Bevor es Lebeschön gab, war Tina Physikerin und Friebel Sozialpädagoge in der Jugendhilfe.
Dann ging es für ein Jahr mit kleinem Budget um die Welt – von Tansania über Äthiopien und Indien bis nach Nepal. Dort kauften die beiden so viel ein, dass es für einen Trödelmarkt längst zu viel war. Daraus wurde ein Laden in der Jenaer Saalstraße, der heute eigene Designs in kleinen Werkstätten in Nepal und Thailand fertigen lässt.
Mit Seb sprechen die beiden darüber, warum sie direkt bei den Herstellern einkaufen und dafür komplett in Vorleistung gehen, was passiert, wenn in Nepal mitten in der Produktion der Stoff ausgeht, und warum sie ihr Geschäft lieber Schritt für Schritt aus eigener Kraft aufbauen als mit Investor. Es geht um den Männerparkplatz im Laden, vier Wochen Weihnachtsmarkt für die Reise danach und darum, wie Corona einen Laden trifft, der zweimal im Jahr vor Ort einkauft.
Zum Schluss die Frage, was die beiden als Oberbürgermeister für einen Tag in Jena ändern würden – und warum ihre Antwort ein Stadtpark ist.
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