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Auf seiner aktuellen EP singt Marius Lerho über Alltägliches – wie über den Kaffee am Morgen und die Liebe. Also über all das was uns antreibt. Seine neuesten "Tagebucheinträge" bringt Lerho heute mit ins studioeins.
"Ich mache Songs, die mir gefallen, und bin gespannt, was andere darin finden", sagt Lerho selbst. Auf seiner Debüt-EP "Daydream Diaries" präsentiert und der deutsch-belgische Musiker vier Geschichten in klassischer Singer-Songwriter-Manier mit einem Hauch Indie-Rock - wobei die Einflüsse viel weiter reichen und sich auch Funk- wie Weltmusik-Elemente in den Tracks verbergen.
Aufgewachsen ist Lerho im Osten von Belgien. Nachdem er seine neuen Lieder bereits u.a. in den Britzer Gärten vorgestellt hat, reist er heute erneut nach Berlin, um auch im studioeins seine neuen Songs zu präsentieren.
Ein Indie-Duo aus Dortmund, das im Oktover ihr Debütalbum "Bright Screen, Red Eyes, Science Fiction" veröffentlicht! Walking on Rivers ist das Projekt von David Laudage (Gesang, Bass) und Martin Kreuzer (Schlagzeug). Nach ersten Musiksessions in der Dortmunder WG und ersten Auftritten in kleinen Clubs, ist die Band 2016 in das Bandförderprogramm der Popakademie Waden-Württemberg aufgenommen worden. "Time To Lose Control" (2021) heißt die zuletzt veröffentlichte EP von Walking on Rivers und auf die nun "Bright Screen. Red Eyes. Science Fiction" folgt. Drei Singles sind bereits raus und geben einen Vorgeschmack auf den Sound des Albums, der sich weiter in Richtung Indie-Pop und elektronische Arrangements entwickelt hat. Im Juli ist zum Beispiel mit "Waste the Night" erschinen, und worin treibende Drums, ein satter Bass auf Disco-Vibes treffen.
Tanzbare Depression: Das ist der selbstbenannte Musik-Stil von Jori van Gemert aka. Cloud Cukkoo. Ihr Song "Alice" lief im Finale von "Let’s Dance" und seitdem kennen die Niederländerin auch immer mehr Menschen in Deutschland. In ihrem ganz eigenen Indie-Wolken-Kuckucksheim beschäftigt sich Jori van Gemert mit romantischen Idealen, betrachte Gefühle wie Eifersucht und Liebe und verliert sich dabei in kleinen Tagträumen. In ihren Liedern geht es um Beziehungen, die scheitern oder voller Zuneigung sind. Jetzt steht nach einer erfolgreichen Debüt-EP vor zwei Jahren eine weitere an: "La La Land" erscheint in dieser Woche. Im studioeins erzählt uns Cloud Cukoo vorab etwas über ihre neuen Stücke und spielt diese natürlich auch live auf der kleinen Bühne im Bikini-Berlin.
Jahrgang 1954, peruanisch-deutsche Ärztin und Gründerin des Gesundheitszentrums für Obdachlose in Berlin und der Jenny de la Torre-Stiftung (verstorben am 10. Juni 2025)
Das Mädchen wächst in den peruanischen Anden auf. Als ihre Mutter schwer erkrankt, ist Jenny 7 Jahre alt. Der einzig verfügbare Arzt weit und breit muss mitten in der Behandlung zu einem weiteren Notfall. Die Familie muss sich mit den Nachbarn um ihn streiten und so entschließt sich Jenny, später selbst einmal Ärztin zu werden. Und wirklich: Sie studiert Medizin und jobbt fleißig, um sich die viel zu teuren Bücher leisten zu können. Die junge Frau bewirbt sich erfolgreich um ein Stipendium für die DDR, lässt sich an der Charité zur Chirurgin ausbilden und bekommt ein Kind. Zurück in Peru wird ihr Abschluss nicht anerkannt - absurd. Gut, dann eben wieder Berlin. Die Mauer ist bereits offen, die Stadt ist voll. Und eben auch voller Menschen, die Unterstützung brauchen, gerade Medizinische. Mehr als 25 Jahre schon kümmert sich Jenny de la Torre Castro unermüdlich um Obdachlose - sie ist ein Anker in der Not gemeinsam mit einigen ehrenamtlichen Ärztinnen und Helfern. Ein Gesundheitszentrum hat sie aufgebaut und eine Stiftung. Vielfach wurde sie ausgezeichnet. Das Geld ist knapp, ihre Zeit im übrigen auch. Umso erfreulicher, dass Jenny de la Torre uns zweimal in der Hörbar besucht hat. Sie wurde 71 Jahre alt.
Playlist:
Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
(00:00) INTRO: Gipfeltreffen in Alaska - Macht der Bilder - Marc Steinhäuser - Gudrun Engel | (02:23) GAZA: Journalismus am Limit - Fabian Goldmann | (10:15) | (24:17) BONUS: Al Dschasira Mitarbeiter getötet - Philip Kuntschner, ARD Tel Aviv | (29:58) BONUS: Recherche zu Anas al-Scharif - Alice Echtermann, NDR-Recherche | (33:18) ÜBERNAHME: Bieterwettbewerb um ProSiebenSat1 - Thomas Lueckerath | (52:22) JUBILÄUM: 70 Jahre rbb Media (1) - Bodo von Dincklage (MM 04.11.2006) | (59:19) JUBILÄUM: 70 Jahre rbb Media (2) - Anja Mellage | (1:15:07) BONUS: WERBUNG - Die Anfänge in der Bundesrepublik und DDR - Sabine Rittner - Simone Tippach-Schneider - Mustafa Isaid (MM 04.11./30.12.2006) || Jörg Wagner
"Sie schreiben Lieder über Zwänge, Liebe, Männer und andere bedrückende Themen" heißt es auf der Hompage der Kölner Band Lawn Chair. Seit ihrer Gründung hat die Band recht rasant die größeren Bühnen betreten; war unter anderem beim Reeperbahn Festival, auf der Fusion, beim Immergut oder auch als Support der Sleaford Mods unterwegs. Die Band rund um Claudia Schlutius hat schon die erste England-Tour hinter sich, und mit dem Debüt-Album im Gepäck stehen dort im Herbst – neben solchen in Deutschland – auch gleich wieder neue an. "You Want It! You Got It" heißt folgerichtig das erste Album, mit dem Lawn Chair einen Großteil des Jahres 2024 verbracht haben. Schon bei ihrer zweiten EP ("Eat the Beans and Wear the Jeans!", 2023) hat die Band mit Olaf Opal (The Notwist, International Music, Beatsteaks) zusammengearbeitet sowie mit Chris Coady (u.a. Beach House, TV On The Radio, Yeah Yeah Yeahs), der die Tracks final gemixt hat. Beide waren nun auch an "You Want It! You Got It" beteiligt.
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