Digitale Souveränität ist mehr als Datenschutz, Compliance oder die Frage „Cloud oder On-Premises?“. Sie entscheidet darüber, ob Unternehmen auch in einer zunehmend vernetzten Welt selbstbestimmt, anpassungsfähig und wettbewerbsfähig bleiben.
In dieser Folge spricht Axel Simon mit Marc Fischer, Sprecher der Geschäftsführung von Hewlett Packard Enterprise Deutschland, darüber, warum digitale Souveränität nicht mit vollständiger Unabhängigkeit oder Abschottung verwechselt werden darf. Entscheidend sind Wahlfreiheit, offene Architekturen und die Fähigkeit, technologische Abhängigkeiten bewusst zu steuern.
Gemeinsam diskutieren sie:
- warum die Schwarz-Weiß-Debatte zwischen Public Cloud und On-Premises zu kurz greift,
- wie Unternehmen defensive Risikovorsorge mit offensiver Wettbewerbsstrategie verbinden,
- wo Europas Chancen in der nächsten Welle industrieller KI liegen,
- warum Unternehmen nicht nur auf Wertschöpfung, sondern auch auf Wertabschöpfung achten sollten,
- welche Daten, Fähigkeiten und Geschäftsprozesse strategisch unter eigener Kontrolle bleiben müssen,
- und weshalb hybride IT kein Kompromiss, sondern eine strategische Entscheidung ist.
Das Fazit: Souverän ist nicht, wer alles selbst macht. Souverän ist, wer weiß, was er selbst beherrschen muss – und sich beim Rest echte Wahlfreiheit erhält.