Investier oder verlier

Investier oder verlier

By Lukas Beißwenger & Laura PodleskaBusinessInvesting
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Investier oder verlier episodes

  • KI in der Pflege: 20 % mehr Zeit | Dieter Weißhaar, myneva Group
    Pflegekrise, Bürokratie & Fax: Wie ein Software-CEO Pflegekräfte entlasten will | Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 (16/17) | Informiert und investiert

    In Deutschland sind die Pflegekräfte überfordert. Wie viel davon ist eigentlich Papierkram? Dieter Weißhaar ist CEO der myneva Group, eines Softwareunternehmens, das mit rund 500 Mitarbeitern in acht europäischen Ländern das Sozialwesen digitalisiert: Altenpflege, Jugend- und Kinderhilfe, Behindertenhilfe. Am Rande des Ludwig-Erhard-Gipfels erzählt er Lukas, was eine Umfrage seines Unternehmens unter 2.500 Pflegekräften ergeben hat: Zweieinhalb Stunden jeder Acht-Stunden-Schicht gehen für Dokumentation und Bürokratie drauf, und jede zweite Pflegekraft denkt wegen der Belastung darüber nach, den Beruf zu verlassen. Gleichzeitig gehen in Europa rund eine Million der 7,3 Millionen Pflegekräfte in den Ruhestand. Weißhaar beschreibt, wie heute ein älterer Patient vom Krankenhaus ins Pflegeheim kommt: per Telefonbuch und mit handschriftlichen Entlassbögen im Faxgerät, vier bis fünf Stunden lang. Mit KI soll das in unter einer Stunde gehen. Pflegekräfte sprechen ihre Dokumentation direkt beim Klienten ins Handy, die KI sortiert Vitalwerte und Maßnahmen, die Pflegekraft bestätigt. Das spart nach seiner Rechnung anderthalb Stunden pro Schicht. Kritisch sieht er die Politik: 16 Bundesländer mit 17 Regelwerken und Personalschlüssel, die sich nicht ändern, wenn Einrichtungen effizienter arbeiten. Zum Schluss geht es um die Frage für Anleger: Warum er die Gesundheitsbranche für die nächsten fünf bis zehn Jahre spannend findet.

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Warum Pflegekräfte so viel Zeit mit Bürokratie statt mit Menschen verbringen
    ► Was hinter dem Pflegekräftemangel in Europa steckt
    ► Wie ein Pflegefall heute noch per Fax vom Krankenhaus ins Pflegeheim kommt
    ► Wie KI in der Pflege konkret funktioniert: Dokumentation einsprechen statt abtippen
    ► Warum die Politik die Digitalisierung der Pflege eher bremst
    ► Was die Gesundheitsbranche für Anleger interessant macht

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Was macht die myneva Group? Sie baut Software für das Sozialwesen, vor allem für die Altenpflege. Damit planen Einrichtungen Pflege und Personal, dokumentieren ihre Arbeit und rechnen am Ende ab.
    ► Warum sind Pflegekräfte so überlastet? Laut Weißhaar aus zwei Gründen: Die Pflege ist stark reguliert, zweieinhalb Stunden pro Schicht gehen für Dokumentation drauf. Und es fehlt Personal, weil viele Pflegekräfte der Babyboomer-Generation in Rente gehen, während die Zahl der Pflegebedürftigen steigt.
    ► Wie macht man den Pflegeberuf attraktiver? Die Bezahlung ist nach Corona etwas besser geworden. Das größere Thema ist laut Weißhaar der Arbeitsstress. Wer weniger Zeit mit Papierkram verbringt, hat mehr Zeit für das, wofür er den Beruf gewählt hat.
    ► Wie hilft KI in der Pflege? Die Pflegekraft spricht beim Klienten ein, was sie gemacht hat. Die KI erkennt Vitalwerte, Maßnahmen und Erledigungen und dokumentiert sie nach den Vorschriften. Die Pflegekraft prüft und bestätigt.
    ► Ist die Gesundheitsbranche ein gutes Investment? Weißhaar nennt drei Gründe: Sie ist von Konjunkturzyklen unabhängig, die Nachfrage steigt sicher, und der Druck zur Digitalisierung ist groß. Eine Anlageempfehlung ist das ausdrücklich nicht.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Anleger, die Gesundheit und Pflege als Wachstumsmarkt verstehen wollen
    ► Alle, die in der Pflege arbeiten oder Angehörige pflegen lassen
    ► Alle, die wissen wollen, wo KI heute schon im Alltag konkret Zeit spart

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Dieter Weißhaar – myneva Group – CEO
    01:04 ► Intro: Pflegekräfte am Limit
    01:26 ► Was macht die myneva Group und was macht ihr CEO?
    02:13 ► 500 Mitarbeiter in acht Ländern: So ist myneva aufgestellt
    03:02 ► Was ist aktuell das Problem in der Pflege?
    04:23 ► Wie wird der Pflegeberuf wieder attraktiver?
    05:10 ► Pflege per Fax: Wie kann das heute noch sein?
    06:21 ► KI-Dokumentation: So werden Pflegekräfte entlastet
    07:36 ► Politik in der Pflege: Hilfe oder Hindernis?
    09:49 ► Gesundheitsbranche: Interessant für Anleger?

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Achte bei Investments auf Märkte mit sicher steigender Nachfrage: Eine alternde Gesellschaft braucht mehr Pflege, egal wie die Konjunktur läuft
    ► Die spannendsten Anwendungen von KI sind oft unspektakulär: Sie nehmen Menschen die Routine ab, nicht die Entscheidung
    ► Frag bei jeder Digitalisierungs-Story, wer sie bezahlt: Ohne Anreize setzen Einrichtungen selbst gute Lösungen nicht ein
    ► Breit gestreut bleibt die Basis: Eine Branche ist eine Beimischung, kein Depot

    🔗 Ressourcen & Links:

    • myneva Group: https://www.myneva.eu/
    • Aufgenommen am Rande des Ludwig-Erhard-Gipfels 2026

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    ⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

    12 min
  • Roboter statt Sicherheitsdienst? | Ernst Steuger, Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft
    Roboter auf Streife, Mittelstand & Überregulierung: Was ein Sicherheitsunternehmer Anlegern mitgibt | Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 (15/17) | Informiert und investiert

    Nachts um drei fährt ein Roboter durch die Werkshalle, prüft Rohrleitungen, schnüffelt nach Gaslecks und meldet, wenn sich jemand auf dem Gelände bewegt. Was nach Zukunft klingt, ist bei der Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft (NWS) schon Alltag. Geschäftsführer Ernst Steuger führt ein Unternehmen, das seit über 120 Jahren am Markt ist, und setzt trotzdem voll auf KI und Robotik. Am Rande des Ludwig-Erhard-Gipfels erzählt er Lukas, wie groß die Sicherheitsbranche in Deutschland ist (rund 300.000 Beschäftigte, etwa 14 Milliarden Euro Marktvolumen), warum er lieber von Bedarf als von einem „attraktiven Geschäftsmodell“ spricht und warum es für Privatanleger kaum Wege gibt, direkt in die Branche zu investieren. Er beschreibt, wie seine Roboter den Rundgang übernehmen, den sonst ein Mitarbeiter alle zwei Stunden macht, und warum trotzdem immer ein Mensch eingreifen muss, wenn etwas passiert. Seine Technik ist „Made in Bavaria“, und das ist für ihn wegen Datenschutz und Wirtschaftsspionage ein echter Vorteil. Dann wird es grundsätzlich: Steuger glaubt, dass Deutschland zurück an die Weltspitze kann, aber nur, wenn wir aus dem Diskussionsstrudel herauskommen und Regeln mit Augenmaß machen. Sein Rat zum Schluss: Wir haben nicht mehr alle Zeit der Welt, in Zeiten der KI wird alles noch schneller.

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Wie groß die Sicherheitsbranche in Deutschland ist und warum sie weiter wächst
    ► Ob und wie man als Privatanleger in die Sicherheitsbranche investieren kann
    ► Was Sicherheitsroboter heute schon können und wo der Mensch bleibt
    ► Warum Herkunft bei Sicherheitstechnik zählt: Datenschutz und Wirtschaftsspionage
    ► Warum sich Europa mit Regeln wie NIS und AI Act selbst ausbremst
    ► Warum ein Unternehmer trotz allem an den Standort Deutschland glaubt

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Wie groß ist die Sicherheitsbranche in Deutschland? Laut Steuger arbeiten dort rund 300.000 Menschen, das Marktvolumen liegt bei etwa 14 Milliarden Euro. Per Erlass gibt es Sicherheitsdienste in Deutschland seit 1901.
    ► Kann man in die Sicherheitsbranche investieren? Es gibt einige börsennotierte Unternehmen, sagt Steuger, aber deutlich weniger als in anderen Branchen. Viele Sicherheitsfirmen sind Mittelständler.
    ► Ersetzen Roboter den Sicherheitsdienst? Teilweise. Wiederkehrende Kontrollgänge, Zaunkontrollen, Brandschutz oder das Erkennen von Gaslecks können Roboter übernehmen. Sobald etwas gemeldet wird, muss aber ein Mensch eingreifen.
    ► Wie funktioniert ein Sicherheitsroboter? Bei der NWS sind es fahrende Roboter mit Sensorik. Sie bestreifen ein Gelände nach Plan oder unregelmäßig und melden selbstständig an eine Sicherheitszentrale, wenn ein Schwellenwert überschritten oder eine Person erkannt wird.
    ► Warum ist „Made in Germany“ bei Sicherheitstechnik wichtig? Weil die Daten sensibel sind. Steuger setzt auf Technik und Software aus der DACH-Region, um Datenschutz und Schutz vor Wirtschaftsspionage zu gewährleisten.
    ► Lohnt sich ein Investment in Deutschland? Steuger glaubt ja, aber es hängt davon ab, wie schnell Politik und Wirtschaft ins Handeln kommen. Eine Anlageempfehlung ist das ausdrücklich nicht.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Anleger, die verstehen wollen, wie KI und Robotik ganz normale Branchen verändern
    ► Unternehmer und Führungskräfte im Mittelstand
    ► Alle, die sich fragen, ob Deutschland noch ein guter Standort ist

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Ernst Steuger – Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft – Geschäftsführer
    00:51 ► Intro: 120 Jahre Sicherheit und trotzdem vorne bei KI
    01:15 ► Ist die Sicherheitsbranche ein attraktives Geschäftsmodell?
    02:07 ► Haben Sie Wachstumsambitionen für die Zukunft?
    02:33 ► Kann man als Privatanleger in die Sicherheitsbranche investieren?
    02:52 ► Personalintensives Geschäft: Soll das so bleiben?
    03:20 ► Wie setzen Sie die Roboter ein?
    04:25 ► Wie kann man sich Robotik konkret vorstellen?
    05:33 ► Made in Germany: Vorteil oder Nachteil?
    06:18 ► Wie sehen Sie die Zukunft des deutschen Mittelstands?
    07:12 ► Kann Deutschland wieder an die Weltspitze kommen?
    08:34 ► Lohnt sich ein Investment in Deutschland?

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Technik übernimmt das Wiederkehrende, der Mensch das Entscheidende: das gilt nicht nur im Wachdienst
    ► Wer eine Branche verstehen will, schaut auf den Bedarf, nicht nur auf die Rendite
    ► Nicht jede Zukunftsbranche ist an der Börse direkt investierbar
    ► Herkunft und Datenschutz sind bei Technologie ein echter Wettbewerbsvorteil
    ► Am Ball bleiben: In Zeiten der KI verändert sich alles schneller, als man denkt

    🔗 Ressourcen & Links:

    • Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft: https://www.nwsgmbh.de/
    • Aufgenommen am Rande des Ludwig-Erhard-Gipfels 2026

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    11 min
  • Proteinshake oder Oats? | Linda Renneisen, Ernährungsberaterin
    Proteinshake, Morgenroutine & gesunde Gewohnheiten: Was eine Ernährungsberaterin Führungskräften rät | Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 (14/17) | Informiert und investiert

    Man muss nicht nur finanziell investieren, man kann auch in den eigenen Körper investieren. Mit diesem Gedanken trifft Laura auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel Linda Renneisen. Linda ist ganzheitliche Ernährungsberaterin und begleitet mit ihren Marken foodvibes und dem Office Health Institute Unternehmen, Unternehmer und Führungskräfte. Für sie ist Gesundheit das Fundament für Wachstum, Erfolg und gute Führung. Den Einwand „Dafür habe ich keine Zeit" lässt sie nicht gelten: Wer sich heute nicht kümmert, verliert später noch mehr Zeit. Und es braucht keine Detox-Kur für einen fünfstelligen Betrag, nach der man doch wieder in die alten Gewohnheiten fällt. Linda setzt auf kleine Entscheidungen, die man jeden Tag trifft, und fängt mit der einfachsten an: einem Glas Wasser direkt nach dem Aufstehen. Danach geht es um die Frage, die gerade viele beschäftigt: Proteinshake oder Overnight Oats? Linda erklärt, warum die Verdauung schon im Mund beginnt, warum es weniger darauf ankommt, was wir essen, als darauf, was der Körper aufnehmen kann, und wie ein Frühstück aussieht, das den Blutzucker stabil hält. Dazu zeigt sie, wie man neue Routinen an bestehende hängt, etwa Ölziehen unter der Dusche, warum Morgen und Abend die größten Hebel sind und wie man auch an vollen Bürotagen mehr Bewegung unterbringt.

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Warum kleine Routinen mehr bringen als eine teure Detox-Kur
    ► Wie lange es dauert, eine Gewohnheit einzuführen, und warum du mit einer einzigen anfängst
    ► Was ein Glas Wasser am Morgen in deinem Körper bewirkt
    ► Proteinshake oder Overnight Oats: was dein Körper besser verwerten kann
    ► Wie du neue Routinen an alte koppelst, damit sie keine zusätzliche Zeit kosten
    ► Wie eine gute Abendroutine aussieht und wie du mehr Bewegung in den Büroalltag bringst

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Wie lange dauert es, eine neue Gewohnheit einzuführen? Oft heißt es 60 bis 70 Tage, Linda hält das für individuell. Wichtiger ist, sich erst eine einzige Gewohnheit herauszupicken. Fühlt sie sich so selbstverständlich an wie Zähneputzen, kann die nächste dazukommen, auch früher.
    ► Warum ein Glas Wasser am Morgen? Nach der Nacht hat der Körper viele Aufräumprozesse hinter sich und braucht Flüssigkeit. Wasser transportiert Nährstoffe zu den Zellen und Stoffe ab. Viele fühlen sich danach frischer im Kopf und treffen auch beim Frühstück bessere Entscheidungen.
    ► Ist ein Proteinshake zum Frühstück schlecht? Nicht grundsätzlich. Er wird aber schnell getrunken, und die Verdauung beginnt im Mund. Linda mischt Proteinpulver lieber in Overnight Oats, die nicht nur aus Haferflocken bestehen, sondern auch aus Chia, Leinsamen, Hanfsamen, Buchweizen oder Hirse.
    ► Was ist Ölziehen? Man spült den Mund eine Weile mit einem Teelöffel Kokosöl. Linda empfiehlt es für die Mund- und Zahngesundheit, die sie für unterschätzt hält, weil dort schon der Verdauungstrakt beginnt.
    ► Wie sieht eine gute Abendroutine aus? Digitale Geräte mindestens eine Stunde vor dem Schlafen ausschalten, lieber lesen, spazieren gehen oder Gedanken aufschreiben. Das Handy am besten außerhalb des Schlafzimmers lassen und einen normalen Wecker nutzen.
    ► Wie bringe ich mehr Bewegung in einen stressigen Alltag? Mit kleinen Dingen: ein Walking Pad unter dem Stehschreibtisch, zehn Minuten um den Block nach dem Mittagessen, Telefonate im Gehen und öfter die Treppe statt des Aufzugs.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Unternehmer und Führungskräfte, die viel arbeiten und trotzdem gesund bleiben wollen
    ► Alle, die morgens zum Proteinshake greifen und wissen wollen, ob das gut ist
    ► Menschen, die gesünder leben wollen, ohne gleich ihr ganzes Leben umzukrempeln

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Linda Renneisen – foodvibes & Office Health Institute – Ernährungsberaterin
    00:51 ► Intro: Laura trifft Linda auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel
    01:06 ► Ernährungsberatung für Unternehmen und Führungskräfte
    01:36 ► Keine Zeit für Gesundheit? Warum Routinen mehr bringen als jede Kur
    03:04 ► Neue Gewohnheiten einführen: mit einer einzigen Mikro-Routine starten
    04:02 ► Was ein Glas Wasser am Morgen im Körper bewirkt
    06:09 ► Proteinshake oder Overnight Oats zum Frühstück?
    08:40 ► Routinen verknüpfen: Ölziehen unter der Dusche
    11:23 ► Die ideale Abendroutine: Digital Detox und handyfreies Schlafzimmer
    13:13 ► Bewegung im stressigen Alltag: Walking Pad und Spaziergang
    14:41 ► Wo du Linda findest

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Starte mit einer einzigen kleinen Gewohnheit, nicht mit dem großen Umbau
    ► Trink morgens ein Glas Wasser, bevor der erste Kaffee kommt
    ► Bereite dein Frühstück am Abend vor, zum Beispiel Overnight Oats mit Samen und Proteinpulver
    ► Häng neue Routinen an bestehende, etwa an das Duschen oder Zähneputzen
    ► Mach das Schlafzimmer zur handyfreien Zone
    ► Nutze die Alltagsbewegung: Treppe, Spaziergang, Telefonate im Gehen

    🔗 Ressourcen & Links:

    • foodvibes – Website: https://www.food-vibes.de
    • Office Health Institute: https://www.office-health-institute.com
    • Instagram: https://www.instagram.com/linda.renneisen/
    • LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/linda-renneisen-foodvibes/
    • Lindas Podcast „House of Good Vibes": https://open.spotify.com/show/2nJ0favC96jhQtT7NpLDUw
    • Aufgenommen am Rande des Ludwig-Erhard-Gipfels 2026

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    ⚠️ Hinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ersetzt keine ärztliche oder ernährungsmedizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Vorerkrankungen sprich bitte mit einer Ärztin oder einem Arzt, bevor du deine Ernährung umstellst.

    16 min
  • Warum kein Crash mehr kommt | Robert Halver (Baader Bank)
    40 Jahre Börse, Notenbanken & Inflation: Was ein Kapitalmarkt-Profi jungen Anlegern rät | Anlegertag Düsseldorf 2026

    Auf dem Anlegertag Düsseldorf haben wir uns mit Robert Halver zusammengesetzt. Er leitet die Kapitalmarktanalyse der Baader Bank, ist einer der bekanntesten Börsenerklärer im deutschen Fernsehen und seit 40 Jahren an der Börse. Seinen ersten Crash hat er 1987 als Student erlebt, mit sehr kleinem Geld und großer Aufregung. Was sich seitdem nicht verändert hat, sind Gier und Angst. Neu ist seit der Finanzkrise 2008 ein Motto, das bis heute trägt: Wo die Not am größten ist, ist die Geldpolitik am nächsten. Weil die Welt so hoch verschuldet ist, können die Notenbanken epochale Krisen nicht mehr zulassen. Den Preis dafür zahlen wir mit Inflation, die nicht mehr wirklich bekämpft wird, weil sie beim Abbau der Staatsschulden hilft. Für Halver ist das ein Elfmeter ohne Torwart für Sachkapital wie Aktien, Edelmetalle, Rohstoffe und Immobilien. Er spricht offen über eigene Fehlprognosen, etwa die Versorgerwerte vor Fukushima und die Telekom-Aktien vor dem Platzen der Internetblase, und darüber, warum er die Bücher von Untergangspropheten lieber zum Anzünden des Kamins nutzt. Jungen Anlegern rät er, den eigenen Mikrokosmos gut zu gestalten und regelmäßig in Aktien zu sparen. Und wenn die Kurse doch einmal 30 oder 40 Prozent fallen, gilt für ihn: durchhalten und nachkaufen.

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Warum die Notenbanken seit 2008 keinen großen Crash mehr zulassen
    ► Warum Inflation der Preis der Rettung ist und wer davon profitiert
    ► Warum Zinspapiere nach Inflation kaum etwas bringen und Sachkapital gewinnt
    ► Was ein Profi aus seinen eigenen Fehlprognosen gelernt hat
    ► Wie du mit Crashpropheten und Untergangsstimmung umgehst
    ► Was du tun solltest, wenn die Börse 30 oder 40 Prozent fällt

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Wird es noch einen großen Börsencrash geben? Robert Halver glaubt nicht an einen epochalen Crash, solange die Notenbanken ihn verhindern können. Seit 2008 gilt: Wo die Not am größten ist, ist die Geldpolitik am nächsten. 2008 wurde Amerika bei 10 Billionen Dollar Staatsschulden gerettet, heute sind es viermal so viel.
    ► Was ist der Preis dieser Rettung? Inflation. Liegt die Inflation über den Kreditzinsen, schmelzen Staatsschulden ab. Deshalb wird sie nach Halvers Einschätzung nicht mehr so konsequent bekämpft wie früher. Die tatsächliche Inflation in den USA hält er für deutlich höher als die offizielle.
    ► Wie schützt man sich vor Inflation? Mit Sachkapital: Aktien, Edelmetalle, Rohstoffe und Immobilien nehmen die Inflation mit, weil Firmen ihre Preise erhöhen. Wer nur in Zinspapiere investiert, verdient nach Inflation oft nichts mehr.
    ► Welche Fehler hat Robert Halver selbst gemacht? Vor Fukushima hat er Versorger- und Atomstromwerte empfohlen, und er hat zu lange an Telekom-Aktien festgehalten. Sein Fazit: Irren ist menschlich, wichtig ist, dazu zu stehen und daraus zu lernen.
    ► Wie geht man als junger Anleger mit Untergangsprognosen um? Den eigenen Mikrokosmos gestalten: gute Ausbildung, die richtigen Freunde, nicht über die eigenen Verhältnisse leben und etwas für schwierige Zeiten ansparen. Und daran denken, dass Crashpropheten vor allem Bücher verkaufen wollen.
    ► Was tun, wenn die Börse 40 Prozent fällt? Durchhalten, nicht am Tiefpunkt verkaufen und regelmäßig mit überschaubaren Beträgen nachkaufen. Jede große Krise wurde historisch nicht nur ausgeglichen, sondern überkompensiert.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Anleger, die Angst vor dem nächsten Crash haben
    ► Junge Menschen, die gerade mit dem Investieren anfangen
    ► Alle, die verstehen wollen, wie Notenbanken, Schulden und Inflation zusammenhängen

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Robert Halver – Baader Bank – Leiter Kapitalmarktanalyse
    00:54 ► Mein erster Börsencrash: 1987
    01:34 ► Gier, Angst und warum Notenbanken keinen Crash mehr zulassen
    03:13 ► Der Preis der Rettung: Inflation
    04:49 ► Fehlprognosen: Fukushima und Telekom
    07:06 ► Crashpropheten und das Geschäft mit der Angst
    09:20 ► Rat an junge Anleger: dein Mikrokosmos
    11:38 ► Sind Aktien jetzt sicher? Sachkapital statt Zins
    13:08 ► Wenn der Aktien-Crash kommt: durchhalten und nachkaufen

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Setz auf Sachkapital, denn Inflation frisst Zinspapiere auf
    ► Spar regelmäßig in Aktien, je früher, desto besser, und halte auch durch, wenn der Urlaub mal wichtiger scheint
    ► Verkauf nie am Tiefpunkt, nur weil dein Umfeld „verkauf, verkauf" ruft
    ► Nutz fallende Kurse: Mit dem Sparplan bekommst du mehr Anteile für dein Geld
    ► Steh zu deinen Fehlern, nur aus ihnen lernst du
    ► Leb nicht über deine Verhältnisse und bau dir eine Reserve für schwierige Zeiten

    🔗 Ressourcen & Links:

    • Robert Halver bei der Baader Bank: https://www.baaderbank.de
    • Aufgenommen auf dem Anlegertag Düsseldorf am 12.09.2026

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    15 min
  • Atomausstieg war ein Fehler | Dr. Friedbert Pflüger, Clean Energy Forum
    Energiewende, KI-Stromhunger & Geothermie: Was ein Energieexperte Anlegern mitgibt | Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 (13/17) | Informiert und investiert

    80 Prozent des weltweiten Energiemix sind immer noch fossil. Wie kann das sein, wenn Wind und Solar seit Jahren von Rekord zu Rekord eilen? Dr. Friedbert Pflüger kennt die Energiepolitik von beiden Seiten: Er war 20 Jahre im Bundestag, hat bei Richard von Weizsäcker gelernt und berät heute mit Pflüger International und dem Clean Energy Forum Unternehmen aus Wind, Solar, Gas, Wasserstoff, CO2-Speicherung und Kernfusion. Am Rande des Ludwig-Erhard-Gipfels erklärt er Lukas, warum die Erneuerbaren den Energiehunger der Welt nur ergänzt und nicht ersetzt haben. Er hält das Abschalten der letzten drei modernen Atomkraftwerke mitten in der Energiekrise für den größten Fehler, sieht in Deutschland keine Trägheit beim Ausbau, wohl aber bei den Netzen, und warnt vor dem Strombedarf der KI-Rechenzentren. Für Anleger ist seine Botschaft klar: Energie wird überall gefragt bleiben. Er würde sich zum Beispiel Biomethan und die bei uns völlig unterschätzte Tiefengeothermie anschauen, betont aber, dass er keine Tipps gibt. Sein Leitsatz kommt von Winston Churchill: „Variety, variety alone", also Vielfalt statt Abhängigkeit von einem Land, einer Route oder einer Technologie. Zum Schluss erzählt er offen, wie er nach der verlorenen Wahl gegen Klaus Wowereit in ein Loch fiel und warum er heute sagt: ein Glück, dass ich damals verloren habe.

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Warum die Welt eine Energieaddition statt einer Energiewende erlebt hat
    ► Warum Pflüger den Atomausstieg mitten in der Energiekrise für einen Fehler hält
    ► Warum der Netzausbau der eigentliche Engpass der Erneuerbaren ist
    ► Wie KI-Rechenzentren den Strombedarf nach oben treiben und was Small Modular Reactors damit zu tun haben
    ► Welche Energiefelder ein Branchenkenner für unterschätzt hält: Biomethan und Geothermie
    ► Wie man nach einer großen Niederlage wieder aufsteht

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Warum ist der Energiemix weltweit noch so fossil? Weil der Energiebedarf genauso schnell wächst wie die Erneuerbaren. Volkswirtschaften wachsen, in Schwellenländern wollen immer mehr Menschen Auto und Waschmaschine. Kohle, Gas und Öl stellen deshalb weiter Rekorde auf.
    ► War der Atomausstieg ein Fehler? Pflüger sagt ja. Am schwersten wiegt für ihn, dass die letzten drei modernen Meiler mitten in der Energiekrise nach dem Beginn des Ukrainekriegs abgeschaltet wurden. Ohne diesen Schritt hätte Deutschland heute andere Energiepreise.
    ► Warum geht der Ausbau der Erneuerbaren so langsam? Der Ausbau selbst lief laut Pflüger hervorragend. Das Problem sind die Netze: Strom aus Wind und Sonne muss zum Verbraucher transportiert werden, und der Netzausbau ist gigantisch teuer.
    ► Was sind Small Modular Reactors? Kleine Atomkraftwerke, auf die unter anderem Kanada, Polen, Tschechien und Großbritannien setzen. Pflüger findet, Deutschland sollte diese Option zumindest ernsthaft prüfen.
    ► Was ist Geothermie? Wärme aus der Tiefe der Erde, die nach oben geholt und genutzt wird. Neben der bekannten Erdwärmepumpe geht es vor allem um Tiefengeothermie, für Pflüger eine große Wachstumsmöglichkeit.
    ► Lohnt sich der Energiesektor für Anleger? Energie wird laut Pflüger überall weiter gefragt sein. Er nennt Biomethan und Geothermie als Felder, die er sich anschauen würde, und rät zu Vielfalt statt Einseitigkeit. Eine Anlageempfehlung ist das ausdrücklich nicht.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Anleger, die verstehen wollen, wohin sich der Energiemarkt entwickelt
    ► Alle, die die Debatte um Atomkraft, Energiepreise und Energiewende einordnen wollen
    ► Junge Menschen, die mit Unsicherheit und Rückschlägen umgehen müssen

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Dr. Friedbert Pflüger – Clean Energy Forum & Pflüger International – Energieexperte
    00:57 ► Intro: 80 % des weltweiten Energiemix sind noch fossil
    01:19 ► Energiewende oder Energieaddition? Warum der Mix nicht vorankommt
    02:34 ► War der Atomausstieg ein Fehler?
    03:22 ► Erneuerbare ausgebaut, Netze abgehängt: Wo Deutschland hakt
    04:52 ► KI-Rechenzentren: Kam der Energiehunger überraschend?
    06:09 ► Fokus auf CO2: Richtig oder zu einseitig?
    07:55 ► Energie im Depot: Lohnt sich das für Anleger?
    08:52 ► Was ist Geothermie?
    09:45 ► Pflüger International und das Prinzip Vielfalt
    11:50 ► Nach der Niederlage aufstehen: Pflügers Rat an junge Menschen

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Vielfalt schlägt Abhängigkeit: nicht ein Land, eine Route, eine Technologie, das gilt in der Energiepolitik wie im Depot
    ► Energie bleibt gefragt, egal ob erneuerbar oder fossil: Der Bedarf wächst weiter
    ► Achte auf die Engpässe hinter dem Hype: Netze, Rohstoffe und Abhängigkeit von China
    ► Schau dir auch die Nischen an, die kaum jemand auf dem Schirm hat, etwa Geothermie und Biomethan
    ► Niederlagen ehrlich annehmen, die Fehler nicht nur bei anderen suchen und dann Schritt für Schritt wieder hocharbeiten

    🔗 Ressourcen & Links:

    • Buch: „Energiewende besser machen. Technik und Wirtschaft statt Ideologie“ (Herder): https://www.herder.de/geschichte-politik/shop/p4/84897-energiewende-besser-machen-gebundene-ausgabe/
    • Aufgenommen am Rande des Ludwig-Erhard-Gipfels 2026

    👉 Alle Links, weitere Folgen zu Geldanlage & Börse und Wege, wie du „investier oder verlier" unterstützen kannst: https://investieroderverlier.de/linktree/

    ⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

    14 min
  • Healthcare-VCs schlechter als ETFs? | Luisa Wasilewski, Gründerin HALBZEIT.ai
    In Startups investieren, Burnout & mentale Gesundheit: Was eine Digital-Health-Investorin rät | Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 (12/17) | Informiert und investiert

    Gestern Health Stage, heute bei uns: Luisa Wasilewski war auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel, als es dort zum ersten Mal eine eigene Bühne nur für Gesundheit gab. Sie ist Gründerin der Beratung Pulsewave, Autorin des Buchs „Digitaler Puls" über das deutsche Gesundheitswesen und Mitgründerin von HALBZEIT.ai, einer Plattform, über die Privatleute mit Bezug zur Gesundheitsbranche in Health-Startups investieren können. Im Gespräch mit Laura erklärt sie zuerst die Grundbegriffe: Was Venture Capital und Private Equity sind und warum frühe Beteiligungen mehr Risiko und mehr Renditechance bedeuten. Dann kommt ihre für ETF-Anleger überraschende Aussage: Viele VC-Fonds im Gesundheitsbereich schneiden schlechter ab als die meisten ETFs, weil im deutschen Gesundheitsmarkt kaum Unicorns und kaum Milliarden-Exits entstehen. Warum trotzdem Geld zu verdienen ist, zeigt ihre Rechnung: drei Millionen investiert, 20 Millionen beim Verkauf, das Sechsfache zurück. Im zweiten Teil geht es um die Menschen hinter den Startups. Selektivverträge mit Krankenkassen dauern 18 Monate, Studien anderthalb bis zwei Jahre, und wer da im Burnout landet, nimmt das Geld der Investoren mit. Luisa erzählt, warum sie sechs Jahre als Single-CEO „die Hölle" fand, warum Schlaf ihre wichtigste Kennzahl ist und warum es mehr gesunde Vorbilder für Gründerinnen braucht.

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Was Venture Capital und Private Equity sind und worin sie sich unterscheiden
    ► Warum viele Healthcare-VC-Fonds schlechter abschneiden als die meisten ETFs
    ► Warum Startup-Investments erst nach ETFs und Immobilie kommen sollten
    ► Warum der Gesundheitsmarkt so langsam ist: Krankenkassen, Studien, Zertifizierungen
    ► Wie ein Investor ein Startup kaputtmachen kann und woran Gründer den richtigen erkennen
    ► Wie Gründer einem Burnout vorbeugen: Schlaf, Ernährung, Sport und kleine Schritte

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Was ist der Unterschied zwischen Venture Capital und Private Equity? Venture Capital investiert in frühe Unternehmen, die meist noch nicht profitabel sind. Private Equity steigt in der Regel bei etablierten, profitablen Firmen ein und versucht, sie größer zu machen.
    ► Sollte ich in Startups investieren? Erst wenn du fest im Leben stehst und schon in ETFs, Aktien oder eine Immobilie investiert hast. Luisas Rat: nicht mit dem ersten Bonus im ersten Job. Neun von zehn Startups scheitern, gerade in der frühen Phase.
    ► Warum schneiden Healthcare-VCs oft schlecht ab? Der Gesundheitsmarkt ist stark reguliert und kann nicht jeden Monat um 80 Prozent wachsen. Unicorns und Milliarden-Exits sind selten. Verkäufe für 20 oder 30 Millionen Euro an Mittelständler kommen dagegen vor, und dann rechnen sich auch kleinere Beteiligungen.
    ► Sind Health-Startups sicherer als IT-Startups? Teils, teils. Wer einmal in der Regelversorgung oder in einem Selektivvertrag mit Krankenkassen ist, ist im System. Doch auch dann kommen nicht automatisch Umsätze, weil die Kasse das Angebot bei ihren Versicherten bewerben muss.
    ► Warum ist die mentale Gesundheit der Gründer für Investoren wichtig? Weil Gründer jahrelang durchhalten müssen. Landet der Gründer im Burnout, ist das Geld der Investoren weg, egal wie gut der Markt gerade läuft.
    ► Wie beugt man einem Burnout vor? Mit kleinen Schritten statt alles auf einmal: erst das größte Problem angehen, etwa Schlaf oder Ernährung, einen Monat durchziehen, dann das Nächste. Und Partner oder Familie mit ins Boot holen.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► ETF-Anleger, die überlegen, ob Startup-Beteiligungen eine Ergänzung sein können
    ► Menschen aus der Gesundheitsbranche mit Interesse an Health-Startups
    ► Gründerinnen und Gründer, die unter Druck stehen und gesund bleiben wollen

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Luisa Wasilewski – HALBZEIT.ai & Pulsewave – Gründerin & Digital-Health-Expertin
    00:57 ► Intro: Laura trifft Luisa auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel
    01:22 ► Health Stage und ihr neues Startup: Beratung für Unternehmen und Investoren
    02:43 ► Wer investieren soll: Warum der Gesundheitsmarkt anders tickt
    04:31 ► Was sind Venture Capital und Private Equity?
    06:18 ► Die Idee hinter HALBZEIT.ai: Warum es im Healthcare kaum Unicorns gibt
    08:47 ► Sind Health-Startups sicherer als IT-Startups?
    09:56 ► Mentale Gesundheit von Gründerinnen und Gründern
    12:16 ► Der Investor als Coach: Augen auf bei der Investorenwahl
    13:07 ► Tipps für Gründer: Team, Studien, Zertifizierung und Funding
    15:06 ► Burnout vorbeugen: Schlaf als wichtigste Kennzahl
    16:27 ► Die richtige Balance: kleine Schritte statt alles auf einmal
    17:42 ► Mentoring: Warum Gründerinnen gesunde Vorbilder brauchen
    18:48 ► Luisas Botschaft an Gründerinnen: Ihr könnt das

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Startup-Investments sind die letzte Stufe, nicht die erste: erst ETFs, dann Immobilie, dann vielleicht Startups
    ► Investiere nur in Märkte, die du verstehst, oder mit jemandem, der sie versteht
    ► Rechne mit langen Zyklen: 18 Monate für einen Krankenkassen-Vertrag, zwei Jahre für eine Studie
    ► Plane das Funding so, dass das Geld nicht vor dem Beweis ausgeht, dass dein Produkt wirkt
    ► Baut euch als Gründer ein Team, das sich gegenseitig trägt, statt allein CEO zu sein
    ► Schlaf ist die wichtigste Kennzahl: Wer nicht funktioniert, dessen Unternehmen funktioniert auch nicht

    🔗 Ressourcen & Links:

    • HALBZEIT.ai – Investieren in Health-Startups: https://halbzeit.ai
    • Pulsewave – Beratung für Digital Health: https://www.pulsewave.digital
    • Aufgenommen am Rande des Ludwig-Erhard-Gipfels 2026

    👉 Alle Links, weitere Folgen zu Geldanlage & Börse und Wege, wie du „investier oder verlier" unterstützen kannst: https://investieroderverlier.de/linktree/

    ⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Investitionen in Startups und Unternehmensbeteiligungen sind hochriskant und können zum Totalverlust führen. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

    20 min
  • ETFs kaufen die Gewinner von gestern | Carsten Klude, M.M. Warburg
    ETFs, Einzelaktien & Neobroker: Was ein Chefvolkswirt anders macht | Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 (11/17) | Informiert und investiert

    M.M. Warburg wurde 1798 gegründet und ist damit eine der ältesten Privatbanken Deutschlands. Carsten Klude arbeitet seit 1996 dort, ist seit 2000 Chefvolkswirt und leitet heute das Asset Management. Am Rande des Ludwig-Erhard-Gipfels haben wir uns mit ihm über die Frage unterhalten, der sich jeder Anleger irgendwann stellt: Reicht der ETF, oder muss ich mehr tun? Klude gibt darauf eine überraschend zurückhaltende Antwort. Als Grundstock hält er passive Investments für völlig richtig und ausdrücklich lobenswert. Er beschreibt aber auch eine Schwäche, die viele nicht auf dem Schirm haben: Ein klassischer ETF gewichtet nach Marktkapitalisierung, kauft also vor allem das, was schon groß und gut gelaufen ist. Kleinere Unternehmen tauchen gar nicht oder nur in winzigen Dosen auf. „Ein ETF kauft die Gewinner von heute, eher noch die von gestern", sagt er — und genau dort setzt aktives Investieren an. Dass aktive Fonds ihre Benchmark trotzdem selten schlagen, bestreitet er nicht: Kosten, Steuern und eine sich selbst verstärkende Mechanik sprechen dagegen. Er hält nur die Frage für falsch gestellt, wenn man Erfolg an drei oder sechs Monaten misst statt an dem, was ein Kunde wirklich braucht. Danach geht es um Deutschland: zu viel Bürokratie, zu wenig Innovation, zu hohe Abgaben, dazu eine Demografie, die nicht mehr wächst. Seine Hoffnung liegt auf künstlicher Intelligenz als Produktivitätshebel und auf der Verteidigungsindustrie, wo Deutschland wettbewerbsfähig ist — samt der moralischen Frage, die er nicht wegwischt. Zum Schluss ordnet er Neobroker ein und gibt jungen Anlegern einen sehr klaren Rat.

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Warum ein ETF nach Marktkapitalisierung kauft und was daran die Schwäche ist
    ► Ab wann der Schritt vom ETF zu einzelnen Aktien überhaupt sinnvoll wird
    ► Was 30 Jahre Marktbeobachtung über Unsicherheit lehren
    ► Warum aktive Fonds ihre Benchmark selten schlagen – und warum Klude die Frage anders stellt
    ► Wo für den Wirtschaftsstandort Deutschland noch Chancen liegen
    ► Wie ein Vermögensverwalter mit der moralischen Frage zu Rüstungsinvestments umgeht
    ► Was Neobroker besser machen und was ihnen fehlt

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Ist es in Ordnung, nur passiv zu investieren? Klude findet es ausdrücklich nachvollziehbar und nennt es eine gute Möglichkeit zu investieren. Als Grundstock ist ein ETF für ihn völlig richtig. Erst wenn man sich vertrauter fühlt und Erfahrung gesammelt hat, macht es für ihn Sinn, einzelne Investments dazuzunehmen.
    ► Was ist die Schwäche von ETFs? Sie kaufen nach der Höhe der Marktkapitalisierung. Damit ist vor allem drin, was ohnehin schon groß ist. Kleinere, womöglich spannendere Unternehmen werden entweder gar nicht oder nur in sehr kleinen Dosen berücksichtigt.
    ► Warum schlagen aktive Fonds die Indizes so selten? Kosten sind ein wesentlicher Punkt, Steuern spielen eine Rolle, und das Geld, das in passive Produkte fließt, wirkt wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung: Es fließt in genau die Werte, die schon gut gelaufen sind.
    ► Wie geht Warburg mit Rüstungsinvestments um? Klude hält die moralische Debatte für legitim und will weder verteufeln noch verklären. Als Vermögensverwalter beraten sie, benennen die Chance und setzen am Ende um, was der Kunde will.
    ► Was hält er von Neobrokern? Sie senken die Hemmschwelle und machen Investieren für viele einfacher. Was fehlt, ist der Mensch als Ansprechpartner, wenn man nachts wach liegt und überlegt, ob man aussteigen soll.
    ► Was ist sein Rat an junge Anleger? Mutig sein und tatsächlich in Aktien investieren, nicht auf jede negative Nachricht reagieren, einen Plan entwickeln und ihn durchhalten.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Alle, die ausschließlich in ETFs investieren und wissen wollen, was ihnen dabei entgeht
    ► Anleger, die überlegen, ob und wann einzelne Aktien dazukommen sollten
    ► Alle, die sich von Krisenmeldungen vom Investieren abhalten lassen

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Carsten Klude – M.M. Warburg – Chefvolkswirt & Leiter Asset Management
    00:57 ► Intro: Q1 2026, eines der schlechtesten Quartale seit 2022
    01:22 ► „Ich investiere passiv" – was ein Chefvolkswirt dazu sagt
    02:36 ► Ab wann sich der Schritt zu einzelnen Aktien lohnt
    03:41 ► 30 Jahre Börse: Die Welt war immer unsicher
    05:14 ► Aktiv gegen passiv: Schlägt Warburg wirklich die Benchmark?
    07:13 ► Warum ETFs die Gewinner von gestern kaufen
    09:02 ► Wirtschaftsstandort Deutschland: Bürokratie, Demografie und die Chance KI
    11:06 ► Rüstung im Depot: Ist das moralisch vertretbar?
    11:58 ► Neobroker gegen Privatbank: Was fehlt ohne Berater?
    13:46 ► Kludes Rat an junge Anleger: Seid mutig
    14:31 ► Abschluss & Link zur Warburg Bank

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Als Grundstock ist ein passiver ETF völlig richtig – der Schritt zu Einzelaktien kommt später, wenn überhaupt
    ► Wisse, was dein ETF kauft: die Größten, nicht die Spannendsten
    ► Miss den Erfolg deiner Anlage nicht an drei Monaten, sondern an dem, wofür du sie gemacht hast
    ► Die Welt war in 30 Jahren nie sicher – darauf zu warten heißt, nie anzufangen
    ► Nicht auf jede negative Nachricht reagieren: Plan entwickeln, Plan durchhalten
    ► Wenn du allein investierst, überlege dir vorher, wen du fragst, wenn es kracht

    🔗 Ressourcen & Links:

    • M.M. Warburg & CO: https://www.mmwarburg.de
    • Aufgenommen am Rande des Ludwig-Erhard-Gipfels 2026

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    ⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Genannte Märkte, Unternehmen und Strategien dienen der Veranschaulichung, keine Kaufempfehlung. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

    15 min
  • Depot aufgebaut – und jetzt? | Dr. Gerd Kommer (Gerd Kommer Invest)
    Vermögensaufbau in 4 Schritten | Anlegertag Masterclass (4/4) | Inspiriert und investiert

    Nach dem Plan (Teil 1, Asset Allocation), der Auswahl (Teil 2, Qualitäts-Check) und dem Faktor Mensch (Teil 3, Börsenpsychologie) geht es im Abschluss unserer Bildungsreihe mit dem Anlegertag um die Frage, die fast alle vergessen: Was mache ich eigentlich, wenn das Depot steht? Dafür haben wir uns in Frankfurt mit Dr. Gerd Kommer getroffen, Gründer der Münchner Vermögensverwaltung Gerd Kommer Invest und Autor von „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs", einem der Standardwerke für Privatanleger im deutschsprachigen Raum. Seine erste Antwort ist unspektakulär und gerade deshalb wichtig: das Depot weiter mit Treibstoff versorgen. Selbst die Fähigkeiten eines Warren Buffett bringen nichts, wenn nicht jeden Monat Geld nachkommt. Danach geht es um das Altersvorsorgedepot ab 2027, das Gerd Kommer als guten Start sieht, im Vergleich zu den USA aber für viel zu klein hält. Er erklärt, warum du für ein globales ETF-Depot keine Wirtschaftsnachrichten verfolgen musst, warum Crashs das Schmerzensgeld für hohe Renditen sind und warum Kosten der eine Faktor sind, den du vollständig kontrollierst. Wir sprechen über die Frage, wann sich ein Anlageberater lohnt, warum unser Gehirn den Zinseszins unterschätzt und warum Gerd Kommer bis heute Mieter ist. Im zweiten Teil wird es konkret: Rebalancing einmal im Jahr oder über Sparraten und Entnahmen, der Monatsultimo-Effekt, die nachhaltige Entnahmerate und der Wechsel in die Vermögensschutzphase, den selbst sehr erfolgreiche Unternehmer oft nicht schaffen.

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Warum der Sparplan Pflicht Nummer eins bleibt, auch mit großem Depot
    ► Was das Altersvorsorgedepot ab 2027 bringt und wo es zu kurz greift
    ► Warum dich Crashs und schlechte Nachrichten aus Deutschland nicht vom Kurs bringen sollten
    ► Wie stark Kosten wirken: 1,5 % statt 0,3 % pro Jahr halbieren grob das Endvermögen nach 30 Jahren
    ► Wann ein Anlageberater sinnvoll ist und wann du es besser selbst machst
    ► Warum der große Zuwachs erst im letzten Fünftel der Anlagezeit kommt
    ► Rebalancing: wann, wie oft und wie es über Sparraten oder Entnahmen fast von selbst geht
    ► Vermögensschutz: Risiko rausnehmen, keine Schulden, Klumpenrisiko Deutschland abbauen

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Ist mit dem Kauf eines ETF-Depots alles getan? Nein. Die erste Pflicht ist, weiter Geld nachzuschießen, per Sparplan, Gehaltserhöhung oder Erbe. Gerd Kommers Faustregel: Wer durchschnittlich verdient, spart mindestens 10 Prozent seines Nettoeinkommens.
    ► Reicht das Altersvorsorgedepot für die Rente? Für Gerd Kommer ist es ein guter, aber zu klein bemessener Start. In den USA können Anleger ein Vielfaches steuerbegünstigt anlegen, allein im Gegenstück zum Altersvorsorgedepot 7.000 Dollar im Jahr, dazu der Arbeitgeberplan 401(k).
    ► Muss ich als ETF-Anleger die Wirtschaftsnachrichten verfolgen? Nein. Mit einem global gestreuten Aktien-ETF bist du nicht auf die deutsche Wirtschaft beschränkt. Bilanzen, Konjunktur und Tagesnachrichten brauchst du dafür nicht.
    ► Wie viel dürfen ETF-Kosten ausmachen? So wenig wie sinnvoll möglich, aber nicht um jeden Preis null. Schon gut ein Prozentpunkt Unterschied bei den laufenden Kosten kann nach 30 Jahren rund die Hälfte des Endvermögens ausmachen. Alte, teure Produkte im Depot solltest du prüfen, auch wenn beim Umschichten Steuern anfallen.
    ► Brauche ich einen Anlageberater? Das ist eine Make-or-buy-Frage wie beim Reifenwechsel. Wer sich für Geldanlage interessiert, Zeit hat und ein Ratgeberbuch lesen mag, sollte es selbst machen und Kosten sparen. Wer keine Zeit, keine Lust oder keine Expertise hat, ist mit einem guten Berater mit wenig Interessenkonflikten besser dran.
    ► Wie oft sollte ich rebalancen? Einmal im Jahr zu einem festen Zeitpunkt reicht. Wer noch spart, kann über die Sparrate rebalancen, wer schon entnimmt, entnimmt aus dem Teil, der zu stark gewachsen ist.
    ► Lohnt sich der Monatsultimo-Effekt? Für Privatanleger eher nicht. Nach Kosten und Steuern bleibt wenig, und bekannte Effekte verschwinden oft schnell. Seine Faustregel: Forschungsergebnisse erst ernst nehmen, wenn sie zehn Jahre und länger bestätigt sind.
    ► Wann sollte ich vom Vermögensaufbau in den Vermögensschutz wechseln? Das hängt von Alter und Vermögen ab, aber jedes Vermögen braucht diesen Punkt. Dann gilt: Risiko rausnehmen, keine Schulden im Privatvermögen, breiter streuen und nicht alles in Deutschland anlegen.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Alle, die ein ETF-Depot aufgebaut haben und wissen wollen, was jetzt ihre Aufgaben sind
    ► Anleger ab 40 oder 50 mit größerem Depot, die sich zum ersten Mal mit Entnahme und Vermögensschutz beschäftigen
    ► Alle, die Teil 1 bis 3 der Bildungsreihe gehört haben und ihr Profi-Depot jetzt dauerhaft pflegen wollen

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Dr. Gerd Kommer – Gerd Kommer Invest – Gründer & Bestsellerautor
    01:25 ► Intro: Wartung, Teil 4 der Bildungsreihe
    02:11 ► Pflicht Nummer eins: Das Depot weiter mit Sparraten füttern
    06:06 ► Konsumverzicht: Warum Sparen so unsexy ist
    09:13 ► Altersvorsorgedepot 2027: Reicht das? Vergleich mit den USA
    14:20 ► Schlechte Nachrichten aus Deutschland: Musst du sie verfolgen?
    20:13 ► Crashs aushalten: Warum wir im Abschwung Experten suchen
    26:51 ► Aktienkultur in Deutschland: 15 Prozent statt 65 Prozent
    33:36 ► Private Vorsorge, Steuern und der Deckel beim Altersvorsorgedepot
    37:18 ► Kosten beim Investieren: 1,5 % gegen 0,3 % über 30 Jahre
    43:19 ► Braucht man einen Anlageberater? Selber machen oder abgeben
    48:34 ► Zinseszins: Warum wir exponentielles Wachstum unterschätzen
    57:31 ► Warum Gerd Kommer Mieter ist und Vermieten selten lohnt
    1:06:52 ► Großes Depot mit 50: Entnahmerate und Risiko rausnehmen
    1:11:02 ► Rebalancing: einmal im Jahr oder über die Sparrate
    1:18:31 ► Monatsultimo-Effekt: Lohnt sich das für Privatanleger?
    1:23:32 ► Entnahme: Vom Vermögensaufbau zum Vermögensschutz
    1:31:09 ► Einen Gang runterschalten: Wie Gerd Kommer selbst umgeschichtet hat
    1:33:38 ► Sein Tipp: Risiko rausnehmen und aus Deutschland herausdiversifizieren

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Füttere dein Depot weiter, mindestens 10 Prozent vom Netto, und leg Gehaltserhöhungen zum größten Teil mit an
    ► Starte lieber mit 5 Euro als gar nicht, denn Aushalten lernt man nur mit eigenem Geld
    ► Prüf jedes Produkt im Depot auf seine laufenden Kosten, gut ein Prozentpunkt macht über Jahrzehnte viel aus
    ► Rebalance einmal im Jahr zum gleichen Zeitpunkt, oder nutz Sparraten und Entnahmen dafür
    ► Unterbrich den Zinseszins nie: Der große Zuwachs kommt erst am Ende
    ► Nimm neue Börseneffekte erst ernst, wenn sie zehn Jahre und länger bestätigt sind
    ► Denk rechtzeitig an den Vermögensschutz: weniger Risiko, keine Schulden, breit über Länder und Anlageklassen streuen

    🔗 Ressourcen & Links:

    • Dr. Gerd Kommer – Blog, Bücher und Vermögensverwaltung: https://gerd-kommer.de
    • Teil 1 der Bildungsreihe: Das einfachste Depot ist das beste | Markus Jordan (extraETF): https://open.spotify.com/episode/6SGVMPx6aPxhiCPNnds4MA
    • Teil 2 der Bildungsreihe: Aktienanalyse: 2 Kennzahlen reichen | Torsten Tiedt (Aktienfinder), in deiner Podcast-App
    • Teil 3 der Bildungsreihe: An der Börse tradest du dich selbst | Dr. Raimund Schriek, in deiner Podcast-App

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    ⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Genannte Produkte, Märkte und Strategien dienen der Veranschaulichung, keine Kaufempfehlung. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

    1 hr 41 min
  • Altersvorsorgedepot: 6.840 € steuerfrei | Christian Pellis, Amundi-CEO
    Altersvorsorgedepot ab 1.1.2027: Förderung, Freibetrag & was du selbst tun musst | Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 (10/17) | Informiert und investiert

    „Deutschland schläft, aber ist glaube ich aufgewacht." Mit diesem Satz beschreibt Christian Pellis, CEO von Amundi Deutschland, den Moment, in dem der Bundestag das Altersvorsorgedepot beschlossen hat. Ab dem 1.1.2027 kannst du damit bis zu 6.840 Euro steuerfrei anlegen, und wer 1.800 Euro im Jahr selbst einzahlt, bekommt 540 Euro Förderung dazu, pro Kind noch einmal 300 Euro. Pellis hat dieses Thema gemeinsam mit dem Deutschen Aktieninstitut und der BVI in Berlin nach vorne gebracht. In dieser Folge vom Ludwig-Erhard-Gipfel erklärt er Lukas, was das konkret für dich bedeutet, und stellt sich auch der unbequemen Frage nach dem eigenen Interesse.

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Was das Altersvorsorgedepot ab 1.1.2027 konkret ist
    ► Die Zahlen: 6.840 € steuerfrei, 1.800 € Eigenanlage, 540 € Förderung, 300 € pro Kind
    ► Warum es gerade für Menschen mit kleinerem Einkommen interessant ist
    ► Was du selbst erledigen musst: Konto eröffnen, Fonds wählen, Steuererklärung
    ► Wie Frankreich und die Niederlande betriebliche und private Vorsorge verbinden
    ► Warum du mit dem Investieren nicht auf 2027 warten solltest

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Was ist das Altersvorsorgedepot? Ab 1.1.2027 kannst du eine bestimmte Summe steuerfrei anlegen, nach aktuellem Stand bis zu 6.840 Euro. Bei 1.800 Euro Eigenanlage kommen 540 Euro Förderung dazu, pro Kind weitere 300 Euro. Du eröffnest das Konto selbst, wählst die Fonds selbst und holst dir den Steuervorteil über die Steuererklärung.
    ► Ist das nur etwas für Besserverdiener? Nein. Wer weniger als 1.800 Euro im Jahr einzahlt, bekommt entsprechend weniger Förderung, aber immer noch einen großen Teil davon. Auch unterhalb von 150 Euro im Monat lohnt es sich.
    ► Soll ich bis 2027 warten? Pellis' Antwort ist eindeutig: nie warten, immer anfangen. Über lange Zeiträume sinkt das Risiko deutlich, deshalb ist ein früher Start entscheidend.
    ► Was mache ich mit meiner alten Riester-Rente? Das lässt sich nicht pauschal beantworten, es hängt von Alter, Produkt und Nachteilen bei Kündigung ab. Pellis rät ausdrücklich, dafür mit einem Berater zu sprechen.

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Christian Pellis – Amundi Deutschland – CEO
    01:27 ► Deutschland im internationalen Vergleich: Wir schlafen noch
    01:48 ► Wie das Altersvorsorgedepot nach vorne gebracht wurde
    02:13 ► Wie die Politik auf die Idee reagiert hat
    02:50 ► Was die Menschen am Ludwig-Erhard-Gipfel wirklich fragen
    03:19 ► Das Altersvorsorgedepot konkret: 6.840 €, 1.800 €, 540 € Förderung
    04:29 ► Warum es gerade für kleinere Einkommen interessant ist
    04:56 ► Vorbilder Frankreich und Niederlande
    05:54 ► Was nach dem Depot noch kommen muss
    06:49 ► Riester-Verträge: Was mache ich mit meinem alten Vertrag?
    07:30 ► Die kritische Frage: Wie viel Eigeninteresse steckt bei Amundi drin?
    08:36 ► Als junger Mensch starten: Warten oder sofort anfangen?
    09:23 ► Wo du dich seriös informierst

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Alle, die ab 2027 vom Altersvorsorgedepot profitieren wollen
    ► Berufseinsteiger, die früh mit der Altersvorsorge starten möchten
    ► Menschen mit kleinerem Einkommen, die glauben, Förderung sei nichts für sie
    ► Riester-Sparer, die sich fragen, wie es weitergeht

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Nie warten, immer anfangen. Der Zeitraum senkt das Risiko, nicht das Timing
    ► Auch kleine Beträge holen einen großen Teil der Förderung ab
    ► Das Depot nimmt dir nichts ab: Konto, Fondsauswahl und Steuererklärung machst du selbst
    ► Bei alten Riester-Verträgen nichts überstürzen, sondern beraten lassen
    ► Die gesetzliche Rente wird weniger. Der private Baustein ist keine Kür mehr

    🔗 Ressourcen & Links:

    • Amundi Deutschland: https://www.amundi.de
    • Passender Blogartikel: [Blogartikel-Link einsetzen]

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    ⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Die Angaben zum Altersvorsorgedepot beziehen sich auf den Stand der Gesetzgebung zum Aufnahmezeitpunkt und können sich noch ändern. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

    11 min
  • 53 % gehen an den Staat | Reiner Holznagel, Bund der Steuerzahler
    Netto vom Brutto: Was dir wirklich bleibt, Staatsverschuldung & das Altersvorsorgedepot | Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 (9/17) | Informiert und investiert

    Über 53 Prozent: So viel gibt ein ganz normaler Arbeitnehmer in Deutschland an Steuern und Sozialabgaben ab. Weniger als die Hälfte seines Einkommens bleibt ihm zur freien Verfügung. Reiner Holznagel bringt dieses Thema seit über zehn Jahren als Präsident des Bundes der Steuerzahler nach vorne wie kaum ein anderer. In dieser Folge vom Ludwig-Erhard-Gipfel spricht er mit Lukas über ein Steuersystem mit über 40 Steuerarten, über das beschlossene Schuldenpaket und darüber, was beides ganz konkret für dein Geld und deine Altersvorsorge bedeutet.

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Warum ein Arbeitnehmer in Deutschland über 53 % abgeben muss
    ► Wo der Staat überall indirekt mitverdient, ohne dass du es merkst
    ► Was 1 Billion Euro neue Schulden in dieser Dekade bedeuten
    ► Warum die Zinslast im Bundeshaushalt von 4 auf 40 Milliarden Euro gestiegen ist
    ► Weshalb das Altersvorsorgedepot nur ein notwendiger Anfang ist
    ► Warum du für deine Altersvorsorge nicht auf den Staat warten solltest

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Wie hoch ist die Steuer- und Abgabenlast in Deutschland wirklich? Über 53 % für einen normalen Arbeitnehmer, wenn man direkte Steuern, indirekte Steuern und Sozialabgaben zusammenrechnet. Weniger als die Hälfte bleibt zur freien Verfügung.
    ► Was kosten uns die neuen Schulden? Die Zinsen im Bundeshaushalt lagen 2021 bei 4 Milliarden Euro, liegen heute bei rund 40 Milliarden und steuern auf 70 bis 80 Milliarden zu. Dieses Geld fehlt dann bei Bildung, Infrastruktur und Verteidigung.
    ► Reicht das Altersvorsorgedepot als Rentenlösung? Nein. Holznagel nennt es ein notwendiges Signal und einen Anfang, warnt aber ausdrücklich davor, es zu überinterpretieren. Die gesetzliche Rente bleibt nur ein Baustein.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Alle, die verstehen wollen, wohin ihr Gehalt tatsächlich fließt
    ► Anleger, die wissen möchten, was Staatsverschuldung für ihr eigenes Depot bedeutet
    ► Jeden, der seine Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen will

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Reiner Holznagel – Bund der Steuerzahler – Präsident
    01:38 ► Woher die hohe Steuerlast in Deutschland kommt
    02:17 ► Über 40 Steuerarten: direkt, indirekt, überall
    03:10 ► Holznagels Antrieb: Warum wir keine Steuerdebatte mehr führen
    04:13 ► Wirtschaftliche Bildung in Schulen: Woran es wirklich hakt
    05:26 ► 200 Milliarden Schuldenpaket: Werden hier nur Löcher gestopft?
    06:38 ► Was die Schulden für dich als Bürger konkret bedeuten
    07:52 ► Wirtschaftsstandort Deutschland: Wo wir wirklich stehen
    09:12 ► Warum der Ausbau der erneuerbaren Energien so langsam läuft
    10:24 ► Reicht das Altersvorsorgedepot für deine Rente?
    11:25 ► Holznagels Botschaft: Einkommensteuerreform und Entlastung der Mitte

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Rechne einmal aus, was von deinem Brutto wirklich übrig bleibt – die meisten unterschätzen es
    ► Die gesetzliche Rente ist ein Baustein, nicht die Versorgung. Plane die anderen Bausteine selbst
    ► Das Altersvorsorgedepot ab 2027 ist ein Anfang, keine fertige Lösung
    ► Warte mit dem Vermögensaufbau nicht auf politische Entscheidungen

    🔗 Ressourcen & Links:

    • Bund der Steuerzahler: https://www.steuerzahler.de
    • Das Schwarzbuch (Bund der Steuerzahler): https://www.steuerzahler.de/service/publikationen/das-schwarzbuch/
    • Passender Blogartikel: kommt schnellstmöglich

    👉 Alle Links, weitere Folgen zu Geldanlage & Börse und Wege, wie du „investier oder verlier" unterstützen kannst: https://investieroderverlier.de/linktree/

    ⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

    13 min

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