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| Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
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Wer geht heutzutage noch in die Politik? Wie wünschen wir uns Politiker und Politikerinnen - die sogenannten Volksvertreter in unserer Demokratie? Sie sollten nichts Illegales tun und nichts Falsches, sie sollten empathisch sein und klug, authentisch, fleißig, pragmatisch. Ehrlichkeit ist wichtig. Einfühlungsvermögen. Durchsetzungskraft. Humor? Das wäre ja noch schöner. Also noch mal: Wer will sich an diesem Anforderungsprofil messen lassen, wer geht heute noch in die Politik? Unser heutiger Gast, beispielsweise. Seine bisherige Biografie ist ungewöhnlich und birgt möglicherweise noch einiges Potential, aber momentan ist er der Kultursenator Berlins, Joe Chialo. 1970 als Kind tansanischer Eltern in Bonn zur Welt gekommen, wächst er in Tansania und Deutschland auf, besucht eine Klosterschule, Abitur, Lehre - Nachtleben. Er arbeitet als Türsteher und Sänger einer Metal-Band, wird Grünen-Mitglied, gründet eigene Plattenlabel, wird Musikmanager und CDU-Mitglied, landet im Bundesvorstand und ist, wie gesagt, seit April 2023 Kultursenator der Bundeshauptstadt. Musik spielt nach wie vor eine große Rolle für Joe Chialo, Essen ist wichtig und: Gott. Eine interessante Mischung, ein interessanter Gast.
Nachteule oder Lerche – diese Frage kann jeder für sich selbst sehr leicht beantworten: Den einen fällt es leicht, früh ins Bett zu gehen und dementsprechend am Morgen aktiv zu sein. Die anderen sind bis in die Nacht hinein aktiv und schlafen morgens länger (wenn der Terminplan es zulässt). Dass es diese Chronotypen gibt, ist schon länger bewiesen. Ob sie aber auch etwas über unsere Lebenserwartung aussagen, dieser Frage ist ein Forscher-Duo aus Finnland jetzt nachgegangen. Sie haben dafür Daten einer 37-Jahre langen Studie ausgewertet. Zu welchem Ergebnis sie dabei gekommen sind, das erklärt uns der Nachtschwärmer Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Käme sie noch mal zur Welt, dann am liebsten als Otter. Bis zu einer möglichen Wiedergeburt aber bleibt Masha Qrella Musikerin, was in ihrem Fall u.a. bedeutet: sie schreibt, denkt, komponiert und singt und wurde so eine der besten und interessantesten Musikerinnen des Landes. 1975 kam sie in Berlin zur Welt, der russische Vater arbeitete beim Institut für Kosmosforschung der DDR, die Mutter als Neurophysiologin an der Charité. Als junges Mädchen stürzte Masha einmal nicht aus dem 18. Stock des Wohnhauses in Lichtenberg, eine haarsträubende Geschichte, Masha Qrellas erster musikalischer Flirt betraf eine Mandoline, später wurde daraus die Liebe zur Gitarre und eine Affäre mit dem Alt-Saxophon. Wichtig hierbei ist allein: Masha ließ die Musik nicht mehr los, vielleicht ist es auch anders herum, obwohl sie bis heute beteuert, manchmal wochenlang kein Instrument anzufassen.
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