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Wir sahen den DAX letzte Woche Richtung 16.000 Punkte und am Montag bei fast 15.000 Punkten. Also 800 Punkte Minus in einer Woche. Ja endlich Korrektur, ist das der Beginn einer Korrektur? Salah Bouhmidi: "Wir haben eigene Indikatoren, so gibt es den Down Friday und Down Monday-Effekt! Im Januar 2021 hatten wir den letzten Down Friday und Down Monday… jetzt schützt uns gerade die gleitende 100-Tage-Durchschnitts-Linie." Was ist die Rolle der US-Börse bei der Korrektur? Chartanalysen: Allianz Tradingrange wurde nach unten hin verlassen, bis 193 Euro. SAP verliert nach Q2-Zahlen -3 %: Charttechnisch hatte die SAP-Aktie vor ein paar Tagen ein neues Allzeithoch. Daimler hat einen Milliardengewinn eingefahren, aber die Aktie brummt nicht: "Wir erreichen jetzt wichtige charttechnische Zonen, die eine Richtungsentscheidung bringen kann. Wenn wir unter 76 Euro fallen, ist das ein Indiz, dass die Abwärtsreise startet."
Chartanalyse mit Salah Bouhmidi von IG: Der DAX hat nach langem Hin und Her einige Marken unterschritten und ist jetzt in einer wichtigen Zone. Der Dow Jones ist ebenfalls in einem wichtigen Widerstandsbereich. Bitcoin: "Für mich ist der Boden noch nicht gefunden. Wir sind noch im aktiven Abwärtstrend". Teamviewer fällt deutlich nach schwachen Zahlen. Delivery Hero "in einer bärischen Keilformation.
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Bei Bitcoin und Kryptowährungen war es zuletzt vor allem die Regulierung, die für Kursbewegung gesorgt hat: China, USA, auch in Europa wird diskutiert. Wie ist der Stand der Dinge bei der Regulierung? Das Angebot, in Krypto zu investieren wird immer weiter ausgeweitet, auch bei uns: die Deutsche Börse hat sich mit einem Zukauf gestärkt, um auch Kryptoinvestments anzubieten und auch Coinbase plant dein Eintritt auf den deutschen Markt. Kryptoexperte Timo Emden: "Ein klares Signal, dass man sich Krypto nicht mehr verschließen kann." Das hilft auch der Coinbase Aktie. Der Bitcoin Kurs dagegen ist alleine in Q2 um 40 % abgestürzt. Ist hier der Boden erreicht? "Wichtig zu betrachten: es sind keine weiteren Verkäufe erfolgt, wir sind nicht unter die 28.000 Dollar gefallen."
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Die Bullen und die Bären können sich nicht so recht entscheiden, wer das Ruder übernimmt. Einige Punkte lassen eine Korrektur erwarten. Doch gelten Sprüche wie "es geht nicht darum, noch zu entscheiden, steige ich ein - Es geht darum, wann steige ich aus" oder "wer der Letzte ist, der aufspringt, der zahlt die Rechnung"? Salah Bouhmidi von IG: "Man sollte an der Börse nie die Nerven verlieren! Korrekturen kann man nutze, um sich einzudecken. Aber gefühlt erwarte ich Ende Juli oder August eine Korrektur." Mit welchen Strategien könnte man sich jetzt absichern? Außerdem: Besonders spannend ist der DAX immer an seiner 800er-Marke, genau dort sind wir ja jetzt auch.
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Der DAX klettert erstmals in seiner Geschichte über die 15.800 Punktemarke. Christian Henke von IG: "Es sieht sommerlich aus! Wir haben eine Sonderzeit. Die nächste Zielmarke sind die 15.950 Punkte. Telekom: Die Telekom-Aktie ist aus der Lethargie, aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Die Aktie kennt kein Halten mehr, Ziel 18,30 Euro. Vom Dreigestirn BMW, Daimler und VW gefällt mir die Daimler am besten. Daimler Aktie hat Ruhezone nach oben verlassen Oberkante bei 78 Euro. Continental: Widerstand aus dem Jahr 2019 - Merck KGaA: Pillendreher-Aktie hat Boden gut gemacht und ist nach oben ausgebrochen, Ziel 160 Euro. Bayer hat nicht nur ein fundamentales Glyphosat-Problem, sondern auch die Aktie, relative Schwäche, Unterstützung bei 53 Euro im Chartbild, Risiko 48 Euro."
Der Bitcoin hat sich von seinem Kursrutsch noch nicht erholt, der Absturz von über 60.000 Dollar auf fast 30.000 Dollar steckt noch in den Knochen. Kryptoexperte Timo Emden: "Die Gemengelage bleibt fundamental und technisch fragil. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade im Hinblick auf die Wochenenden die Volatilität besonders ausgeprägt ausfällt und Anleger starke nerven haben müssen." Die 40.000 Dollar-Marke wurde nicht zurückgeholt. "Ich befürchte, dass wir noch unter die 30.000 rutschen und dann kann es bis auf 20.000 gehen." Auch andere Kryptowährungen geraten unter Druck. Das Interesse geht nun vermehrt in Richtung "grüne Kryptos", mit besserer CO2-Bilanz, auf die auch Elon Musk hingewiesen hat. Der sorgt aktuell wieder mit Tweets für Unruhe im Kryptomarkt. Müssen solche Marktbeeinflussungen gestoppt werden? Wer wäre dafür überhaupt zuständig?
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Salah Bouhmidi von IG mit einer DAX Chartanalyse: "Wir sind aus einer Trading-Range ausgebrochen. Im Sommer, wenn die Mallorca-Flieger noch voller werden und nicht viel gehandelt wird, dann kann das dazu führen, dass auch hier die Vola etwas größer wird." - Vonovia: "Die Wohnungspreise sind in Deutschland erst in der letzten zehn Jahren angezogen. Wenn wir dies mit den Preisen der OECD-Länder und einzelnen europäischen Ländern wie Niederlande, Frankreich und den USA vergleichen, ist Deutschland noch recht preiswert. Somit kann man bei der Vonovia auch nach der Fusion mit weiteren Gewinnen rechnen. Die Vonovia-Aktie ist weiterhin in einem schönen Aufwärtstrend." - "US-Banken meiden Risiken und parken ihr Geld bei der Fed. Die Banken sind die Angsthasen, die Geldüberschüsse parken sie jetzt eher bei der Fed, als das Geld in die Industrie zu stecken." Die Elon-Musk-Horror-Bitcoin-Show. Warum kann Elon Musk so sehr die Krypots beeinflussen? Am Sonntag war der Wert des größten Kryptowährung Bitcoin zeitweise auf unter 32.000 US-Dollar gesunken. Damit war ein Großteil der Kursgewinne des Jahres wieder passe. "Achtung, Gier frisst Hirn."
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Die Anleger sind nervöser geworden. Das sieht man vor allem im DAX, der in den letzten Tagen zunächst ein neues Allzeithoch erreicht hat und danach bis unter die runde Marke von 15.000 Punkten abgerutscht ist. Kapitalmarktanalyst Christian Henke von IG: "Der DAX präsentiert sich ein wenig angeschlagen. Neuengagements könnten vielleicht gemacht werden, wenn wir die 15.500 nachhaltig auf Schlusskursbasis überwinden können." Falls das nicht passiert, bleibt dann die 15.000 im Blick oder ist die rein psychologisch? An Wall Street und Nasdaq setzt sich die Konsolidierung fort. "Aber Jammern auf sehr hohem Niveau!" Was muss man beachten? Außerdem: der Bitcoin zeigt sich sehr volatil und legt sogar einen Crash hin. Welche Marken muss man im Auge behalten? "… dann heißt es Helm anziehen und Deckung suchen!"
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Tesla Chef Elon Musk löste jüngst einen Bitcoin Hype aus, als er sagte, du kannst deinen Tesla jetzt mit einem Bitcoin bezahlen. Und wenige Wochen später löst es ein Beben aus, als er sagt, Bitcoin taugt nichts, braucht zu viel Energie, die Blockchain ist auch Mist. Was führt Musk im Schilde? Timo Emden ist zertifizierter Blockchain Experte: "Diese Hiobsbotschaft hat einen Schock ausgelöst. Vielleicht war es ein Marketing Gag? Möglicherweise sehen wir aber im Anschluss eine Erholung." Was taugt eine Anlageklasse, wenn wenige Mächtige den Markt so bewegen können, wie Musk es tut? "Ein bisschen Casino ist immer dabei. Vermeintlich günstige Preise locken Anleger an. Unerfahrene Anleger haben sich wieder einmal ihre Finger verbrannt. Der Hype ist ausgeartet und vielen zu weit gegangen." Woher kommt die Rallye bei den Alt-Coins? "Anleger haben sich sattgesehen am Bitcoin. Die Bitcoin Dominanz sinkt seit Monaten dramatisch."
Ex Fed Chefin und derzeitige US-Finanzministerin Janet Yellen spricht von höheren Zinsen, nimmt die Aussagen wieder zurück. Ein probates Mittel, die Märkte auf die neue Denke einzustimmen. Was passiert grade am Markt? Salah Bouhmidi: "Es ist noch zu früh, die Zinskeule zu schwingen." Trotzdem sollten Anleger aufmerksam sein. Interessant derzeit die Rally bei den sogenannte Alt-Coins. "Der Kryptowährung Index von Dow Jones und S&P (Krypto Mega Cap Index) führt diese Woche zu einer Alt-Coin Rallye." Wem ein direktes Investment in Kryptowährungen zu komplex ist, der greift zu derivativen Produkten. Oder zu Gold. "Sommer ist Goldsaison!"
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