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Warum ist eigentlich Niederschlag so schwer zu messen? Dieser Frage geht Podcast-Host Dr. Thomas Lüllwitz in der aktuellen Folge des HyWa-Podcasts WasserGespräche nach und spricht mit Dr. Markus Ziese, dem Leiter des Weltzentrums für Niederschlagsklimatologie (WZN) beim DWD. Im Gespräch: Wie das WZN aus den Niederschlagswerten weltweit nutzbare Klimadaten macht. Im Mittelpunkt stehen die Datenerfassung, die mehrstufige Qualitätsprüfung und die Frage, wie aus Messpunkten belastbare Aussagen zu Dürre, Starkregen und Klimawandel entstehen. Für Markus Ziese steht fest: „Daten sind durch nichts zu ersetzen.“
Vorab ist Co-Host Dr. Martin Labadz vor Ort beim Deutschen Wetterdienst und trifft sich mit Markus Ziese im Offenbacher Wetterpark. Dieser macht das Wetter für die Besucher greifbar und bietet die verschiedensten Anschauungsbeispiele, um Wetter und Klima besser verstehen zu können.
Dr. Markus Ziese – Leiter des WZN beim Deutschen Wetterdienst, Offenbach am Main
03:29 - Wetterpark Offenbach: Anschauungsbeispiele für Messprinzipien
Die nächste Folge knüpft an das Thema Niederschlag und Dürren an. Im Mittelpunkt: Der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, kurz UFZ. Der Gesprächsgast: Dr. Andreas Marx, Leiter des Dürremonitors des UFZ.
Der HyWa-Podcast „WasserGespräche“ wird in Koblenz von der Bundesanstalt für Gewässerkunde produziert.
Wälder sind weit mehr als Holzlieferanten – sie sind entscheidende Akteure im Wasserkreislauf. In dieser Folge spricht Dr. Thomas Lüllwitz mit Dr. Heike Puhlmann und Dr. Lothar Zimmermann, zwei ausgewiesenen Forst- und Wasserexperten/-innen aus Baden-Württemberg und Bayern, darüber, wie Wälder als Wasserspeicher fungieren, Wasser verdunsten und in das Grundwasser leiten, was der Klimawandel mit den Waldstandorten macht und wie ein „Schwammwald“ helfen kann, Starkregen und Hochwasser abzumildern.
Außerdem in der Folge: Podcast-Produzent Dr. Martin Labadz ist vor Ort in Freiburg und schaut sich im Convent-Wald zusammen mit Dr. Heike Puhlmann an, wie die Mistel den Tannenwald im Schwarzwald im Griff hat.
Dr. Heike Puhlmann – Wissenschaftlerin und stellvetretende Leitung Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) Baden-Württemberg, Freiburg
Dr. Lothar Zimmermann – Wissenschaftler an der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), Freising
Wälder weisen die höchsten Verdunstungsraten aller Landnutzungsformen auf: Die große Kronenfläche, turbulente Wasserdampfflüsse und drei Verdunstungskomponenten (Interzeption, Transpiration, Bodenflächenverdunstung) machen den Wald zum „Atmosphärenbefeuchter“. Gleichzeitig fördert die hohe Infiltrationskapazität der meist ungestörten Waldböden die Grundwasserneubildung – 50 % der Trinkwasserschutzgebiete in Bayern (und ähnlich in Baden-Württemberg) liegen unter Wald.
Die Extremjahre 2003, 2015, 2018, 2019 und 2022 haben deutliche Spuren hinterlassen. Die Folge zeigt, wie sich Trockenstress, Borkenkäferbefall und Nährstoffmangel gegenseitig verstärken – ein sich selbst verstärkender Kreislauf, der besonders nach mehreren aufeinanderfolgenden Dürrejahren kritisch wird.
Wälder bieten erheblichen Schutz vor Erosion und Abflussbildung – allerdings nur so lange, wie der Boden nicht vollständig gesättigt ist und der Bestand intakt ist. Dr. Thomas Lüllwitz und seine Gesprächspartner sprechen über das Konzept des Schwammwaldes als Dreiklang: (1) waldbauliche Maßnahmen (Erhalt und Strukturierung der Waldflächen), (2) Bodenschutz (Vermeidung von Verdichtung, Erhalt der Humusauflage), (3) Optimierung der Waldwege-Infrastruktur (Rigolen, Versickerungsmulden entlang von Wegseiten-Gräben).
Der Wald-Dürre-Monitor berechnet tagesaktuell für alle bewaldeten Flächen Bayerns den Bodenwasserstatus auf Basis von Wettervorhersagemodellen, Satellitendaten zu Baumarten und Blattflächenindex sowie Bodeninformationen. Praxisnutzen: Bewässerungsentscheidungen bei Forstkulturen, Befahrbarkeit mit schweren Forstmaschinen, Frühwarnung für Borkenkäferbefall.
In der nächsten Folge der HyWa-Podcast „WasserGespräche“ spricht Dr. Thomas Lüllwitz mit Dr. Markus Ziese vom Weltdatenzentrum Niederschlag, dem Global Precipitation Climatology Centre (GPCC) beim Deutschen Wetterdienst über weltweite Niederschlagsdaten und die Überwachung des globalen Klimas.
Der HyWa-Podcast „WasserGespräche“ wird in Koblenz von der Bundesanstalt für Gewässerkunde produziert.
Entdecken Sie in dieser Folge der HyWa-WasserGespräche, wie das Aueninstitut Neuburg-Ingolstadt die Donau-Auen wiederbelebt! Moderator Dr. Thomas Lüllwitz spricht mit Prof. Dr. Bernd Cyffka, Leiter des Instituts und Experte für Angewandte Geografie, über 20 Jahre Forschung, die veränderte Flusslandschaften in pulsierende, artenreiche Paradiese verwandelt.
Hören Sie, wie das Aueninstitut mit Renaturierungsprojekten mehr Wasser, Dynamik und Leben in die Donaulandschaft zurückbringt – für Biodiversität, Hochwasserschutz und nachhaltigen Wasserhaushalt. Das Aueninstitut nutzt die Donau als Freilandlabor, löst Konflikte zwischen Forst und Natur und plant, dieses einzigartige Testfeld noch intensiver für zukünftige Studien zu nutzen. Spannend und praxisnah.
Von Landkreis zum Forschungszentrum: Das Aueninstitut entstand 2006 aus einem Renaturierungsprojekt des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen zur wissenschaftlichen Begleitung der Donau-Auen-Dynamisierung zwischen Neuburg und Ingolstadt. Seit 2010 als Teil der Katholischen Universität zieht es jährlich zehntausende Besucher wie Radfahrer am Donau-Radweg und Schulklassen an.
Wasser zurück in die Auen: Durch Renaturierungsprojekte wandern Fische wie Nase und Barbe wieder in die Donau ein, Weichholzauen mit Pappeln und Weiden entwickeln sich – natürlicher Hochwasserschutz statt teure Polder.
Freilandlabor Donau: Die Vision des Aueninstituts: An die Erfolge anknüpfen und weitere Bereiche der Natur zurückgeben. Dieses einzigartige Testfeld soll noch intensiver für zukünftige Studien genutzt werden.
Professor Dr. Bernd Cyffka, Leiter des Aueninstituts Neuburg-Ingolstadt (https://www.auenzentrum-neuburg-ingolstadt.de/aueninstitut/index.html))
Der HyWa-Podcast „WasserGespräche“ wird in Koblenz von der Bundesanstalt für Gewässerkunde produziert.
In dieser Folge des HyWa-Podcasts „WasserGespräche“ spricht Dr. Thomas Lüllwitz mit Experten der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) über das Thema Niedrigwasser. Dr. Gerd Hübner und Dr. Daniel Schwandt beschäftigen sich mit den Grundsatzfragen der qualitativen Gewässerkunde, Jörg-Uwe Belz arbeitet im Bereich der quantitativen Gewässerkunde. Wir diskutieren darüber, was Niedrigwasser wirklich bedeutet, wie es entsteht und welche Folgen lange Trockenphasen für unsere Flüsse, Wirtschaft und Ökosysteme haben.
Gemeinsam tauchen wir in die Arbeit mit der Informationsplattform Undine ein, die aktuelle und historische Daten zu Wasserständen und Wasserqualität liefert – ein Tool für alle, die Gewässer verstehen und schützen wollen. Wir sprechen darüber, wie internationale Zusammenarbeit und moderne Messprogramme helfen, hydrologische Extreme zu erfassen, und welche überraschenden Erkenntnisse sich aus jüngsten Untersuchungen zu Schadstoffen ergeben. Außerdem geben wir einen Ausblick darauf, wie sich der Klimawandel auf die Wasserstände in unseren Flüssen - auch mit einem Blick in die Zukunft - auswirkt und welche Entwicklungen uns in Zukunft erwarten. Wenn Sie wissen wollen, wie wir unsere Flüsse auch in trockenen Zeiten im Blick behalten, sind Sie hier genau richtig.
Der HyWa-Podcast „WasserGespräche“ wird in Koblenz von der Bundesanstalt für Gewässerkunde produziert.
Das International Centre for Water Resources and Global Change (ICWRGC) setzt sich für den weltweiten Erhalt der Wasserresourcen ein. Unter anderem unterstützt das Zentrum die Umsetzung des „Intergovernmental Hydrological Programme“ (IHP) der UNESCO und des „Hydrology and Water Resources Programme“ (HWRP) der WMO. Das ICWRGC ist eng mit Partnern aus der Wissenschaft, operationellen hydrologischen Diensten, Datenzentren und anderen wasserrelevanten UN-Organisationen vernetzt und hat mit der Integration innerhalb der Bundesanstalt für Gewässerkunde einen starken Partner an seiner Seite.
In dieser Folge des HyWa-Podcasts „WasserGespräche“ trifft sich Dr. Thomas Lüllwitz mit dem stellvertretenden Leiter des ICWRGC, Dr. Stephan Dietrich sowie Prof. Lars Ribbe, dem Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Nationalkomitees des IHP. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die Kernaufgaben des ICWRG, darunter wie das Zentrum globale hydrologische Daten- und Informationssysteme bereitstellt, und wie das Zentrum das Monitoring und die Analyse von Wasserqualität sowie die Arbeiten an der Weltwasserbilanz unterstützt. Und auch nach Paris schaut Thomas Lüllwitz kurz, zur Jubiläumsfeier des Internationales Hydrologischen Programms der UNESCO zu seinem 50-jährigen Bestehen.
Der HyWa-Podcast „WasserGespräche“ wird in Koblenz von der Bundesanstalt für Gewässerkunde produziert.
Der Bodensee ist nicht nur Deutschlands größter See, sondern auch ein einzigartiger Forschungsstandort. In dieser Folge des HyWa-Podcasts „WasserGespräche“ spricht Dr. Thomas Lüllwitz mit Dr. Martin Wessels und Dr. Thomas Wolf vom Institut für Seenforschung (ISF) in Langenargen direkt am Bodensee über die mehr als hundertjährige Geschichte der Bodenseeforschung, die aktuellen Herausforderungen und innovative Methoden im Gewässermonitoring.
Wir tauchen ein in die Welt der Seenforschung. Im Mittelpunkt steht dabei der Bodensee, unser größtes deutsches Binnengewässer. Gemeinsam mit Martin Wessels und Thomas Wolf beleuchten wir die Entwicklung und die heutigen Aufgaben des ISF, das als Teil der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg seit über 100 Jahren den ökologischen Zustand des Bodensees überwacht und bewertet.
Außerdem sprechen wir über aktuelle Herausforderungen wie invasive Arten, darunter zum Beispiel die Quaggamuschel, den Einfluss des Klimawandels auf die See-Temperaturen und die Bedeutung interdisziplinärer Forschung für den nachhaltigen Gewässerschutz.
Hören Sie jetzt rein und erfahren Sie mehr über die spannende Arbeit am und rund um den Bodensee!
Der HyWa-Podcast „WasserGespräche“ wird in Koblenz von der Bundesanstalt für Gewässerkunde produziert.
Das Institut für Seenforschung in Langenargen (ISF)
Der Begriff Boden bezeichnet die gerade mal 30 cm dünne oberste Schicht der Erdkruste. Diese dünne Haut der Erde ist eine faszinierende Schnittstelle, in der sich Wasser, Luft, Gestein sowie Leben begegnen. Böden spielen eine Schlüsselrolle im Wasserkreislauf und sind unverzichtbare Grundlage für Pflanzen, Tiere – und letztlich auch für uns Menschen.
Am Dresdner Instituts für Bodenkunde und Standortslehre dreht sich alles um die klassische Bodenkunde und den damit verbundenen wissenschaftlichen Arbeiten und Projekten. Zudem steht hier die Erforschung von Bodenprozessen und -funktionen im Mittelpunkt. Dazu gehören unter anderem die Dynamik der organischen Bodensubstanz, die Struktur von Böden und ihr Einfluss auf den Wasser- und Stoffkreislauf – nicht nur im Boden selbst, sondern auch in ganzen Landschaften. Die Erkenntnisse der Forschungsarbeiten leisten einen wichtigen Beitrag dazu, unsere Böden nachhaltig zu gestalten und nutzen.
Eine entscheidende Rolle beim Aufbau und der Entwicklung des Dresdner Instituts für Bodenkunde und Standortslehre trug Senior-Professor Karl-Heinz Feger, mit dem sich Podcast-Host Dr. Thomas Lüllwitz in dieser 10. Folge des HyWa-Podcasts WasserGespräche über die Forschungsarbeiten in seinem Institut unterhät und was dazu beitragen, die Böden nachhaltig zu entwickeln.
Der Rhein ist zwar nicht einer der längsten Flüsse in Europa, aber einer der Wichtigsten, wenn es um den Waren- und Gütertransport geht. Die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins, kurz IKSR, setzt sich daher für das Wohl dieses vielbefahrenen und vielgenutzten Flusses ein. Hierbei kooperieren die Mitglieder der IKSR – Schweiz, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, die Niederlande und die Europäische Kommission – erfolgreich mit Österreich, Liechtenstein und der belgischen Region Wallonien sowie Italien. Insgesamt neun Staaten bzw. Regionen im Einzugsgebiet des Rheins arbeiten eng zusammen, um die vielfältigen Nutzungs- und Schutzinteressen auszugleichen. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen dabei auf der nachhaltigen Entwicklung des Rheins und seiner Auen und der Erhalt eines guten ökologischen Zustands aller Gewässer im Einzugsgebiet.
Arbeits- und Expertengruppen mit festgelegtem Mandat bearbeiten alle anstehenden Fachfragen, die sich aus der Umsetzung des Übereinkommens zum Schutz des Rheins und aus dem europäischen Recht ergeben. Beschlüsse werden einmal jährlich in der Plenarsitzung gefasst. Die Rhein-Ministerkonferenz fasst Beschlüsse in politisch wichtigen Fragen und legt die Grundlage für kohärente, aufeinander abgestimmte Maßnahmenprogramme. Die Aktivitäten der IKSR hatten in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts Modellcharakter für viele andere Flusseinzugsgebiete.
Wie die IKSR arbeitet und welche Ziele sie genau verfolgt, darüber spricht in dieser 9. Folge des HyWa-Podcasts Host Dr. Thomas Lüllwitz am Sitz des internationalen Sekretariats der IKSR in Koblenz mit IKSR-Präsidentin Dr. Miriam Haritz sowie dem Geschäftsführer des Sekretariats, Mark-Daniel Heintz.
Das interdisziplinäre Oeschger-Forschungszentrum in Bern befasst sich mit den Folgen des Klimawandels. An der Schnittstelle von Naturwissenschaften, Wirtschaft und Politikwissenschaften untersucht es mit einer Vielzahl von Methoden und verschiedensten Untersuchungen die Auswirkungen dieses noch nie dagewesenen Wandels auf Menschen und Ökosysteme.
Und genau um dieses spannende Thema geht es in dieser 8. Folge des HyWa-Podcasts „WasserGespräche“. Wir tauchen ein in die interessanten Tätigkeitsfelder des interdisziplinären Forschungszentrums in Bern. Dabei geht es sowohl um das im Jahr 2013 gegründete Mobiliar Lab zu den Naturgefahren sowie deren Auswirkungen, die Historie und Entwicklung des Hydrologischen Atlas der Schweiz, aber auch zu den Forschungsfeldern mit der Schnittstelle von Physik, Geographie, Biologie, Chemie, Geschichte, Wirtschaft, Politikwissenschaften und Philosophie, in der sich rund 330 Forscherinnen und Forscher mit den Auswirkungen dieses noch nie dagewesenen Wandels auf Menschen und Ökosysteme befassen.
Das Oeschger-Zentrum ist im breitgefächerten Feld der Klimawissenschaften klar positioniert. Im Zentrum stehen das Klimasystem und seine Wechselwirkungen mit Gesellschaft und Wirtschaft. Die Forschung trägt zum Themenschwerpunkt „Nachhaltigkeit“ der Universität Bern bei und umfasst vier eng miteinander verknüpfte Kernbereiche:
Im Oeschger-Zentrum für Klimaforschung werden einerseits Modelle unterschiedlicher Art und Komplexität eingesetzt, andererseits werden Messungen und Rekonstruktionen von wichtigen Klimavariablen, z.B. dem natürlichen und anthropogenen Strahlungsantrieb, durchgeführt.
Podcast-Host Dr. Thomas Lüllwitz, Schriftleiter der HyWa, spricht über das Oeschger-Forschungszentrum mit dem Direktor des Zentrums, Prof. Martin Grosjean sowie dem emeritierten Professor Prof. Rolf Weingartner vom Geographischen Institut der Universität Bern. Als international anerkannter und versierter Hydrologe hat er den Grundstein des Hydrologischen Atlas der Schweiz gelegt und tut dies mit seiner Mitarbeit in verschiedenen Forschergruppen weiterhin, um sein Wissen einzubringen.
Der Bereich der Ökohydrologie befasst sich mit ökohydrologischen Prozessen in terrestrischen sowie in aquatischen Ökosystemen. Und genau um dieses spannende Thema geht es in dieser 7. Folge des HyWa-Podcasts „WasserGespräche“. Wir tauchen ein in die Welt der Wechselwirkungen zwischen der Hydrosphäre und der Biosphäre. Und sprechen über integrierte Feld, Labor- und Modellierungsmethoden sowohl im Forschungsbereich, aber auch in der Lehre.
Das Themenfeld „Ökohydrologie“ befasst sich mit der terrestrischen und aquatischen Ökohydrologie, den Einsatz von stabilen Isotopen und anderen Tracern, eDNA Anwendungen, der kritische Zone: Grundwasser-Boden-Pflanzen-Atmosphäre Interaktionen, Stofftransport, Gewässerqualität, Habitatcharakterisierung, Biodiversität und weiteren Bereichen der Ökologie.
In der Forschung zu diesem Themenbereich beschäftigen sich die Wissenschaftler mit dem Monitoring, Skalierung und Modellieren von komplexen Umweltsystemen in stark anthropogen beeinflussten Landschaften. Dabei liegt auch ein Schwerpunkt in der urbanen Hydrologie, dem Wasseraufkommen sowie dessen Verlauf in der Stadt. Es wird dabei untersucht, wie ein klimaresilienter und ökologischer Umbau des urbanen Wasserhaushaltes gelingen kann.
Podcast-Host Dr. Thomas Lüllwitz, Schriftleiter der HyWa, spricht über das Thema Ökohydrologie mit Prof. Dr. Nicola Fohrer vom Institut für Natur- und Ressourcenschutz, Abteilung für Hydrologie und Wasserwirtschaft der Universität Kiel. Als versierte Hydrologin hat Prof. Fohrer den Begriff „Ökohydrologie“ schon vor Jahren durch ihre Forschungs- und auch Lehrarbeiten geprägt und tut dies immer noch.
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