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Die Hamburger Speicherstadt digital erlebbar machen. Das war das Ziel des Monsterprojektes »Speicherstadt digital«. Zahlreiche digitale und virtuelle Angebote ermöglichen einen vollkommen neuen Blick auf das UNESCO-Welterbe. »Immersiv« hat mit den Verantwortlichen gesprochen.
Die Hamburger Speicherstadt ist das längste zusammenhängende Speicherensemble der Welt und prägt das Hamburger Stadtbild wie kein anderer Stadtteil. Sie steht sinnbildlich für Hamburgs Geschichte als Handelsmetropole, als Stadt am Hafen und als das Tor zur Welt. Im Jahr 2015 wurde sie von der UNESCO offiziell zum Welterbe erklärt.
Nun wird die Hamburger Speicherstadt ein digitales Erbe erhalten. Das Projekt »Speicherstadt digital« umfasst zahlreiche digitale Angebote sowie Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Elemente. Eine neue App mit historischen Fotos, Hintergrundinformationen, Hörspielen sowie Augmented Reality, Virtual-Reality-Installationen im Dialoghaus und ein eigener Auftritt auf der Plattform Google Arts & Culture bieten neue Einblicke in die Geschichte der Hamburger Speicherstadt. Über freies WLAN im gesamten Areal ist dieses Angebot besonders gut zugänglich. Initiiert hat das Projekt die Hamburger Behörde für Kultur und Medien.
Zu Gast in der sechsten Sendung unser Virtual-Reality-Podcast »Immersiv« waren Esther Lara von Dataport, die für die Koordinierung des gesamten Projektes zuständig war. Im Interview erzählt sie von den Herausforderungen, die ein solches Monsterprojekt mit sich bringt und wie sie diese gemeistert haben. Außerderm beehrte uns in dieser Folge Matthias Kuhn von der HAW (Hochschule für angewandte Wissenschaften) der die Entwicklung der Virtual-Reality-Elemente leitete.
Virtual Reality in der Speicherstadt
Experten der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) entwickelten Virtual-Reality-Elemente, die das Vergangene immersiv erlebbar machen. Besucher erfahren an Bildschirmen im Foyer des Dialoghauses (Alter Wandrahm 4) spielerisch, wie in der Speicherstadt vor 100 Jahren gearbeitet wurde. Mit VR-Brillen können Besucher in das Leben eines Hafenarbeiters vor 100 Jahren eintauchen. Sie können zum Beispiel die Arbeit im Kesselhaus der Speicherstadt in einer virtuellen 3D-Welt nachspielen, Kohle schaufeln, Waren verladen oder Maschinen bedienen.
Links
Speicherstadt digital: https://www.speicherstadt-digital.de/
In dieser Folge von Immersiv sprechen Tim und Matze mit der Virtual-Reality-Journalistin und -Regisseurin Ricarda Saleh. Sie hat für den WDR die äußerst sehenswerte Virtual-Reality-Dokumentation »Paris Terror« produziert.
Die Dokumentation behandelt die Anschläge auf den jüdischen Supermarkt »Hyper Cacher« im Januar 2015. Drei Opfer des Attentats erzählen die Geschehnisse aus ihrer Sicht und nehmen die Zuschauer mit an den virtuellen Tatort. Die 360°-Perspektive macht deren Wahrnehmungen erlebbar, erfahrbar und fühlbar. Es ist sicherlich kein leichtes Thema, das diese Dokumentation behandelt.
Ricarda Salah erzählt im Detail, was die Arbeit an diesem Projekt bedeutete. Außerdem diskutiert sie mit Tim und Matze über die Herausforderungen, vor denen der Journalismus im Lichte der stärkeren Präsenz immersiver Medien steht.
Ricarda Saleh
Virtual Reality-Dokumentation: Paris Terror
Immersive Medien werden den musealen Bereich in Zukunft massiv beeinflussen. Sie erlauben es, Wissen auf eine noch nie dagewesene Weise zu konservieren und zu vermitteln. Einige beeindruckende Beispiele gibt es bereits. In dieser Folge von Immersiv begeben sich Tim und Matze auf einen Rundgang durch die schönsten immersiven Ausstellungen aus aller Welt.
Immersive Medien in Museen
Immersive Medien: Hologramm im Illinois Holocaust Museum
Links
Virtual Reality kennt man schon lange vor der Einführung der VR-Brillen: Simulatoren für Flugzeuge und Schiffe sind schon seit Jahrzehnten im Einsatz und haben ihren festen Platz in der Ausbildung gesichert. Verglichen mit einer VR-Brillen-Anwendung benötigt so ein Simulator viel Hardware und Kulisse und scheint auf den ersten Blick nicht sehr immersiv zu sein. Doch wir haben uns eines besseren belehren lassen:
Im Schiffssimulator des Maritimen Zentrums an der Hochschule Flensburg hat uns Volker Wenzel gezeigt, wie man mit seiner solchen Anlage umgeht. Aus eigener Erfahren können wir sagen: Es bedarf nur wenigen Minuten am Steuerrad und man taucht tief in die Welt der virtuellen Navigation ein. Ein beeindruckendes Erlebnis.
Maritimes Zentrum: www.maritimes-zentrum.de/
Virtual Reality im Kino? Kann das funktionieren? Diese Fragen diskutieren Tim und Matze in der zweiten Folge von Immersiv.
Kino sei im Abstiegskampf und Virtual Reality der nächster Endgegner, so die landläufige Meinung über das Medium Kino. Nicht wenn man Franziska Knoefel und Frank Senger fragt! Sie wollen mit ihrer Firma WerbeWeischer, dem größten Kinovermarkter im deutschsprachigen Raum, Virtual Reality in die Kinosäle bringen. Die beiden haben Tim und Matze im Immersiv-Studio besucht und berichten von ihren ersten Erfahrungen von VR im Kino.
VRtual X: vrtual-x.com/
VR Podcast Immersiv Episode 002
Herzlich Willkommen zu der ersten Folge von Immersiv, dem Virtual-Reality-Podcast.
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