Musik-Interviews

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Musik-Interviews episodes

  • Heidi Hetzer (Wiederholung vom 07.06.2009)

    Die Hörbar Rust gibt es seit inzwischen fast 25 Jahren. Das ist 'ne lange Zeit und einige unserer Gäste sind leider inzwischen verstorben. In Reminiszenz sagen wir "Schön, dass Ihr da ward" und nutzen die Sommerpause, um Euch ein paar dieser wunderbaren Menschen noch mal in Erinnerung zu rufen.

    Heidi Hetzer, Jahrgang 1937, Unternehmerin & Motorsportlerin (verstorben am 21. April 2019)

    Man kennt Heidi Hetzer als Ralleyfahrerin, Society-Lady und Berlins bekannteste Opel-Händlerin. Als echte Berliner Pflanze 1937 geboren, sind Autos von klein auf ihre größte Leidenschaft. Heidi wächst zwischen Schmieröl, Zündkerzen, Kolbenfresser, Motorrädern und Karosserien in einer Männerdomäne auf. Der Vater - Siegfried, immer ihr Vorbild – fährt Motorradrennen und so fällt der Apfel nicht weit vom Stamm. Auch die Tochter liebt die Geschwindigkeit auf dem Sattel und die großen Rallyes und gewinnt mehr als 150 Preise.

    Im eigenen Familienbetrieb geht sie 1954 in die Lehre und lernt Auto-Mechanikerin unter den strengen Auges ihres Vaters. Mit 31 übernimmt sie nach seinem Tod 1969 das Unternehmen, 150 Mitarbeiter und etwa zwei Millionen Euro Schulden. Heidi Hetzer baut es zu einem der größten Autohäuser Berlins aus. Sie fuhr die Rallye Monte Carlo, überschlug sich in der Türkei mit einem Rennwagen, landete eine Nacht im türkischen Knast und raste in Guatemala mit einem Opel Kadett 80 Meter tief in eine Schlucht. Doch nichts konnte eine Frau solchen Formats aufhalten. Einen Traum hatte sie noch "Als Oma mit 70 durch die Wüste" - das legendäre Rennen Paris-Dakar. Wir konnten sie zum kurzen Boxenstop einfangen und erinnern uns gern an die spannenden Geschichten einer wagemutigen unerschrockenen Weltenbummlerin. Heidi Hetzer wurde 81 Jahre alt.

    Playlist:

    Gordy - So leb dein Leben
    Pop Tops - Mamy Blue
    Dylan Mackay - I want you back
    Petula Clark - Petit Fleur
    Frank Sinatra - Come fly with me
    The Beatles - Yesterday
    Diana Shore - See the USA in your Chevrolet
    Uwe Kröger - From Russia with Love

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 10 min
  • TRUMP-COLBERT | SLOWAKEI | SCOBEL

    (00:00) INTRO: Vor 10 Jahren - Landesverrat - Markus Beckedahl - Marcus Bensmann | (03:12) USA: Kampf um Deutungshoheit beim Aus von Latenight-Talker Stephen Colbert - Martin Ganslmeier | (15:11) SLOWAKEI: Der Medienerfolg von “Dennik N” durch Mitarbeiterbeteiligung und Paywall - Marianne Allweiss | (29:40) SCOBEL: Wechsel aus dem ÖRR-Kosmos in den Unruhestand - Gert Scobel - Babyboomer | (35:18) Theologie/Philosophie | (46:55): Weisheit | (54:02) Sinn des Lebens | (1:00:40) Sinn des Journalisten-Lebens | (1:07:25) Seitenwechsel | (1:25:13) Nach Brandanschlag auf die WDR-Mausfigur - Matthias Körnich || Jörg Wagner

    1 hr 28 min
  • The Razzzones

    The Razzzones sind vier Beatboxer. Aus ihren Stimmen zaubern sie faszinierende Töne ! Nur mit Mund und Mikrofon erzeugen die Vier Geräusche, Songs und ganze Klangwelten. Sie singen, rappen, beatboxen und überraschen immer wieder mit einer kaum vorstellbaren stimmlichen Variationsfülle. Ihre Shows und Konzerte sind mitreißend und begeistern das Publikum. Mit ausgeklügelten Arrangements aus verschiedensten Musikrichtungen dieser Welt – Jazz, Hip Hop, R'n'B, Funk, Techno, Samba, Oriental bieten sie bei ihren Konzert Shows feinstes Entertainment. Heute Abend begrüßt Marion Brasch die The Razzzones im studioeins. Sie werden über ihre Leidenschaft fürs Beatboxen reden, wie man sich kreativ und lustvoll in diesem Genre immer weiterentwickelt und natürlich gibt es auch eine kleine Live Einlage. Wir freuen uns, dass The Razzzones heute schon mal vor ihrem Konzert bei unserem radioeins Parkfest am 6. September 2025 zu einem vorzeitigen Warm up bei uns vorbeikommen.

    20 min
  • David Lübke
    Aufbruch. Die Nase in den Wind, das Studium schmeißen und einfach mal los – nach Wien. Davon singt David Lübke in seinem gerade veröffentlichten Lied „Unterwegs nach Wien“. Im Winter kommt das neue Album und über die Arbeit daran spricht er heute schon auf radioeins im studioeins! Ein moderner Troubadour ist David Lübke und zieht mit Gitarre und Banjo durch die Lande, um seine Geschichten zu erzählen. Das beinhaltet tatsächlich auch das spontane Liedermachen vor der ein oder anderen Haustür. Mit seinen kleinen Alltagsgeschichten über beispielsweise die Sehnsucht oder auch die tatsächliche Handlung nach Wien zu reisen, wird er zu einem gesellschaftlichen Chronisten mit Vorbildern wie Joni Mitchell, Pete Seeger, Joan Baez, Bob Dylan oder Cat Stevens. Sein drittes Album „Wo der Mond die Erde küsst“ wird im November erscheinen und mit gewisser Alltagsromantik die „sensible Magie zwischen Tag und Nacht, zwischen Alltag und Träumerei“ hervorheben – und es wird wohl voraussichtlich eine große Freude sein!
    38 min
  • Berend Intelmann
    Ein Debüt innerhalb einer langen Karriere! Berend Intelmann ist in der deutschen Indie-Szene schon seit den 80er Jahren unterwegs, hat unter anderem die Band Paula mit Elke Brauweiler gegründet und als Produzent mit MissinCat, Fotos oder für Film und Fernsehen gearbeitet. In diesem Jahr ist mit "Mother Nature" sein erstes Soloalbum erschienen. Inspiriert von Pop und Klassik, versehen mit einem Gewand aus Synthesizer-Klängen, Schlagzeug und natürlich der Stimme von Berend Intelmann, ist "Mother Nature" entstanden. Das Thema: nichts geringeres als Leben und Tod. Der Kontrast steht im Vordergrund seines Solo-Debüts und relativiert das Hadern, mit dem wohl jeden im Leben immer mal wieder begleitet. Im Juni 2025 fand in Berlin das Record-Release-Konzert für "Mother Nature" statt, bei dem Freunde und Kollegen wie Marla Hansen, Mieke Miami und der Assistent mit ihm auf der Bühne standen, und die auch als Feature-Gäste auf dem Album in den Songs "A Focused Mind", "Mother Nature" und "The Less We Cared" auftauchen.
    12 min
  • Sorvina

    Selbstfindung, Queerness, Heilung und Freude – jeder ihrer Songs erzählt eine besondere und bewegte Geschichte. Geboren in New York, lebt Sorvina mittlerweile in Berlin und hat sich über die Jahre ihren eigenen Traum erfüllt, ihre Musik um Rap zu erweitern! Bevor Sorvina am Samstag beim Durchlüften im Humboldt Forum dabei ist und dann im Dezember im Kesselhaus in der Kulturbrauerei auftreten wird, gibt sie uns heute im studioeins schonmal einen Eindruck ihrer bereits viel gelobten Live-Performance. Ihre Live-Auftritte sind oftmals eine Mischung aus Rap-Konzert und Jam-Session mit Jazzband-Elementen. Während sie zunächst als Singer-Songwriterin angefangen hat, mit akustischen Melodien und tragikomischen Texten, fand Sorvina letztlich im Laufe ihrer künstlerischen Entwicklung zum Rap. Anfang des Jahres ist ihre erste EP "Oh, The Places You’ll Go" erschienen, die Jazz, Rap, Neo-Soul und auch Gospel zusammenbringt.

    31 min
  • J Mahon
    „Begin Again, Again“ – der Titel des neuen Albums des Wahlberliners J Mahon bringt das lebenslange, repetitive Sich-neu-orientieren auf den Punkt. Er selbst assoziiere diesen Titel bereits mit seinem Kinderzimmer, als er dort Musik gehört habe und sich immer wieder über die Zukunft gewundert habe. „Ich war so dankbar dafür, dass ich dort war, wo ich im Leben stand, und dass die Menschen, die mich jetzt umgeben, mir so viel bedeuten. Ich bin glücklich, dass ich einen Neuanfang machen konnte und dass auch andere diesen Weg gehen,“ sagt Mahon selbst über den Titeltrack seines neuen Albums. Auf dem folgt er konstant dem musikalischen Stil seines Debütalbums („Everything Has A Life“, 2023) – einer Champer-Pop Mischung zwischen Folk-Rock, Psychedelia verwoben mit Synthesizern, Streichern und Piano. Beeinflusst von Künstler*innen wie Grizzly Bear, Sufjan Stevens oder Bright Eyes, hat J Mahon mit „Begin Again, Again“ zwölf neue Tracks kreiert, die ihn zudem als wunderbaren Geschichtenerzähler herausstellen. In lyrischer Form beobachtet Mahon Absurditäten des Lebens, welchen Wert beispielsweise das Wort toter Menschen im Hier und Jetzt noch haben kann, oder welche Kosten ein Neuanfang – wie sein eigener nach dem Umzug von Australien nach Berlin – tatsächlich mit sich bringt.
    39 min
  • Luca Noel
    Seit seinem Song „Fucked Up“ haben sich für Luca Noel Türen geöffnet – als Support für Silbermond oder Glasperlenspiel. Seither folgten ein eigenes Album, natürlich weitere Konzerte und auch ein Studium an der Popakademie in Mannheim. Heute präsentiert Luca Noel sein neuestes Material live im studioeins! Deutsch-Pop mit Pathos. Luca Noel hat mit gerade mal Anfang 20 bereits einige Songs über sein emotionales Innenleben veröffentlicht – und hat damit bereits eine riesige Fanbase aufgebaut. In seinen Lyrics will Noel die Momente seiner Zweifel transparent machen, insbesondere wenn es um die Kommunikation in Beziehungen geht und man oftmals nicht so sicher ist, wie die andere Person eigentlich denkt („schon okay.“). Vor allem singt Luca Noel aber immer wieder vom notwendigen Eskapismus dieser Tage. Wenn die Welt nicht mehr wirklich verlässlich scheint und man sich auf Freundschaften, Familie oder eben die Paarbeziehung besinnt. Die bisher veröffentlichten Tracks der neuesten EP des Musikers aus der Nähe von Stuttgart versprühen Optimismus und betonen das Gefühl den Moment zu leben („tu was du nicht lassen kannst.“, „alles in rosé.“). Heute kann Luca Noel dieses Lebensgefühl im studioeins zelebrieren.
    33 min
  • Michael Gwisdek (Wiederholung vom 04.11.2012)

    Jahrgang 1942, Schauspieler & Regisseur (verstorben am 22. September 2020)

    Der Sohn eines Gastwirts wächst in Berlin-Lichtenberg auf. Er arbeitet als Trabrennfahrer, lernt Gebrauchswerber und lässt es - im Westen - ordentlich krachen, womit Schluss ist, als die Mauer kommt. Er wird zum erfolgreichen Defa-Schauspieler und gründet mit der Schauspielerin Corinna Harfouch eine Familie. Das ist lange her. Gwisdek lebte lange in der Schorfheide und drehte in 45 Jahren fast 140 Filme. Wir freuen uns über die schönsten Erinnerungen an den vielleicht quirligsten Mann der Welt, Michael Gwisdek, zu Gast an der Hörbar Rust auf radioeins.

    Playlist:

    Phil Collins - In the Air Tonight
    Janis Joplin - Piece of my heart
    Eagles - Hotel California
    Joe Cocker - With a little Help from my Friends
    The Beatles - All you need is Love
    Herbert Grönemeyer - Flugzeuge im Bauch
    Adele - Rolling in the Deep
    Amy Winehouse - Me & Mrs. Jones

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 7 min
  • SOMMERINTERVIEW | RUSSLAND | PODCAST-TIPPS

    (00:00) INTRO: Sommerinterview-Resümee - Markus Preis | (01:37) AUFREGER: Sommerinterview mit störender “Verschönung” - Friedrich Küppersbusch | (19:14) RUSSLAND: „Putins Z-Priester“ - religiöse Kriegspropaganda im “heiligen Krieg” - Roman Schell | (32:44) PODCAST: Die Monats-Tipps Juli - Esther Simon | (41:24) BONUS: Neue Runde - Wie das Fernsehen auch im Wahljahr versucht, mit Politiker-Interviews das Sommerloch zu stopfen - Michael Meyer - Karl Nikolaus Renner - 25.07.2009 | (49:14) Zwischen Sommerinterview und Videoblog - Ulrich Deppendorf - 06.07.2013 | BONUS: (1:01:11) Medienmagazin-Sommerinterview: Dieter Pienkny - 03.08.2019 | BONUS: (1:27:03) Verhageltes Sommerinterview - Der rbb in der Kritik - Christoph Singelnstein - Daniel Bouhs - 11.07.2020 || Jörg Wagner

    1 hr 50 min

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