
Sign up to save your podcasts
Or


Das Bewerbungsschreiben – ein Prozess, dem sich kein Studierender entziehen kann. Es markiert den ersten Schritt in Richtung berufliche Zukunft und ist ein lebenslanger Begleiter. Egal, ob am Anfang der Karriere oder bereits nach dem dritten Arbeitgebenden: Das Schreiben von Bewerbungen und die Stellensuche bleibt eine wichtige Fertigkeit, die stets verfeinert und angepasst werden muss.
Die vier Bachelorstudierenden Isabel, Thomas, Alessio und Noemi beleuchten verschiedene Aspekte der Stellensuche und geben ihre eigenen Erfahrungen und Tipps weiter. Diese Tipps sind nicht nur für Absolvent:innen relevant, sondern bieten auch wertvolle Einblicke für alle, die auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen sind.
Tipp 1: Integriere deine konkreten Kenntnisse und Fähigkeiten als Stichworte in den Lebenslauf. Denn für Arbeitgeber:innen gilt die 30-Sekunden-Regel: Innert 30 Sekunden muss ein Lebenslauf überzeugen!
Tipp 2: Vermeide es, im Motivationsschreiben die Punkte aus dem Lebenslauf erneut zu erwähnen.
Tipp 3: Nutze einen persönlichen Bezug zum Unternehmen, falls vorhanden, und bringe diesen unbedingt im Motivationsschreiben zum Ausdruck.
Tipp 4: Füge dem Bewerbungsschreiben gleich Lösungsvorschläge und/oder Umsetzungsbeispiele hinzu, um bereits zu überzeugen und deine Stärken zu zeigen.
Tipp 5: Setze bei Bewerbungen ein Video ein, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen und deine Persönlichkeit sowie dein Charakter und Verhalten zu zeigen.
Tipp 6: Initiativbewerbungen sind oft vielversprechende Möglichkeiten, ohne Konkurrenzdruck einen positiven Eindruck zu hinterlassen und potenzielle Arbeitgeber:innen anzusprechen.
Tipp 7: Ein gut gepflegtes LinkedIn-Profil kann entscheidend sein. Sorge dafür, dass dein LinkedIn-Profil stets gut gepflegt und ansprechend gestaltet ist. Es soll deine Erfahrungen, Fähigkeiten und Erfolge klar präsentieren.
Tipp 8: Bereite dich auf die Frage, «Warum möchtest du genau in unserem Unternehmen arbeiten?» vor, da dies ein klassisches Thema im Bewerbungsgespräch ist.
Tipp 9: Bleibe authentisch und ehrlich in deinen Bewerbungsaktivitäten. Ein echtes Interesse am Unternehmen und eine klare Kommunikation deiner Stärken und Ziele sind entscheidend, um einen positiven Eindruck zu hinterlassen.
Tipp 10: Networking ist von grosser Bedeutung. Nutze Plattformen wie LinkedIn, um dein berufliches Netzwerk auszubauen. Auch die Teilnahme an Events, Konferenzen und Workshops bietet ebenfalls Gelegenheiten, neue Kontakte zu knüpfen und potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen.
Tipp 11: Follow-up: Nutze die Social-Media-Funktionen, um in Erinnerung zu bleiben und dein Netzwerk zu stärken. Schreibe bspw. nach einem Event die kennengelernten Kontakte erneut auf Social Media an und bedanke dich für das Gespräch.
Tipp 12: Persönliche Kontakte können oft Türen öffnen. Sprich mit Freunden, Familie, ehemaligen Kollegen oder Professoren über deine beruflichen Ziele und nutze dieses «Vitamin B» für Unterstützung oder Empfehlungen.
Tipp 13: Profitiere von den Angeboten der HWZ Career Services und dieser umfassenden Unterstützung bei der Stellensuche.
Es ist alles etwas weniger formell geworden.
Christian Walser über die Entwicklungen im Unterricht und in der Sprache
Wer mit der Zeit geht, muss auch Altes hinter sich lassen. ChatGPT und das Internet im Allgemeinen erfordern immer weniger das Auswendiglernen von Wissen. Immer wichtiger wird die Fähigkeit, sich Wissen anzueignen. Das beeinflusst auch den Unterricht von Christian Walser, unserem Podcast-Gast.
So wird nicht nur der Umgang miteinander weniger formell, sondern auch die deutsche Sprache an sich. Sprache ist nicht mehr nur Text. Sie ist Bild, Bewegung, Video und Text. Musik und Bild sind schneller im Kopf als ein Stück Text. Christian Walser bewegt sich in der Gestaltung seines Unterrichts ein Stück weit weg von der traditionellen Grammatik und Literatur. Wie sende ich etwas aus und wie wird es empfangen, wird gerade im unternehmerischen Kontext viel wichtiger.
Neben dem Unterricht und der modernen Wissensvermittlung steht für Christian Walser vor allem die Interaktion mit den Studierenden im Vordergrund. Es ist immer eine grosse Chance für beide Seiten, voneinander zu lernen, neue Trends zu hinterfragen, Inputs zu bekommen und einfach am Ball zu bleiben, was die neuesten Entwicklungen betrifft.
Sei ehrlich zu dir selber und mach alles mit Überzeugung.
Christian Walser meint: «Die Zeit ist zu kostbar, um etwas nicht hundertprozentig zu machen. Wenn du schon so ein Studium machst, wenn du schon so viel Zeit und Geld dafür investierst, dann mach es mit Überzeugung und richtig. Denn nur dann wirst du mit dem Ergebnis und vor allem mit dir selbst zufrieden sein.»
Bachelor Talk | Do's and Don'ts im Studium
Bachelor Talk | Die besten Lerntipps
Bachelor Talk | Work- /Life-/Study-Balance
In a nutshell | Digital Balance
Empowers | Wie Glaubenssätze dein Leben beeinflussen
Zu den HWZ Podcasts
**Gruppe beibehalten **
**Abwechselnde Verantwortung **
**Priorisierung und Optimierung der Termine **
**Geduld und Verständnis für die anderen **
Sucht ihr als Gruppe gute Plätze in der Nähe der HWZ, um in Ruhe zu arbeiten oder Gruppenmeetings abzuhalten? Noemi empfiehlt das Arctic Juice Café zwischen Jelmoli und Hiltl. Es ist sehr ruhig, man kann dort gut arbeiten, Dinge erledigen, aber auch einfach verweilen.
Alessio erwähnt die kostenlose Co-working Zone in der Filiale der Credit Suisse an der Europaallee. Dort können Plätze für vier Stunden gratis reserviert werden. Auch das Kraftwerk beim Bahnhof Selnau ist eine Option und eignet sich sehr gut, um in der Gruppe zu arbeiten oder etwas zu trinken.
Credit Suisse Coworking-Lounge
Kraftwerk
Weitere HWZ Podcast-Folgen für den Studienstart
Bachelor Talk | Do's and Don'ts im Studium
Zu allen HWZ Podcasts
Unsere Moderatorin Noemi ist gerade zurück aus New York, wo sie an der NYU das letzte Semester absolviert hat, Alessio befindet sich zurzeit in Rom an der LUISS University und Thomas geht für das Herbstsemester nach Wien an die Fachhochschule Wien. In dieser Folge erzählen sie uns mehr über ihre Erfahrungen vor Ort, den Vorbereitungen hier in der Schweiz und Alessio meldet sich wieder direkt aus dem pulsierenden Rom.
Am Anfang ist der Papierkram
Die Vorbereitungen für ein Auslandssemester sind oft mit einigem Aufwand verbunden. Angefangen bei der Auswahl der richtigen Universität, bis hin zum Ausfüllen von Anträgen und Formularen. Was mache im mit meinem Job und was mache ich mit meiner Wohnung oder WG-Zimmer? Die Vorteile überwiegen jedoch den anfänglichen Papierkram, meint Thomas. Ein Auslandssemester bietet dir die Möglichkeit, in eine andere Kultur einzutauchen, neue Leute kennenzulernen, vielleicht sogar eine neue Sprache zu lernen oder zu verbessern und neue berufliche Perspektiven zu gewinnen.
Private und berufliche Situation
Nicht für alle ist ein Auslandssemester passend. Es kommt sehr darauf an, wie deine private und berufliche Situation aussieht. Noemi beispielsweise bekam unter anderem Unterstützung von ihren Vorgesetzten, die ihr Mut machten den Schritt zu wagen und sie darauf aufmerksam machten, dass diese Gelegenheit nicht so schnell wieder kommt.
Es ist vielleicht keine Überraschung, aber je früher man damit beginnt, desto besser kann man auf Schwierigkeiten reagieren und desto weniger Stress hat man am Ende des Projekts. Dazu gehört laut Isabel und Thomas, dass man sich im Kalender Blöcke setzt und diese Fokuszeit klar definiert und vor allem einhält.
Nach einigen Schuljahren und diversen Prüfungen, die du im Laufe deines Lebens abgelegt hast, weißt du inzwischen sicher, wie du am effizientesten lernst. Das setzt voraus, dass du dich selbst gut kennst. Wenn du deine Stärken gezielt einsetzt, sparst du Zeit und lernst leichter.
Wenn du dich in einer Stressphase befindest, kann es helfen, diese einfach zu akzeptieren und daran zu denken, dass diese Phasen auch wieder vorbeigehen. Kleine Pausen und Ablenkung helfen dir, Stressphasen zu überstehen. Lies ein Buch, spiele ein Instrument oder triff dich mit deinen Mitschülerinnen. Sie sind wahrscheinlich in der gleichen Situation und du merkst, dass du nicht alleine bist.
Das kann einen großen Einfluss auf deine Konzentration und Motivation haben. Versuche den Lernort zu wechseln, wenn du merkst, dass du nicht mehr so konzentriert und effizient lernst. Es hilft unseren Moderatorinnen und Moderatoren auch, die verschiedenen Orte klar voneinander abzugrenzen. Arbeite an deinem Arbeitsplatz. An der HWZ lernst du und zu Hause entspannst du dich. Eine klare Definition deiner unterschiedlichen Rollen hilft dir, dich von den anderen jeweils abzugrenzen.
Bist du ein Fan von konkreten Ideen und Methoden? Dann ist die INGA-Methode genau das Richtige für dich. Sie hilft dir, besser Nein zu sagen und dich abzugrenzen, ohne andere vor den Kopf zu stossen. Denn: "Ein Nein zu anderen ist ein Ja zu dir selbst".
I = Interesse zeigen
N = Nein sagen
G = Grund angeben
A = Alternative anbieten
Die HWZ bietet ihren Studierenden auch ein Coaching an, das Thomas vom Podcast-Team bereits ausprobiert und gute Erfahrungen damit gemacht hat. Das Coaching soll den Studierenden helfen, eine gute Balance zwischen Arbeit, Studium und persönlicher Entwicklung zu finden. Das Career Center versteht sich als Sparringspartner für alle Fragen rund um die persönliche Karriereentwicklung. Mehr dazu hier
Wo kann ich berufsbegleitend studieren?
Abonniere unsere Kanäle und folge uns auf den sozialen Medien!
Wir begrüssen herzlich unsere neuen Moderatorinnen und Moderatoren im Podcast-Studio. In ihrer ersten Folge lernen wir das neue Team besser kennen, sie erzählen uns Fun Facts über sich selber und wir erfahren von Geheimtipps, um das Studium an der HWZ gut zu meistern. So ist beispielsweise von einer Dusche im 6. Stock die Rede (Wer sie findet, darf sie auch benutzen ;-) oder von neuen Möglichkeiten auf der Schnäppchenjagd nach Büchern, Kleidern oder Essen.
Vom Standart- und Lateintanzen über Capresesalat zu einer all morgendlichen Tour de Suisse miniature, so hört ihr doch viel Unerwartetes von unseren neuen Moderatorinnen und Moderatoren des Bachelor Talk Podcasts. Isabel Piesbergen (BWI-A20), Noemi Laezza (BBC-B20), Thomas Wey (BBC-F21) und Alessio Ciarmoli (BBC-B20) geben euch die Hintergründe dazu und zu noch vielem mehr.
Entdecke hier die weiteren Podcasts der HWZ
Zu unseren Podcasts
Zum Bildungsangebot der HWZ
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicken unsere vier Moderatorinnen und Moderatoren auf ihre Studienzeit hier an der HWZ zurück. In einem Quiz beleuchten sie die eindrücklichsten Fakten und Zahlen des Studiums und erzählen nebenbei von ihren Eindrücken, den Dozierenden und den Mitstudierenden aus dem Studium. Auch welche Hindernisse und Schwierigkeiten auftraten und wie sie damit umgegangen sind, erzählen sie uns. Zudem hörst du welche Tipps und Tricks sie den neuen und aktuellen Studierenden aus den tieferen Semestern auf den Weg geben.
Im Vorfeld
Obwohl es bereits um sechs Uhr morgens nach Scuol ging, war die Motivation und Zuversicht bezüglich des Seminars und der gestellten Aufgabe unter den Studierenden gross: «Der Zeitplan ist legère, ich freue mich auf erholsame Nächte und Wellness mit Sprudelbad», meinte etwa Dominic im Vorfeld. Ähnlich klangen die Erwartungen von Rebekka: «Ich bin zuversichtlich, dass wir unseren Zeitplan einhalten.»
Urs Dürsteler, Seminarleiter, schien aber bereits eine Vorahnung zu haben, was auf die Studierenden zukommt. Er meint im Podcast: «Am Anfang sind die Studierenden immer sehr entspannt, dann kommen sie oft in den Stress und legen Nachtschichten ein.»
Erarbeitung des Cases
Die nächsten vier Tage erarbeiteten Dominic und Rebekka in ihrer Gruppe eine Lösung, die sie am letzten Tag des Seminars präsentieren mussten. Am Anfang war, nebst der Gruppenarbeit, tatsächlich noch Zeit für Erholung und Wellness. Diese wurde gegen Ende aber eher knapp. Die von Urs Dürsteler angekündigten Nachtschichten wurden tatsächlich nötig, währendem die offene Bar aber auch fleissig genutzt wurde.
Gegen Ende und unter Zeitdruck nahmen Ehrgeiz und Kreativität nochmals zu und die letzten Korrekturen wurden bis wenige Minuten vor Abgabe getätigt. Es hat sich gelohnt. Der Auftraggeber war nach der Präsentation so begeistert, dass die Gruppe eingeladen wurde, ihre Lösung vor der gesamten Geschäftsleitung der GVZ zu präsentieren.
Fazit
Es sei streng gewesen, aber schön. So lautete das Fazit als das Seminar zu Ende ging. Für die zukünftigen Teilnehmenden des PM-Seminars haben Dominic & Rebekka einen simplen Tipp: «Lasst euch einfach darauf ein und geht mit dem Flow. Jeder kann etwas aus dieser Woche mitnehmen.»
www.fh-hwz.ch/podcast
«Ein Schlagabtausch, wie uns der Schnabel gewachsen ist.» So kündigt Dominic Wetzel den Podcast im Intro an. Und er verspricht nicht zu viel. Denn Ramona und er haben über die vergangenen Jahre viele Fragen gesammelt, welche sie an unsere Dozierenden haben.
Die Prüfungen
«Manchmal habe ich Dinge gelesen, da dachte ich, die Studierenden spinnen. Ich musste vieles zweimal lesen.» Dozent Martin Kathriner nimmt gleich bei seiner ersten Antwort kein Blatt vor den Mund. Und trotzdem, Prüfungen korrigieren macht ihm Spass. Genau auch wie dozieren. Denn es gibt ihm die Möglichkeit, sich mit seinem Fachgebiet neu auseinanderzusetzen.
Die Fragen
Es ist Lockdown, maximal zwei Studierende haben ihre Kamera angeschaltet. Der Dozent stellt eine Frage und keiner antwortet. Was dann? Martin Kathriner entschied sich für einen Kaltstart. Er sprach von Anfang an die Studierenden direkt an, rief blindlings Namen auf. So mussten alle Studierenden jederzeit ready sein. Wie war das für seine Studierenden? Dominic und Ramona fanden es gut, andere Studierende vielleicht weniger.
Der passiv-aggressive Studierende
Gibt es eine psychologische Analyse, wer wo sitzt im Klassenzimmer? Diese Frage stellt sich Martin Kathriner und gibt zu: Seine Lieblingsstudierenden sitzen zuhinterst. Weniger begeistert zeigt er sich von den passiv-aggressiven Studierenden: Die Studierenden die im Unterricht sitzen, sich absichtlich gelangweilt zeigen und die Haltung haben: «Talk to my hand.»
Wieso Martin Kathriner seinen Job an der HWZ trotzdem behalten möchte, was das «Gilbert Gress Syndrom» ist und was er macht, wenn nur drei Nasen im Unterricht erscheinen wird besprochen in der neuen Ausgaben von «HWZ on Air: Bachelor Insides».
From the publisher's feed