In dieser Folge von #imGespräch spreche ich mit Luise Pörnbacher– eine beeindruckende Frau aus Ehrenburg/Südtirol, deren Lebensweg sie weit über die Grenzen Südtirols hinausgeführt hat.
Aufgewachsen in einer Zeit, in der Südtirol von Auswanderung geprägt war, entschied sich Luise aufzubrechen und in die Welt hinauszuziehen wie viele Südtirolerinnen und Südtiroler. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenpflegerin in München arbeitete sie in einigen der herausforderndsten Regionen der Welt: im Vietnamkrieg in einem Feldlazarett, in der Versorgung afghanischer Flüchtlinge im Norden Pakistans, in Saudi-Arabien und auf Bohrinseln in der Nordsee.
Ihr Leben war geprägt von Mut, Einsatz und Neugier. In Dänemark fand sie schließlich auch privat ihr Glück – doch die Verbindung zu Südtirol hat sie nie verloren.
Nach rund 50 Jahren im Ausland kehrte sie 2014 in ihre Heimat zurück. Heute engagiert sie sich im Verein „Südtiroler in der Welt“, den sie auch als Präsidentin geprägt hat.
Wir sprechen über ihre bewegenden Erfahrungen, über schwierige Entscheidungen, über das Leben zwischen den Kulturen – und darüber, wie sich der Blick auf die Heimat verändert, wenn man so lange weg war.
Ein Gespräch über Mut, Menschlichkeit und die Frage, was Heimat wirklich bedeutet.
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