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Die üblichen Taskshow-Gladiatoren hatten ganz am Anfang nur eine Erklärung für das Massaker in Hanau: Der Täter sei psychisch krank gewesen. der von ihm selbst auf Youtube vorgetragene Rassismus lediglich Aufhänger seiner geistigen Zerrüttung.
Jörg Albert
CC-BY 4.0 Namensnennung
Ein Jahr nach den wilden Streiks auf einem Spargelbetrieb in Bronheim bei Bonn zeichnet sich ein Ende des Kampfes um ausstehende Lohnzahlungen ab. Nach der Insolvenz des Spargelbetriebs Ritter wurden die meisten rumänischen Erntearbeiter*innen im letzten Jahr vom Insolvenzverwalter auf die Straße gesetzt und es wurde versucht sie mit weniger Lohn ab zu speisen, als ihnen zustand. Dagegen haben sie sich gewehrt, erst in wilden Streiks und dann mit Unterstützung durch die Basisgewerkschaft FAU Bonn. Sie forderten ihren vollen Lohn ein und seit einem Jahr setzen sie sich juristisch dafür ein, dass der ausgezahlt wird. Im Kampf der Erntearbeiter*innen aus Bornheim steht jetzt ein außergerichtlicher Vergleich an, der zumindest die ausstehenden Lohnforderungen decken wird. Wir haben mit Chrissi von der FAU Bonn gesprochen. Sie ist dort für die Pressearbeit zuständig.
AutorInnen: ta
Creative-Commons
Die Politik in der Corona-Krise kam nicht aus heiterem Himmel. Der „Kampf gegen die Viren“ begann schon in den 1990er Jahren als „Kampf gegen den Bioterror“. Eine Recherche zeigt: Über zwanzig Jahre lang wurden seither in Planspielen immer wieder Pandemie-Szenarien geprobt, erst in den USA, später international abgestimmt, auch mit deutscher Beteiligung. Die Titel dieser Übungen erinnern an Hollywood-Produktionen: „Dark Winter“ (2001), „Global Mercury“ (2003), „Atlantic Storm“ (2005) oder „Clade X“ (2018). Beteiligt waren hochrangige Behörden- und Regierungsvertreter sowie bekannte Journalisten, zuletzt, bei „Event 201“ im Oktober 2019, auch Vorstandsmitglieder großer Weltkonzerne. Nachdem die Weltgesundheitsorganisation WHO 2020 eine Coronavirus-Pandemie ausgerufen hatte, wurden viele der jahrelang geprobten und diskutierten Maßnahmen global umgesetzt.
Paul Schreyer
CC-BY-NC-ND 4.0 Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitungen
Ton und Wort - eine Reihe, die auf Frauen in der Musik blickt. Die erste Folge beschäftigt sich mit der Komponistin Lili Boulanger, die im Jahr 1913 als erste Frau den Prix de Rome gewann.
AutorInnen: Radio Corax
Creative-Commons
Jörg Schaaber von der BUKO Pharma-Kampagne und der Kampagne "Patente töten" über die Bedeutung der Patente auf Covid-19-Impfstoffe in der Pandemie. Zusätzlich vox-pop aus München zu Patenten auf die Impfstoffe
AutorInnen: Fabian Ekstedt
Creative-Commons
Im Buch "Die Angst der Eliten" geht Paul Schreyer der titelgebenden Frage nach. Er untersucht den Einfluß der Eliten auf die Politik, deren Ablehnung von Volksabstimmungen und die vordergründige Kritik an Populismus. Was Schreyer eindrucksvoll belegen kann, sind die vielfältigen Abwehrmechanismen, die die Eliten gegen eine demokratische Politik entfalten. Ob dies tatsächlich der Angst entspringt, mag ich bezweifeln. Es ist eher eine kluge - und letztlich sehr erfolgreiche - Taktik, die hier zur Anwendung kommt.
AutorInnen: Chris Carlson
Creative-Commons
Im Gespräch mit Nikita aus der Von Unten Redaktion erklären vier Aktivist*innen des Berliner Vereins Interbrigadas was Brigaden eigentlich sind, wie Gewerkschaftsarbeit funktionieren kann, und wie landwirtschftliche Arbeit, Migration und Ausbeutung international miteinander verschränkt sind.
RH Redaktion
CC-BY-NC-ND 4.0 Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitungen
In Singen wurde am 6. Februar ein 11-jähriger Junge von der Polizei nach einer verdachtsunabhängigen Kontrolle festgenommen und in Handschellen auf das Polizeirevier gebracht. Aufgrund der Umstände der Festnahme hat sich der Landesverband der Sinti und Roma eingeschaltet. Die Polizisten ordneten ihn der Minderheit der Sinti und Roma zu und verwendeten wohl auch rassistische Begriffe. Wir haben mit Chana Dischereit vom Landesverband der Sinti und Roma über die Hintergründe gesprochen.
AutorInnen: Fabian
Creative-Commons
schiebt sogar Kinder aus Jungendhilfeeinrichtung ab: In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben der baden-württembergische Flüchtlingsrat und die Jugendhilfeeinrichtung Waldhaus noch einmal auf die Folgen der Abschiebung nach Albanien am 14. Dezember aufmerksam gemacht. Damals wurden u.a. ein 16-jähriges Mädchen und ihr zwölfjähriger Bruder ohne Begleitung von Familienangehörigen aus der Jugendhilfeeinrichtung Waldhaus im Landkreis Böblingen über den Baden-Airpark abgeschoben. Nun wurde Klage vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart eingelegt. Die Behörden sollen es mit den gesetzlichen Vorgaben einer Abschiebung von Minderjährigen nicht so ernst genommen haben. Wir haben mit Seán McGinley vom Baden-Württembergischen Flüchtlingsrat gesprochen.
AutorInnen: Fabian
Creative-Commons
Ein Gespräch über die technischen und historischen Zusammenhänge von geistigem Eigentum und Wissensentwicklung, dargestellt an den Beispielen: Software, (Freies) Radio, Musik, wissenschaftliche Literatur und medizinischer Fortschritt - incl. Corona ...
AutorInnen: mikro.fm
Creative-Commons