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Diese Folge wurde im Rahmen des Podcasthon 2026 aufgenommen. In der vierten Ausgabe dieser Onlineveranstaltung stellen Moderatoren in ihren Podcasts eine gemeinnützige Organisation ihrer Wahl vor.
Meine Wahl fällt auf Hate Aid. Die gemeinnützige Organisation HateAid mit Sitz in Berlin wurde 2018 gegründet und setzt sich für Menschenrechte im digitalen Raum ein. Sie engagiert sich vielfältig gegen digitale Gewalt und ihre Folgen. In die Schlagzeilen kam HateAid im Dezember 2025, als die US-Regierung die beiden Geschäftsführerinnen der Organisation mit Sanktionen belegte. Sie hatten sich zu offen für Meinungsfreiheit und gegen das Weiterverbreiten von Hetze und Fake News eingesetzt.
Passend zum Thema verlinke ich auch gern zum Video von Daniel Kahn & The Painted Bird mit ihrem vorzüglichen Song "Freedom is a verb", der uns daran erinnert, dass unsere Freiheit nicht vom Himmel fällt, sondern an manchen Tagen hart erkämpft und verteidigt werden muss.
Coverfoto: Sinousxl (Pixabay), thank you very much.
Am 10. März jährt sich leider immer wieder der Tag, an dem das friedliche Tibet im Himalaja von China besetzt wurde. Unerschrocken wehren sich immer wieder Menschen gegen die brutalen Unterdrücker. Aus Anlass des "Tags der Tibet-Solidarität" berichte ich vom jungen Musiker A-Sang und seinem Freund Palchung, die nur wegen eines Liedes verhaftet wurden.
Diese Folge meines Podcasts soll daran erinnern, dass Tibet noch immer von China besetzt ist. Wer sich für A-Sang und Palchung interessiert, findet hier weitere Informationen:
Informationen zur "International Campaign for Tibet" findet ihr unter diesem Link:
Hier gibts Infos der "Tibet Initiative Deutschland":
Das Video von A-Sang und Palchung findet ihr natürlich im Netz, denn das können selbst die bösartigsten Unterdrücker nicht verhindern:
Es gibt viele Konflikte auf dieser Welt, die mit Gewalt und Unterdrückung ausgetragen werden. Zum Zeitpunkt der Entstehung dieser Folge werden Ziele im Iran und in Israel bombardiert. Menschen sterben, Menschen leiden. Bilder aus Tibet schaffen es selten in unsere Nachrichten, weil der Widerstand der Menschen dort eher leise geschieht. Dennoch darf auch dieses Unrecht nicht einfach übersehen werden. In diesem Sinne: Freiheit für Tibet!
Titelfoto: pixabay/Tama66 (vielen Dank!)
Die Titelmusik zu dieser Episode heißt "How Quiet" und stammt von keinem geringeren als Moby. Der hat 2024 einen schier unglaublichen Fundus von Gratismusik ins Netz gestellt, aus dem sich u.a. Podcasts wie meiner bedienen können. Ihr hört das Stück im Intro und am Ende des Podcasts. Danke, Moby!
Viele Künstler sind mit ihrer Heimat eng verbunden. Auch dann noch, wenn sie diese schon längst hinter sich gelassen haben und in die Welt hinausgezogen sind. So manche geben diese Bindung aber nie auf, im Gegenteil.
Der nordirische Musiker Van Morrison, geboren 1945 in Belfast, hat diese Stadt schon immer als seine Heimat betrachtet. Sie in seinen Texten verewigt. Er tritt dort noch immer regelmäßig auf und lebt gleich vor den Toren der Stadt.
Mein Gast heute ist jemand, der die Musik Morrisons hört, seit er elf Jahre alt ist: Günter Becker ist der Kopf hinter der Webseite Vanomatic, auf der ich mir schon manche Stunde vertrieben habe. Zu finden gibt es Setlisten aus allen Schaffensperioden des Musikers, die Namen zu wahrscheinlich allen Musikern, mit denen er jemals zusammengearbeitet oder auf einer Bühne gestanden hat.
Link zu Vanomatic:
Die Titelmusik zu dieser Episode heißt "Monkey Man" und stammt von keinem geringeren als Moby. Der hat 2024 einen schier unglaublichen Fundus von Gratismusik ins Netz gestellt, aus dem sich u.a. Podcasts wie meiner bedienen können. Ihr hört das Stück im Intro und in kompletter Länge dann am Ende des Podcasts. Danke, Moby!
Nicht zuletzt danke an die Macher des exzellenten Audio-Bearbeitungstools Auphonic, mit dem ich die leicht verkorkste Aufnahme retten konnte.
Titelbild: Van Morrison und Band am 28. August 2025, Waterfront Hall Studio, Belfast, Northern Ireland (c) Thomas Uhle
Es ist keine vermessene Behauptung, dass alle Kinder eines bestimmten Jahrgangs in den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit dem ZDF-Ferienprogramm und der Fernsehserie "Fünf Freunde" aufgewachsen sind. Die Verfilmung der Kinderabenteuerbücher der britischen Autorin Enid Blyton hat von ihrer Faszination nichts eingebüßt - eine DVD-Ausgabe wurde sogar erst nach eigenen Recherchen der Fangemeinde zu den Urheberrechten veröffentlicht. Dabei gibt es neben den Büchern und dieser Fernsehserie noch eine Vielzahl anderer Verfilmungen, Comics und vor allem Hörspiele.
Mit denen beschäftigt sich ein Podcast mit dem herrlichen Namen "Reif für die Felseninsel". Drei Fünf-Freunde-Verrückte besprechen alle Folgen - eine Herkulesaufgabe.
Eine der drei Personen ist Franziska Engesser, die nochmal einen ganz anderen Zugang zu der Reihe um Julian, George, Dick, Anne und Timmy hat, denn: Sie ist seit ihrer Geburt blind.
Der Podcast "Reif für die Felseninsel" ist nicht einfach ein Spaßprojekt für Freunde der Reihe, sondern die drei Kreativen beschäftigen sich auch mit der Frage, ob die Geschichten gut gealtert sind, ob Enid Blytons Sprache noch in unsere heutige Zeit passt und sie ordnen manche Ereignisse in ihren geschichtlichen Kontext ein. Spaß macht das Hören aber nicht trotzdem, sondern gerade deshalb.
Podcast von Franziska Engesser und ihren Mitstreitern: "Reif für die Felseninsel" und natürlich auch bei AntennaPod & allen anderen Podcast-Plattformen
Fünf-Freunde-Fanpage, eine wahre Fundgrube: "Fünf Freunde Fanpage"
Das Gespräch wurde am 12. April 2025 aufgezeichnet. Aufgrund eines technischen Problems wurde die Aufnahme mithilfe von Adobe Enhancer bearbeitet.
Wer mir schreiben möchte, kann das unter podcast @ thomasuhle.de tun.
Diesmal musste ich mit mir ringen. Braucht die Welt fast vier Minuten meiner Gedanken zu ihrem Zustand im Angesicht der bevorstehenden Bundestagswahl? Eher nicht. Stattdessen muss ich meine Gedanken ordnen - zu viel ist seit der Amtsübernahme des orangenen Clowns geschehen und gerät jeden Tag immer noch eine Spur wahnwitziger.
Was in den USA gerade passiert, sollte allen in Deutschland eine Warnung sein, wie schnell sich eine Demokratie aushebeln lässt. Ob das bei uns alles mit exakt denselben Mitteln möglich wäre, kann ein Politikwissenschaftler oder Staatsrechtsexperte besser erläutern. Jedoch habe ich keinen Zweifel, dass "sie" es versuchen würden, sobald "sie" die Gelegenheit bekommen.
Was auch immer Eure politische Ausrichtung ist: Wählt!
Eine Mischung aus Neugier und Grusel befällt mich, als ich merke, dass wir den Sommerurlaub in derselben Gegend der Normandie im Norden Frankreichs verbringen, die mein Opa als Soldat während des Zweiten Weltkriegs durchqueren musste.
Viele Ortsnamen kenne ich aus den Unterlagen, die ich über seine Militärzeit zusammengetragen habe. Jetzt stehe ich an denselben Stellen, an denen viele seiner Kameraden ihr Leben für eine rücksichtslose Diktatur lassen mussten. Er selbst kehrte, äußerlich unversehrt, aus dem Wahnsinn zurück.
Was seine Geschichte mit einer Leuchtturmwärterin im äußersten Westen Irlands zu tun hat, erfahrt Ihr in dieser Episode.
Der Volksbund hat viele Aufgaben, für die Episode liegt mir der Link zur Kriegsgräberfürsorge am Herzen: Link zum Volksbund
Ein Hinweis zum Volksbund und der Kriegsgräberfürsorge: Diese Arbeit hat nichts mit dem Verharren in der Vergangenheit zu tun. Es werden noch heute Kriegsgräber oder sterbliche Überreste der in den Weltkriegen gefallenen Soldaten entdeckt. Nicht alle können bestimmten Personen zugeordnet werden. Viele, auch ehrenamtliche Helfer, sorgen beim Volksbund dafür, dass diesen Toten ihre Würde und vielleicht sogar ihre Identität zurückgegeben werden kann. Noch immer endet damit für viele Angehörige eine jahrzehntelange Ungewissheit.
Titelfoto: Thomas Uhle
Wer mir schreiben möchte, kann das unter podcast @ thomasuhle.de tun.
Im Spätmittelalter galt er als ausgestorben, was eine euphemistische Umschreibung dafür ist, dass er damals als wohlschmeckend galt. Ein paar hundert Jahre später gibt es ein Projekt, das den Waldrapp wieder ansiedeln will - quasi in die Jetzt-Zeit zurückholen. Dafür nehmen Menschen wie Birdmanagerin Corinna Esterer vom Life20-Projekt im "Waldrappteam" viel auf sich: Sie zieht die jungen Vögel mit der Hand auf, ist ihre Pflegemutter, bringt ihnen das Fliegen bei und überwindet dafür sogar ihre Flugangst, damit sie in einem Leichtflugzeug die Alpen überqueren kann - die Vögel im Schlepptau.
Artikel im SZ-Magazin vom 12. Dezember 2018: "Mit den Vögeln nach Süden"
Das Gespräch wurde am 16. Dezember 2023 aufgezeichnet.
Titelfoto: Johannes Fritz
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Schallplattenbörsen sind nie aus der Mode gekommen, im Gegensatz zu Schallplatten selbst. Aber auch die sind wieder gefragt. Wie wirkt sich dieser Boom auf Schallplattenbörsen aus? Was kann man dort überhaupt entdecken?
Ich berichte von meinem Ausflug zur Plattenbörse in der Nürnberger Meistersingerhalle im Oktober 2023.
Wer nach Terminen für solche Börsen in seiner Nähe sucht, wird hier gut fündig:
Die Börsen in Nürnberg werden veranstaltet von "First and Last", zu finden unter https://www.first-and-last.de/.
Die Zahlen zum Absatz der verschiedenen Tonträgerarten stammen vom "Bundesverband Musikindustrie", zu finden unter https://miz.org/de/dokumente/musikindustrie-in-zahlen-2022.
Das Titelbild der Episode stammt von mir selbst.
Kontakt: podcast @ thomasuhle.de
Am 12. September 2003 starb Johnny Cash, der so viel mehr war als einfach nur ein Country-Sänger. Ich blicke zurück auf sein Leben und seine Karriere.
Leseempfehlung: Ein Essay von Franz Dobler aus dem Jahr 2001 (das Internet vergisst nichts!), zu finden unter https://www.telepolis.de/features/Vielleicht-gibt-s-keinen-Gott-Aber-sein-ist-der-beste-Saenger-3443157.html
Das Titelbild stammt von Martyn Atkins für American Recordings und wurde für das Cover von "American V: A Hundred Highways" (2006) verwendet.
Titelmusik: "Berlin Blues" von Youth Faire, lizenziert bei premiumbeat.com
Kontakt: podcast @ thomasuhle.de
Patricia Holland-Moritz, Jahrgang 1967, wurde in Karl-Marx-Stadt, das heute wieder Chemnitz heißt, geboren. Sie war Buchhändlerin in der DDR, Speditionskauffrau in Paris und Tourneemanagerin in Berlin. Sie hatte bereits Romane und Krimis veröffentlicht, als 2021 "Kaßbergen" erschien. Darin wird die Geschichte der kleinen Ulrike erzählt, die im Stadtviertel auf dem Hügel inmitten der Stadt aufwächst, über den Schloten, die ihre Heimatstadt prägten und immer noch den Schnee schmutzig machen.
In dieser Episode ist Patricia Holland-Moritz zu Gast und wir sprechen über die Stadt, die neben Ulrike und Gonzo die Hauptrolle in diesem anrührenden Roman spielt - Chemnitz oder eben Karl-Marx-Stadt, unser beider Heimatstadt, an der man sich vorzüglich reiben und die man doch nicht loswerden kann.
Website von Patricia Holland-Moritz
"Kaßbergen" bestellen bei buch7.de (erhältlich als Hardcover, Taschenbuch oder E-Book)
"Kaßbergen" ist 2021 im Aufbau-Verlag, Berlin, erschienen, ISBN 978-3-351-03846-5
Homepage von Christian Wirth, der sich mit viel Liebe zum Detail mit "Kaßbergen", seinen Protagonisten und den Schauplätzen beschäftigt hat.
Patricia Holland-Moritz war obendrein noch zu DDR-Zeiten auch als DJane in Karl-Marx-Stadt unterwegs und legte in Clubs ihre Lieblingsmusik auf - Soul. Ein Artikel dazu ist in der Chemnitzer Tageszeitung "Freie Presse" erschienen.
Die Playlist dazu gibt es auf Deezer unter dem Titel "Kaßbergen tanzt!"
Das Interview wurde mithilfe der vorzüglichen Software Cleanfeed aufgenommen, zu finden unter https://cleanfeed.net/
Wer mir schreiben möchte: podcast @ thomasuhle.de
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