
Sign up to save your podcasts
Or


👉 Hol aus jeder Übung mehr heraus: Erfolgsrezepte für alle 7 Aufgabentypen → dafprep.com
AUFGABE:
Ergänzen Sie beim Hören die Gliederungspunkte in Stichpunkten.
Wirkung von Musik auf das limbische System →
Einfluss musikalischer Ausbildung bei Kindern →
Zusammenhang zwischen Musik und Sprache →
Beispiel für medizinischen Einsatz von Musik →
.
.
.
.
.
.
.
.
LÖSUNG:
1. Emotionale Reaktionen
2. Bessere Konzentration
3. Gemeinsame Gehirnareale
4. Schmerztherapie
TRANSKRIPT:
Musik beeinflusst unser Gehirn auf erstaunlich vielfältige Weise – das zeigen mittlerweile zahlreiche Studien aus der Neurowissenschaft. In diesem Vortrag werfen wir einen Blick auf verschiedene Aspekte dieser Wirkung, von emotionalen Prozessen bis hin zu medizinischen Anwendungen.
Zunächst zur Wirkung von Musik auf das limbische System, also den Teil des Gehirns, der für unsere Emotionen zuständig ist. Schon wenige Takte eines Liedes können ausreichen, um im Gehirn Areale wie die Amygdala zu aktivieren. Das erklärt, warum Musik so stark mit Gefühlen verbunden ist – sie kann beruhigen, motivieren, aber auch traurig machen oder Erinnerungen hervorrufen.
Ein weiterer spannender Bereich ist der Einfluss musikalischer Ausbildung, insbesondere bei Kindern. Kinder, die ein Instrument lernen, zeigen oft eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit und eine gesteigerte kognitive Flexibilität. Das bedeutet, sie können schneller zwischen Aufgaben wechseln und lernen oft leichter, auch in anderen schulischen Bereichen.
Auch der Zusammenhang zwischen Musik und Sprache ist ein aktuelles Forschungsthema. Studien mit bildgebenden Verfahren zeigen, dass beim Musikhören und beim Verstehen von Sprache ähnliche Gehirnregionen aktiviert werden – etwa im auditorischen Kortex. Das hat zur Folge, dass musikalisches Training auch das Sprachverständnis fördern kann, insbesondere bei Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen.
Musik wird außerdem zunehmend in der Medizin eingesetzt. Ein bekanntes Beispiel ist die Schmerztherapie. Bestimmte Musikstücke – oft mit langsamen Rhythmen – können dazu beitragen, Schmerzempfinden zu reduzieren, etwa bei chronischen Rückenschmerzen oder in der Palliativmedizin. Auch in der Reha wird Musik genutzt, um Bewegungsabläufe zu fördern, etwa nach einem Schlaganfall.
Trotz dieser vielen positiven Ergebnisse gibt es noch zahlreiche offene Fragen in der Forschung. Eine davon betrifft die Langzeiteffekte von Musik auf das Gehirn im Erwachsenenalter. Zwar gibt es Hinweise, dass Musikhören auch im Alter geistig fit halten kann, doch wie stark dieser Effekt wirklich ist und ob er sich auf bestimmte Musikrichtungen bezieht, ist noch unklar.
Insgesamt zeigt sich: Musik ist nicht nur ein kulturelles Phänomen, sondern ein mächtiges Werkzeug, das tief in unsere neurologischen Prozesse eingreift.
By TestDaF Prep5
22 ratings
👉 Hol aus jeder Übung mehr heraus: Erfolgsrezepte für alle 7 Aufgabentypen → dafprep.com
AUFGABE:
Ergänzen Sie beim Hören die Gliederungspunkte in Stichpunkten.
Wirkung von Musik auf das limbische System →
Einfluss musikalischer Ausbildung bei Kindern →
Zusammenhang zwischen Musik und Sprache →
Beispiel für medizinischen Einsatz von Musik →
.
.
.
.
.
.
.
.
LÖSUNG:
1. Emotionale Reaktionen
2. Bessere Konzentration
3. Gemeinsame Gehirnareale
4. Schmerztherapie
TRANSKRIPT:
Musik beeinflusst unser Gehirn auf erstaunlich vielfältige Weise – das zeigen mittlerweile zahlreiche Studien aus der Neurowissenschaft. In diesem Vortrag werfen wir einen Blick auf verschiedene Aspekte dieser Wirkung, von emotionalen Prozessen bis hin zu medizinischen Anwendungen.
Zunächst zur Wirkung von Musik auf das limbische System, also den Teil des Gehirns, der für unsere Emotionen zuständig ist. Schon wenige Takte eines Liedes können ausreichen, um im Gehirn Areale wie die Amygdala zu aktivieren. Das erklärt, warum Musik so stark mit Gefühlen verbunden ist – sie kann beruhigen, motivieren, aber auch traurig machen oder Erinnerungen hervorrufen.
Ein weiterer spannender Bereich ist der Einfluss musikalischer Ausbildung, insbesondere bei Kindern. Kinder, die ein Instrument lernen, zeigen oft eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit und eine gesteigerte kognitive Flexibilität. Das bedeutet, sie können schneller zwischen Aufgaben wechseln und lernen oft leichter, auch in anderen schulischen Bereichen.
Auch der Zusammenhang zwischen Musik und Sprache ist ein aktuelles Forschungsthema. Studien mit bildgebenden Verfahren zeigen, dass beim Musikhören und beim Verstehen von Sprache ähnliche Gehirnregionen aktiviert werden – etwa im auditorischen Kortex. Das hat zur Folge, dass musikalisches Training auch das Sprachverständnis fördern kann, insbesondere bei Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen.
Musik wird außerdem zunehmend in der Medizin eingesetzt. Ein bekanntes Beispiel ist die Schmerztherapie. Bestimmte Musikstücke – oft mit langsamen Rhythmen – können dazu beitragen, Schmerzempfinden zu reduzieren, etwa bei chronischen Rückenschmerzen oder in der Palliativmedizin. Auch in der Reha wird Musik genutzt, um Bewegungsabläufe zu fördern, etwa nach einem Schlaganfall.
Trotz dieser vielen positiven Ergebnisse gibt es noch zahlreiche offene Fragen in der Forschung. Eine davon betrifft die Langzeiteffekte von Musik auf das Gehirn im Erwachsenenalter. Zwar gibt es Hinweise, dass Musikhören auch im Alter geistig fit halten kann, doch wie stark dieser Effekt wirklich ist und ob er sich auf bestimmte Musikrichtungen bezieht, ist noch unklar.
Insgesamt zeigt sich: Musik ist nicht nur ein kulturelles Phänomen, sondern ein mächtiges Werkzeug, das tief in unsere neurologischen Prozesse eingreift.

218 Listeners

107 Listeners

947 Listeners

38 Listeners

33 Listeners