Die Debatte rund um die Nahrungskonkurrenz zwischen Honig- und Wildbienen ist in aller Munde. Marie spricht mit Dr. Melanie von Orlow über die aktuellen Argumente und Vorurteile. Eine fachliche Einschätzung für ImkerInnen und Insekteninteressierte.
Das sind die "Thesen" über die wir sprechen:
- „Bienenhaltung ist Massentierhaltung.“
- „Die Imkerei ist eine Industrie wo es nur um wirtschaftliche Gewinne und damit um die Ausbeutung der Tiere geht.“
- „Honigbienen sind überzüchtet, krank gezüchtet und ohne Menschen nicht lebensfähig.“
- „Nur die Wildform ist natürlich, Zuchtbienen haben verlernt zu überleben.“
- „Ohne Imker ginge es den Bienen besser.“
- „Honigernte ist Diebstahl, Ausbeutung, und Imkern geht es nur um Honig.“
- „Honigbienen verdrängen Wildbienen, fressen ihnen das Futter weg und verschärfen das Insektensterben.“
- „Honigbienen sind invasive oder künstlich eingebrachte Konkurrenz.“ - „Heutige Bienenvölker sind unnatürlich groß und auf Leistung getrimmt.“
- „Wildbienen sind wichtiger als Honigbienen.“
- „Bienenhaltung ist moralisch nicht besser als andere Nutztierhaltung.“
Weiterführende Quellen & Links ("unbezahlte Werbung"):
- Melanies erwähnter Vortrag bei der GdeB: https://www.youtube.com/live/fPNryz7iikQ?si=c--n-7OVXpxJCz-r
- Melanies Bücher beim Ulmer Verlag: https://www.ulmer.de/buecher/165869.html
- Hymenopterendienst Berlin: https://berlin.nabu.de/stadt-und-natur/projekte-nabu-berlin/hymenopterendienst/index.html
- die erwähnte Folge mit Dr. Andreas Hoppe: https://www.youtube.com/watch?v=6H5D04Br2IQ