Wie kann denn eine Beschränkung weise sein? Das erklärt das Human Design System, das tiefe Einblicke in unsere Evolution gibt. Die Beschränkung bewirkt einen Druck in unserem Wurzelzentrum und es hat eine individuelle Qualität. Gegenüber steht das Tor 3, das Tor der Neuordnung. Zusammen bringen sie eine Mutation.
Eine Mutation passiert allerdings nicht, weil wir es wollen oder durch Taten erzwingen wollen, sondern sie kommt aus dem „Nichts“. Meist unerwartet bringt sie eine plötzliche Veränderung, die eine Neuordnung für uns erforderlich macht. Daher macht es keinen Sinn, eine Beschränkung „wegzumachen“, weil wir damit nur neue Beschränkungen schaffen. Ein Beispiel sind die Revolutionen, wo ein Herrscher abgesetzt und eigentlich nur durch einen neuen Herrscher ersetzt wird. Daher liegt die Weisheit in Tor 60, zu wissen, dass der Druck durch die Beschränkung eine Mutation begünstigt und wir offen sind, um diese Mutation bzw. Veränderung mitzubekommen. Daher heißt es: Eine Beschränkung zu akzeptieren, ist der erste Schritt, um sie zu überwinden. Was wir tun können: Wir können das Wesen und die Art der Beschränkung verstehen. Wir können erfinderisch das Beste daraus machen. Und wir können wahrnehmen, wie sich unser Fokus im Leben durch die Beschränkung verändert.
Es wird uns immer bewusster, was wirklich wichtig für uns ist. Dieser Umgang kann das Erleben einer Beschränkung wesentlich vereinfachen, weil die Mutation individuell kommt. Je offener du für Impulse bist und das Beste aus der Situation machst, umso wirkungsvoller wird deine Mutation für dich erkennbar und nutzbar sein. Du bist dann vorbereitet und offen, ohne zu wissen, was genau für dich kommt.
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