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Paul Milgrom und Robert Wilson haben in diesem Jahr den Wirtschaftsnobelpreis gewonnen, weil sie die Auktionstheorie "verbessert" und "neue Formate für Versteigerungen" entwickelt haben, so die Begründung der schwedischen Akademie der Wissenschaften,
Aber was bedeutet es, die Auktionstheorie zu "verbessern"? Darüber spricht Verhaltensökonomin Verena Utikal mit Axel Ockenfels von der Universität Köln. Der Ökonomie-Professor hat Ebay mehrere Jahre lang beraten und erklärt, warum Auktionen kompliziert sein können, welche Formate es gibt und weshalb sich nicht jedes Produkt für eine Versteigerung eignet.
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Erst hieß es, Masken seien im Kampf gegen das Coronavirus nutzlos, jetzt tragen wir fast alle eine. Mediziner und Wissenschaftler haben ihre Meinung geändert - das ist ihnen sicherlich schwer gefallen, weil sie zugeben mussten, dass sie falsch lagen. Auch gab es kaum Lob dafür, dass sie neue Erkenntnisse gesammelt, Wissenslücken geschlossen und ihre Pandemie-Empfehlungen daraufhin angepasst haben. Stattdessen werden sie als populistisch, flexibel oder inkompetent dargestellt.
Warum ist es uns so wichtig, dass unsere Meinung konsistent bleibt? Wie können wir neue Ansichten kommunizieren, damit wir nicht von unserer Umwelt "bestraft" werden? Darüber spricht die Verhaltensökonomin Verena Utikal mit Florian Zimmermann, Professor für Ökonomie an der Universität Bonn und dem Institute on Behavior & Inequality (Briq).
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Die Wirtschaftsweisen beraten seit 1963 die Bundesregierung in wirtschaftspolitischen Fragen. Wie sieht die Arbeit des Gremiums aus? Und wie werden politische Entscheidungen beeinflusst? Darüber spricht Verhaltensökonomin Verena Utikal mit der Wirtschaftsweisen Monika Schnitzer.
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Unser Alltag besteht aus vielen sichtbaren und viel mehr unsichtbaren Aufgaben. Über die reden wir selten, wir müssen sie aber alle nebenher bedenken, planen und erledigen. Diese geistige Belastung nennen wir "Mental Load" und in den allermeisten Familien liegt die bei den Frauen. Moderne Paare wollen sich aber nicht traditionell organisieren, sondern versuchen, die Belastung gerecht zu teilen. Verhaltensökonomin Verena Utikal hat bei der Psychologin und Bloggerin Patricia Cammarata (dasnuf.de) nachgefragt, wie wir das anstellen.
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Digitale Transformation und künstliche Intelligenz sind die wahrscheinlich folgenschwersten technologischen Entwicklungen unserer Zeit. Ob autonome Fahrzeuge, Chatbots im Callcenter oder innovative Diagnostik beim Arzt: Künstliche Intelligenz prägt immer mehr Bereiche unseres Lebens. Politik, Unternehmen und unsere Gesellschaft begegnen einem fundamentalen Wandel.
Aber diese künstliche Intelligenz braucht eine Moral und wir müssen entscheiden, welche das sein soll: Welchen Unfall soll das Auto vermeiden? Wer soll das letzte Intensivbett im Krankenhaus bekommen? Darüber spricht Verhaltensökonomin Verena Utikal mit Jonathan Schulz, Professor für Ökonomie an der George Mason University in den USA.
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Alles in unserer Welt wurde entworfen und designt: Computer, Kleidung, Möbel, Häuser. Selbst Straßen und Buslinien entstammen dem Kopf eines Designers. Aber für wen? "Designer mögen der Überzeugung sein, Produkte für jedermann zu entwerfen, aber in Wirklichkeit sind sie hauptsächlich für weiße Männer", behauptet die britische Journalistin Caroline Criado-Perez in ihrem Buch "Unsichtbare Frauen". Sie sagt, dass Frauen und Minderheiten im Design-Prozess oft nicht mitgedacht werden, weil Design-Teams häufig männlich und weiß sind.
Die "männliche weiße Perspektive" ist in unserem Alltag eine unausgesprochene Selbstverständlichkeit. Die führt aber immer wieder zu schlechten Designs und manchmal auch zu lebensgefährlichen Entscheidungen. Darüber spricht Verhaltensökonomin Verena Utikal in der neuen Folge von "Ja. Nein. Vielleicht." mit dem Sozioinformatiker Michael Ahmadi von der Universität Siegen.
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Ein Ziel zu formulieren ist leicht, es zu erreichen nicht. Vor allem Routinen, Verlustängste und mangelnde Selbstkontrolle hindern uns daran, an Zielen festzuhalten. Was wir dagegen tun können, erklärt Verhaltensökonomin Verena Utikal in einer neuen Folge "Ja. Nein. Vielleicht."
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Es ist die ewige Frage: Warum gibt es so wenig Frauen in Führungspositionen? Zahlreiche Studien zeigen, dass Frauen den Wettbewerb im Beruf häufiger scheuen als Männer - selbst dann, wenn sie wissen, dass sie gewinnen würden. Deshalb landen häufig unqualifizierte Männer die Top-Jobs. Im Gespräch mit Verena Utikal sagt Verhaltensökonom Thomas Buser von der Universität Amsterdam trotzdem: 'Nicht die Frauen müssen sich verändern. Das System muss sich verändern.'
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