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Pascal Willi ist dieses Jahr zum zweiten Mal bei mir. Im Januar war bei Elektro-Material noch offen, was 2026 mit KI passiert. Jetzt zieht er Bilanz.
EM erwirtschaftet über 500 Millionen Franken über die digitalen Kanäle. Copilot bekommt trotzdem nur, wer davon profitiert. Der EM Buddy verarbeitet über 15'000 Kundenfotos pro Jahr, die Nutzung bleibt auf hohem Niveau stabil. Für den Aussendienst wird gerade eine Lösung ausgerollt, mit der Besuchsberichte direkt ins CRM gesprochen werden. Im E-Commerce läuft ein Pilot mit einem KI-Testing-Tool eines Zürcher Anbieters, der aus der Gaming-Industrie kommt. Wer den Namen wissen will, schreibt mir.
Am Schluss geht es um Einkaufsagenten im B2B-Handel und darum, was einen Händler dann noch von anderen unterscheidet.
Zum Gast
Pascal Willi, Leiter Digital und Marketing, Elektro-Material AG.
https://www.linkedin.com/in/pascal-willi/
Gastgeber
Ich bin Andy Huber: https://www.linkedin.com/in/andy-huber-ai-consulting/
00:00 Intro
01:29 KI im privaten Alltag
03:04 Was seit Januar passiert ist
05:04 Copilot nur für die, die es brauchen
08:55 EM Buddy und Bilderkennung
15:53 Entlastung für den Aussendienst
17:45 CRM, Trigger und Wissen in Köpfen
23:28 Besuchsbericht per Sprache ins CRM
26:01 Wie das Projekt entstanden ist
28:58 Lösung ohne CRM mit Copilot und Planner
30:54 Prompten per Sprache
34:08 KI-Testing im E-Commerce
39:39 Wie EM den Testing-Partner gefunden hat
41:22 Wie weit ist der B2B-Handel
47:52 Einkaufsagenten und Marktplätze
50:56 GEO und Bots auf dem Webshop
53:14 Abschluss
#KI #B2B #Handel #ElektroMaterial #EMBuddy #Copilot #CRM #Aussendienst #ECommerce #KIAgenten #GEO #Podcast
Viele Unternehmen setzen KI heute ein, um bestehende Prozesse schneller zu machen. Oliver Engelbrecht sieht darin einen ersten Schritt. Das volle Potenzial liegt für ihn dort, wo Unternehmen ihre Abläufe und ihr Betriebsmodell neu denken. Wer das nicht tut, ist in ein bis zwei Jahren nicht mehr Follower, sondern im Nachteil.
Im Gespräch geht es darum, was dafür vorausgesetzt ist. Oliver spricht über Infrastruktur, Daten und Schnittstellen, über die Rolle der Geschäftsleitung und über den Druck, den Procurement-Outsourcer mit Spar-Garantien auf Einkaufsorganisationen ausüben. Er erklärt, warum er KI als Top-down-Entscheid sieht und weshalb die Investitionsbereitschaft gerade steigt.
Dazu kommt ein konkreter Use Case. Ein Voice-Agent beantwortet Anfragen von Bedarfsträgern und Lieferanten an den Einkauf, angebunden an ERP und Ticket-System. Oliver rechnet vor, was das bei einem Team von 15 Mitarbeitenden ausmacht. Zum Schluss geht es um die Frage, wann Einkaufs- und Verkaufsagenten miteinander verhandeln und wo der Mensch weiterhin entscheidet.
Zum Gast: Oliver Engelbrecht https://www.linkedin.com/in/oliengelbrecht/
Gastgeber: Andy Huber https://www.linkedin.com/in/andy-huber-ai-consulting
TakeawaysViele Unternehmen haben Microsoft Copilot getestet und sind zum Schluss gekommen, ChatGPT sei besser. Pascal Brunner-Nikolla kennt diesen Ruf aus über 400 Copilot-Projekten. Er erklärt, wie er entstanden ist und wo Copilot heute im Vergleich steht.
Im Gespräch geht es um die Lücke zwischen gefühlter und belegbarer Produktivität. Viele Mitarbeitende fühlen sich mit KI produktiver, nur ein Teil der Unternehmen kann das auch nachweisen. Pascal erklärt, warum gewonnene Zeit im Arbeitsalltag sofort wieder verschwindet und weshalb der Einstieg über den konkreten Arbeitstag einer Rolle besser funktioniert als ein allgemeiner Überblick.
Dazu kommen Use Cases aus seinen Projekten. Ein Agent durchsucht rund 4'000 Vertragselemente zu Garantieleistungen von Produktionslinien, ein weiterer unterstützt die Unternehmenskommunikation. Pascal spricht auch über Datenhaltung in der Schweiz, über Schatten-AI und darüber, warum die Einstellungen vor dem Start geprüft werden sollten.
Zum Gast: Pascal Brunner-Nikolla, Head of Modern Work bei Campana & Schott Schweiz und Microsoft MVP. Jeden Montag erscheint sein Newsletter «Copilot Your Day».
Gastgeber: Andy Huber. https://www.linkedin.com/in/andy-huber-ai-consulting/
Takeaways
Faserplast führt mit rund 30 Leuten sechs Geschäftsbereiche, von der Regenwassernutzung über die Wasserschadensanierung bis zur Teichtechnik. CEO Marc Beck erklärt, warum die Digitalisierung dort mit Aufräumen begann. Fast zehn Jahre lang wurden Sortiment, ERP und Stammdaten bereinigt.
Auf dieser Basis entstand die KI-gestützte Artikeleröffnung. Pro Produkt sind fast 300 Felder zu füllen. Irgendwann hatte das Team keine Lust mehr darauf. Heute füllt die KI vieles vorab aus und erstellt einen Marktbericht, bevor ein Artikel aufgenommen wird. Ein Mensch prüft weiterhin.
Marc erzählt, wie aus einer Schnittstellenfrage der eigene Datenhub FAPA Connect wurde und wie Faserplast Restplatten mit KI-Unterstützung in den Online-Shop bringt. Er spricht auch über eine Wissensdatenbank, die nur mit Quellennachweis antworten darf, und über das Risiko, wenn nur noch wenige wissen, wie die selbst gebauten Lösungen funktionieren.
Gast: Marc Beck https://www.linkedin.com/in/marcbeck-faserplast
Host: Andy Huber https://www.linkedin.com/in/andy-huber-ai-consulting
TakeawaysWenn du in deinem Unternehmen wissen willst, welcher KI-Anwendungsfall sich bei dir wirklich rechnet und ob deine Daten dafür bereit sind, dann lass uns reden. Ich begleite Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte genau bei dieser Frage. Und wenn du für deinen Führungsanlass einen Referenten zum Thema suchst, melde dich ebenfalls per Linkedin
Reto Gamper hat bei Unilever, Ciba Vision, Steinfels Swiss, Bogar und Avosano Veränderungen verantwortet. Vom Turnaround bis zum Zusammenschluss zweier gleich grosser Pharma-Grosshändler.
Er erklärt, warum ein Change nur mit dem Team gelingt und weshalb der Chef danach zurückstehen muss. Am Beispiel einer geschlossenen Verteilzentrale mit 300 Kunden zeigt er, wie Kundenfeedback einen fertigen Plan verändert hat.
Im zweiten Teil geht es um datengestützte Vertriebssteuerung. Und um eine Kundenbefragung mit sechs Fragen, die abwanderungsgefährdete Kunden zu Fans gemacht hat.
Zum Gast: Reto Gamper, Verkaufs- und Change-Profi, zuletzt verantwortlich für Verkauf und Einkauf bei Avosano.
https://www.linkedin.com/in/r-gamper/
Gastgeber: Andy Huber. https://www.linkedin.com/in/andy-huber-ai-consulting/
Takeaways
Kapitel
Oswald entwickelt, produziert und vermarktet seine Produkte selbst. Die Traditionsmarke treibt heute 14 KI-Projekte parallel voran.
Franco Kölliker ist Co-CEO sowie Chief Digital und Marketing Officer bei Oswald.
Er erzählt, wie eine KI das Werbebudget auf die Kanäle verteilt und das gleiche Budget damit 300 Prozent mehr Wirkung bringt.
Die Suche auf der Website hat sein Team in fünf Arbeitstagen durch eine KI-gestützte Suche ersetzt. Die Conversion der Suchenden stieg von 4,5 auf fast 40 Prozent.
Nicht alles lief nach Plan. Beim Chatbot hat das Team unterschätzt, wie viel Prozesswissen und wie viele Leitplanken es braucht. Es ging sechs Monate, bis er für alle Kunden gut genug war.
Im Gespräch geht es auch um Copilot im Backoffice, um die Frage, wie man die Leute mitnimmt, und darum, wo bei einer Traditionsmarke der Mensch bleiben muss.
Gast: https://www.linkedin.com/in/franco-kölliker-74a1ab86/
Host: https://www.linkedin.com/in/andy-huber-ai-consulting/
TakeawaysSiemens ist über 175 Jahre alt und im Projektgeschäft gross geworden. Seit 2022 bietet der Konzern auf seiner eigenen Plattform auch Lösungen von Partnern an.
Mario Fürst verantwortet Siemens Xcelerator in der Schweiz. Auslöser für die Plattform war Feedback aus dem Markt. Viele Kunden finden die passenden Lösungen und Partner für ihre Digitalisierungsprojekte nicht. Intern stellte sich eine andere Frage. Wieso etwas ändern, wenn das Geschäft gut läuft?
Wir sprechen über Industrial AI und Simulationen, die heute in wenigen Stunden laufen. Über einen KI-Agenten, der Ingenieure beim Programmieren von Steuerungen unterstützt. Und darüber, wann der KI-Agent eines Kunden selbst auf der Plattform einkauft.
Gast: https://www.linkedin.com/in/mario-fürst-35291b12a/
Host: https://www.linkedin.com/in/andy-huber-ai-consulting/
TakeawaysEine Bestellung kommt als PDF herein und muss ins ERP. Klingt nach einer Aufgabe für jedes Tool. Genau daran scheitern die meisten KI-Projekte im Handel.
Marcel Rassinger war CIO von BRACK.Alltron. Heute baut er mit aikyma für den Handel KI-Lösungen. Sein Befund ist nüchtern. Die Anbindung an SAP oder Business Central ist der einfache Teil. Schwierig wird es Sonderwünschen in Notizfeldern und bei Wissen, das nur in den Köpfen der Mitarbeitenden steckt.
Warum aus einem KI-Projekt schnell ein Prozess- und Datenprojekt wird und wo sich der ROI wirklich rechnet.
Zum Gast: Marcel Rassinger, studierter Physiker, früher CIO der Competec-Gruppe, heute Co-Founder und CTO von aikyma in Basel.
Gast: https://www.linkedin.com/in/marcel-rassinger-0b1b74/
Website:https://aikyma.ai/
Host: https://www.linkedin.com/in/andy-huber-ai-consulting/
00:00 Intro
00:17 Marcels Lieblings-KI-Tool
02:32 Vom Physikstudium ins Internetbanking
05:24 Was vom Physikstudium geblieben ist
06:19 Wohin sich KI entwickelt
11:05 Die CIO-Rolle vor zehn Jahren und heute
13:51 KI deckt die alten Baustellen auf
17:01 Was aikyma genau macht
18:23 Wenn der Teufel im Detail steckt
19:14 Die Kunden, bei denen es tatsächlich schnell geht
19:35 Gewachsene Systeme und die Adresse aus Shanghai
25:33 Wenn jeder den Prozess anders auslegt
26:40 Feedback-Runden mit Teamleitern und Entscheidern
28:40 Aus dem KI-Projekt wird ein Prozess- und Datenprojekt
29:42 Der ROI und die einfache Rechnung
33:02 Human in the Loop und die Integration in die Organisation
34:57 Kultur, Fehler und der Umgang damit
35:41 Change-Management-Projekte
36:37 Wie Mitarbeitende auf die Automatisierung reagieren
39:47 Was Unternehmen an KI-Projekten falsch verstehen
41:18 Ausblick, 80 Prozent der Bürokratie sind automatisierbar
45:56 Wenn Software fast gratis wird
Google, Nvidia, Meta, OpenAI, Anthropic. Warum sitzen diese Firmen ausgerechnet in Zürich?
Christian Lüscher arbeitet seit vier Jahren daran, dass diese Frage im Ausland überhaupt gestellt wird. Als PR-Manager der Greater Zurich Area macht er einen Wirtschaftsraum von neun Kantonen sichtbar – ab 2027 sind es zehn. Sein Befund ist nüchtern: Niemand in San Francisco, Schanghai oder Tel Aviv weiss automatisch, was Zürich zu bieten hat. Rund 100 Ansiedlungen pro Jahr entstehen nicht durch Inserate, sondern durch Netzwerkarbeit – 80 Prozent davon werden aktiv angebahnt.
Wir sprechen über Google als Leuchtturm: seit 20 Jahren hier, rund 5'000 Mitarbeitende, grösster Entwicklungsstandort ausserhalb der USA und über 200 Firmengründungen, die aus diesem Umfeld entstanden sind. Über die Zürcher AI-Karte mit rund 200 Firmen, die tatsächlich Forschung und Entwicklung betreiben. Und über den nächsten Schub, den Christian nicht bei KI sieht, sondern in der Robotik: Das Hirn der Roboter wird hier entwickelt, in Labs, die man von der Strasse aus gar nicht sieht.
Dazu die Kehrseite: Wohnungspreise, Verdrängung, Wachstumsmüdigkeit. Christian ordnet ein, welchen Anteil die Ansiedlungspolitik daran wirklich hat – und warum er trotzdem für eine Annäherungs- statt eine Vermeidungsstrategie plädiert.
Zurich AI Festival, Ende September bis Anfang Oktober: https://www.zurichaifestival.ch/
Christian Lüscher: https://www.linkedin.com/in/luschair/
Andy Huber: https://www.linkedin.com/in/andy-huber-ai-consulting/
TAKEAWAYS
KAPITEL
00:00 Intro
01:49 Vom Journalismus zur Standortförderung
05:12 Was die Greater Zurich Area genau macht
07:00 Neun Kantone, ab 2027 zehn
07:45 Büros in den USA und China: Netzwerkarbeit statt Werbung
09:34 Warum das nichts mit Tourismuswerbung zu tun hat
11:22 Was die Organisation leistet – und was nicht
14:14 Wer dahintersteckt: Public-Private-Partnership
15:13 Google in Zürich: grösster Standort ausserhalb der USA
17:59 Die AI-Karte: 200 Firmen mit Forschung und Entwicklung
19:55 Robotik: «Grossmacht Zürich» und die versteckten Labs
23:43 Warum jetzt? Die Dynamik der letzten 36 Monate
24:35 Talent, Hochschulen und die Formel der 3 T
26:36 Zürisee, Techno, Lebensqualität als harter Faktor
28:26 Die Karten – und was sie sonst noch zeigen
30:45 Die Kehrseite: Wohnungspreise und Verdrängung
33:00 Zuwanderung: der reale Anteil der Ansiedlungen
36:25 Zürich in den 90ern – wie weit der Standort gekommen ist
37:48 Ökosystem: Hochschulen, Konzerne, Startups
38:50 Über 200 Firmengründungen aus dem Google-Umfeld
40:36 Was es braucht, damit der Standort vorne bleibt
44:09 Standortfaktor Nummer eins: Zusammenarbeit
Baut die Schweiz künstliche Intelligenz selber oder kaufen wir sie künftig einfach ein? Marcel Salathé hat die Frage durchgerechnet: Der Co-Direktor des AI Center der EPFL kommt auf rund eine Milliarde Franken pro Jahr, ein Bruchteil dessen, was in den USA in diese Technologie fliesst. Passiert nichts, sagt er, werden wir vollständig abhängig von Amerikanern und Chinesen und wer die Technologie besitzt, bestimmt Preis und Zugang. Ein Gespräch über das Schweizer Modell Apertus, über ein Departement für Technologie, das es in Bern nicht gibt, darüber warum KI privat längst funktioniert und in Unternehmen harzt – und was das für unsere Kinder in der Schule heisst.
Gast: Marcel Salathé https://www.linkedin.com/in/salathe/
Host: Andy Huber https://www.linkedin.com/in/andy-huber-ai-consulting/
Takeaways
Kapitel
00:00 – Intro und Einordnung
00:11 – Wie Marcel Salathé KI im Alltag nutzt – und wo bewusst nicht
02:18 – Sein Setup: 80 Prozent Codex, 20 Prozent Claude
03:27 – Modell auf dem eigenen Laptop: 27 Sekunden gegen 37 Minuten
05:13 – Das AI Center der EPFL und die Rolle als Co-Direktor
06:54 – Warum er «Kompass Künstliche Intelligenz» geschrieben hat
09:35 – Wer das Buch liest – und was zurückkommt
11:12 – Vom Biologen zur KI: warum das Tempo nie neu ist
14:47 – Der Sprung in die Wirtschaft – und wo er stockt
15:10 – Warum Institutionen härter kämpfen als jeder Einzelne
18:10 – Drei Typen von Unternehmen: bereit, willig, überholt
20:26 – Die Schweiz im KI-Ranking ganz unten – und warum das richtig war
23:25 – Braucht Bern ein Departement für Technologie?
24:41 – USA und China: Milliarden für Rechenzentren
25:55 – Die Rechnung: eine Milliarde Franken pro Jahr
27:05 – Apertus: «massiv unter seinem Potenzial»
31:20 – Schule, Kinder und der Vergleich mit dem Fitnessstudio
34:48 – KI an der EPFL: wie Prüfungen heute funktionieren
38:52 – Die Fähigkeiten der Zukunft: das T-shaped Skillset
46:31 – In fünf Jahren: hat die Schweiz ihre Chance genutzt?
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HUBER BUSINESS AI evaluiert die strategische und operative Implementierung von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Im Dialog mit Entscheidungsträgern analysiert Andy Huber…