Wir fangen bei Spinnen an und landen bei Adoption, Müttern, alten Familiengeschichten, Generationenkonflikten und der Frage, warum Menschen sich gegenseitig so zuverlässig auf die Nerven gehen.
Dazwischen geht es um Wohnungen, die kurz vor Besuch plötzlich aussehen sollen, als hätte dort noch nie jemand gelebt. Um Lebenswege, die anders laufen als geplant. Um Sätze, die Jahrzehnte später noch im Körper sitzen. Und um den Moment, in dem aus einem lockeren Gespräch etwas wird, das keiner von uns vorher bestellt hat.
Diese Folge hat keinen hübsch gebügelten roten Faden. Sie hat mehrere. Manche verknoten sich. Einer zieht am Ende ziemlich tief.
Ulrike erzählt von ihrer Kindheit, ihrer Adoption, ihrer Mutter, ihrem Großvater und davon, wie spät sich das eigene Leben manchmal wirklich wie das eigene anfühlt.
Und wir reden über Generationenkonflikte. Wobei sich irgendwann die Frage stellt, ob wirklich die Generationen das Problem sind.
Oder ob wir Menschen einfach mit erstaunlicher Ausdauer an unseren Geschichten, Urteilen und alten Rechnungen festhalten.
Eine Folge für alle, die bei Familie, Vergangenheit und zwischenmenschlichem Kuddelmuddel gern etwas genauer hinschauen.
Und für alle anderen auch. Die haben es meistens nur noch nicht gemerkt.
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