Investier oder verlier

Investier oder verlier

By Lukas Beißwenger & Laura PodleskaBusinessInvesting
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Investier oder verlier episodes

  • Kunst verboten, dann Patent | Aylin Bönneken, Gründerin
    Aylin Bönneken über Kunst, ein Brandschutz-Verbot & den Weg zum Patent | Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 (8/17) | Informiert und investiert

    Ist dir schon einmal aufgefallen, dass in Krankenhäusern, Ämtern und Schulen kaum noch Bilder hängen? Aylin Bönneken ist es aufgefallen, und zwar auf die harte Tour. Mit 18 stand ihre erste große Ausstellung im Uniklinikum, alles war organisiert, und dann kam der Brandschutzbeauftragte. DIN 4102-1: brennbare Gegenstände dürfen in öffentlichen Gebäuden nicht ausgestellt werden. Ein Keilrahmen aus Holz mit Leinwand ist genau das.

    Ihre erste Frage war nicht „warum ich", sondern „warum fällt das eigentlich niemandem auf". Sie hat recherchiert, was es am Markt gibt und was fehlt, und daraus einen B1-zertifizierten, nicht brennbaren Keilrahmen entwickelt und patentieren lassen. Eine Lösung, von der alle Künstler profitieren. Nebenbei hat sie internationale Preise gewonnen und im Louvre ausgestellt. In dieser Folge vom Ludwig-Erhard-Gipfel spricht sie mit Laura darüber, wie aus einem Ärgernis ein Produkt wurde, was hinter dem schönen Schein von Kunstmessen wirklich steckt, und warum sie das Wort „Talent" für irreführend hält.

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Wie eine DIN-Norm dafür sorgt, dass Kunst aus öffentlichen Gebäuden verschwindet
    ► Wie aus einer Absage in letzter Sekunde eine Patentanmeldung wurde
    ► Was ein B1-zertifizierter Keilrahmen ist und warum er das Problem löst
    ► Wie internationale Ausstellungen und Kunstpreise tatsächlich zustande kommen
    ► Warum hinter „Talent" vor allem Arbeit und Entwicklung stecken
    ► Was Messe-Alltag für Künstler wirklich bedeutet

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Warum hängt in öffentlichen Gebäuden kaum noch Kunst? Wegen der DIN-Norm 4102-1. Sie besagt, dass brennbare Gegenstände in der Öffentlichkeit nicht ausgestellt werden dürfen. Ein klassischer Keilrahmen aus Holz mit Leinwand fällt genau darunter.
    ► Warum dürfen Museen dann ausstellen? Museen haben Sprinkleranlagen, und alte Werke sind Kulturgut, das so bleiben darf, wie es ist. Ein Leonardo da Vinci lässt sich nicht auf einen neuen Rahmen ziehen. Für neue Kunst gelten die aktuellen Bestimmungen.
    ► Was genau hat Aylin entwickelt? Einen Keilrahmen, also das Holzgerüst hinter dem Bild, zusammen mit einem nicht brennbaren Stoff. Entscheidend ist die B1-Zertifizierung, das heißt nicht brennbar. Damit dürfen Werke wieder öffentlich hängen.
    ► Wie kam ihre Kunst in den Louvre? Über internationale Kunstmanager, die sie vor einigen Jahren in Paris kennengelernt hat. Seitdem folgten internationale Preise und Ausstellungen.
    ► Ist Talent das Entscheidende? Sie sieht das kritisch. Talent entsteht ihrer Meinung nach erst dadurch, dass man das, was man gerne und gut macht, konsequent entwickelt. Erst daraus wird professionelle Arbeit und Qualität.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Alle, die wissen wollen, wie aus einem konkreten Problem ein Geschäftsmodell wird
    ► Gründerinnen und Gründer, die überlegen, eine Idee patentieren zu lassen
    ► Kreative, die ihre Arbeit professionell aufstellen wollen

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Aylin Bönneken – Künstlerin
    01:02 ► Mit 4 Jahren entdeckt: Wie alles anfing
    01:23 ► Ist Malen das, was am meisten Spaß macht?
    01:41 ► Warum abstrakte Kunst
    01:50 ► Wie es zur Patentanmeldung kam
    02:37 ► Warum Kunstwerke in Museen hängen dürfen
    03:12 ► Wie die Idee entstand
    03:34 ► Der B1-zertifizierte Keilrahmen
    04:09 ► Wie ihre Kunst in den Louvre kam
    04:38 ► Das Gefühl, entdeckt zu werden
    05:37 ► Warum „Talent" das falsche Wort ist

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Wenn dich etwas ärgert, frag zuerst, warum es sonst niemandem auffällt. Genau da liegt oft die Lücke
    ► Schau dir an, was es am Markt gibt und was fehlt, bevor du etwas Eigenes entwickelst
    ► Eine Lösung, die deiner ganzen Branche hilft, trägt weiter als eine, die nur dein eigenes Problem löst
    ► Sichtbarkeit ist Arbeit. Messen, Gespräche, Social Media gehören zum Handwerk dazu
    ► Talent ist der Anfang, nicht das Ergebnis. Entwickelt wird es durch Übung und Ausbildung

    🔗 Ressourcen & Links:

    • Aylin Bönneken – Kunst & Kontakt: https://www.linkedin.com/in/aylin-b%C3%B6nneken-7617612a1/
    • Passender Blogartikel: kommt schnellstmöglich

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    7 min
  • An der Börse tradest du dich selbst | Dr. Raimund Schriek (Trading-Psychologe)
    Vermögensaufbau in 4 Schritten | Anlegertag Masterclass (3/4) | Inspiriert und investiert

    Nach dem Plan (Teil 1, Asset Allocation) und der Auswahl (Teil 2, Qualitäts-Check) geht es in Teil 3 unserer Bildungsreihe mit dem Anlegertag um den Faktor, an dem die meisten Depots wirklich scheitern: den Menschen davor. Dafür haben wir uns auf dem Parkett der Deutschen Börse in Frankfurt mit Dr. Raimund Schriek getroffen. Der promovierte Naturwissenschaftler hat seinen Job an der Uni an den Nagel gehängt, wollte an der Börse Geld verdienen, scheiterte wie viele am Anfang und begann zu fragen, warum. Daraus wurden zwei Jahrzehnte als Trading-Coach, Vorträge auf Messen, Arbeit mit Banken und Brokern und Bücher wie „Trading Mind" und „Du bist Trader!". Im Gespräch erklärt Raimund, wer eigentlich tradet, wenn wir traden: das Gegenwarts-Ich, das Vergangenheits-Ich oder die „inneren Kinder", die sich an den Finanzmärkten ausleben wollen. Er zieht die Grenze zwischen Investor und Trader, beschreibt, welche Hirnbereiche mitreden (präfrontaler Kortex, Amygdala, Dopamin, Insula), und warum Social Media und Live-Nachrichten uns zu Revenge- und Chasing-Trades verführen. Dann geht es an die klassischen Fehler: Verlustaversion, der Dispositionseffekt (Verluste laufen lassen, Gewinne zu früh mitnehmen), mentale Konten, Home Bias und der Anker der glatten Kontosumme. Zum Schluss wird es praktisch: Trading-Tagebuch mit Gefühlsspalte, feste Handelszeiten, ausreichend Schlaf, ein fester Arbeitsplatz und die Frage, die man sich jeden Tag stellen sollte: Ist es das wirklich, was ich jetzt tun will?

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Warum deine Ergebnisse an der Börse ein Spiegel deiner Persönlichkeitsentwicklung sind
    ► Investor oder Trader: Warum die Psychologie eine andere ist und du dich entscheiden solltest
    ► Verlustaversion und Dispositionseffekt: Warum wir Verluste laufen lassen und Gewinne zu früh mitnehmen
    ► Was im Gehirn passiert, wenn der Kurs gegen dich läuft, und warum du es körperlich spürst
    ► Emotionale und kognitive Fallen: Angst vor Verlust und „Ich weiß es besser als meine Strategie"
    ► Mentale Konten, Home Bias und der Anker der glatten Kontosumme
    ► Wie Trading-Tagebuch, feste Handelszeiten, Schlaf und Routinen die Disziplin zurückbringen

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Was bedeutet „Du tradest nur dich selbst"? Deine Ergebnisse sind laut Raimund der Spiegel deiner Persönlichkeitsentwicklung. Wer im Leben vorsichtig ist, ist es oft auch im Depot; wer nach dem Motto „Was kostet die Welt" lebt, jagt auch Trades hinterher. An einer Equity-Kurve über fünf Jahre sieht man, ob ein Mensch an sich gearbeitet hat.
    ► Was ist der Unterschied zwischen Investor und Trader? Der Investor ist über Monate oder Jahre passiv long investiert, kann Turbulenzen aussitzen oder absichern. Der Trader muss reagieren, arbeitet mit Stopps und Zielen, kann long und short gehen und ist ständig mit seinen eigenen Ergebnissen konfrontiert. Wer beides mischt, sollte wissen, in welcher Rolle er gerade handelt.
    ► Was ist Verlustaversion? Die Angst vor Verlusten führt dazu, dass wir Verluste zu weit laufen lassen und Gewinne zu früh mitnehmen, weil wir das Geld gern wieder auf dem Konto sehen. Raimunds Regel: ein klarer Stopp auf der Verlustseite, ein begründbares Ziel auf der Gewinnseite, und das Trading findet nur zwischen diesen beiden Grenzen statt.
    ► Was passiert im Gehirn beim Traden? Der präfrontale Kortex steht für das Rationale, die Strategie. Unter Stress tritt er zurück, die Amygdala verarbeitet Emotionen, das dopaminerge Belohnungssystem sagt bei Überraschungen „mehr davon", und die Insula lässt dich das Ganze körperlich spüren: Blutdruck, Schwitzen, Anspannung.
    ► Warum machen Social Media und Live-Nachrichten das Trading schwerer? Weil wir heute live dabei sind und uns zur Handlung gezwungen fühlen. Der Reiz einer Nachricht erzeugt Druck, und der führt zu Revenge-Trades und Chasing-Trades, obwohl sich die Position oft Sekunden später schon wieder erholt hätte. Raimunds Rat: Reiz wahrnehmen, Ruhe walten lassen, dann entscheiden.
    ► Welche Nachrichten sind für mein Trading relevant? Der aktuelle Kurs ist die Wahrheit. Dazu ein guter Wirtschaftsdatenkalender (Zentralbank-Reden, Arbeitsmarktzahlen, Marktdaten) und das Wissen um die Eigenheiten des Marktes, den man handelt. Alles andere sind Nebengeräusche, die man verarbeiten muss, ohne dass sie helfen.
    ► Was ist der Anker-Effekt beim Konto? Wer ein Konto mit 5.000 Euro eröffnet, merkt sich diese glatte Summe als Referenz und tut alles, um nach einem Rückgang wieder dorthin zu kommen. Danach geht oft nichts mehr. Besser: die Referenz jeden Tag neu setzen und den Kontostand von heute als Ausgangspunkt nehmen.
    ► Was gehört in ein Trading-Tagebuch? Weit mehr als Zahlen: Wie geht es mir heute? Wie verarbeite ich Gewinn oder Verlust? Habe ich mich an meine Regeln gehalten? Was war heute besonders? Eine Excel-Tabelle mit Schlagwörtern hilft, Muster zu finden, etwa ob ein etwas weiterer Stopp zehn Ausstopper auf drei reduziert hätte.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Aktive Anleger und Trader, die merken, dass nicht die Strategie das Problem ist, sondern die Umsetzung
    ► Einsteiger, die verstehen wollen, warum an der Börse so viele kluge Menschen dumme Entscheidungen treffen
    ► Alle, die Teil 1 und 2 der Bildungsreihe gehört haben und jetzt den Faktor Mensch in ihr Profi-Depot einbauen wollen

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Dr. Raimund Schriek – Trading-Psychologe – Coach & Buchautor
    00:58 ► Intro: Börsenpsychologie, Teil 3 der Bildungsreihe
    01:39 ► Vom Chemiker zum Trading-Psychologen: Wie Raimund zur Börse kam
    04:08 ► Gegenwarts-Ich, Vergangenheits-Ich, innere Kinder: Wer tradet da eigentlich?
    06:09 ► Erst bei dir aufräumen: Routinen, Struktur und der passende Markt
    09:12 ► Investor oder Trader? Warum die Psychologie eine andere ist
    14:41 ► Gefühle beim Traden: Ziel klären, Plan, Strategie, Tagebuch
    17:59 ► Neurowissenschaft: Präfrontaler Kortex, Amygdala, Dopamin und Insula
    21:33 ► Social Media und Live-News: Revenge-Trade und Chasing-Trade
    23:22 ► Welche Nachrichten wirklich relevant sind: Kurs, Wirtschaftskalender, Strategie
    25:52 ► Ein Trader, eine Strategie, ein Markt
    27:17 ► Typische Anlegerfehler: Verlustaversion, Dispositionseffekt, mentale Konten, Home Bias, Anker
    34:07 ► Zwischen Überheblichkeit und Angst: Verluste gehören dazu
    39:38 ► Trading-Tagebuch, Schlaf, feste Handelszeiten: Persönlichkeitsmanagement
    44:22 ► Raimunds wichtigster Tipp: Fokus enger machen und dich selbst kennen
    45:59 ► Ausblick: Teil 4 mit Dr. Gerd Kommer

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Kläre zuerst, was du willst: Geld verdienen oder Zeit verbringen? Dann verhalte dich auch wie jemand, der Geld verdienen will
    ► Ein Trader, eine Strategie, ein Markt: Lerne einen Markt richtig kennen, bevor du dir einen zweiten zulegst
    ► Stopp und Ziel vor dem Einstieg festlegen, beides begründbar, und dazwischen findet dein Trading statt, sonst gar nicht
    ► Reiz wahrnehmen, Ruhe walten lassen, dann entscheiden: Nachrichten erzeugen Druck, nicht Handlungsbedarf
    ► Führe ein Trading-Tagebuch mit Gefühlsspalte und spiele mit deinen eigenen Daten
    ► Persönlichkeitsmanagement ist Trading-Management: Schlaf, feste Handelszeiten, fester Arbeitsplatz, Bewegung, Pausen
    ► Raimunds wichtigster Rat: Fokus enger machen, dich selbst kennen und jeden Tag fragen, ob es das ist, was du wirklich tun willst

    🔗 Ressourcen & Links:

    • Dr. Raimund Schriek – Trader-Coaching, Seminare, Vorträge: https://raimundschriek.com
    • Buch „Trading Mind" (Behavioral Finance und Neuroökonomie): https://www.deutscherwirtschaftsbuchverlag.com/products/trading-mind
    • Teil 1 der Bildungsreihe: Das einfachste Depot ist das beste / Markus Jordan (extraETF): https://open.spotify.com/episode/6SGVMPx6aPxhiCPNnds4MA
    • Teil 2 der Bildungsreihe: Aktienanalyse: 2 Kennzahlen reichen / Torsten Tiedt (Aktienfinder), ab 20.09. in deiner Podcast-App
    • Teil 4 folgt nächste Woche: Wartung, Steuern, Kosten und Entnahme mit Dr. Gerd Kommer
    • Aufgenommen im Besucherzentrum der Deutschen Börse in Frankfurt: https://www.deutsche-boerse.com

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    ⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Genannte Märkte, Aktien und Strategien dienen der Veranschaulichung, keine Kaufempfehlung. Investitionen in Wertpapiere und insbesondere aktives Trading sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

    47 min
  • Geld ist ein Abfallprodukt | Carsten Puschmann, Startup-Investor
    Venture Capital, Gründer-DNA & Deutschlands KI-Chance | Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 (7/17) | Informiert und investiert

    Stell dir zwei identische Unternehmen vor: eines in Deutschland, eines in den USA. Das amerikanische wird zehnmal höher bewertet. Carsten Puschmann kennt beide Welten. Er investiert gemeinsam mit großen Family Offices in frühphasige Startups in Deutschland und Amerika, war unter anderem bei Anthropic, OpenAI und SpaceX dabei. In dieser Folge vom Ludwig-Erhard-Gipfel spricht er mit Lukas darüber, warum in Deutschland zwei Billionen Euro ungenutzt auf Girokonten liegen, wo die echte deutsche Chance im KI-Zeitalter liegt und was einen Gründer erfolgreich macht.

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Warum deutsche Startups deutlich niedriger bewertet werden als amerikanische
    ► Wie groß der deutsche VC-Markt im Vergleich wirklich ist
    ► Warum 2 Billionen Euro auf Girokonten Deutschlands größtes ungenutztes Kapital sind
    ► Woran Puschmann einen guten Gründer erkennt
    ► Warum Geld für ihn das Abfallprodukt von Erfolg ist
    ► Weshalb Industrial AI Deutschlands echter Vorteil sein könnte

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Warum ist es in den USA leichter, Kapital einzusammeln? Historisch ist dort mehr Kapital vorhanden, und die Risikobereitschaft ist höher. Amerikanische Investoren sehen zuerst die Chance, deutsche zuerst das Risiko. Zum Vergleich: Amazons Innovationsbudget ist so groß wie der gesamte deutsche Venture-Capital-Markt.
    ► Wo liegt Deutschlands echte Chance? Im tiefen industriellen Wissen, das sich jetzt über KI skalieren und monetarisieren lässt, Stichwort Industrial AI und Predictive Maintenance. Kein anderes Land hat diese Kombination aus Industriewissen und Datenbestand.
    ► Woran erkennt man einen guten Gründer? An der Identifikation mit dem eigenen Geschäft. Puschmann achtet darauf, ob Person und Unternehmen miteinander verschmelzen, und ob jemand antritt, um sein Modell zu bauen, statt schon in der Pre-Seed-Phase vom Exit zu träumen.
    ► Was braucht man als Gründer? Willenskraft, Resilienz und absolute Überzeugung. In der Frühphase hat man mehr Kritiker als Unterstützer, das muss man aushalten können.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Alle, die verstehen wollen, warum Deutschland beim Thema Kapital hinterherhinkt
    ► Angehende Gründer, die wissen möchten, worauf Investoren wirklich achten
    ► Anleger mit Interesse an Startups, KI und dem Standort Deutschland

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Carsten Puschmann – Startup-Investor
    01:11 ► Warum es in Amerika leichter ist zu gründen
    03:19 ► Warum die Deutschen so wenig investieren: 2 Billionen auf Girokonten
    04:38 ► Standort Deutschland: Industrial AI als echte Chance
    05:53 ► Wird in Deutschland langfristig mehr investiert?
    07:48 ► Woran man einen guten Gründer erkennt
    10:40 ► Geld als Abfallprodukt von Erfolg
    12:04 ► Burnout-Risiko: Muss man als Gründer 24/7 verfügbar sein?
    13:10 ► Welchen Skill jeder Gründer wirklich braucht

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Geld, das auf dem Girokonto liegt, verliert real an Wert. Das gilt für zwei Billionen genauso wie für deine Rücklage
    ► Startup-Investments sind Risikokapital und gehören nur als kleine Beimischung ins Depot
    ► Wer gründen will, braucht Durchhaltevermögen mehr als die perfekte Idee
    ► Erfolg entsteht über Identifikation mit der Sache, nicht über den Blick auf den Exit

    🔗 Ressourcen & Links:

    • Carsten Puschmann: https://www.carstenpuschmann.de
    • Carsten Puschmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/carsten-puschmann/
    • Passender Blogartikel: Link kommt schnellstmöglich

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    ⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Investitionen in Startups und Wertpapiere sind mit hohen Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

    15 min
  • Depot oder Gesundheit? | Prof. Dr. David Matusiewicz
    Longevity, Krankenversicherung & demografiegetriebene Investments | Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 (6/17) | Informiert und investiert

    „Wenn ich tot bin, bringt mir mein Bitcoin-Wallet auch nichts." Dieser Satz von Prof. Dr. David Matusiewicz bringt die Folge auf den Punkt. Der Gesundheitsökonom beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit innovativer Medizin und Digitalisierung und geht davon aus, dass heute geborene Kinder realistisch 130 Jahre alt werden. In dieser Folge vom Ludwig-Erhard-Gipfel spricht er mit Lukas darüber, was das für unser Gesundheitssystem heißt, wo die Grenze zwischen staatlicher Absicherung und Eigenverantwortung verläuft und in welche Geschäftsmodelle er selbst investiert. Seine Antwort ist bewusst unspektakulär und genau deshalb interessant.

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Warum 130 Jahre Lebenserwartung für heute Geborene realistisch sein könnten
    ► Was individualisierte Medizin und „Vision Zero" bei Krebs bedeuten
    ► Warum Gesundheit das Asset ist, das über allem anderen steht
    ► Was auf die gesetzliche Krankenversicherung zukommt
    ► Ob PKV-Patienten wirklich besser versorgt werden
    ► In welche Geschäftsmodelle Matusiewicz sein privates Geld investiert

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Werden wir wirklich so alt? Matusiewicz hält 150 Jahre für hoch gegriffen, 130 Jahre für heute Geborene aber für realistisch, vor allem durch individualisierte Medizin und Technologie.
    ► Was kann ich selbst für meine Gesundheit tun? Die Basics zuerst: Ernährung, Bewegung, Schlaf. Ohne die bringen Supplements und Tracker wenig. Das Wissen ist meist da, an der Umsetzung hakt es.
    ► Ist eine private Krankenversicherung besser? Der einzige belastbare Vorteil ist die kürzere Wartezeit auf einen Termin. Medikamente, Operationen und Innovationen sind gleich. PKV-Patienten laufen sogar eher Gefahr einer Überbehandlung. Zudem ist der Wechsel erst ab einer bestimmten Einkommensgrenze möglich.
    ► Worin investiert er selbst? In demografiegetriebene Geschäftsmodelle, also Bereiche, die durch die Alterung der Gesellschaft verlässlich wachsen. Sein größtes Investment liegt im Bereich chronische Wunden und häusliche Versorgung. Mit Trendthemen hat er nach eigener Aussage viel Geld verloren.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Anleger, die den Gesundheitssektor jenseits von Pharma-Aktien verstehen wollen
    ► Alle, die wissen möchten, was auf ihre Krankenversicherung zukommt
    ► Menschen, die Vermögensaufbau und Gesundheit zusammendenken

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Prof. Dr. David Matusiewicz – Gesundheitsökonom
    01:19 ► 150 Jahre alt werden: Was hinter der These steckt
    03:15 ► Warum er sich mit Longevity beschäftigt
    04:19 ► Warum Gesundheit das größte Asset ist
    04:35 ► Werden wir durch Technologie länger leben?
    06:26 ► Wo die Forschung heute wirklich steht
    07:37 ► Rücken private Krankenversicherungen stärker in den Fokus?
    08:33 ► Private Krankenversicherung: Wirklich besser versorgt?
    10:02 ► Welche Sektoren für Investoren interessant sind
    12:03 ► Roboter, Physical AI und ein sehr langes Leben

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Erst die Basics: Ernährung, Bewegung, Schlaf. Alles andere kommt obendrauf
    ► Gesundheit ist Eigenverantwortung. Der Staat ist das Netz, nicht der Plan
    ► Rechne mit steigenden Beiträgen und mehr Zuzahlungen in der GKV
    ► Bei Investments schlägt Verlässlichkeit oft den Trend. Demografie ist ein sehr verlässlicher Treiber
    ► Informiere dich bei echten Fachleuten, nicht bei Medfluencern

    🔗 Ressourcen & Links:

    • Prof. Dr. David Matusiewicz auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-david-matusiewicz-b6915953/
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    15 min
  • Ist die Gen Z wirklich faul? | Anastasia Barner
    Gen Z am Arbeitsmarkt: Klischees, Rentenlücke & der erste Schritt zum Investieren | Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 (5/17) | Informiert und investiert

    „Es gab in jeder Generation Faule, bei uns heißt es einfach anders: Low Performer." Anastasia Barner kennt die Klischees über die Generation Z genau, und sie hat Zahlen dagegen. Studien zeigen, dass die 20- bis 24-Jährigen mehr arbeiten als die Generation vor ihnen, unter anderem weil sie früher in den Arbeitsmarkt eintreten. Anastasia schreibt seit ihrem 14. Lebensjahr als Jugendjournalistin über ihre Generation und wurde mit 15 vom Spiegel als eine der fünf besten Jugendmacherinnen Deutschlands ausgezeichnet. In dieser Folge vom Ludwig-Erhard-Gipfel spricht sie mit Lukas über Generationen, Erwartungen und am Ende ganz konkret über den ersten Schritt beim Investieren.

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Was die Studien über die Arbeitszeit der Generation Z wirklich sagen
    ► Warum diese Generation rechnerisch den Job von zwei Leuten übernehmen muss
    ► Warum 21 % der Gen Z auf TikTok suchen statt zu googeln
    ► Was es bedeutet, älter zu werden, länger zu arbeiten und kaum Rente zu bekommen
    ► Wie Unternehmen die junge Generation wirklich einbinden können
    ► Anastasias konkreter Rat für den Einstieg in den Vermögensaufbau

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Ist die Generation Z wirklich fauler? Nein. Studien zeigen für die 20- bis 24-Jährigen sogar mehr Arbeitszeit als bei der Vorgängergeneration, unter anderem durch das verkürzte Abitur und den früheren Berufseinstieg.
    ► Welche Jahrgänge gehören zur Gen Z? 1996 bis 2012. Es folgen Generation Alpha (2012 bis 2024) und Generation Beta (ab 2025). Die Gen Z ist damit bereits die drittälteste Generation auf dem Arbeitsmarkt.
    ► Warum stellt diese Generation andere Forderungen? Weil sie weiß, dass kaum Rente kommt, dass sie länger arbeiten muss und dass Inflation das Einkommen entwertet. Höhere Gehaltsforderungen sind für sie Rechnung, nicht Anspruch.
    ► Wie fängt man mit dem Investieren an? Nicht zu breit starten. Anastasia rät, sich zuerst auf ein Themenfeld zu spezialisieren, etwa ETFs oder Festgeld, dort Wissen aufzubauen und erst danach das Portfolio zu erweitern. Und: nicht nur auf Finfluencer hören.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Junge Menschen, die mit dem Vermögensaufbau starten wollen
    ► Alle, die die Generation Z auf dem Arbeitsmarkt besser verstehen möchten
    ► Führungskräfte und Unternehmer, die junge Mitarbeitende gewinnen wollen

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Anastasia Barner – Jugendjournalistin & Gen-Z-Expertin
    01:21 ► „Die faulste Generation": Was das mit ihr macht
    02:09 ► Woher das Low-Performer-Label kommt
    02:59 ► Mit 14 zur Jugendjournalistin: Woher die Begeisterung kommt
    03:46 ► Generation Z, Boomer, Alpha: Wer gehört wozu?
    05:26 ► Warum sie am Ludwig-Erhard-Gipfel ist
    06:34 ► Wie Unternehmen die Gen Z richtig einbinden
    07:52 ► Wie der Diskurs mit älteren Generationen läuft
    09:35 ► Der erste Schritt zum Vermögensaufbau

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Fang beim Investieren mit einem Thema an, statt dich sofort breit aufzustellen
    ► Erst Wissen aufbauen, dann das Portfolio erweitern
    ► Verlass dich nicht allein auf Finfluencer, sondern arbeite dich selbst ein
    ► Wer weiß, dass die Rente knapp wird, sollte früh anfangen. Zeit ist der größte Hebel

    🔗 Ressourcen & Links:

    • Anastasia Barner auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/anastasia-barner-genz/
    • Website: https://anastasiabarner.de
    • Passender Blogartikel: [Blogartikel-Link einsetzen]

    👉 Alle Links, weitere Folgen zu Geldanlage & Börse und Wege, wie du „investier oder verlier" unterstützen kannst: https://investieroderverlier.de/linktree/

    ⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

    11 min
  • Aktienanalyse: 2 Kennzahlen reichen | Torsten Tiedt (Aktienfinder)
    Vermögensaufbau in 4 Schritten | Anlegertag Masterclass (2/4) | Inspiriert und investiert

    Im ersten Teil unserer Bildungsreihe mit dem Anlegertag ging es um den Plan, die Asset Allocation. Jetzt kommt die Auswahl: Wie trennst du bei Aktien und ETFs die Spreu vom Weizen? Dafür sind wir nach Bad Homburg gefahren, ins Büro von Torsten Tiedt. Er hat den Aktienfinder 2017 aus einem Blog-Hobby heraus gegründet und analysiert seitdem Einzelaktien nach einem einfachen Grundgedanken: Such Unternehmen, deren Gewinn langfristig steigt, und investiere in die. Im Gespräch erklärt Torsten, warum Emotionen der häufigste Fehler beim Aktienkauf sind, warum der MSCI World mit seinem Tech-Klumpen längst nicht mehr die Diversifikation liefert, die sein Name verspricht, und warum die 10 bis 11 Prozent Rendite pro Jahr der letzten zehn Jahre nicht so weitergehen. Er öffnet sein Privatdepot, erzählt von seiner Wirecard-Lektion und zieht die Grenze zwischen Investieren und Spekulieren. Im zweiten Teil setzt er sich an den Bildschirm und filtert live über 7.700 Aktien mit zwei Kennzahlen, vergleicht Procter & Gamble mit Visa, erklärt die drei Anlagestrategien Dividendenertrag, Dividendenwachstum und Gewinnwachstum, zeigt am Beispiel Allianz, wie du am KGV den Einstiegszeitpunkt erkennst, und nimmt den MSCI World auseinander: 8 Aktien machen 20 Prozent der Gewichtung aus.

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Warum Emotionen statt Analyse der häufigste Fehler beim Aktienkauf sind
    ► Die zwei Kennzahlen, die fast alle Verlierer-Aktien über zehn Jahre aussortieren
    ► Warum ein Welt-ETF nicht automatisch diversifiziert ist und was der KI-Superzyklus damit zu tun hat
    ► Welche Rendite pro Jahr langfristig realistisch ist
    ► Wie du zwischen Dividendenertrag, Dividendenwachstum und Gewinnwachstum wählst
    ► Wie du am KGV und am fairen Wert erkennst, ob eine Aktie gerade teuer ist
    ► Wie du deinen ETF auf Qualitätsdichte und Klumpenrisiko prüfst

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Was ist der häufigste Fehler beim Aktienkauf? Emotionen. Du kaufst, weil ein Influencer etwas empfiehlt oder du die Produkte magst, und verkaufst, sobald der Kurs fällt. Wer die Aktie vorher fundamental analysiert hat, kennt die Stärken und Schwächen des Unternehmens und hält Schwankungen aus.
    ► Ist der MSCI World noch ein No-Brainer? Nicht mehr, sagt Torsten. Der Index ist nach Marktkapitalisierung gewichtet: 8 Aktien machen 20 Prozent aus, 13 Unternehmen 30 Prozent, fast alles Tech. Wer heute einsteigt, holt sich dieses Klumpenrisiko ins Depot. Verkaufen muss deshalb niemand, aber man sollte wissen, wovon die Rendite abhängt.
    ► Welche Rendite ist realistisch? 6 bis 7 Prozent pro Jahr. Die 10 bis 11 Prozent der letzten zehn Jahre kamen durch die Verklumpung in Technologieaktien zustande, und auch ein KI-Superzyklus ist ein Zyklus, der irgendwann endet.
    ► Welche Kennzahlen sind wirklich wichtig? Stabilität des Gewinns (Skala von -1 bis +1, ab 0,8 wird es interessant) und das jährliche Gewinnwachstum. Mit diesen beiden Filtern verschwinden fast alle Aktien, mit denen man über zehn Jahre Geld verloren hat. Dasselbe lässt sich mit dem operativen Cashflow prüfen.
    ► Wie viel Zeit braucht Aktienanalyse? Die Basics hat man laut Torsten an einem Wochenende, wenn jemand das Wesentliche strukturiert erklärt. Handwerker, Hausfrauen, ganz normale Leute machen das im Aktienfinder. Wichtiger als Wissen ist danach die Frage: Welches Risiko halte ich aus, brauche ich Dividenden, welche Strategie passt zu mir?
    ► Dividendenaristokraten oder Stabilität der Dividende? Die Aristokraten-Logik ist Schwarz-Weiß: Ein Jahr ohne Erhöhung und der Status ist weg. Die Stabilität der Dividende misst die Zuverlässigkeit über die Zeit und verzeiht ein vorsichtiges Corona-Jahr. Für Torsten die bessere Kennzahl.
    ► Wann ist eine Qualitätsaktie zu teuer? Wenn das KGV weit über dem eigenen Durchschnitt liegt. Die Allianz schwankte historisch zwischen KGV 10 und 14, fiel im Corona-Crash unter 8 und steht heute auf Allzeithoch. Wer jetzt einsteigt, sollte staffeln, sonst braucht die Aktie Jahre, bis der faire Wert den Kurs eingeholt hat.
    ► Kann ich auch ETFs fundamental analysieren? Ja. Der Aktienfinder berechnet die Qualitätsdichte eines ETFs, also den Anteil an Qualitätsaktien darin. Sie schwankt zwischen 79 und 10 Prozent. Bei Themen- und Branchen-ETFs ist das noch entscheidender als beim Welt-ETF.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Einsteiger, die bisher nach Bauchgefühl oder Influencer-Tipps gekauft haben und einen nachvollziehbaren Filter wollen
    ► ETF-Anleger, die wissen wollen, was wirklich in ihrem MSCI World steckt
    ► Alle, die mit Teil 1 den Plan haben und jetzt die Auswahl für ihr Profi-Depot angehen

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Torsten Tiedt – Aktienfinder – Gründer
    01:01 ► Intro: Qualitätsaktien finden, Teil 2 der Bildungsreihe
    01:30 ► Aktien oder ETF? Warum Emotionen der häufigste Fehler sind
    03:44 ► Wie der Aktienfinder entstand: vom Blog zur Analyse-Plattform
    06:05 ► Asset Allocation oder Einzelaktien: Was zählt wirklich?
    07:56 ► MSCI World: Warum der Welt-ETF kein No-Brainer mehr ist
    11:16 ► KI-Superzyklus: Warum 11 % Rendite pro Jahr nicht so weitergehen
    18:01 ► Typische Fehler neuer Anleger in dieser Marktphase
    22:41 ► Torstens Privatdepot: Qualitätsfilter, Dividenden, Halbleiter-ETFs
    26:48 ► Investieren oder spekulieren? Die Wirecard-Lektion
    29:04 ► Wie viel Zeit braucht Aktienanalyse wirklich?
    33:58 ► Was Privatanleger auf dem Anlegertag fragen
    37:41 ► Live im Aktienfinder: 7.700 Aktien und die Kennzahl Gewinnstabilität
    43:12 ► Gewinnwachstum im Vergleich: Procter & Gamble vs. Visa
    47:14 ► Cashflow, Gewinnwachstums-Strategie und die Rolle der Dividende
    51:43 ► Dividendenaktien finden: Stabilität der Dividende statt Aristokraten
    53:59 ► Drei Anlagestrategien: Dividendenertrag, Dividendenwachstum, Gewinnwachstum
    59:00 ► Bewertung: KGV und Einstiegszeitpunkt am Beispiel Allianz
    62:34 ► Fairer Wert und Renditepotenzial einer Aktie
    64:10 ► MSCI World unter der Lupe: 8 Aktien = 20 % Gewichtung
    67:04 ► Qualitätsdichte: Wie viel Qualität steckt in deinem ETF?
    70:40 ► Wie fange ich zu Hause an?
    72:34 ► Torstens wichtigster Tipp: Durchleuchte dein Depot
    74:01 ► Ausblick: Teil 3 Psychologie mit Dr. Raimund Schriek

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Langfristig setzt sich das Fundamentale durch: Kauf nur, was du analysiert hast, nicht, was gerade Momentum hat
    ► Zwei Kennzahlen zuerst: Stabilität des Gewinns und Gewinnwachstum, danach erst alles andere
    ► Kenne dein Zielbild, bevor du filterst: hohe Dividendenrendite, Dividendenwachstum oder reines Gewinnwachstum, alles drei gleichzeitig gibt es nicht
    ► Schau in deinen ETF hinein: Von welchen Aktien hängt deine Rendite ab, und hältst du 20 Prozent minus aus?
    ► Bewertung entscheidet über den Einstieg: Bei einem KGV auf Allzeithoch lieber staffeln als alles auf einmal kaufen
    ► Torstens wichtigster Rat: Durchleuchte dein bestehendes Depot nach Qualität und schau, ob überhaupt eine Strategie erkennbar ist

    🔗 Ressourcen & Links:

    • Torsten Tiedt – Aktienfinder (Fundamentalanalyse für Aktien und ETFs, kostenlose Basis-Mitgliedschaft): https://aktienfinder.net
    • Teil 1 der Bildungsreihe: Das einfachste Depot ist das beste / Markus Jordan (extraETF): https://open.spotify.com/episode/6SGVMPx6aPxhiCPNnds4MA
    • Teil 3 folgt nächste Woche: Psychologie und Risikomanagement mit Dr. Raimund Schriek

    👉 Alle Links, weitere Folgen zu Geldanlage & Börse und Wege, wie du „investier oder verlier" unterstützen kannst: https://investieroderverlier.de/linktree/

    ⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Genannte Aktien, ETFs und Kennzahlen dienen der Veranschaulichung, keine Kaufempfehlung. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

    1 hr 15 min
  • Wie viel Rüstung gehört ins Depot? | Stefan Röbel (Arx Robotics)
    Rüstung im Depot: Defense-Startups & Risikokapital | Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 (4/17) | Informiert und investiert

    Rüstung und Verteidigung sind das Investmentthema der Stunde – doch wie kommst du als Privatanleger da wirklich rein, statt nur den kleinen Rüstungsanteil in deinem ETF zu halten? Stefan Röbel ist Mitgründer von Arx Robotics, einem Münchner Defense-Tech-Unternehmen, das unbemannte Bodenroboter baut, die heute schon in der Ukraine im Einsatz sind. Zwölf Jahre war Stefan selbst Offizier der Bundeswehr, unter anderem sechs Monate in Afghanistan, wo er ein Team von 120 Menschen führte. In dieser Folge vom Ludwig-Erhard-Gipfel zeigt er, wie gut die Bundeswehr wirklich aufgestellt ist, was seine Roboter auf dem Gefechtsfeld leisten und wie ein junges Defense-Unternehmen sein Kapital einsammelt.

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Wie aus einem Bundeswehr-Offizier ein Defense-Gründer wurde
    ► Warum die Ukraine die Kriegsführung im Wochenrhythmus verändert
    ► Was unbemannte Bodenroboter im Einsatz wirklich leisten
    ► Ob und wie Privatanleger in nicht-börsennotierte Startups investieren können
    ► Wie viel Prozent Risikokapital ins Depot gehören – Stefans klare Zahl
    ► Warum eine Finanzierungsrunde „wie eine Ehe" ist

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Kann man als Privatanleger in ein Defense-Startup wie Arx Robotics investieren? Nicht ganz einfach: Das Unternehmen ist nicht börsennotiert. Der Weg führt über Venture Capital, Angel-Investments (oft mit „Money Plus", also zusätzlichem Mehrwert) oder sogenannte SPV (spezielle Investitionsvehikel).
    ► Mit wie viel Prozent sollte man in ein Startup investieren? Maximal 5 %, bei hohem Risiko im übrigen Depot eher 1–2 %. Es ist reines Risikokapital, das man abschreiben können und über 8–12 Jahre nicht brauchen sollte.
    ► Was macht Arx Robotics? Unbemannte Bodensysteme, die Soldaten mit Versorgungsgütern (Essen, Wasser, Munition) unterstützen, beim Abschub von Verwundeten helfen und Feuerunterstützung leisten – dazu Software, die aus vorhandenen Systemen Daten für bessere Entscheidungen macht.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Anleger, die das Thema Rüstung/Verteidigung über den ETF hinaus verstehen wollen
    ► Alle, die wissen möchten, wie man in frühphasige Startups investiert – und welche Risiken das birgt
    ► Zuhörer mit Interesse an Defense-Tech, Bundeswehr und der Lage in der Ukraine

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Stefan Röbel – Arx Robotics – Mitgründer
    01:29 ► Vom Bundeswehr-Offizier nach Afghanistan: Stefans Weg
    02:18 ► Was sich in der Bundeswehr verändert hat – und was nicht
    03:04 ► Ist-Analyse: Wie gut ist die Bundeswehr wirklich aufgestellt?
    03:48 ► Was ist Arx Robotics? Daten & schnelle Iteration als Vorteil
    05:22 ► Diese Bodenroboter sind in der Ukraine schon im Einsatz
    06:30 ► Wie geht der Ukraine-Krieg weiter? Eindrücke aus Kiew
    07:48 ► Kann man als Privatanleger in ein Defense-Startup investieren?
    09:20 ► Wie viel Prozent Risikokapital gehören ins Depot?
    10:28 ► Millionen einsammeln: Warum eine Kapitalrunde „wie eine Ehe" ist
    11:56 ► Was ist der Ludwig-Erhard-Gipfel?

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Startups gehören nur als kleine Beimischung ins Depot – reines Risikokapital, das man verschmerzen könnte
    ► Als Faustregel: maximal 5 %, im risikoreichen Depot eher 1–2 %
    ► Wer in einen VC-Fonds investiert, bindet sein Geld oft 8–12 Jahre – nur einsetzen, was man lange nicht braucht
    ► Bei nicht-börsennotierten Firmen führen Wege über VC, Angel-Investments oder SPV

    🔗 Ressourcen & Links:

    • Arx Robotics: https://www.arx-robotics.com
    • Passender Blogartikel: Blogartikel-Link kommt schnellstmöglich

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    ⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Investitionen in Startups und Wertpapiere sind mit hohen Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

    13 min
  • Das einfachste Depot ist das beste | Markus Jordan (extraETF)
    Vermögensaufbau in 4 Schritten | Anlegertag Masterclass (1/4) | Inspiriert und investiert

    Bevor du auch nur einen ETF kaufst, brauchst du einen Plan. Genau darum geht es im ersten Teil unserer Bildungsreihe mit dem Anlegertag: Asset Allocation, also die Verteilung deines Vermögens auf Anlageklassen. Markus Jordan hat extraETF 2007 gegründet, ein halbes Jahr vor der Finanzkrise, und in seinem Leben alles gehandelt, was der Kapitalmarkt hergibt: Futures, Optionen, Derivate, russische Staatsanleihen. Sein Fazit heute: Wäre er von Anfang an breit gestreut investiert geblieben, stünde er besser da. In dieser Folge erklärt er, warum die meisten Privatanleger nur in Aktien denken und Anleihen und Gold ausblenden, warum 20 Tech-Aktien keine Diversifikation sind, wie du deine Risikotoleranz über einen konkreten Eurobetrag statt über Prozente findest und warum das einfachste Portfolio meistens das beste ist. Dazu drei Portfolio-Beispiele für Berufseinsteiger, Familien und Menschen kurz vor der Rente, das extraETF-Weltportfolio mit nur zwei ETFs und ein ehrlicher Blick auf Rohstoffe, Gold-ETCs und Rebalancing.

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Was Asset Allocation ist und warum sie wichtiger ist als die Auswahl einzelner ETFs
    ► Die typischen Fehler von Privatanlegern: Anleihen vergessen, Gold ignoriert, Tech-Klumpen
    ► Welche Funktion Aktien, Anleihen, Tagesgeld, Gold und Krypto im Depot haben
    ► Wie du deine eigene Risikotoleranz findest und warum Theorie und Praxis auseinanderliegen
    ► Warum ein einziger Welt-ETF fast dasselbe liefert wie zehn
    ► Wie Rebalancing funktioniert und warum es deine Rendite erhöht

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Was ist Asset Allocation? Die Verteilung deines Vermögens auf Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Edelmetalle oder Krypto. Die meisten Anleger denken nur in Aktien und ETFs. Dabei neutralisieren sich Risiken teilweise, wenn mehrere Anlageklassen im Depot sind: Läuft es an der Börse schlecht, geben Anleihen Sicherheit.
    ► Was ist der häufigste Fehler? Anleihen ausblenden. Wer die letzten 10 bis 15 Jahre nur den Aktienboom erlebt hat, tut sich schwer, bewusst Risiko herauszunehmen. Genauso wird Gold ignoriert: Die Faustregel sagt 5 bis 10 Prozent, kaum jemand hat das wirklich.
    ► Wie viele ETFs braucht mein Depot? Einer reicht. Ein breit gestreuter Welt-ETF (Industrie- und Schwellenländer, etwa MSCI ACWI oder FTSE All-World) verpackt tausende Aktien. Zehn ETFs verpacken dieselben Aktien nur in mehr Paketen, mit mehr Aufwand und fast derselben Rendite.
    ► Wie finde ich meine Risikotoleranz? Nicht über Prozente, sondern über den Eurobetrag. Der weltweite Aktienmarkt hat in den schlimmsten Phasen rund 50 Prozent verloren. Wer 10.000 Euro investiert, muss sich fragen: Halte ich 5.000 Euro Verlust aus, ohne zu verkaufen? Wer eine halbe Million hat und in 15 Jahren in Rente geht, kann 250.000 Euro Verlust nicht mehr ersparen und sollte konservativer investieren.
    ► Unternehmensanleihe oder Staatsanleihe? Beides geht. Jordan nimmt Anleihen aber nicht für die Rendite, sondern für die Sicherheit. Der Aufschlag einer Siemens-Anleihe gegenüber der Bundesanleihe liegt im Beispiel bei 0,3 Prozentpunkten, das ist ihm für das zusätzliche Risiko zu wenig.
    ► Warum sind Rohstoffe im Depot so schwierig? Weil du Weizen oder Öl nicht lagern kannst und deshalb über Terminkontrakte investierst, die ständig in den nächsten Kontrakt gerollt werden. Dabei entstehen Rollverluste, selbst wenn der Preis steigt. Bei Gold funktioniert es über ETCs, weil der Wert pro Masse hoch und die Lagerung günstig ist.
    ► Brauche ich Rebalancing? Ja, wenn du eine Strategie hast. Aus 60/40 wird nach guten Börsenjahren schnell 70/30. Rebalancing setzt das Depot zurück: Du verkaufst im teuren Markt und kaufst im günstigen nach, antizyklisch und ohne Bauchgefühl.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Einsteiger, die bisher „einfach mal" in Aktien oder Krypto investiert haben und jetzt einen Plan wollen
    ► ETF-Anleger, die wissen wollen, ob ihr Depot wirklich diversifiziert ist oder ein Klumpenrisiko hat
    ► Alle, die mit den vier Teilen der Bildungsreihe ihr Depot systematisch aufbauen wollen

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Markus Jordan – extraETF – Gründer & Geschäftsführer
    00:35 ► Was ist Asset Allocation und warum ist sie für Privatanleger so wichtig?
    02:29 ► Taktische vs. strategische Asset Allocation: Worum es wirklich geht
    04:44 ► Die typischen Fehler von Privatanlegern: Anleihen vergessen, Gold ignoriert
    08:14 ► Die wichtigsten Anlageklassen und ihre Funktion im Depot
    16:41 ► Wie viele ETFs braucht ein Depot? Einer reicht
    21:53 ► So findest du deine eigene Risikotoleranz
    27:41 ► Krisen kommen sicher: Warum Diversifikation dich vor Angstverkäufen schützt
    30:19 ► Drei Portfolio-Beispiele: Berufseinsteiger, Familie, kurz vor der Rente
    31:28 ► Unternehmensanleihe oder Staatsanleihe: Lohnt der Aufschlag?
    34:34 ► Rohstoffe & Edelmetalle: Warum Öl und Weizen im Depot kaum funktionieren
    41:26 ► Gold-ETC oder physisches Gold?
    48:31 ► Das Musterportfolio: extraETF-Weltportfolio mit nur 2 ETFs
    51:55 ► Komplizierter ist nicht besser: Die Kosten sind der Schlüssel
    54:05 ► Rebalancing: Brauchst du das als Privatanleger?

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Erst die Strategie, dann die Produkte: Allokation festlegen, befüllen, investieren, einmal im Jahr rebalancen
    ► Risiko steuerst du fast nur über die Aktienquote, also das Verhältnis von Aktien zu Anleihen oder Tagesgeld
    ► Miss dein Depot gegen eine einfache Benchmark. Wer hin und her handelt und am Ende nicht besser ist als ein Welt-ETF, kann es lassen
    ► Kosten sind der Schlüssel: 2 Prozent Gebühren pro Jahr fressen einen Großteil der Marktrendite, 0,2 Prozent lassen sie bei dir
    ► Gold und Krypto nur beimischen, nie als Kern: Sie erwirtschaften keinen laufenden Ertrag
    ► Wer spielen will, nimmt ein kleines Spieldepot. Das Kernportfolio bleibt unangetastet

    🔗 Ressourcen & Links:

    • Markus Jordan – extraETF (Portfolio Score, Risiko-Rechner, über 100 Musterportfolios): https://extraetf.com
    • Teil 2 der Bildungsreihe: Qualitäts-Check für Aktien und ETFs mit Torsten Tiedt (Aktienfinder), folgt in Kürze

    👉 Alle Links, weitere Folgen zu Geldanlage & Börse und Wege, wie du „investier oder verlier" unterstützen kannst: https://investieroderverlier.de/linktree/

    ⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Genannte Produkte, Indizes und Portfolio-Beispiele dienen der Veranschaulichung, keine Kaufempfehlung. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

    1 hr 3 min
  • Deutsche Aktien oder MSCI World? | Christian Krahe & Dominikus Wagner
    Informiert und investiert | Interview | Börsentag Köln Kompakt 2026 (5/5)

    Der eine fischt im heimischen Teich, der andere im Weltmeer. Christian Krahe managt den Fonds „Deutsche Aktien Total Return" bei GS&P und sucht fundamental bewertete Qualität im deutschsprachigen Raum. Dominikus Wagner investiert mit dem Wagner & Florack Unternehmerfonds weltweit und denkt dabei nicht in Aktien, sondern in Firmenbeteiligungen. In dieser Folge vom Börsentag Köln treffen die beiden Ansätze aufeinander, und es wird schnell konkret: Welche deutsche Aktie ist gerade wirklich interessant? Warum landen so wenige deutsche Firmen in einem weltweiten Qualitätsportfolio? Und was viele ETF-Anleger unterschätzen: Wie viel Streuung steckt tatsächlich in einem MSCI World, oder ist das eine trügerische Diversifikation mit versteckten Klumpenrisiken?

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Wie sich ein Deutschland-Fokus und ein weltweiter Qualitätsansatz unterscheiden
    ► Eine konkrete deutsche Aktien-Idee aus dem Versicherungssektor und die Begründung dahinter
    ► Nach welchen Kriterien ein Qualitätsinvestor Firmen auswählt und was seine No-Gos sind
    ► Warum ein MSCI World weniger breit gestreut sein kann, als er wirkt
    ► Wie tief ein Privatanleger wirklich einsteigen muss, um gut zu investieren
    ► Was Neobroker und das Altersvorsorgedepot für die deutsche Aktienkultur bedeuten

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Warum investiert ein weltweiter Qualitätsfonds kaum in Deutschland? Nicht weil die Firmen schlecht wären, sondern weil sie einem sehr strengen Qualitätsfilter nicht genügen. Gesucht werden robuste Geschäftsmodelle mit Wettbewerbsvorteilen, wenig Kapitaleinsatz, Skaleneffekten und Preissetzungsmacht. Daraus folgen verlässliche Cashflows und starke Bilanzen.
    ► Was sind die klaren No-Gos? Alles, was kapitalintensiv, chronisch margenschwach, stark umkämpft und zyklisch ist: Automobil und Zulieferer, Maschinenbau, Basischemie, Rohstoff- und Ölfirmen. Auch Banken, weil sich die Risiken in der Bilanz kaum greifen lassen, und die Halbleiterindustrie trotz KI-Boom, weil die Cashflows dort nicht planbar sind.
    ► Wie breit streut ein MSCI World wirklich? Der Index enthält zum Beispiel rund 6 Prozent nichtzyklische Konsumgüter. Entscheidend ist, die eigene Indexkonzentration zu kennen und zu prüfen, ob die Klumpenrisiken nicht höher sind, als man denkt. Wer das weiß und bewusst mitträgt, macht nichts falsch.
    ► Muss ein Privatanleger Experte werden? Nein. Wichtig sind ein eigener Plan, ein Konzept und die Disziplin, es durchzuziehen, statt dem nächsten heißen Tipp hinterherzulaufen.
    ► Ist das Altersvorsorgedepot ein guter Schritt? Ja, es ist einfacher als die früheren Riester-Produkte und die Gebühren sind gedeckelt. Es dürfte vor allem den Neobrokern Zulauf bringen, während Versicherungen sich schwerer tun werden.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► ETF-Anleger, die wissen wollen, was wirklich in ihrem Weltportfolio steckt
    ► Alle, die überlegen, ob deutsche Aktien ins Depot gehören
    ► Anleger, die verstehen wollen, wie Profis Qualität bewerten und Risiken vermeiden

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Christian Krahe (GS&P) & Dominikus Wagner (Wagner & Florack) – Deutschland trifft Welt
    01:35 ► Sind sich zwei Profis einig, welche deutschen Aktien die besten sind?
    02:14 ► Zwei Strategien im Vergleich: Deutschland-Fokus vs. weltweite Qualitätsfirmen
    07:30 ► Eine konkrete deutsche Aktien-Idee aus dem Versicherungssektor
    08:53 ► Warum kaum deutsche Firmen in ein Weltportfolio schaffen
    14:13 ► MSCI World als Benchmark: echte Streuung oder Klumpenrisiko?
    22:06 ► Wie tief muss ein Privatanleger wirklich einsteigen?
    23:30 ► Neobroker: Segen für die Aktienkultur oder Einladung zum Zocken?
    27:05 ► Altersvorsorgedepot: echter Fortschritt oder 30 Jahre zu spät?
    28:34 ► Der Wunsch an die deutsche Aktienkultur

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Frag bei jedem Investment zuerst: Was kann nach unten passieren? Die Downside wird viel seltener durchdacht als die Upside
    ► Schau nach, was in deinem Index oder Fonds wirklich drinsteckt, bevor du die Wertentwicklung mit irgendetwas vergleichst
    ► Eine passende Benchmark hilft beim Einordnen, aber sie ist kein Qualitätsurteil über deine Strategie
    ► Wichtiger als tiefes Fachwissen ist ein eigener Plan, den du auch in unruhigen Phasen durchhältst
    ► Denk in Firmenbeteiligungen statt in Kursen: Wie geht es dem Unternehmen, und zu welchem Preis kaufe ich welchen Wert?

    🔗 Ressourcen & Links:

    • Christian Krahe – GS&P, Fonds „Deutsche Aktien Total Return": https://gsp-kag.com/
    • Dominikus Wagner – Wagner & Florack Unternehmerfonds: https://www.wagner-florack.de/
    • Passender Blogartikel: Link kommt so schnell wie möglich

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    ⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Genannte Unternehmen und Fonds sind Beispiele zur Veranschaulichung, keine Kaufempfehlung. Investitionen in Aktien und Fonds sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

    31 min
  • Wem kannst du in Krypto wirklich trauen? | Eric Heinemann & Julian Hötzel
    Informiert und investiert | Interview | Börsentag Köln Kompakt 2026 (4/5)

    Stell dir vor, dein Fahrlehrer verkauft dir auch gleich das Auto – genau diese Konstellation nehmen wir uns in dieser Folge vor. Am Börsentag Köln treffen wir Eric Heinemann, Gründer von Crypto Nerds und einer der bekanntesten Krypto-Aufklärer im deutschsprachigen Raum, und Julian Hötzel, der bei der europäischen Krypto-Börse Bitvavo für Business Development verantwortlich ist. Die beiden sind Partner – und genau deshalb wird es ehrlich: Wo hört Bildung auf und wo fängt bezahltes Marketing an? Wem kannst du in Krypto wirklich trauen, und wie schützt du dein Geld?

    🔥 In dieser Folge lernst du:

    ► Wie ehrlich eine bezahlte Krypto-Empfehlung ist – und wo Interessenkonflikte wirklich beginnen
    ► Warum Eric nur mit regulierten (MiCA-)Partnern zusammenarbeitet
    ► „Not your keys, not your coins": Coins aufs Hardware-Wallet ziehen oder auf der Börse lassen?
    ► Was mit deinen Coins passiert, wenn die Börse pleitegeht – Custody & Einlagensicherung
    ► Warum Börsen hunderte Coins listen und wie du Müll von Substanz trennst
    ► Was Meme-Coins und die Tokenisierung realer Werte (RWA) für dein Depot bedeuten
    ► Woran du ein seriöses Krypto-Projekt erkennst – Team, Tokenomics, Unlocks

    ❓ Häufige Fragen aus der Folge:

    ► Kann man einer bezahlten Krypto-Empfehlung trauen? Eric und Julian legen offen, wie die Partnerschaft funktioniert und wo die Grenzen liegen.
    ► Sollte ich meine Coins auf der Börse lassen oder aufs Hardware-Wallet ziehen? Ihre ehrliche Antwort – abhängig von Betrag, Anbieter und Anlagehorizont.
    ► Was passiert mit meinen Coins, wenn die Krypto-Börse insolvent geht? Wie Custody-Verwahrung und Einlagensicherung greifen.
    ► Sind Meme-Coins sinnvoll? Warum sie Liquidität in den Markt bringen – und wo Vorsicht angebracht ist.
    ► Was ist Tokenisierung realer Werte (RWA)? Der Trend, der still das Finanzsystem umbaut.
    ► Woran erkenne ich ein seriöses Krypto-Projekt? Team, Geschäftsmodell, Token-Verteilung und Unlocks statt reiner Marktkapitalisierung.

    👥 Für wen ist diese Folge?

    ► Einsteiger, die Krypto verstehen wollen, bevor sie investieren
    ► Alle, die wissen wollen, wie sicher ihre Coins auf einer Börse wirklich sind
    ► Anleger, die echten Substanz-Check statt Hype suchen

    ⏱ Kapitelmarken:

    00:00 ► Eric Heinemann (Crypto Nerds) & Julian Hötzel (Bitvavo) – Krypto im Crossfire
    01:52 ► Der Fahrlehrer verkauft das Auto: Wie ehrlich ist die Partnerschaft?
    04:40 ► Woran eine Krypto-Börse seriöse Partner erkennt
    06:16 ► Bildung vs. Handel: Wo beißt sich der Interessenkonflikt?
    10:10 ► „Not your keys, not your coins" – Wallet oder Börse?
    13:07 ► Was passiert, wenn die Börse pleitegeht?
    13:46 ► Seedphrases oder Hacks: Wo mehr Geld verbrennt
    14:44 ► Hardware-Wallet oder Börse? Der ehrliche Rat
    15:43 ► Warum Börsen hunderte Coins listen
    16:41 ► Meme-Coins: Fluch oder Segen für den Krypto-Space?
    20:49 ► Tokenisierung realer Werte (RWA): der große Trend
    23:32 ► Woran du ein seriöses Krypto-Projekt erkennst
    26:49 ► Die Mission: Was muss raus in die Welt?

    ✅ Die wichtigsten Tipps zum Mitnehmen:

    ► Arbeite nur mit regulierten Anbietern (MiCA) – Transparenz vor Rendite-Versprechen
    ► Buy & Hold gehört eher aufs eigene Wallet, Aktives auf die Börse – abhängig von Betrag und Vertrauen
    ► Nicht jeder Coin, den es zu kaufen gibt, gehört ins Depot
    ► Prüfe ein Projekt an Team, Geschäftsmodell und Token-Verteilung – nicht nur an der Marktkapitalisierung
    ► Fang klein an und mach dich mit den Basics vertraut, bevor du größere Summen bewegst

    🔗 Ressourcen & Links:

    • Crypto Nerds (Eric Heinemann): https://www.cryptonerds.com/
    • Bitvavo (Julian Hötzel): https://bitvavo.com/de
    • Passender Blogartikel:

    👉 Alle Links, weitere Folgen zu Finanzbildung & Persönlichkeitsentwicklung und Wege, wie du „investier oder verlier" unterstützen kannst: https://investieroderverlier.de/linktree/

    ⚠️ Risikohinweis: Diese Folge dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Investitionen in Kryptowerte sind mit hohen Risiken bis zum Totalverlust verbunden. Bitte informiere dich eigenständig und handle verantwortungsvoll.

    30 min

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