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Print ist offenbar weniger wert als online. Wie sonst ist zu erklären, dass es bereits für ein paar Euro einen Haufen Geschäftskarten gibt? Und dass in der Druckerei bestellte Flyers und Folders oftmals weniger kosten, als wenn sie auf dem heimischen Office-Printer ausgedruckt würden? Da ist was richtig falsch rum. (Hier geht es zu allen Folgen auf Spotify: spoti.fi/3wfoV69 - oder via www.krassdurstig.de)
Nehmen wir einen vermeintlichen Luxusartikel wie das iPhone. Ein iPhone kostet in der Herstellung ein paar hundert Euro. Ohne zu hinterfragen sind tausend und mehr Euro fällig, um das Gerät sein Eigen nennen zu können. Die Frage ist, was Apple und die ganzen “Boutique-Hersteller” besser machen als die durchschnittliche Druckerei. Richtig, sie geben dem Produkt einen Wert, in dem das Produkt zum Erlebnis wird.
Angefangen beim Marketing: Du gehörst dazu, wenn du so ein Ding hast. Dann die Verpackung. Wie toll ist es zu erleben, wie das neue Gadget sich langsam von der Verpackung löst, um gut riechend und unter grösster Sorgfalt auf den Tisch gelegt zu werden.
Eine tolle Verpackung anstelle des grauen Kartons würde der Drucksache auch guttun. Eine Verpackung, die noch lange lebt, wenn die Drucksache schon längst verteilt ist.
Druckhäuser und Lobbyisten für Print nehmen nicht selten eine rechtfertigende Haltung ein. Print ist darum und darum besser als online. Die und die Studien beweisen die Vorteile des gedruckten Produkts. Das bringt nichts, weil es den Konsumenten komplett egal ist, was die Studie belegt. Konsumenten kaufen das Erlebnis, das “Warum” und nie die Statistik.
Machen wir die Drucksache zu dem, was sie ist: eine der besten Möglichkeiten, Information hochwertig und nachhaltig zu transportieren und zu speichern!
Willst du Bernd und Haeme herausfordern? Hast du ein Thema, worüber die beiden eine jabberfish-Folge diskutieren können? Nichts wie in die Tasten hauen und senden an [email protected] - Kommentare und Anregungen bitte, gerne, über INSTAGRAM unter jabberfish_challenge! THX.
Diese Challenge hat uns Ingo Eichel von Adobe gestellt. Der Begriff “künstliche Intelligenz” ist allgegenwärtig. Künstliche Intelligenz wird die Welt ein Stück besser machen, ist Big Tech überzeugt. Doch wie viel “Intelligenz” steckt denn eigentlich drin? Für Bernd und Haeme ist Intelligenz mehr, als super komplexe Algorithmen, welche auf ständig schneller werdenden Rechnern abgespult werden. Intelligenz hat mit Kultur, der Weltanschauung, dem Wertesystem zu tun. Denn Intelligenz ist auch Herzenssache.
Da passt “Machine Learning” weit besser. Es geht um Maschinen, welche vor allem wiederholende Aufgaben immer besser meistern: Vom Freistellen eines Bildes bis zur Berechnung eines Druckbogens. Aufgaben, welche ein Stück Intelligenz voraussetzen, jedoch nicht abhängig sind von einem Wertesystem.
Ingo fragt auch nach der Schwarm-Intelligenz. Da nehmen die Jabber-Jungs spontan Wikipedia zu Hilfe. Wikipedia beschreibt Schwarm-Intelligenz vor allem als die Möglichkeit, dank der digitalen Vernetzung, gemeinsam Entscheide zu treffen, welche eine Qualität haben, die ein Individuum nicht erreichen könnte. Ne ne, das passt Bernd und Haeme nicht: Wer sagt denn, dass wenn alle das Gleiche tun, es auch richtig ist? “Leute, fresst Scheisse, Millionen Fliegen können nicht irren” – wirft Bernd ein.
Haeme bringt mit “Weisheit” einen weiteren Begriff ins Spiel. Ist Weisheit ein Synonym für Intelligenz? Ohne philosophisch zu werden: Weisheit ist mehr als Intelligenz. Bei Weisheit kommen Erfahrung und Intuition hinzu. Eine einmalige Kombination, welche Maschinen in der Form heute und morgen nicht bieten können. Genau, was Lebewesen so einzigartig und wertvoll macht.
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Bernd ist Berater, Haeme auch. Das heisst, mit der heutigen Challenge wird ihre eigene Dienstleistung infrage gestellt. Das ist auch nicht schlecht so. Denn nicht überall, wo Beratung draufsteht, ist auch Beratung drin. So gibt es die “Slide-Deck-Terroristen”, welche überall mit der gleichen PowerPoint-Präsentation auffahren, um den ultimativen “10-Punkte-Plan” zu präsentieren. Oder es gibt die klassischen, provisionsgetriebenen Verkäufer:innen, welche mit dem neusten Update der Geschäftskarte zu Berater:innen wurden. In Tat und Wahrheit ist ihr Job, möglichst viel zu verkaufen und nicht die Sicht des Kunden einzunehmen. Solche “Berater:innen” braucht die Welt nicht.
Wann bringen sie denn was? Wenn sie den Fokus des Kunden einnehmen, dabei aber die notwendige Aussensicht behalten. Wenn sie vertrauenswürdig und transparent sind und den langfristigen Erfolg des Unternehmens im Fokus haben. Und, was den beiden Jabberfish sehr wichtig ist: menschliche Werte und psychologische Sicherheit.
Brauchen eigentlich Berater:innen auch Beratung? Natürlich, es geht darum, eine Rolle einzunehmen. So ist ein Berater auch Unternehmer und hat seine blinden Flecken, oder in einem Gebiet zu wenig Expertise. Die Sachlage ist logisch und schön zugleich: “Berater:innen leisten sich Berater:innen”.
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Irgendwie sind wir schon immer noch 1985. Damals kam mit Aldus PageMaker 1.0 das erste flächendeckend eingesetzte Desktop-Publishing-Programm auf den Markt. Statt Formatierungscode einzutippen wie beim Satzsystem konnten plötzlich Rähmchen aufgezogen und mit Buchstaben oder Bildern gefüllt werden. Etwas aus der Metaebene betrachtet stehen wir immer noch da: auch in Adobe InDesign und Affinity Publisher ziehst du Rähmchen auf und füllst sie mit Inhalt.
Sind da die reinen Cloud-Layoutwerkzeuge wie Canva oder Adobe Spark weiter? Für schnelle Entwürfe und Social-Media-Grafiken schon. Doch, wenn es um Typografie und Druck-PDF-Erstellung geht, fehlt noch viel.
Ein weiterer Ansatz ist, das Layoutprogramm einfach zu überspringen und strukturierte Daten (XML oder HTML) mit Print CSS direkt als Print-Layout auszugeben (PDF). Was natürlich nur für wiederkehrende, strukturierte Layouts sinnvoll ist. Den Snowboard-Flyer mal ebenso in CSS zu schreiben wäre definitiv das falsche Werkezug am falschen Werkstück.
So haben wir heute:
Und was haben wir morgen? Das ist aktuell nicht absehbar. Einig sind sich Bernd und Haeme, dass Print CSS für die automatisierte Produktion das Layoutprogramm immer mehr verdrängt und dass in die Cloud-Tools noch ziemlich viel Technologie einfliessen muss, bis sie ernsthaft für “druckbare” Drucksachen hergenommen werden können.
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Haeme war mal “Adobe Influencer des Jahres”. Das sind bald zwanzig Jahre her. Von “Influencern” hat damals noch niemand gesprochen. Jedenfalls wurde Haeme auf der Bühne bei Adobe als “Influencer” ausgezeichnet, hat den Pokal entgegengenommen, ohne zu wissen, was denn ein “Influencer” ist! Es war noch anders damals: “Adobe Influencer des Jahres” war eine Anerkennung von Adobe, viel für die InDesign Community getan zu haben.
Heute gehören Influencer ins Marketing- und Verkaufs-Repertoire vieler Unternehmen. Influencer-Marketing ist einer der effizientesten Methoden, bestimmte Zielgruppen zu erreichen. Um Influencer haben sich echte Business-Modelle entwickelt, es geht um richtig viel Geld. Passt, finden Bernd und Haeme. Doch gegenüber klassischer Werbung gibt es einen entscheidenden Unterschied: Was Influencer raushauen, wird auf den Social-Media-Plattformen kaum als bezahlte Werbung gekennzeichnet. Das ist in klassischen Medien anders und damit transparenter.
Obschon Bernd und Haeme gerne als Influencer (... und hoffentlich im positiven Sinne) bezeichnet werden, ist ihnen die Abgrenzung zu ihrem Job als Berater wichtig: Influencer sind Verkäufer. Verkäufer sind keine Berater. Vertrauenswürdige Berater leben nicht von Provision.
Also: Influencer sind OK, gehören heute dazu – aber: lasst euch inspirieren und nicht verarschen ;-)
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Kürzlich hat Google bekannt gegeben, auf 2022 das Cookie basierende Tracking zu beenden. Cookies werden heute benötigt, um das Verhalten der User im Web zu verfolgen. Im Falle von Google werden Cookies auch benutzt, um personalisierte Werbung ausspielen zu können.
Google hat nun einen anderen Weg gefunden: Werbung soll künftig an Kohorten ausgespielt werden – ”Federated Learning of Cohorts” (FLoC) heisst die Nachfolge-Technologie der Cookies, hinter welcher nicht nur Google steht. In der Tat geht es darum, Gruppen von gleich Tickenden anzusprechen. “So, wie wir das in aktuellen Management-Frameworks mit dem Bilden von Personas und Zielgruppen auch tun” fällt Haeme auf. Überhaupt glaubt Haeme, dass das Ende der Cookies das Web sauberer machen könnte, ohne dabei Nachteile aus User-Sicht in kauf nehmen zu müssen. Darauf Bernd: “Eines ist klar: Google gibt damit nicht das Werbegeschäft auf. Google ist eine Marketing Company, das wird sie bleiben. Spannend ist, wie sich jetzt der Facebook-Konzern aufstellen wird, dessen Datensammlerei die Basis des eigenen Business-Modells darstellt.” Denn die Sache ist einfach: Daten sind im Web die Währung Nummer eins. Willst du in einer anderen Währung bezahlen, heisst es, Kreditkarte zu hinterlegen.
Das Google-Werbenetzwerk ist nicht alleine mit grossen Veränderungen im Aufzeichnen des User-Verhaltens. Weitere Produkte aus dem Alphabet-Konzern sollen folgen: Android soll anonymer werden, der Chrome-Browser ist es bereits geworden und soll es weiter werden. Auch Apple schreibt sich auf die Fahne, die Daten der User zu schützen – mit der nächsten Version von iOS sind massive Eingriffe ins System geplant.
Gut oder schlecht? Wir wissen es nicht. Tönen tut es nicht verkehrt. Und schaden tut es nicht, die Cookie-Technologie aus dem Jahre 1994 kräftig zu überdenken.
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Das Bestreben, schneller zu werden, gibt es nicht erst seit der Digitalisierung. Das war immer schon so: ausgefeiltere Werkzeuge, die Beute zu zerlegen. Vom Maultier zum “Sechsspänner” zur Alpen-Überquerung. Von der Lithografie über den Offsetdruck in digitale Druckverfahren. Vom Bleisatz über den Fotosatz ins Desktop-Publishing.
Trotz aller Faszination sieht Haeme den Druck, bei der Beschleunigung mitzuspielen: “machst du es nicht, bist du morgen zu teuer. Und: So wie wir den Kapitalismus ausleben, muss er ständig mehr hergeben”. “Technologie und Speed nutzen, einfacher durch den Tag zu kommen. Sei es auch nur die Smartwatch, welche für dich dran denkt” lenkt Bernd das Gespräch in eine positive Richtung. Dabei stört es ihn nicht, immerwährend mit Push-Nachrichten befeuert zu werden. Er kann damit umgehen und diese auch mal ignorieren. Ignorieren kann Haeme nicht. Er gehört zu den Leuten, welche keine ungelesenen Nachrichten dulden. Ein langsamer, bärtiger Bergler und doch mit neurotischen Zügen? Haeme löst sein Defizit gewohnt pragmatisch: bei ihm hat nur die Kalender-App das Vorrecht, ihn unaufgefordert mit Information zu versorgen.
Dies alles beantwortet die Frage, “warum immer alles schneller wird”, bereits teilweise: Denn Tempo wird gesteigert durch die einfachere Kommunikation, durch die schnellere Verfügbarkeit von Informationen.
Ob denn nach Slack, Teams, Google Chat und jetzt Clubhouse der nächste Temposchub in der Kommunikation anstehe, wollte Haeme von Bernd wissen: “Klar, und das ist auch gut so – es geht immer weiter. Doch heisst Speed nicht selten auch Unverbindlichkeit oder schlicht bla bla.” Genau hier kommt Print rein. Was auf Papier ist, bleibt unverrückbar drauf. Und ist im Zusammenspiel mit immer schnelleren Kanälen eine wunderbare Ergänzung.
Challenge gelöst: Temposteigerung gehört irgendwie zu unseren Grundbedürfnissen. Und ist eine gute Sache, solange du den Takt vorgibst.
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Bernd und Haeme fühlen sich beide innovativ, gehören jedoch zu den älteren Semestern in ihren Teams. Die Frage ist, ob sich die beiden nur innovativ fühlen und es längst nicht mehr sein können.
Bernd nennt zu Beginn den deutschen Bauingenieur, Erfinder und Unternehmer Konrad Zuse. Er war bis ins hohe Alter innovativ. Erst mit 59 Jahren hat er die Grundlage der digitalen Physik geschaffen. Oder Goethe: sein Drama Faust hat er mit 57 Jahren geschrieben.
Die beiden sind sich einig, dass zum Beispiel auch René Theiler (kurz vor dem staatlichen Ruhestand) vom Verband der Schweizer Druckindustrie innovativ sei. Warum eigentlich?
Haeme: “weil er den Status Quo zwar anerkennt, aber immer bereit ist, zu hinterfragen und zu verbessern. Nicht auf die eigene Mühle, sondern um die Welt ein Stück besser zu machen.
Haeme bringt ein, dass gerade Quereinsteiger häufig sehr innovativ sind: “Sie wissen nicht, was nicht geht, und machen es dann einfach. Und sie bringen viel Motivation mit, getrieben durch die grosse Vision.” Bernd ergänzt, dass auch Akademiker durchaus innovativ sind. Zum Beispiel John Warnock, einer der Adobe-Gründer, hat mit dem “Camelot Paper” (daraus ist PDF entstanden) die Welt der digitalen Kommunikation einen schönen Schritt nach vorne gebracht.
Somit wurde klar: Innovation hat zu tun mit ...
- Kompromisslosigkeit
- Erfindungsgabe (oder einfach was neu definieren, neue Massstäbe setzen)
- Keine Angst vor Fehlern
- “Why” als Motivation und nicht ausschliesslich Geld
Hat nichts zu tun mit ...
- Dem Alter
- Dem akademischen Bildungsgrad
- ... oder auch dem Geschlecht
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“New Work” ist nicht neu. Frithjof Bergmann hat den Ausdruck bereits in den Siebzigern geprägt. Doch erst die grossen Veränderungen, ausgelöst durch Digitalisierung, haben klargemacht, dass wir über die Form der Zusammenarbeit, wie wir sie aus der klassischen Industrie kennen, dringend diskutieren müssen. In dieser Episode geht es darum, was “New Work” für Druckereien, Agenturen und Mediendienstleister heisst.
Klar, es ist ein Vorrecht, überhaupt über Arbeitsmodelle diskutieren zu können. Wo es ums nackte Überleben geht, hat Business-Kultur einen niedrigeren Stellenwert. Doch das ändert nichts daran, Kultur so zu prägen, dass Arbeit keine Strafe ist und wir gleichzeitig möglichst viele starke, gesunde Unternehmen sehen.
Haeme spricht lieber von der “natürlichen Ökonomie” (Organic Economy) als von “New Work”. Für ihn gibt es typische Eigenschaften, welche ein natürlich organisiertes Unternehmen auszeichnen:
- Fokus auf Vision statt auf Profit (Profit ist “die Ernte”, aber nicht der Antrieb)
- Fokus auf Ermutigung statt auf Controlling
- Fokus auf Ausprobieren (MVP) statt auf Planung
- Fokus auf Transparenz statt auf Geheimnis
Überhaupt ist die Transparenz, was “New Work” auszeichnet: Unternehmen sollten Transparenz durch entsprechende Einrichtung und Werkzeuge ermöglichen. Aber auch durch entsprechenden Umgang und entsprechende Geschäftskultur. Bernd nennt Beispiele und liefert gleich praktische Ideen, wie sowas auch in der klassischen Druckerei möglich ist.
Übrigens: Transparenz ist nicht nur motivierend und gesund. Sie ist auch die Basis für wirtschaftlichen Erfolg und Langfristigkeit eines erfolgreichen Unternehmens.
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Diesmal will der Medien- und Publishing-Profi Michel Mayerle von Bernd Zipper und Haeme Ulrich wissen, wie der Umgang mit Wissen als Firma sinnvollerweise vonstattengeht.
Haeme erklärt zum Einstieg, was Wissensarbeit ist. Warum diese in Zeiten der Digitalisierung überlebensnotwendig ist. Bernd ergänzt mit praktischen Tipps, wie sie als zipcon consulting Wissen verwalten.
Danach fragen sich die beiden, wie denn Wissensmanagement im Drucksaal aussehen könnte. Bei Menschen, welche nicht den ganzen Tag am PC sitzen, jedoch Teil einer industriellen Produktion sind, wo teure Maschinen ohne Unterbruch laufen sollen.
Haeme berichtet darauf von einer Agentur, welche durch die bewusste Verwaltung von Wissen richtig durchgestartet ist. Die Agentur wurde attraktiver und hat plötzlich ein komplett neues, eher hochpreisiges Kundensegment angezogen. Ein Segment, welches die Agentur Jahre zuvor mit reinen Marketing- und Verkaufs-Aktivitäten nicht zufriedenstellend erreichen konnte. Wissen und Können stärken das Selbstvertrauen. Eine Firma mit gesundem Selbstvertrauen wirkt besser und erreicht das Gegenüber auf einer anderen Ebene. Der bewusste Umgang mit Wissen ist somit nachhaltiger als eine Hauruck-Marketing-Verkaufs-Bombe.
Ist Wissensmanagement denn überhaupt Aufgabe des Unternehmens? Oder gehört dies in die Freizeit? Oder ist es eine Mischform? Die beiden jabberfish-Kerle sind sich auch da einmal mehr einig…
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Haemes Aufnahmen werden neu von “Appenzeller Bier” kulinarisch verfeinert. Bernd will das auch, von einem deutschen Lieferanten. Einfach, damit nicht nur die Gesprächspartner international sind, sondern auch das Begleit-Bier. Und, damit Bernd in der nächsten Folge nicht wieder aus einer so schäbigen Dose trinken muss ;-)
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