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Christian Henke von IG: "Die Hoffnung auf den nächsten Urlaub ist da. Die MTU-Aktie braucht einen beherzten Sprung über den Bereich von 220 Euro um einen Befreiungsschlag zu schaffen, um abzuheben. Der Bereich Touristik kann im Stoxx 600 gerade outperformen. Aber bei den Airlines sieht es verhalten aus. - Auch die Lufthansa-Aktie steht auf der Startbahn, falls wir eine weitere Durchimpfung der Bevölkerung haben. - Trotz Impfstoff sind wir bei AstraZeneca in einem übergeordnetem Abwärtstrend. Pharma-Aktien waren zuletzt nicht gefragt. Das Impfstoffgeschäft nimmt bei AstraZeneca nur einen kleinen Teil ein. - Bei Amazon ist es wichtig sich das übergeordnete Bild anzusehen. Trotz der sehr guten Zahlen befindet sich die Akte seit längerem in einer Seitwärtsphase. Bricht die Aktie nach oben aus, dann kann es sehr schnell in den Bereich von 4.200 USD gehen". - Warum ist die Apple-Aktie so brav? "Falls wir die 145 USD erreichen, dann … "
Wohin geht der DAX nach den Minustagen zu Beginn der Woche? Chartanalyst David Iusow von IG: "Je länger wir grüne Vorzeichen sehen auf tagesaktuelle Basis, umso mehr konzentrieren wir uns auf die kurzfristigen Bewegungen. Und wenn es dann tatsächlich mal auf Tagesbasis runtergeht, dann fühlt sich das entsprechend panisch an. Aber so ein Zweitagesverlust ist nicht ungewöhnlich". Wohin kann es aus charttechnischer Sicht jetzt gehen mit dem DAX? "Wir rücken jetzt in den Mai, da muss einiges abgebaut werden. Womöglich hat das jetzt angefangen." Also Sell in May? In welche Richtung deuten die Charts bei Euro/Dollar und Ölpreis?
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Der DAX hat Anfang April die 15.000 Punkte genommen. Was ist jetzt noch drin vor dem Sommer? Marktexperte Salah Bouhmidi von IG: "April ist saisonal der stärkste Monat, im Mai könnte dem DAX aber die Luft ausgehen". Die Kombination von Down Friday und Down Monday wäre ein Warnsignal. "15.500 Punkte sind in den nächsten Tagen drin, der Aufwärtstrend ist intakt. Das gilt auch für den Bitcoin. Gold erst ab Sommer wieder interessant."
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Q1 2021 ist schon vorüber. Top Gewinner war der Bitcoin, auch woanders sind Gewinner zu sehen. Verlierer waren unter anderem US-Staatsanleihen und Gold. Kapitalmarktanalyst Christian Henke: "Wenn der Markt gut läuft, will niemand die sicheren Häfen." Auch der DAX ist gut gelaufen, hat die 15.000 Punktemarke locker genommen. "Nächstes Ziel sind 16.000 Punkte". Nun sind einige Verliererbranchen in den Fokus gerückt, die von einem Nach-Corona-Aufschwung profitieren könnten: Autobauer, Tourismus, Banken, Rohstoffe. Wie ist jeweils die Lage?
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David Iusow von IG: "Der DAX zeigt sich sehr gechillt. Es zeigt sich auch, dass hier die Notenbank-Liquidität auch eine Auswirkung auf den deutschen Aktienmarkt hat. Gleichzeitig sehen wir momentan so eine gewisse Rotation in Nachzüglern. Der DAX hat viele Industriewerte, die zu den Nachzüglern gehören. Der Aufwärtstrend im DAX ist noch intakt bis genau 14.000 Punkte. Für heute ist die 14.500 wichtig." - Es werden an der Nasdaq wieder Technologiewerte gekauft. "Grundsätzlich bleiben Technologiewerte langfristig immer noch eine gute Wertanlage. Somit kommt der Nasdaq immer wieder zu seiner Stabilität zurück. - Gold mit Rebound ab 1.680 USD, dort war das Korrekturtief." - Der Suezkanal ist dicht, wie wirkt sich das auf den Öl-Preis aus? "Viel entscheidender für den Öl-Preis wird sein, dass die Nachfrage in den kommenden Monaten nachlassen wird, denn …"
Bitcoin schon über 61.000 USD. Timo Emden, Analyst bei IG: "Wenn wir charttechnisch kurzfristig die Brille aufsetzten, haben wir die maßgebliche Linie der 14-Tage-Linie. Ich reche damit, dass wir neue Rekorde sehen werden. Letztendlich werden kurzfristige Rücksetzer als Wiedereinstieg in den Markt wahrgenommen." - Ist Bitcoin wirklich eine digitale Währung, denn die EZB hat das exklusive und alleinige Recht, eine Währung zu begeben. Wäre somit Bitcoin als Währung illegal? "Bitcoin ist als Währung zu unbedeutend." Dient Bitcoin nur dem kriminellen Zahlungsverkehr? In Indien bereitet die Regierung ein Gesetz vor, das das Minen und Traden von Kryptowährungen verbietet, sogar mit harten Gefängnisstrafen. Warum will Indien das machen?
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Der Rohstoffmarkt ist in Bewegung, viele Rohstoffe ziehen an, vor allem in der Diskussion um eine mögliche Inflation wird das intensiv beobachtet. Man sollte es aber auch nicht überbewerten, denn steigende Rohstoffpreise in Q1 sind normal. Kapitalmarktanalyst Salah Bouhmidi von IG: "Q1 ist saisonal immer ein Rohstoffquartal". Der Ölpreis ist einer von den Rohstoffen, die besonders steigen, hier sind sogar wieder 70 US-Dollar im Brent erreicht. "75 Dollar sind die Spitze für mich, ich rechne mit einer Korrektur in den Ende-Fünfziger-Bereich". Auch die Getreidepreise ziehen an. Das hat auch eine politische Komponente, denn oft stehen zu Beginn von politischen Unruhen wie beispielsweise dem arabischen Frühling steigende Getreidepreise als Ausgangspunkt.
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Christian Henke von IG: "Es stellte sich schon immer die Frage, welche Aktien kaufe ich jetzt? Und hier gibt es die relative Stärke." Die relative Stärke gibt Aufschluss darüber, ob sich eine Aktie stärker oder schwächer bewegt als der Gesamtmarkt. "Es ist eine statistische Zahl, die um den Wert 1 pendelt. Und wenn die Zahl größer ist gegenüber der Benchmark, sprich DAX, dann weist die Aktie nicht nur eine Stärke auf, nein, sie entwickelt sich besser. Derzeit hat der DAX eine relative Stärke von 1,06. Hier wurde 130 Handelstage berücksichtigt. Zum Beispiel hat die BMW-Aktie einen relativen Stärke-Wert von 1,1. Sie liegt über der Benchmark und läuft aktuell besser." Wer steht in Deutschland noch auf der relativen Stärke-Kaufliste? Besprochene Aktien: Infineon, Deutsche Bank, Lufthansa, TUI, Daimler, VW.
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Die Börsen waren am Montag in einem typischen "risk-off"-Modus, eine Sektorrotation hin zu konjunktursensiblen Aktien war zu beobachten, Technologie-Werte gehörten zu den größten Verlierern. Warum zeigen sich die Aktienmärkte schwach? David Iusow von IG: "Charttechnisch bei Gold kann man sagen: noch mal Glück gehabt, denn bei 1.750 US-Dollar befindet sich ein überaus relevanter charttechnischer Support. Der Goldpreis hat in den letzten Wochen immer wieder Probleme gehabt, wieder die Marke von 1.835 USD zu überwinden. - Ich glaube nicht, dass sich Bitcoin schon zu einer Anlagealternative etabliert hat. Es ist immer noch eine sehr volatile Alternative. Bitcoin reagiert sehr stark auf News, wie durch Elon Musk. Charttechnisch haben wir bis 40.000 USD Luft nach unten. Wir sehen gerade eine Erholung bei 45.000 USD. Zudem Superzyklus Ölpreis?
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Kryptoexperte Timo Emden von IG: "Die Tesla-Aktionäre sehen es durchaus kritisch, dass jetzt Tesla ein Bitcoin-Währungs-Risiko von 1,5 Mrd. USD in den Büchern trägt, sollte der Bitcoin doch noch mal abstürzen. Aber insgesamt ein sehr mutiger Schritt von Elon Musk. PayPal sagt hingegen Nein und will sich Bitcoin noch nicht in die Bilanz holen." Verfehlt Bitcoin sein Ziel als Zahlungsmittel? "Der Investmentarm von Morgan Stanley überlegt ein Investment zu tätigen in dem Umfang, wie es auch Tesla gemacht hat. Charttechnisch ist Bitcoin absolut überkauft! Die 50.000er USD-Marke ist sehr, sehr wichtig." Der Handel von Ethereum-Terminkontrakten ist nun an der US-Börse CME offiziell gestartet.
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