
Sign up to save your podcasts
Or


Dieser Podcast soll einen kleinen Einblick in das unglaublich weite Feld von „Jazz im religiösen Raum“ in Berlin gewähren. Es geht nicht und kann in keinem Fall darum gehen, eine analytische Bestandsaufnahme zu vollziehen oder das Thema erschöpfend zu diskutieren – vielmehr soll im übertragenen Sinne ein ganz kleines Fenster in eine oft in „der“ Jazzszene wenig sichtbare, aber höchst lebendige musikalische Praxis und einen ebenso lebendigen Diskurs ein ganz klein wenig geöffnet werden.
Im Podcast geht es zum Beispiel um Widersprüche, wie z.B. den zwischen der scheinbaren Exotik des Jazz in der Kirche trotz der religiösen Wurzeln des Jazz. Es geht um den eigenen inneren religiösen Raum und den Zusammenhang zwischen Spiritualität und Musik, es geht auch um konkrete physische Räume wie die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Es geht auch um die Sichtbarmachung von Kirchräumen und es geht vor allem auch um Musik und Gemeinschaft, die Autonomie der Musik im Kontakt mit den religiösen Räumen und Riten, aber gleichzeitig auch um die besondere Fähigkeit des Jazz und der Improvisation, Brücken zu bauen und zu einem besonderen Zuhören einzuladen.
Prof. Peter Weniger vom Jazz-Institut Berlin, Prof. Christian Weidner von der HMDK Stuttgart und Uli Kempendorff sprechen gemeinsam über Hochschulen für Jazz in Deutschland. Zur Sprache kommen Herausforderungen in der Lehre, Verbindungen zwischen den Hochschulen bzw. ihre Abwesenheit, außerdem die Rolle einer Hochschule in der ästhetisch-theoretischen Ausbildung von Künstler*innen und ob es eine besondere Aufgabe von Hochschulen für Jazz und improvisierte Musik gibt, sich in Fragen zu Dekolonialiserung, kultureller Appropriation und künstlerischer Identität zu verorten, zu definieren und zu positionieren.
Im April 2021 erregte der Brandbrief “Rettet die Musik!” öffentliche Aufmerksamkeit in der Musikwelt. Eine gemeinsamer Aufschrei von Studierendenvertretungen von 18 Musikhochschulen, um Schieflagen im Musikstudium anzuprangern und konkrete Lösungen aufzuzeigen. Wir wollen über den Brief und seine Wirkung sprechen und danach fragen, welche Rolle studentischer Zusammenschluss und studentische Organisation im Jazz-Bereich spielen. Unter welchen Umständen organisieren sich Jazz-Studierende? Für welche Ziele kämpfen sie? Ein Gespräch über studentische Organisation im Jazz.
Die Pianistin und Komponistin Julia Kadel stellt in diesem Podcast ihre neu gegründete queere Community vor – und lädt ein zum ersten Queer Cheer Opening Event im Rahmen der Jazzwoche! Letztes Jahr rief Kadel die brandneue queere Music Community Queer Cheer ins Leben - zusammen mit den Artists Laura Winkler, Friede Merz und Erik Leuthäuser. Von Berlin aus, aus der Szene heraus in die Szenen hinein, und über diese hinaus.
Die Queer Cheers sehen sich als Teil der multiperspektivischen, queerfeministischen und intersektional angelegten Meta Community Future Bloom, die der Gitarrist und Vordenker Jo Wespel 2021 gründete. In ihren Events wollen sie safer spaces für alle innerhalb der Szenen in Deutschland schaffen und für mehr Awareness und Respekt untereinander eintreten, entgegen Sexismus, Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie. Dies und mehr thematisieren die Musiker*innen in diesem Podcast. Leuthäuser, Winkler, Merz und Kadel sind bekannte Namen in der europäischen Jazz-Szene - hier sprechen sie erstmals als Community öffentlich über ihr Queersein und tauschen in diesem Kontext ihre Erfahrungen im Musikbusiness aus und was sie zur Gründung ihrer Community bewegt hat. Zudem kündigen sie stolz ihr erstes Queer Cheer Opening Event für den 10.07.22 im Donau 115 an!
Maria Reich und Mark Pringle tauschen sich über verschiedene Themen aus, unter anderem über verschiedene Arbeitsanforderungen im KünstlerInnen-Alltag, Kulturpolitische Fragestellungen & Forderungen, Sexismus, toxische Männlichkeit im Jazz und in der Ausbildung und "Eltern werden" als KünstlerInnen.
Wir sprechen über Klassismus, Rassismus, Privilegien und strukturelle Benachteiligungen und welche Rolle diese Themen bezüglich der Diversität in Jazz und der improvisierten Musik spielen.
Wir sprechen über Klassismus, Rassismus, Privilegien und strukturelle Benachteiligungen und welche Rolle diese Themen bezüglich der Diversität in Jazz und der improvisierten Musik spielen.
Moderiert von Ketan Bhatti, mit Defne Sahin.
How have Berlin music-lovers filled the void of live music during the pandemic?
Cymin Samawatie im Gespräch mit Ulf Drechsel und Uwe Sandhop anlässlich ihrer Pensionierungen und jahrzehntelanger Arbeit in der Stadt aus zwei unterschiedlichen Perspektiven
Achso, du willst auch mehr spielen und Teil einer Community sein. Haha, wir haben da was. Wir rufen auf zu einer zukunftsorientierten und emanzipatorischen Meta-Community. Wir wollen als 52, deutschlandweit vernetzte, Communitys 52 einwöchige interdisziplinäre Festivals veranstalten und mit dieser Realutopie den/die strukturell bedingte/n Konkurrenzkampf und Chancenungleichheit in der Non-Mainstream-Music ausmanövrieren. 365 Tage antirassistisch, queerfeministisch für eine frische Kultur und endless fun von uns, für uns und alle anderen. Let's do it now! Yippie!
From the publisher's feed