#imGespräch

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By Waltraud DeegNewsGovernmentPolitics
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#imGespräch episodes

  • #29 - Südtirols Pflegegeld: Vom Meilenstein zur Zukunftsfrage.

    Vom Meilenstein zur Zukunftsfrage – Die Geschichte des Südtiroler Pflegegeldes

    Das Pflegegeld war und ist ein sozialpolitischer Meilenstein für Südtirol. Es hat die Unterstützung von pflegebedürftigen Menschen, von pflegenden Angehörigen und ihren Familien seit seiner Einführung mit dem Landesgesetz vom 12. Oktober 2007 Nr. 9 entscheidend mitgeprägt und ist zu einem wichtigen Bestandteil des sozialen Sicherungssystems in Südtirol geworden.

    Doch wie kam es damals zu dieser wegweisenden Entscheidung? Welche politischen Überlegungen, Diskussionen und Herausforderungen standen hinter der Einführung?

    In diesem Podcast blicken der ehemalige Landesrat für Gesundheit und Soziales Richard Theiner und Einbringer des Landesgesetzes zum Pflegegeld und ich auf die Geschichte des Südtiroler Pflegegeldes zurück und er erzählt von den Entscheidungen und Erfahrungen hinter den Kulissen.

    Gleichzeitig richten wir gemeinsam den Blick nach vorne: Was bedeutet diese soziale Errungenschaft heute? Vor welchen Herausforderungen steht das Pflegegeld, und wie lässt sich seine Zukunft langfristig sichern?

    Ein Gespräch über politische Weichenstellungen, soziale Verantwortung und die Frage, wie aus einem Meilenstein eine zukunftsfähige Errungenschaft wird.

    31 min
  • #28 - Das Leben feiern - über das Sterben sprechen. Über Würde, Selbstbestimmung und den assistierten Suizid. Im Gespräch mit Martin Lintner und Sabrina Fortarel.

    Wir feiern das Leben. Und das ist auch gut so.

    Wir sprechen darüber, was ein gutes und gelungenes Leben ausmacht, was uns trägt, was uns wichtig ist und wie wir leben möchten.

    Aber es gibt etwas, worüber wir viel weniger sprechen. Weil es uns schwerfällt. Weil es uns mit unserer eigenen Endlichkeit konfrontiert. Und weil es darauf keine einfachen Antworten gibt: das Sterben. 

    Und doch macht die Endlichkeit der uns geschenkten Lebenszeit diese so wertvoll und lenkt unsere Aufmerksamkeit auf die Frage, was wirklich im Leben zählt.

    Diese Folge meines Podcasts „Im Gespräch“ war für mich persönlich die bisher schwierigste. 

    Im Südtiroler Landtag hatten wir in dieser Legislatur bereits zwei Mal einen Gesetzentwurf zur Umsetzung der im Thema assistierter Suizid ergangenen Verfassungsgerichtsurteile und die Diskussion dazu geht in Südtirol weiter. 

    Die Frage, wie wir sterben wollen, und was eine gute Palliativversorgung ausmacht, berührt mich zutiefst.

    Und es ist mir wichtig, dieses Thema nicht auf eine rechtliche oder politische Diskussion zu reduzieren, sondern über die Fragen dahinter zu sprechen.

    Was bedeutet Würde am Ende des Lebens?
    Was bedeutet Selbstbestimmung?
    Darf ein Mensch über den Zeitpunkt seines Todes selbst entscheiden?
    Und welche Verantwortung haben wir als Gesellschaft gegenüber Menschen, die am Ende ihres Lebens stehen?

    Darüber spreche ich in dieser Folge mit Martin Lindner, dem Dekan der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen, und mit Sabrina Fortarel, die in der Pflege tätig ist und an der Universität Padua einen Master ersten Grades in Sterbebegleitung und End of Life absolviert hat.

    Es ist ein Gespräch über Leben und Sterben, über Freiheit und Verantwortung, über Würde, Angst und Hoffnung. Und vor allem über die Frage, wie wir als Gesellschaft mit einem Thema umgehen können, das uns alle betrifft und das wir dennoch so oft verdrängen.

    Ich denke, wir müssen nicht auf jede dieser Fragen eine Antwort haben.
    Aber wir sollten den Mut haben, sie zu stellen und darüber zu sprechen – offen, ohne vorschnelle Antworten und mit der Bereitschaft, auch diese Auseinandersetzung, die polarisiert, zu führen -menschlich und verantwortungsvoll.

     

    42 min
  • #27 - Leben mit Krebs. Im Gespräch mit Ida Schacher über Hoffnung, Mut und die Kraft gemeinsam durch schwere Zeiten zu gehen.

    Eine Krebsdiagnose teilt das Leben in zwei Teile: das Davor und das Danach. Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr, wie es war.

    Die Diagnose Krebs trifft jedes Jahr viele Menschen - und ihre Angehörigen. Sie bringt Angst, Fragen und Unsicherheiten mit sich. 

    Doch es gibt Hilfe und Begleitung. Und wie wichtige diese ist, habe ich als Kind erfahren, als meine beiden Eltern in kurzer Zeit an Krebs erkrankten.

    Die 27. Folge von #imGespräch ist somit eine ganz besondere. Ich spreche mit Ida Schacher darüber, was es bedeutet, als junge Mutter plötzlich die Diagnose Brustkrebs zu erhalten? Wie findet man die Kraft, weiterzukämpfen? Und warum ist es so wichtig, Menschen an seiner Seite zu haben, die zuhören, begleiten und Hoffnung schenken?

    Ida Schacher stand viele Jahre der Südtiroler Krebshilfe als Präsidentin vor, heute ist sie Vizepräsidentin der Südtiroler Krebshilfe.

    Ida erzählt offen und berührend von ihrer eigenen Geschichte: von der Krebsdiagnose in jungen Jahren, von den Ängsten und Herausforderungen, aber auch von der Unterstützung, die ihr Kraft gegeben hat. Aus ihrer persönlichen Erfahrung ist ein jahrzehntelanges Engagement für andere Betroffene entstanden.

    Ein ehrliches, bewegendes und zugleich hoffnungsvolles Gespräch über das Leben, den Zusammenhalt und den Mut, niemals aufzugeben.

     

    23 min
  • #26 - Jung sein in Südtirol: Zwischen Vorurteilen, Chancen und Zukunftsplänen. Im Gespräch mit Katja Oberrauch.

    In der 26. Ausgabe von #imGespräch ist Katja Oberrauch meine Gästin. Katja ist eine engagierte junge Frau. Sie ist die Vorsitzende des Südtiroler Jugendrings und die Anliegen junger Menschen sind ihr wichtig. Sie möchte mit Vorurteilen und Klischees über "die Jugend" aufräumen. 

    Neben ihrem Ehrenamt arbeitet Katja als Recruiterin und kennt damit sowohl die Perspektiven der Jugend als auch die Anforderungen der modernen Arbeitswelt.

    Wir sprechen über das Jungsein in Südtirol, über Chancen und Herausforderungen, über Vorurteile gegenüber der jungen Generation und darüber, was junge Menschen heute bewegt. Dabei geht es ebenso um Ehrenamt, gesellschaftliches Engagement und Zukunftsperspektiven wie um die Frage, wie Politik und Gesellschaft junge Menschen besser einbinden können.

    Ein Gespräch über Verantwortung, Mitgestaltung und die Zukunft Südtirols.


     

    28 min
  • #25 - Von Südtirol nach Vietnam, Pakistan, Dänemark und zurück. Von der Arbeit als Krankenpflegerin in Kriegsgebieten und vom Leben auf einer Bohrinsel. Im Gespräch mit Luise Pörnbacher.

    In dieser Folge von #imGespräch spreche ich mit Luise Pörnbacher– eine beeindruckende Frau aus Ehrenburg/Südtirol, deren Lebensweg sie weit über die Grenzen Südtirols hinausgeführt hat.

     Aufgewachsen in einer Zeit, in der Südtirol von Auswanderung geprägt war, entschied sich Luise aufzubrechen und in die Welt hinauszuziehen wie viele Südtirolerinnen und Südtiroler.  Nach ihrer Ausbildung zur Krankenpflegerin in München arbeitete sie in einigen der herausforderndsten Regionen der Welt: im Vietnamkrieg in einem Feldlazarett, in der Versorgung afghanischer Flüchtlinge im Norden Pakistans, in Saudi-Arabien und auf Bohrinseln in der Nordsee.

     Ihr Leben war geprägt von Mut, Einsatz und Neugier. In Dänemark fand sie schließlich auch privat ihr Glück – doch die Verbindung zu Südtirol hat sie nie verloren.

     Nach rund 50 Jahren im Ausland kehrte sie 2014 in ihre Heimat zurück. Heute engagiert sie sich im Verein „Südtiroler in der Welt“, den sie auch als Präsidentin geprägt hat.

    Wir sprechen über ihre bewegenden Erfahrungen, über schwierige Entscheidungen, über das Leben zwischen den Kulturen – und darüber, wie sich der Blick auf die Heimat verändert, wenn man so lange weg war. 

     Ein Gespräch über Mut, Menschlichkeit und die Frage, was Heimat wirklich bedeutet.

     

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    39 min
  • #24- Bleiben oder gehen? Im Gespräch mit Kevin Pichler.

    In dieser Folge von #imGespräch ist Kevin Pichler zu Gast – 17 Jahre jung, aus dem Passeiertal. Kevin besucht die vierte Klasse des Berufsbildungszentrums  für Gastronomie und Kulinarik "Emma Hellenstainer" in Brixen, ist im Landesbeirat der Schüler aktiv und engagiert sich politisch in der Jungen SVP.

    Kevin gehört zu einer Generation, die sich ernsthaft fragt: Bleiben oder gehen?

    Gute Löhne, transparente Karrieren und ein Eigenheim sind starke Argumente fürs Gehen. Kevin wird bleiben und er bringt klare und reflektierte Perspektiven der jungen Generation ein - ehrlich, kritisch und konstruktiv.

    Ein Gespräch über Chancen, Herausforderungen und darüber, was sich konkret und schneller ändern muss, damit Südtirol auch für die nächste Generation ein attraktiver Lebensraum bleibt.

    28 min
  • #23 - Inklusion leben! Im Gespräch mit Angelika Stampfl

    In dieser Folge von #imGespräch spreche ich mit Angelika Stampfl, Mutter einer Tochter mit Autismus-Spektrum-Störung und Präsidentin des Vereins Aktive Eltern von Menschen mit Behinderung -  AEB.

    Seit vielen Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich für mehr Inklusion in Südtirol und setzt sich gemeinsam mit anderen Eltern für ein gutes Leben für alle ein.

     Im Gespräch geht es um zentrale Themen wie:

       •       Inklusion in Schule und Ausbildung

       •       Herausforderungen in der Arbeitswelt

       •       Wohnen, Selbstständigkeit und Pflege

       •       Lange Wartezeiten und fehlende stationäre Einrichtungen

       •       Die Wünsche und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen

     Angelika Stampfl spricht offen über Erfahrungen, Hürden und notwendige Veränderungen – und darüber, was es dringend braucht, damit Inklusion schneller und wirksamer umgesetzt wird.

    Ein bewegendes und wichtiges Gespräch über Teilhabe, Respekt und gesellschaftliche Verantwortung.

     

    30 min
  • #23 - Inklusion leben. Jetzt! Im Gespräch mit Angelika Stampfl.

    In dieser Podcast-Folge von Im Gespräch sprechen wir mit Angelika Stampfl, Mutter einer Tochter mit Autismus-Spektrum-Störung und Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft für Eltern mit Behinderung (AEB).

    Seit vielen Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich für mehr Inklusion in Südtirol und setzt sich gemeinsam mit anderen Eltern und anderen ehrenamtlichen Organisationen für ein gutes Leben für alle ein.

     In unserem Gespräch geht es um zentrale Themen wie:

      •       Inklusion in Schule und Ausbildung

       •       Herausforderungen in der Arbeitswelt

       •       Wohnen, Selbstständigkeit und Pflege

       •       Lange Wartezeiten und fehlende stationäre Einrichtungen

       •       Die Wünsche und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen

     Angelika Stampfl spricht offen über Erfahrungen, Hürden und notwendige Veränderungen – und darüber, was es dringend braucht, damit Inklusion schneller und wirksamer umgesetzt wird.

     Ein bewegendes und wichtiges Gespräch über Teilhabe, Respekt und gesellschaftliche Verantwortung.

     

    30 min
  • #22 - Über Würde, Menschlichkeit und ein Dach über dem Kopf. Im Gespräch mit Paul Tschigg vom Dormizil.

    Mein Gesprächsgast in der 22. Folge von #imGespräch ist Paul Tschigg, Präsident des Vereins Domizil. Als pensionierter Unternehmer und heutiger engagierter Ehrenamtlicher leitet er gemeinsam mit rund 120 Freiwilligen das Dormizil in Bozen, eine Einrichtung, die nach dem Prinzip Housing First arbeiten – ein Ansatz, der Wohnen als ersten Schritt aus der Krise versteht, nicht als letzte Belohnung.

    Wir sprechen über die Ursachen von Wohnungslosigkeit, über konkrete Lebensgeschichten von Menschen auf der Straße, über Würde und Menschlichkeit – und darüber, was Politik, Gesellschaft und Wirtschaft tun können, um Ausgrenzung zu verhindern und neue Perspektiven zu schaffen.

     Ein Gespräch über Verantwortung, Hoffnung – und darüber, warum ein Zuhause mehr ist als vier Wände.

     

    28 min
  • #21- Rente.Wandel.Zukunft. Im Gespräch mit Luisa Gnecchi

    Eine Gesellschaft, die älter wird, ist keine Krise – sie ist ein Zeichen von Fortschritt. Dieser Fortschritt fordert uns heraus, neu zu denken: über Arbeit, über Solidarität zwischen den Generationen und über ein Rentensystem, das Würde, Sicherheit und Gerechtigkeit im Alter garantiert.

    In dieser Podcastfolge spreche ich mit Luisa Gnecchi, Vizepräsidentin des italienischen Renteninstituts INPS/NISF, über den demografischen Wandel und seine Chancen – über faire und zukunftsfähige Renten, über Prävention gegen Altersarmut und darüber, warum insbesondere Frauen bessere und gerechtere Renten brauchen.

    Ein europäisches Gespräch über Verantwortung, soziale Gerechtigkeit und die Frage, wie wir heute die Grundlagen für ein würdevolles Leben im Alter von morgen schaffen.

    Viel Freude beim Zuhören und Mitdiskutieren!

    38 min

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Herzlich willkommen bei #imGespräch, dem Podcast, der exklusive Einblicke in die Welt der Politik bietet. Mein Name ist Waltraud Deeg und ich freue mich, Sie in jeder Episode auf eine informative…