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Quizfrage: Auf welches Root-Passwort hört iOS 1.0?
„Alpine“? Leider nein, die richtige Antwort lautet „dottie“. Alpine, durch die Jailbreak-Spielereien später weltbekannt, war allerdings der interne Codename für die allererste iPhone-OS-Version.
Aber das sind Details, die bestimmt nur alte Semester wie mich begeistern. Wer allerdings heute in der Zeit noch einmal zurückspringen möchte, und dafür ein Original iPhone (2G) in die Finger bekommt, kann dies (mit kleinem Zeitaufwand) tun.
YouTuber ‚sounddie‘ hat nicht nur eine detaillierte Videoanleitung zum Downgrade von 3.1.3 auf 1.0 veröffentlicht, sondern auch ein Software-Paket in seiner Beschreibung verlinkt, das alle Jailbreak-Tools, die benötigten Firmware-Editionen und sogar das passende iTunes beinhaltet. Klick.
Der Weg um sein Telefon zurückzusetzen, erinnert ein wenig an „den goldenen Pfad“, den Steve Jobs in seiner ersten iPhone-Keynote einhalten musste, damit das Demo-Gerät nicht abstürzte.
The iPhone could play a section of a song or a video, but it couldn’t play an entire clip reliably without crashing. It worked fine if you sent an e-mail and then surfed the Web. If you did those things in reverse, however, it might not. Hours of trial and error had helped the iPhone team develop what engineers called “the golden path,” a specific set of tasks, performed in a specific way and order, that made the phone look as if it worked.
Im Gegensatz zur wahrscheinlich besten Steve-Jobs-Show besteht jedoch hier keine Gefahr, etwas dauerhaft zu beschädigen. Auf iPhone OS 3.1.3 geht es auf Wunsch immer wieder zurück.
Ein paar Impressionen der 1.0 habe ich im folgenden Video1 zusammengeschnitten.
Die geschätzten Podcast-Kollegen von TouchTalk vermittelten mir den Kontakt zum österreichischen Hersteller daxndox, der sich für das D1-Aria Dock aus Keramik (Affiliate-Link) verantwortlich zeigt. Nach knapp zwei Testmonaten halte ich fest: Das D1-Aria ist das eleganteste und gleichzeitig funktionsfähigste iPad-Dock, das mir bislang auf den Schreibtisch rutschte – und dort trotz stolzer Preismarke blieb.
Die Materialwahl für Keramik, erhältlich in schwarzer und weißer Ausführung, grenzt es von seinen potenziellen Mitbewerbern ab. Einmal angefasst, will man nicht mehr die Finger davon nehmen. Es ist ein unglaublich friedliches Material, das trotzdem ein Gefühl von Unzerstörbarkeit vermittelt. Der Effekt wird (ganz bestimmt) verstärkt, weil man sonst nur Aluminium, Holz und Plastik in der Zubehörkategorie findet. Das spricht der Spezialkeramik jedoch keinesfalls seinen Appeal ab, der auch nach täglicher Benutzung bislang nicht verloren ging.
Das Daxndox-Dock nimmt das iPad Air, iPad mini und Mini-Retina in vier unterschiedlichen Positionen auf.
Was die Firma aus Österreich nicht vermarktet, aber vermarkten sollte: Das D1-Aria hält auch ein iPhone 5s in Position. Die hochpräzise Keramikkante trifft genau in den Spalt zwischen Aluminiumrahmen und Glasoberfläche des aktuellsten iPhones – sowohl im Hoch- wie auch Querformat. Selbst in aufgestellter Position (allerdings nur ohne Ladekabel zu verwenden) lassen sich Touch-Eingaben am iPhone vornehmen ohne das es wippt oder wackelt. Das gilt genauso für die iPads, die dort super-sicher drinhängen.
—video
Wie im Video gezeigt, lässt sich ein original Lightning-Kabel kinderleicht entnehmen. Ich persönlich habe das Dock fast ausschließlich ohne Ladekabel betrieben und darauf die meisten WM-Spiele aus der ZDF- oder ARD-Anwendung abgespielt. Das Breitbildformat war in diesem Fall bevorzugt, aber auch in aufgestellter Position sorgen die zwei Aussparungen für die richtige Schallrichtung vom Klang.
Die (knapp) dreistellige Preismarke katapultiert das Daxndox-Dock natürlich sofort in die eher luxuriöse Kategorie von Accessoires. Ob es einem das wert ist, unterliegt (natürlich) der komplett subjektiven Bewertung. Zur Qualität des Docks gibt es jedoch keine eigenen Ansichten, sondern von meiner Seite eine uneingeschränkte Empfehlung.
Der Automatic Link ist das Fuelband1 für dein Auto. Es sammelt Fahrzeugdaten über den On-Board-Diagnose-Anschluss des PKWs und schickt diese per Bluetooth ans iPhone. Das System ist derzeit ausschließlich in Nordamerika erhältlich und verbietet die Registrierung von europäischen Fahrzeugnummern. Ich hatte jedoch die Möglichkeit mit meinem eigenen Auto ein paar Monate den Automatic Link hier in Finnland zu testen und jetzt ein paar Eindrücke aufzuschreiben.
Fangen wir mal mit zwei Grundlagen an, die auch ich im Vorfeld nicht wusste (weil sie mich nie interessiert haben): Der Fahrzeugdiagnoseanschluss, diese wuchtige 16-polige Buchse, ist in Europa seit über einem Jahrzehnt eine Pflicht-Schnittstelle. Wer sich in seinem Fahrzeuginnenraum ein bisschen umschaut, wird sie dort finden.
Grundlage Nummer 2: Der Automatic Link ist nicht der erste Diagnose-Dongle für diesen Anschluss. Auf Amazon und im App Store finden sich mit dem Suchbegriff ‚OBD‘ unzählige Stecker, beziehungsweise kompatible Software. Allen diesen Kandidaten ist jedoch gemein, dass die Apps ganz grausam aussehen. Für mich ist das bereits Grund genug für Desinteresse.
In einer ganz anderen Liga spielt der Automatic Link. Er versucht das, was Tony Fadells Nest für Temperatursensoren geschafft hat. Bereits das Setup, bei dem der Stecker eingesetzt wird und das iPhone als Barcode-Scanner die Fahrzeugnummer abfotografiert (falls diese nicht ohnehin automatisch erkannt wird), ist ein Beispiel für vorbildhafte Benutzerführung. Schon die Ästhetik der App macht Lust darauf mehr Daten aus seinem Auto zu ziehen.
Im großen Stil kommt es dazu jedoch nicht. Der Link macht, was er verspricht, bleibt aber sehr limitiert. Den größten Datensatz, den der Dongle über Bluetooth 4 aufs iPhone schickt, ist die Fahrzeit und Fahrstrecke. Die App lässt euch diese ansprechend aufbereiteten Daten nicht direkt exportieren, erlaubt aber eine Einbindung über IFTTT. So wandern eure Ausflüge beispielsweise in eine Google-Tabelle oder zu Microsoft OneNote.
Der IFTTT-Channel von Automatic zeigt aber auch sonst ein paar clevere Automatisierungen. Per Textnachricht kann man sich so beispielsweise benachrichtigen lassen wo man geparkt hat. Die App selbst hält diese Standortinformation natürlich auch vor. Praktisch ist das jedoch manchmal wenn man den Wagen zu zweit nutzt.
Das US-Startup verkauft als großes Feature die Preisersparnis durch vorausschauendes Fahren (keine starken Beschleunigungen, Einhalten von Geschwindigkeitslimits und kein abruptes Abbremsen). Der Dongle quäkt bei entsprechenden Verstößen mit Signaltönen. Das Konzept ist gut, die Umsetzung relativiert aber die Bemühungen. Der Automatic Link warnt nur bei einer generellen Höchstgeschwindigkeit und betrachtet nicht die individuellen Geschwindigkeitsvorgaben pro Straße.
Automatic can’t tell when another driver cuts in front of you as you approach a light, forcing you to apply your brakes to avoid a collision. It beeps not knowing you just avoided an accident. It can’t account for drivers generally being jerks tailgating you, or the need to speed up to make a pass on the highway. It can’t account for situations where highway speeds are legitimately above 70 mph. It’s running blind.
Cody Fink | MacStories
Und auch die Benzinpreise sind nur allgemeine Durchschnittswerte. Es lässt sich beispielsweise nicht korrigieren für welchen Betrag ich tatsächlich getankt habe, so dass die App sich als Fahrtenbuch benutzen ließe.
Das Potenzial wäre jedoch da – zumindest hierzulande. Seit letztem Herbst gibt es eine Verordnung mit der Tankstellen in Echtzeit ihre Benzinpreise melden müssen, damit Nutzer sie transparent von ihren Smartphones abfragen können.
Es sei (noch einmal) ausdrücklich betont, dass alle Features, die ich nicht ausprobieren konnte, dem Umstand geschuldet sind, das Automatik Link noch nicht außerhalb von Nordamerika funktioniert. Wer sich den Hardware-Dongle importiert, und kein Fahrzeug mit amerikanischer VIN-Nummer in der Garage stehen hat, kommt über die notwendige Registrierung nicht hinaus.
Aber das Konzept ist im Auge zu behalten. Nicht nur für ältere Fahrzeuge ohne Fancy-Pancy-Bordcomputer, sondern weil es ein separates System ist, das man beispielsweise mit IFTTT automatisieren kann. Und die Visualisierung der Benzinpreise, die ich pro Fahrt zahle, führen mir deutlich vor Augen was mich Autofahren kostet.
Oder sollte ich besser das Jawbone Up als Beispiel anführen? Der Hersteller des Sportarmbands kooperiert seit letzter Woche mit Automatic indem es die zurückgelegten Strecken mit dem Auto im Fitness-Profil festhält. ↩
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es auch als iTunes-Podcast. Wer die Zeit findet dort zwei nette Worte (oder eine Handvoll Sternchen) zu hinterlassen, hat seine gute Tat für heute bereits getan.
iOS besitzt mindestens eine Handvoll exzellenter Podcast-Apps1, die technisch auf Augenhöhe um den Geschmack von Kunden streiten2. Auf meinem Homescreen liegt immer noch Castro (2.69 €; App-Store-Link), der mit einer soeben freigeschalteten Version 1.1 (Design-)Kleinigkeit umräumt (alle Einstellungen befinden sich jetzt beispielsweise innerhalb der App) und vermisste Features wie die kontinuierliche Wiedergabe oder den Sleep Timer nachreicht.
Das große Augenmerk liegt in der jetzt erstmals deutschsprachigen Fassung auf der Audioqualität wenn Podcasts mit erhöhter Wiedergabegeschwindigkeit abspielen. Ich höre Podcasts ausschließlich schneller. Eine Verbesserung, die die Originalstimmen weniger verfremdet, ist aus diesem Grund ein wahrhaft willkommener Fokus.
Supertop gegenüber iPhoneBlog.de:
When audio is played slower or faster the natural behavior is for the pitch to be different. Since this would sound terrible when listening to podcasts, all podcast apps apply pitch correction to compensate for the change of speed and retain the same pitch. Since iOS 4, Apple have supported this by default in their AVFoundation framework. Castro 1.0 and other podcast apps use this default implementation. Castro 1.1 is the first podcast client to use a new pitch shift algorithm, which results in much better quality output. Whereas the old approach would often leave digital artifacts and audible “warbling” in the audio, this new algorithm produces much clearer and more natural results.
Oisin Prendiville und Padraig Kennedy sprachen über ihre Arbeit an Castro und Tokens erst kürzlich in der hörenswerten Episode #66 von Iterate. Darin wird unter anderem die offensichtliche Frage nach Video-Support, Sync-Accounts und iPad-Support gestellt, die Castro bislang weiter umschifft.
* Alle selbstproduzierten Videos, so wie dieses hier, gibt es auch als iTunes-Podcast.
Verrückt wenn man zurückdenkt, dass es mal eine App-Store-Zeit gab, in der Apple keine Podcast-Anwendungen zuließ. ↩
[24-Tage-im-Dezember] iTunes-Gutscheinkarten - 24/24
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