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Im heutigen Gespräch mit Dr. Julian Stahl, COO der i-unit group und Arbeitsmarktexperte von XING, dreht es sich im ersten Teil - wie ein Stück zu erwarten - um den Einfluss von KI auf die Entwicklungen am Arbeitsmarkt. Ist der Einfluss bereits spür- und vor allem messbar? Wo findet KI statt am Arbeitsmarkt? Sind vor allem Effekte bei Berufseinsteigern erkennbar? Und wie steht es wirklich um die versprochenen Effizienzen? Fakt ist, Arbeit wird sich - wie eh und je - nachhaltig verändern und diese Veränderungen werden an vielen Stellen zahlreiche Effekte, subjektiv positiv wie negativ, mit sich bringen.
Im zweiten Teil schauen wir dann gemeinsam auf den Mittelstand. Wie geht dieser aktuell mit KI um? Wo liegen die Eintrittsbarrieren, operativ, strategisch, in den Köpfen und wie können wir genau dort die Hebel ansetzen, um etwas in Bewegung zu bringen? Von "googlen" mit ChatGPT bis zum Disconnect aus Erwartungen und Realitäten ist alles dabei…
Zu guter letzt und auch noch nicht abschließend besprochen - hier braucht es auf jeden Fall noch einmal Zeit und Muße für ein weiteres Gespräch - philosophieren wir über die Zukunft von KI, in einer Zeit, in der die Gefahren medienwirksam im Mittelpunkt der Entwicklung stehen. Braucht es die Revolte? Braucht es Regulation? Braucht es eine neue Definition von Arbeit, gar einen neuen Gesellschaftsvertrag oder ein neues Wirtschaften? Braucht es vor allem mehr Optimisten (wie wir uns selbst bezeichnen würden), neue Stories und schlussendlich eine neue Utopie einer gemeinsamen Zukunft mit KI?
Fragen über Fragen. Viele tolle Antworten, Ansätze und offene Enden, um daran anzuknüpfen. Bis zum nächsten Mal!
https://www.rabbitsonjupiter.com/
https://birdsonmars.com/
https://i-unit.group/
https://www.xing.com/
https://www.stepstone.de/e-recruiting/hr-wissen/arbeitsmarkt/stepstone-arbeitsmarktbriefing-berufseinstiegsjobs-2026/
https://www.handelsblatt.com/karriere/arbeitsmarkt-wie-ki-den-berufseinstieg-immer-schwieriger-macht/100238206.html
https://aleximas.substack.com/p/what-will-be-scarce
https://ramp.com/data/ai-jobs-impact
https://amzn.eu/d/0bcqpYao
Wieder einmal ein ganz wundervolles Gespräch! In dieser Episode spreche ich mit Jens Franke, Gründer von nion digital in München, den ich vor sehr langer Zeit beim Launch des Weave-Magazins in Hamburg kennenlernen durfte. Jens blickt auf Jahrzehnte digitaler Transformation zurück und bringt genau die richtige Portion Gelassenheit und Tiefgang mit, um hinter den aktuellen Hype um Agenten, Robotik und Co. zu blicken.
In unserem Gespräch brechen wir bewusst aus der aktuellen Effizienzfalle aus. KI sollte nicht nur genutzt werden, um alte Prozesse schneller abzuwickeln. Es geht darum, neue Räume für Imagination und echte Wertschöpfung zu schaffen. Grad wenn alsbald Software auf physische Hardware trifft, entstehen völlig neue Möglichkeiten. Dafür braucht es in Unternehmen wieder den Mut zu echten „Labs“ und physischen Experimentierfeldern.
Wir beleuchten auch die Kehrseite und fragen uns: Was macht diese Technologie eigentlich mit unserer Psyche und Arbeit? Im „Vibe Coding“ und im ständigen Loop mit autonomen Agenten geraten wir schnell in einen gefährlichen Rausch. Doch wollen wir wirklich nur noch Inputgeber, Feedbackschleife und Tester für KI-Ergebnisse sein? Wie behalten wir Fokus und die Inhaberschaft, anstatt in der Dauer-Ereichbarkeit der Maschinen mitzurennen?
Außerdem diskutieren wir, warum die unbedarfte „Wildheit“ der neuen Junior-Generation im Umgang mit KI unersetzbar ist, wie wir unserem KI-Agenten „Klaus“ eine Rolle geben, ohne sie absurd zu vermenschlichen (wobei, so ein klein wenig Agentic Mobbing?!), und warum der aktuelle Stand der Robotik ein spektakulärer 100-Meter-Sprint ist, der noch ungebremst in einer Schaumstoffmatte endet…
Lieber Jens, es war mir ein Fest!
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https://de.wikipedia.org/wiki/Weave
https://ai-erleben.de/
https://developers.google.com/machine-learning/guides/rules-of-ml
Nach etwas längerer Auszeit das zweite Soloalbum von "imagine all the agents".
Nach kurzer Erläuterung, warum es ein wenig Zeit brauchte, bis zur neuen Podcast-Folge, ist der erste Stop Kopenhagen und die dortigen Future Days. Viele Impulse und ein Erkunden des städtischen Raums mit all seinen "imaginären" Möglichkeiten, haben mit Sicherheit dazu beigetragen, all die Ideen, Gedanken, Assoziationen und möglichen Verknüpfungen des letzten Jahres in meinem Kopf zu ordnen, zu konsolidieren und in Form zu bringen.
Herausgekommen ist die "Imagination-Transformation-Loop", eine Annäherung an einen neuen Denk- und Handlungsrahmen für Unternehmen, die KI-Transformation nachhaltig und kontinuierlich zu ermöglichen. Diesen "Way of doing things" stelle ich im Podcast entlang seiner zwei "Spannungsbögen" (Arcs) und in seinen sechs Phasen en detail vor und lade herzlich ein, viele weitere Details, Gedanken, Erlebnisse und Erkenntnisse in meinem kleinen Buch "The Imagination-Transformation-Loop" (s. Shownotes) zu lesen und weiterzuspinnen.
"No transformation without imagination"!
Abschließend erzähle ich über den Schaffensprozess dieses Buches, für das ich mir innerhalb von einem halben(!) Tag einen "Personal Agentic Book Writer" gevibecodet habe, eine Software, die in der Lage ist, all meine unsortierten Gedanken nach meinen Vorstellungen und in meinem Stil zu schreiben und zu lektorieren.
So ist "The Imagination-Transformation-Loop" in zwei Tagen druckreif gewesen. Unvorstellbar, für manche in doppelter Hinsicht unmöglich, für mich eine unfassbare Möglichkeit, alles, was in meinem Kopf ist, ich mir vorgestellt habe, in kürzester auszuspeichern, zu manifestieren und in eine neue Form zu bringen, aus dem Kopf in eure Hände bzw. auf den Tisch.
Damit kann man weiter arbeiten….
https://www.rabbitsonjupiter.com/
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https://drive.google.com/file/d/1VOzkRvyGUhO1p56ncrtrnNJcXKEWTwGf/view?usp=sharing
https://www.futuredays.io/
Ich bin noch immer ganz beflügelt von meinem Gespräch mit Sabine, die nicht nur Professorin für Ideenökonomie an vielen Hochschulen ist, sondern unser „Ur-Bird“. Schon weit vor unserer offiziellen Gründung hat sie uns begleitet und damals sogar höchstpersönlich das Logo der Birds "sortiert". Als jemand, der so lange und tief in die DNA von Ideen blickt, bringt sie eine erfrischend unkonventionelle Perspektive auf das mit, was KI aktuell bewegt und zukünftig bewegen wird!
In unserem Gespräch spannen wir einen großen Rahmen aus vier großen Themenfeldern auf: Idee, Imagination, Vermittlung/Lernen und das zukünftige Zusammenspiel von Mensch und KI. Sabine erklärt wunderbar, dass eine echte Idee weit mehr ist als ein kühles Kopfprodukt - sie ist körperlich spürbar. Doch jede noch so geniale Idee ist fragil; sie braucht ein leidenschaftliches „Wirtstier“, also einen Menschen, der bedingungslos an sie glaubt und sie gegen den Corporate-Alltag verteidigt.
Wenn wir Antwort- und Ideengenerierung, das Ausspucken von Wahrscheinlichkeiten und die Arbeit an Tasks zunehmend an Algorithmen auslagern, verändert sich auch der Kern des Lernens radikal. Für Schulen, Universitäten und Führungskräfte bedeutet das, Haltung und Urteilsfähigkeit in den Fokus zu rücken. Es geht nicht mehr darum, die „richtige Antwort“ auswendig zu lernen - das kann die KI schneller. Es geht darum, die Antwort der Maschine kritisch zu hinterfragen, zu bewerten und damit in einer Form zu "bearbeiten", die uns als Mensch vorbehalten ist.
„Wir haben KI erfunden. Also bin ich auch mit verantwortlich für den Kram. Ich habe eine Verantwortung, dass es da ist, und die muss ich im Rahmen meiner Möglichkeiten annehmen.“
Aber haben wir im durchoptimierten Alltag überhaupt noch den Mut, wie Hochsprung-Legende Dick Fosbury radikal querzudenken – selbst wenn es für die Masse anfangs wie ein Fehler aussieht? Wie behalten wir als Erschaffer die Macht über unser Werkzeug, anstatt in Ehrfurcht vor der KI zu erstarren und uns kleiner zu machen, als wir sind? Und liegt die größte menschliche Freiheit nicht genau darin, glücklich zuzugeben, dass wir absolut keine Ahnung haben, wie die Welt in 200 Jahren aussieht?
Ein wunderbares Gespräch mit einer der faszinierendsten Persönlichkeiten der Hauptstadt!
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https://www.udk-berlin.de/person/sabine-fischer/
https://www.youtube.com/watch?v=RjR35cjO2AU
Ich bin unglaublich inspiriert von meinem heutigen Gast Valeria, die seit langer Zeit schon Unternehmen dabei begleitet, das Potenzial neuer Technologien zu entschlüsseln, derzeit auch gezielt eine Ausbildung zur systemischen Coach absolviert. Aufgefallen ist sie mir durch ihre erfrischend reflektierten LinkedIn-Artikel. Also habe ich sie kontaktiert und wir waren beide positiv überrascht, dass auch der ursprünglich mal angedachte Zweck von Social Business Networks in Zeiten der Bubbles und "Aufmerksamkeitsbalzgehabe" tatsächlich noch möglich ist!
In unserem Gespräch widmen wir uns den „zwei Herzen, die in ihrer Brust schlagen“: der rationalen Projektstruktur auf der einen und der wunderbar unberechenbaren, menschlichen Komponente auf der anderen Seite. Genau an dieser Schnittstelle erleben wir gerade, wie die anfängliche KI-Euphorie im Arbeitsalltag kippt und einer komplexen Realität weicht. Zwischen ethischen Bedenken von Führungskräften und den qualitativen Grenzen der Technologie wird klar, dass der Wandel vor allem emotionale Stabilität und Haltung fordert.
(Hier passt dann auch wunderbar der kleine Exkurs in die Welt der Pros & Cons agentischer Musikproduktion und der Good ol´ Punk roots…)
Valeria bringt es im Gespräch wunderbar auf den Punkt: „Es bedarf auch ganz viel Inner Work, um seinen Umgang mit KI zu finden.“ Für Führungskräfte bedeutet das, die wachsende Ungewissheit im Management mutig auszuhalten, analoge Räume für Unsicherheiten zu schaffen und die Größe zu besitzen, auch mal zu sagen: „Ich weiß es gerade nicht, lasst es uns gemeinsam herausfinden.“ Denn wenn reines Fachwissen zunehmend an die KI geht, rücken die wahren menschlichen (Ur-)Kräfte erst richtig in den Fokus: Selbstfürsorge, Haltung, Klarheit und die Fähigkeit, tiefe, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen. Und auch: Imagination.
„Nenn mich naiv, aber ich glaube, es gibt so eine Qualität so zwischen Menschen, die ist einfach nicht reproduzierbar, egal wie gut dein Agent ist.“
Lassen wir so stehen…
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https://www.linkedin.com/in/valeriastraub/recent-activity/all/
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Herzlich willkommen zu einer sehr besonderen Folge von "imagine all the agents". Heute übernimmt Klaus Schwab von bemorrow die Moderation und damit diesen Podcast und ich selbst bin der, der über die Zukunft von AI ausgefragt wird und Rede und Antwort stehen muss.
Natürlich starten wir mit meinem Herzensthema Imagination und der Imagination Economy. Was hat mich dazu bewegt, diesem Thema Zeit und Raum zu geben und es über den Jahreswechsel (noch) bruchstückhaft auszugestalten? Wo stehe ich aktuell mit meinen Gedanken und Zielen? Und wie hat nicht zuletzt Vibe Coding dafür gesorgt, dass die Frage: "Was wäre, wenn wir uns mit Unterstützung von KI mehr der menschlichen Vorstellungskraft (in meinem Fall: in Unternehmenskontexten) widmen würden und diese als nachhaltige Resource und Capability begreifen?" ein Stück weit beantwortbar wird?
So taucht auch die Agentic Band wieder auf und ein neues Experiment "Der Agentische Rat" (work in progress), bei dem noch nicht entschieden ist, was daraus wird, aber bei dem jetzt schon klar ist, dass wir auch Multi-Agenten-Systeme anders denken und entwerfen können, wenn wir unserer Vorstellungskraft Raum geben.
In der zweiten Hälfte des Gesprächs diskutieren wir dann darüber. wie reif KI derzeit schon ist, insbesondere wenn es darum geht, einen hohen Grad an Autonomie in relevanten Prozessketten zu erreichen. Ist es wirklich schon realistisch, den Menschen aus der Gleichung zu nehmen? Oder ist nicht eher das Gegenteil der Fall?
Was bedeutet es, wenn etwas funktioniert, aber noch nicht fertig ist? Und dieses "noch nicht fertig" unserer Einschätzung nach sogar viel stärker im Kontext Wissensarbeit, als im Kontext Softwareentwicklung zum Problem wird aktuell. Braucht es den größeren Knall? Müssen wir einfach nur ein Stück weit aushalten? Auf jeden Fall müssen wir aufhören, nachzuplappern! Und der KI sagen, dass sie auch gern mal den Mund halten darf…
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https://www.agenticband.ai/
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In bin froh, stolz und im Nachhinein unfassbar begeistert, dass Sven Dörrenbächer bei mir zu Gast war und wir uns gemeinsam ein wenig die Zukunft von und mit KI zurechtlegen konnten. Sven hat mehr als 25 Jahre Leadership- und Digital-Erfahrung (u.a. Mercedes, Jung von Matt, antoni) und ist nicht zuletzt Autor des wunderbaren Werks "EMBRAICE - Der KI-Ratgeber für Führungskräfte", unschwer zu erkennen an der flauschigen "Hang Loose" Geste auf dem Cover. Sven postuliert: "Zeit, den Wandel zu umarmen", eins der vielen Themen auch in unserem Gespräch.
Wie schaffen wir es, als Führungskraft, aber vor allem als Mensch im Arbeitsleben, KI Zeit und Raum zu geben? Wie bewegen wir uns in diesem riesigen Spielzeugladen, verlassen aber gleichzeitig mit aller "Ernsthaftigkeit" die Social Tech Bubbles und schaffen Werte und Potenziale aus der Mitte heraus? Aus der Mitte der Unternehmen. Aus einem im Ideallfall vielleicht sogar entstehenden neuen Mittelstand. "Hang Loose" trifft auf all die möglichen und (teils nur für Monate in dieser hyperagilen Zeit) unmöglichen neuen Ideen, Konzepte, Produkte und Geschäftsmodelle. Nie war eine Zeit so spannend, so wegweisend, so diffus, "radikal und irre", wie aktuell.
"Zeit, den Wandel zu umarmen", Zeit, den Wandel aktiv mit zu gestalten, Zeit, den Vorstellungen gemeinsamer positiver Zukünfte Raum, Richtung und Substanz zu geben. Zeit, in all der Verwirrung, nicht durchzudrehen. Hang Loose. Ernsthaftigkeit. Vorstellungskraft.
Wie Sven abschließend sagt: "Eine Frage der Einstellung, Neugier und ein wenig Zeit mitbringen"
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In der neuen Folge treffe ich Renato und Jonas von der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Gemeinsam blicken wir in die Maschinenräume ihres Programms „Crafting Futures“ und fragen uns: Wie navigiert man eigentlich durch eine Welt, in der die Zukunft oft nur noch als hochglanzpoliertes, KI-generiertes Standbild in Corporate-Blau erscheint?
Wir diskutieren, warum wir Zukünfte nicht nur sehen, sondern auch riechen müssen, um sie emotional zu begreifen. Und wir sprechen über die Gefahr, die der Künstler Roman Lipski (Artificial Muse) beschreibt: Wer zu früh mit KI-Tools „abkürzt“, beraubt sich der Chance, seine eigene schöpferische Handschrift überhaupt erst zu entwickeln. Renato und Jonas plädieren für die Rückkehr zum Analogen, zum haptischen Prototyping und zur bewussten Entschleunigung. Wir müssen wieder lernen, zu improvisieren, und nicht bewegungslos auf "KI-Autopilot" zu schalten.
Fast beiläufig geht es um „Mundane Futures“, die Bedeutung von „Warm Data“ (nach Nora Bateson) oder Hartmut Rosas Resonanztheorie. Ein Gespräch über die Angst vor der Ersetzbarkeit, die Macht körperlicher Erfahrung und die Suche nach einem neuen Fortschrittsnarrativ jenseits von ewigem Wachstum und technologischem Determinismus, in Angesicht dessen wir alle wieder Anfänger sind, die erst lernen müssen, den „Imaginations-Muskel“ wieder richtig zu trainieren.
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https://www.zhdk.ch/weiterbildung/weiterbildung-design/cas-crafting-futures/
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https://www.youtube.com/watch?v=frMCM5q1-N8
https://www.futuresmundane.com/
https://www.warmdata.life/international-bateson-institute
[]https://www.unglobalpulse.org/document/the-most-creative-look-to-the-future-imagination-and-creative-practice-in-service-of-organizational-transformation/(https://www.unglobalpulse.org/document/the-most-creative-look-to-the-future-imagination-and-creative-practice-in-service-of-organizational-transformation/)
In der neuen Folge treffe ich meinen alten Weggefährten Gerald Hensel (superspring, HateAid). Wir blicken zurück auf 25 Jahre Agenturwelt, der Zeit, als „Digitales“ noch als schräges Freak-Thema galt, bis zum heutigen Asteroideneinschlag namens KI. Sind wir wieder die Freaks? Bzw. wie wird man wieder Freak, wenn alle als Teil der Bubble auf einmal zu Freaks (aka KI Experten) geworden sind?
Züchten wir uns gerade eine riesige Lücke im Nachwuchs, weil KI die klassischen Junior-Jobs frisst? Was bedeutet es für uns als Menschen, wenn wir wie degradierte „Click-Monkeys“ im Viertelstundentakt nur noch den Output von Maschinen validieren? Und alle Kanäle automatisiert mit beliebigem Content fluten? Ist das die schöne neue Arbeitswelt? Die schöne neue Welt per se?
KI kann zwar eine chemische Analyse von Kaffee runterbeten, aber niemals das Gefühl eines heißen Bechers an einem kalten Bahnsteig um 5:30 Uhr morgens nachempfinden. Ist Taste und die Fähigkeit zur Reibung am Ende das Einzige, was uns vor der totalen Beliebigkeit rettet? Es braucht definitiv mehr "Querstruppigkeit" auf allen Ebenen (Danke für diesen Begriff, Gerald!).
Und nicht zuletzt geht es um die Seele des Menschen, das Un-Ausdrückbare, Un-Fassbare, damit Un-Generierbare, was uns zu dem macht, was wir sind und was uns letztendlich ausmacht. Fast schon traurig naiv und ungemein beruhigend, dass wir diese derzeit nur als .md-File in unseren AI-Systemen simulieren, als billigste Kopie…
…ein Thema, was insgesamt das Gespräch wie ein roter Faden durchzieht.
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In der neuen Folge spreche ich mit Anna, Mitgründerin von DEARWORK und Co-Autorin des wunderbaren Werks „Company Culture Design“, über die Zukunft unserer Arbeitswelten im Zeitalter der KI-Agenten. Bisher versuchen wir meist krampfhaft, KI in unsere alten Prozesse zu quetschen. Aber was passiert eigentlich, wenn KI-Agenten auf einmal zu echten, eigenständigen "Co-Workern" in unseren Teams werden? Und viel spannender: Was passiert, wenn nicht? Brauchen wir neue Führungskompetenzen für die vor uns liegenden Transformationen oder ist das alles nur alter Wein in neuen Schläuchen?
Es geht um nichts Geringeres als Identität, Menschsein in all seinen Facetten, mit all den unfassbaren Kräften und in all unserer Vielfalt. Um Zusammenarbeit, Beziehungen, soziale Systeme. Wenn uns KI bald das gesamte Handwerk abnimmt, worüber definieren wir uns dann überhaupt noch? Was sind unsere Referenzpunkte? Was wird neben Vorstellungskraft zur wichtigen Ressource der Zukunft? Und wie bauen wir in Unternehmen die Räume auf, die es braucht, in denen wir das hybride Zusammenarbeiten zwischen Mensch und Maschine angstfrei üben können?
Ein tiefgründiges Gespräch über Kulturwandel, das Loslassen alter Gewohnheiten und den Mut, Arbeit radikal neu zu denken.
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