten. Natürlich ist es auch kein Problem, wenn das Brautpaar noch gar nicht weiß in welche Richtung es gehen soll – dann wird dies zusammen mit dem Trauredner erarbeitet.
Die Persönlichkeit ist extrem wichtig. Entscheidet euch nach dem Gefühl, ob der Trauredner zu euch passt.
Es ist unglaublich schade, wenn die Trauung zu einem Staatsakt verkommt. Auf dem Standesamt geht es natürlich bürokratisch zu und Themen wie Geburtsurkunde, Ausweis und ähnliches sind dort enorm wichtig. Dies alles fällt bei einer freien Trauung weg. Hier stehen die Menschen, das Paar und ihre gemeinsame Geschichte und was sie verbindet im Mittelpunkt. Bei der klassischen standesamtlichen Hochzeit habe ich leider auch häufig schon Standesbeamten erleben dürfen die offensichtlich keine Redner sind. Da war die Zeremonie ein reiner Verwaltungsakt und genau so kam es rüber. Ohne Liebe, ohne die persönlichen Worte und falls persönliche Worte enthalten waren, dann häufig leider lieblos vorgetragen.
Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Aber es sind Ausnahmen, wenn Standesbeamten gute Redner sind.
Eine freie Trauung hat auch den Vorteil, dass sie überall stattfinden kann und nicht örtlich gebunden ist. Von einer Obstwiese, an einem See oder im heimischen Garten – hier ist der Phantasie keine Grenze gesetzt. Die standesamtliche Trauung kann dies alles nicht – denn dort sind es feste und ausgewiesene Plätze die für standesamtliche Trauungen gültig sind.
Bei der Frage auf was Simone besonderen Wert bei ihrer eigenen Hochzeit legen würde kam wie aus der Pistole geschoßen: “Auf jeden Fall mit einer freien Trauung.”
Ihr besonderes Ausgenmerk legt Simone dabei auf das Eheversprechen. Als Tipp gibt Simone mit, dass sie außerhalb der Saison ihre Hochzeit feiern würde. Zum Beispiel als eine coole Silvesterparty oder im Februar. Denn wie ist es jedes Jahr so schön: Keiner weiß was er an Silvester macht! Auf jeden Fall und Hauptsache ausserhalb der Saison. Da bekommt man auch die Wunschlocation, den Wunsch-Fotografen, DJ, etc. – oder einfach mal einen anderen Wochentag als Samstag wählen. Wieso nicht an einem Dienstag heiraten? Freunde und Verwandte denen diese Feier wichtig ist, können sich auch gerne mal einen oder zwei Tage Urlaub nehmen. Immerhin bekommt man ja früh mitgeteilt, dass die Hochzeit stattfindet.
Im November 2017 und Januar 2018 gibt es ein 4-tägiges Seminar “Hochzeitsredner/in werden!” in Hanau. Zusammen mit Diana Bär lehrt Simone Menschen die gerne in Zukunft Trauredner werden möchten, wie man dies anstellt. Ihr findet oben bei den weiterführenden Links auch die entsprechenden Einträge!
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Der Beitrag 015: Interview mit der freien Traurednerin Simone Pfundstein – Schatz, wir heiraten // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
Episode 014: In dieser Folge spreche ich über ein paar hilfreiche Tipps zum Umgang mit dem Brautkleid am Hochzeitstag und wie man sich das Leben als Braut im Kleid einfacher machen kann.
Man sollte ja eigentlich davon ausgehen, dass die Verkäuferinnen in den Brautmodeläden der Braut zeigen wie man das Kleid am Besten anziehen kann. Meine Erfahrung zeigt mir aber, dass dies offensichtlich nicht so ist. Dazu kommt natürlich, dass einige Bräute ihre Kleider gar nicht in einem Fachladen kaufen, sondern entweder gebraucht oder ggf. sogar aus einem “Billigen China Laden”. Die Methode, welche ich am einfachsten und am Besten finde: Man steigt in das Kleid von oben ein. Dazu legt man das Kleid auf den Boden, breitet es aus und steigt von oben in das Kleid, zieht es nach oben und macht es zu.
Falls das Kleid ein Reifrock darunter hat, dann muss dieser natürlich ebenfalls auf den Boden gelegt werden, darüber dann das Kleid und wie oben beschrieben angezogen werden. Mein Tipp: Wenn ihr das Kleid bekommt, zieht es einmal mit eurer Freundin/Trauzeugin an und testet wie ihr am Besten in das Kleid kommt. Dabei nicht vergessen: Am Tag der Hochzeit seid ihr wahrscheinlich schon vorher gestylt, also wird ein “über den Kopf anziehen” wohl schwierig um nicht die Frisur oder das Make-Up zu beschädigen.
Wenn man sich für ein Brautkleid mit vielen Lagen und vor allem mit (viel) Tüll entscheidet, dann muss einem bewusst sein, dass Tüll ein “Magnet” für kleine Teile wie Äste, Blätter oder ähnliche Dinge ist. Auch kleine Tiere wie Fliegen, Käfer oder ähnliches verfangen sich schnell in dem Tüll. Man kann sich das so vorstellen: Man läuft im Sommer über die Wiese mit einem Insektenkescher – so ähnlich ist es mit einem Brautkleid im Sommer mit viel Tüll. Natürlich nicht ganz so tragisch wie ein Kescher, aber halt ähnlich. Das ist alles nicht schlimm, aber man sollte es einfach wissen. Kurz nach dem Paarshooting einfach 5 Minuten einplanen um die Tierchen schnell zu entfernen und alles ist super!
Eine ausladende Schleppe ist super schön und etwas ganz tolles. Aber was macht man mit der Schleppe beim ersten Tanz? Dafür haben die meisten Kleider eine extra eingenähte Halteschnurr. Sie befindet sich i.d.R. auf der Unterseite und zwar wenn man vom Rücken in der Mitte nach unten schaut. Diese Schlaufe ist tatsächlich nur (!) für den Tanz oder das Laufen gedacht um das Kleid daran hochzuhalten. Das Kleid wird daran normalerweise nicht hochgebunden.
Nach dem Tanz möchte man ggf. nicht den ganzen Abend mit dem Kleid in der Hand rumlaufen. Dafür gibt es dann extra Möglichkeiten um das Kleid hochzubinden. (Wie gesagt, dafür ist die Schlaufe NICHT vorgesehen.) Fragt gezielt im Brautladen nach ob dies bei eurem Kleid mit Schleppe dabei ist und wie man es hochbindet. Falls dies nicht vorgesehen ist bei eurem Traumkleid, dann fragt bei der Änderung nach ob man dies kleine Feature noch hinzufügen kann. Das sollte kein Problem sein.
Der nächste kleine aber feine Tipp bezieht sich auf das Laufen und Schreiten mit dem Kleid. Die meisten Kleider gehen bis zum Boden oder zumindest knapp bis dorthin. Häufig haben die Bräute dann Angst, dass sie auf das Kleid treten beim Laufen. Das kann natürlich auch passieren. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten um dies zu verhindern. Zum einen kann man einen etwas größeren Reifrock wählen oder den Reifrock ein Ticken höher anziehen. Einfacher ist es aber, dass man das Kleid beim Laufen tritt – das klingt möglicherweise seltsam aber hilft. Einfach beim Laufen vorne mit der Spitze des Schuhes das Kleid treten. Probiert es doch einfach mal vorher aus. Es funktioniert super und ist einfacher als man denkt.
Wenn wir schon beim treten des Kleides sind – so wollen wir ja überhaupt nicht, dass man auf das Kleid tritt und vor allem nicht, dass Gäste darauf treten. (Gut, mit einer langen Schleppe lässt sich das beim Sektempfang vielleicht nicht vollständig lösen.) Bei den Gruppenfotos fällt mir dabei immer wieder auf, dass Gäste und der Bräutigam entsprechend viel Abstand zur Braut halten. Das sieht auf den Fotos dann immer etwas ungünstig aus. Hier kann man ganz einfach Abhilfe schaffen in dem der “Ranstehende” das Kleid unten nimmt, hochhebt, den Fuß (oder Füße) ran stellt und das Kleid einfach wieder fallen lässt. Schon steht man schön dicht an der Braut und muss keine Angst haben auf das Kleid zu treten. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
Ok, das hat jetzt nicht zwingend etwas mit dem Brautkleid selbst zu tun. Aber was häufig von Bräuten vergessen wird: Was tun, wenn das Wetter etwas kühler als erhofft ist oder einfach nur wenn es Abends kalt wird. Dann ist es von Vorteil, wenn man dafür bereits vorgesorgt hat und für den Fall ein Jäckchen, einen Bolero oder halt einfach nur einen Schal hat den man sich dann umlegen kann. Achtet bei der Wahl unbedingt auf die passende Farbe zu eurem Kleid.
Zu guter Schluss habe ich auch noch ein notwendiges Thema: Der Toilettengang. Am Liebsten würden wir wohl an dem großen Tag gar nicht aufs Klo müssen – aber die Natur hat nun Mal vorgesehen, dass dies so ist. Also müssen wir das Beste daraus machen. Es gibt hierbei verschiedene Methoden und Möglichkeiten. Hierbei kann ich leider, oder auch zum Glück, nicht aus eigener Erfahrung sprechen. Trotzdem habe ich ja einen sehr engen Kontakt mit den Bräuten und habe mich als Hochzeitsliebender Mensch auch mit diesem Thema bereits beschäftigt. Ich unterscheide jetzt einfach mal 2 grundsätzliche Möglichkeiten:
Das all diese Methoden nichts mit grazile und schön zu tun haben – ist uns allen ja bewusst – aber wie sagt der Norddeutsche so schön: Wat mutt, dat mutt!
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Der Beitrag 014: 7 Brautkleidtipps am Hochzeitstag // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
Episode 013: In dieser Folge ist die Floristin und Dekorateurin Steffi Müller – Die Blumentante bei mir im Interview und wir sprechen über Blumen, Brautsträuße, Deko und wieso dies so wichtig für die Hochzeit ist.
Stefanie Müller ist 57 Jahre jung und verzaubert mit ihren wunderschönen Dekorationen und Gestecken jede Hochzeit. Die gelernte Erzieherin und vierfach Mama versorgt schon seit mehreren Jahren Brautpaare mit Blumen und Dekoration in verschiedenen Bereichen. Ihr Talent wurde schon in frühen Jahren entdeckt und so kam es, dass sie ein Angebot über eine Lehre als Floristin bekam, welches sie allerdings ablehnte um ihren mittleren Schulabschluss nachzuholen. Steffi lernte sich vor über zehn Jahren das professionelle Dekorieren und arbeiten mit frischen Blumen selbst bei – zuerst nur in der Familie, bei Freunden, dann bei Freunden von Freunden und mittlerweile ist sie selbstständig und lebt davon.
Vor ca. 10 Jahren wollte eine Braut, welche auch Standesbeamtin war, unbedingt von ihr Gestecke aus frischen Blumen – so kam es, dass Steffi sich an diese Aufgabe herantraute. Sie begeisterte auf voller Länge. Im Verlauf der Jahre besuchte sie Fortbildungen um die Grundlagen der Floristik kennenzulernen. Ansonsten hat sie viel einfach per learning-by-doing gelernt.
Steffi deckt einen großen Bereich in Sachen Blumen und Dekoration ab. Wenn die Bräute bei Steffi aufschlagen, dann haben sie sich meist schon in die Thematik Blumen und Dekoration eingearbeitet und haben häufig schon eine gute Vorstellung was sie möchten. Natürlich kommst es dann darauf an ob man diese Vorstellungen überhaupt umsetzten kann. Die Männer hingegen lassen es ruhiger angehen, denn Blumen sind ja nicht so das typisch männliche Gebiet.
Steffi macht aber nicht nur Dekoration mit Blumen, sondern noch vieles mehr. Sie besitzt ebenfalls Tischdecken, Dekoelemente, Kerzenleuchter, Gefäße, Herze usw. – da kann auch mal eine Schreibmaschine dabei sein wenn es zum Hochzeitsthema passt. Allerdings hält sie alles in ihrem Stil, was auch sehr wichtig ist. Steffi mag es eher klein, keine großen Gestecke – besonders was die Deko auf den Tischen angeht, da bevorzugt sie niedrige Gestecke, damit sich die Gäste während des Essens noch unterhalten und vorallem dabei auch sehen können.
Es ist wichtig, dem Raum eine Wohlfühlatmosphäre zu verschaffen. Das Brautpaar und die Gäste sollen das Gefühl haben, dass alles stimmig und rund ist. Aus vielen verschiedenen Ideen oder tausenden Pinterest-Vorschlägen versucht sie immer wieder eine tolle und einheitliche Atmosphäre zu schaffen.
Der Florist sollte auch ein guter Berater sein und den Stil des Brautpaares vertreten. Er sollte sich Zeit nehmen um die Wünsche und Vorstellungen des Paares kennen zu lernen. Dabei aber unbedingt offen und ehrlich seine Meinung einbringen. Auch ist es wichtig, Klarheit in die Sache zu bringen um das Paar in ihren Vorstellungen bestärken.
Am häufigsten vertreten sind immer noch rund gebundene Brautsträuße so genannte Biedermeiersträuße. Sie geben der Braut oft das Gefühl von Halt und Festigkeit. Langsam sind aber auch sehr große und lockere Sträuße im kommen – wier so oft ein Trend aus Amerika.
Steffi verzeiht eigentlich echt viel, da sie weiß wie nervös man vor einer Hochzeit ist. Was aber ganz schlimm für sie ist, ist wenn ihre Ruhe nicht mehr zu dem Paar durchdringt und sie nicht ihre Arbeit machen kann. Kein Entgegenkommen und nur bockige Antworten bringen sie dann doch zur Weißglut – gerade wenn es um das sensible Thema: Hochzeitsauto geht. Denn diese Fahrzeuge haben oft einen ziemlich hohen Wert.
Steffi nimmt als Arbeitsaufwand 6,- € pro Gast. Hat eine Hochzeit statt 50, 100 Gäste steigen auch bei ihr die Kosten für die Dekoration. Dann kommt es darauf an, was das Paar will. Soll die Kirche mitdekoriert werden, das Auto, sollen die Gestecke nur abgeholt werden oder ist es für das Brautpaar wichtig, dass sie die Location dekoriert.
Brautsträuße enthalten oft mehr Blumen und sind meist mit speziellen Dekoelementen wie Spitze oder einem anderen Band verziert. Sie werden mit Perlen oder andern Elementen aufgehübst und mit einem schönen Stoffband festgebunden. Das Binden eines Brautstraußes dauert auch gerne mal 60- 90 Minuten, weil ein Brautstrauß auch anders gebunden ist als ein normaler Strauß.
Mehrere Blumenläden besuchen und auf den Stil achten. Wichtig ist auch, dass man sich auf sein eigenes Bauchgefühl verlässt und nicht zu viel vergleicht. Irgendwann sollte man den Haken setzen und auf die Arbeit des Floristen vertrauen.
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Der Beitrag 013: Interview mit Floristin “Die Blumentante” – Steffi Müller // Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business & Hochzeiten.
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