Musik-Interviews

Musik-Interviews

By radioeins (rbb)MusicMusic Interviews
Download on the App Store

Musik-Interviews episodes

  • PRESSEFREIHEIT | #SaveSocialDay | RADIO | Urte Blankenstein

    (00:00) INTRO: Reporter ohne Grenzen (RSF) - Pressefreiheitsranking 2025 - Christopher Resch, RSF | (01:27) PRESSEFREIHEIT: Wie ist die Bilanz 2025? - Mika Beuster, DJV | (11:25) #SaveSocialDay: Hilft ein Tag ohne Posten, Liken und Swipen? - Björn Staschen | (18:57) RADIO: Helfer in der Not? - Holger Paesler, APR | (29:24) in memoriam: “Frau Puppendoktor Pille” - Urte Blankenstein | (38:44) BONUS: RADIO: Aus der Krise half ein Radio - Ahrtalradio - Christian und Palina Milling - MM 16.07.2022 | (51:02) BONUS: RADIO: Krisenerprobt und weiterentwickelt - Rainer Suckow - MM 23.04.2022 | (1:25:41) BONUS: RADIO: Suche nach dem Radio für die Krise - Rainer Suckow - MM 10.09.2022 | (1:48:12) BONUS: WARNTAG: Rundfunk als Krisen-Infrastruktur - Michael Kalisch - MM 10.12.2022 || Jörg Wagner

    2 hr 7 min
  • Øystein Skar
    Zum musikalischen Ausklang der studioeins-Woche lädt uns der norwegische Pianist und Komponist Øystein Skar in sein "Heim" ein – denn nichts anderes bedeutet der Titel seines Albums "Hem" ins Deutsche übersetzt. Dass dieses sein Debüt, zumindest sein erstes unter eigenem Namen ist, heißt übrigens keineswegs, dass wir es hier mit einem Neuling zu tun haben. Schließlich war er jahrelang Mitglied der überaus erfolgreichen norwegischen Band Highasakite, die für ihren atmosphärisch-gefühlvollen Pop-Sound bekannt war (und ist). Auch hat er bereits mit diversen Jazz-Größen zusammengearbeitet, Auftragsarbeiten für das Fernsehen wie für Chöre, Tanz- und Theaterkompanien erstellt und war Teil einiger interessanter Projekte, die sich mit experimenteller elektronischer Musik befassten. Für "Hem" setzt er ganz auf die Wirkung seines Klavierspiels, erschafft einnehmende, mitunter verträumte Soundlandschaften, aus denen hier einzelne Töne glockenhell hervorperlen, dort beinahe übersprudelnde Klangkaskaden aufhorchen lassen. So gelingt dem 1985 geborenen Musiker ein stimmungsvolles, fesselndes Werk, das ganz ohne Gesang und Stimme zu faszinieren weiß. Mehr erfahren wir von Øystein Skar selbst, denn er besucht uns heute im studioeins, um erst im Interview von sich zu erzählen und uns anschließend am Klavier in die Welt seines "Hem" zu entführen.
    27 min
  • Ray Lozano
    Der japanische Begriff "Kintsugi" bezeichnet, vereinfacht gesagt, eine Reparaturtechnik, bei der die "schadhaften" Stellen des betreffenden Gegenstandes nicht kaschiert, sondern stattdessen vielmehr durch die Beimischung von Gold- oder Silberpigmenten zum Klebstoff bewusst betont werden und so zu einem wichtigen Teil von dessen ganz eigenem, besonderen Charakter werden. Sicher nicht zufällig erinnert es daran, wenn im Zusammenhang mit Ray Lozanos neuem Album "Silk & Sorrow" von der "simplen Wahrheit" die Rede ist, die besagt: "In Rissen und Brüchen liegt der eigentliche Glanz."
    Dementsprechend ist die in Köln geborene und lebende deutsch-philippinische Musikerin kaum an oberflächlichem Blendwerk, an "Politur und Perfektion" interessiert, sondern lässt ihren gefühlvollen Songs zwischen Pop und Neo-Soul Raum zum Atmen und sogar für vermeintliche kleine "Fehler", die sich nicht selten als genau die richtige Entscheidung entpuppen. Mit ihrem 2023 veröffentlichten Debütalbum "Pairing Mode" sorgte sie für einiges Aufsehen – von einem "Meilenstein der deutsch-asiatischen (Pop-)Kultur war zu lesen – und wurde zudem mit dem renommieren Holger-Czukay-Preis ausgezeichnet. Nicht weniger gelungen ist nun der Nachfolger "Silk & Sorrow", gedacht als tröstlicher Begleiter für die stillen Stunden der späten Nacht, in denen man sich manchmal ein wenig verständnisvolle Gesellschaft wünscht.
    21 min
  • Lisa Harres
    Lisa Harres kann sich einiges auf ihre Visitenkarte schreiben; vermutlich sogar mehr, als wofür eine solche normalerweise Platz bietet: Schriftstellerin, Filmemacherin, Produzentin und Theatermusikerin sind nur einige der Tätigkeiten, die sie bereits ausgeübt hat beziehungsweise immer noch ausübt. Als wäre dies nicht genug und hätten die Tage der in Berlin lebenden gebürtigen Darmstädterin mehr als die üblichen 24 Stunden, kann sie seit dem 28. März auch noch "Time As A Frame", ihr Debütalbum als Solo-Künstlerin, mit berechtigtem Stolz unter den vollbrachten Leistungen aufführen. Zwei Jahre lang arbeitete sie gemeinsam mit ihrem engen Freund, dem Komponisten, Multiinstrumentalisten und Produzenten Ralph Heidel im Funkhaus Berlin an dem neun Lieder und drei Zwischenspiele umfassenden Werk. Als "Chamber Pop" bezeichnet die Musikerin selbst das Ergebnis, und das trifft es recht gut: Zu sparsam aber wirkungsvoll arrangierten Klavier- und Holzbläserklängen singt Harres von "Märchenhaftem und Mystischem, von Freundschaft und Selbstreflexion, vom Alleinsein und der Fähigkeit, sich selbst zu halten, sowie dem Bedürfnis, gehalten zu werden." Heute Abend verwandelt Lisa Harres das studioeins in eine ganz besondere, stimmungsvolle "Kammer der Popmusik", denn sie besucht uns für ein Interview und stellt anschließend selbstverständlich noch einige Songs live vor.
    21 min
  • Laura Grandy
    München, London, Kopenhagen, Trondheim und Berlin – das sind einige Stationen auf dem Lebensweg unseres heutigen Gastes. Nun mag Laura Grandy in dessen Verlauf nicht, wie einst als Fünfjährige erträumt, "ein(e) Komponist(in) wie ihr Idol Frédéric Chopin" geworden sein. Stattdessen aber, und das ist vielleicht sogar noch besser, ist sie heute eine Singer-Songwriterin wie, nun ja: wie Laura Grandy eben. Anders ausgedrückt: Sie hat ihre ganz eigene, besondere musikalische Stimme gefunden. Als überzeugender Beleg dafür dient ihr im November 2024 nach einigen Singles veröffentlichtes Debütalbum "All These Feelings", auf dem sie – ganz dem Titel entsprechend – eine große Bandbreite an Gefühlen in liebevoll arrangierte Pop-Songs übersetzt. Mal selbstbewusst-beschwingt, mal melancholisch-getragen, mal irgendwo dazwischen; meist mit einer jazzigen Note veredelt und stets von Lauras seelenvollem Gesang gekrönt. Am 4. Mai wird sie in der Rhinoçéros Bar im Prenzlauer Berg ein Konzert geben, heute besucht sie uns im studioeins, um im Interview und natürlich mit dem ein oder anderen live gespielten Song darauf einzustimmen.
    27 min
  • Alexandra Maria Lara

    Vielleicht wäre die Geschichte unseres heutigen Gastes selbst mal Stoff für eine mehrteilige Serie und vielleicht würde sie sogar Regie führen, das nämlich steht nach eigenem Bekunden noch an im Leben von Alexandra Maria Lara, die 1978 in Bukarest geboren wurde - als Kind einer im kommunistischen Rumänien unter Ceausescu durchaus privilegiert lebenden Familie, aber was hilft es, wenn die Freiheit fehlt? Die Eltern fliehen mit der damals 4jährigen Alexandra, nach Kanada soll's gehen, in West-Berlin schließlich findet die Familie eine neue Heimat. Früh steht das Mädchen vor der Kamera, mit knapp 16 als Hauptfigur in der ZDF-Serie "Mensch, Pia!". Dann aber doch noch Abitur, Schauspielausbildung, erste kleine, bald schon große Rollen in großen Filmen und Serien. Und das geht bis heute so, auf nationaler und internationaler Ebene. "Der Tunnel", "Nackt", "Der Untergang", "Control", "Rush", "25km/h", "Der Fall Collini", um nur einige zu nennen. Zudem war Alexandra Maria Lara Präsidentin der Deutschen Filmakademie. Und wir sind gespannt auf die Musik und Geschichten ihres Lebens.

    Playlist:

    Barbra Streisand & Barry Gibb – Guilty
    Paul Simon - You Can Call Me Al
    Womack & Womack – Teardrops
    A Tribe called Quest ft. Trugoy The Dov - Award Tour
    Michael Jackson - The Lady in my Life
    Dusty Springfield OST Pulp Fiction - Son of a Preacher man
    Khurangbin - People Everywhere
    Neil Young - Harvest Moon
    Fleetwood Mac - Dreams

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 27 min
  • TAZ | FREIENRAT | PAPST

    (00:00) INTRO: Papst-Beisetzung mit Spekulationen | (01:50) ANGRIFF: Cyber-Attacke auf die taz - Die Spur führt nach Ungarn - Anne Fromm - Jean-Philipp Baeck | (19:18) KONGRESS 1: taz lab 2025 - Michael Meyer | (27:38) KONGRESS 2: Freie Mitarbeitende von ARD/ZDF/Deutschlandradio diskutierten zwei Tage Herausforderungen, Sorgen und Forderungen - Christoph Reinhardt | (39:23) PODCAST-TIPPS: Podcasts - Hintergrund zur Eilmeldung (am Beispiel Tod von Papst Franziskus) - Esther Simon | (48:15) BONUS: Das mediale Sterben des Papstes Johannes Paul II. - 02.04.2005 | (1:03:14) BONUS: taz-Talk “Don't shoot the messenger | Klimajournalismus unter Beschuss - Özden Terli - Christian Jakob - 24.04.2025 || Jörg Wagner

    2 hr 6 min
  • Monzi
    Wie so viele künstlerisch ambitionierte Menschen zog es auch den Iren Simon "Monzi" Fagan nach Berlin. Seit 2011 lebt er hier und hat in der Hauptstadt nicht nur seine Fähigkeiten als Straßenmusiker verfeinert, sondern ist zudem Vater geworden – er hat also offenbar Wurzeln geschlagen. Verbundenheit und Zuneigung zum "dicken B oben an der Spree", wie es bei Seeed einst hieß, zeigen sich auch im Video zu seiner Single "Long Sighted View", das durchaus als eine Art visueller Liebesbrief an die mittlerweile langjährige Wahlheimat verstanden werden kann: Zum geschmeidigen Gitarren-Pop-Sound mit dezenter Country-Freiheits-Note des Songs rollert Monzi in dem Filmchen unter anderem über das Tempelhofer Feld und nimmt uns im weiteren Verlauf mit an manch anderen Lieblingsort, wo mal geschäftige Betriebsamkeit herrscht und mal zum kontemplativen Innehalten eingeladen wird. Dieselbe entspannte Atmosphäre, die zugleich Platz für Optimismus wie Melancholie, Abschieds- und Aufbruchsstimmung bietet, zieht sich auch durch sein Debütalbum "Swings", das am 11. April erschienen ist.
    33 min
  • Die Anteile
    "Destruktives Songwriting" – so beschrieben Die Anteile ihre Arbeitsweise, als sie unlängst in der Rolle unserer "Lokalmatadore" zu Gast in Potsdam-Babelsberg waren. Dabei setzt das Duo auf eine bewährte Aufgabenteilung. "Ich beschäftige mich viel mit Musik", hieß es von Seiten Milan Preußings, worauf Julia Hubernagel ergänzte: "Ich beschäftige mich viel mit Wörtern", um schließlich eine unerwartete Auswahlpraktik zu verraten: "Eigentlich bringen wir uns gegenseitig Ideen und lehnen die dann ab." Was an Einfällen diesen harten Prozess dann doch "überlebt" hat, findet sich nun auf ihrem morgen erscheinenden Album "Pelzwerk", nämlich Songs zwischen Elektro-Pop und Neuer Neuer Deutscher Welle. Dabei hat der Titel weniger mit dem in der Heraldik verwendeten Begriff als Darstellungstechnik von Tierfellen in Wappen zu tun, sondern erinnerte die beiden vor allem in seinem Klang an hochgeschätzte Inspirationsgeber: Kraftwerk zum einen, Thomas Bernard, genauer dessen Roman "Das Kalkwerk" zum anderen. Heute Abend gibt es nicht nur Gelegenheit, im Interview weitere Einblicke in Chemie und Geschichte der beiden Anteile zu gewinnen, sondern werden den Worten auch Taten folgen, wenn sie ihren Besuch im studioeins mit einer kleinen Live-Session krönen.
    25 min
  • Fama M’Boup von Olicía
    Dementsprechend haben darin "echte" Instrumente ebenso ihren Platz wie elektronische Methoden der Klangerzeugung, beispielsweise die sogenannte "Loop Station". Mithilfe einer solchen lassen sich kurze Gesangs- oder Instrumentalphrasen aufnehmen und in Quasi-Endlosschleifen abspielen, während nach und nach weitere "Tonschichten" hinzugefügt werden können, so dass die fertigen Songs der beiden sich anhören, als wäre eine vielköpfige Gruppe am Werk. Diese Technik lässt obendrein besonders bei Live-Auftritten einigen Raum für Improvisation und Spontaneität, weshalb die Lieder auf der Bühne mitunter ein kleines Eigenleben entwickeln, wie die zwei erklärten, als sie vor einigen Monaten zu Gast im studioeins waren. Dass seit ihrem 2021er Debütalbum "Liquid Lines" mehrere Jahre ins Land gingen, ehe Olicía im November 2024 den Zweitling "Out Of The Blue" herausbrachten, liegt unter anderem daran, dass die beiden nicht nur als Live-Musikerinnen für unter anderem Sophie Hunger oder Kat Frankie gefragt sind, sondern neben zwei Solo-Alben auch kürzlich ein gemeinsam mit Dota aufgenommenes Werk veröffentlicht haben. Nach einer Deutschland-Tour im März, bei der sie "Out Of The Blue" live vorstellten, sind Anna-Lucía und Fama nun zurück in ihrer Wahlheimat und besuchen uns heute als unsere Lokalmatadorinnen in Potsdam-Babelsberg, um vielleicht die ein oder andere Tournee-Anekdote zu erzählen und ganz bestimmt einen Ausblick auf das zu geben, was sie für die Zukunft geplant haben. Und natürlich hören wir auch in das Album rein.
    18 min

About Musik-Interviews

From the publisher's feed

radioeins holt Musikerinnen und Musiker ins Studio und ans Mikrofon zu Interviews, Livesets und Konzerten. Und wir sprechen über Film, Literatur, Theater und bildende Kunst – mit Gästen aus Berlin,…