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In dieser Folge von jot:cast wird es juristisch. Dass die Folge aber nicht trocken wird, liegt an Askan Deutsch. Der Hamburger Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz spricht anschaulich über Urheber- und Persönlichkeitsrechte im digitalen Zeitalter und worauf man im Umgang mit Texten und "Lichtbildwerken" (ja, so steht es noch im Gesetz) achten sollte. Gerade auf Social Media beobachtet der passionierte Musiker und Kunstinteressierte im Alltag laufend Verstöße und wünscht sich mehr Sensibilität im Umgang mit geschützten Werken. Zudem kann Askan Deutsch etwas über die Unterschiede vom deutschen zum US-amerikanischen Rechtssystem erzählen, da er auch eine Zulassung als Rechtsanwalt in New York hat. Und im Zeitalter der sich rasant entwickelnden Künstlichen Intelligenz erklärt der Fachanwalt auch, was diese für den Umgang mit geistigem Eigentum bedeutet. Nur so viel: Da die KI keine Person ist, die etwas erschafft, ist die Anwendung des Urheberrechts nicht ganz einfach.
Askan Deutsch im Netz:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/askan-deutsch-6611636/
Timo Off ist ein geschätzter Gast in diesem Podcast. Der Schulleiter der Gemeinschaftsschule Nortorf in Schleswig-Holstein kommt bei jot:cast bereits zum dritten Mal zu Wort – und das aus gutem Grund: Er beschäftigt sich nämlich intensiv mit der Zukunft des Lehrens und Lernens im aufziehenden Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Dazu gehört auch, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zu motivieren, mutig KI-Anwendungen auszuprobieren, die Erfahrung damit aber auch zu reflektieren. Mit bedenkenloser Technikgläubigkeit aber hat das nichts zu tun. Vielmehr ist Timo Off überzeugt, dass es auf das gute Zusammenspiel digitaler Tools mit analoger sozialer Interaktion ankommt. So lautet eine seiner Thesen: „Auch in einer digitalen Zukunft bleibt unsere Menschlichkeit das Herzstück wahrer Bildung und Verbindung.“ Und passend zum Thema hat er mit seiner Frau ein Projekt namens „nexus M - Agentur für Menschlichkeits-Angelegenheiten“ ins Leben gerufen. Was es mit all dem sich hat, erklärt der überzeugte Kieler in Folge 17 von jot:cast.
In Folge 16 von jot:cast ist Maik Zaborowski zu Gast. Er hat vor drei Jahren „Skyla School“ aus der Taufe gehoben, ein digitales Tool, das Lehrkräften helfen soll, ihren Unterricht besser zu planen. Was es dafür braucht, weiß der Bio-, Sport- und Lateinlehrer aus 15 Jahren, die er an einem Hamburger Gymnasium unterrichtet hat. Was ein Spaziergang mit seinem Nachbarn und ein Dschungelbild im Lehrerzimmer mit der Geschäftsidee zu tun haben, klärt Maik Zaborowoski im Podcast ebenso auf wie den Grund, warum er sich gern als „Possibilist“ bezeichnet. Entsprechend plädiert er auch dafür, dass Schulen die Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz aktiv annehmen sollten, Stichwort Chat GPT. Die Unternehmensgründung indes ist nicht sein erster Einsatz außerhalb des Klassenzimmers: Zehn Jahre hat sich der 44-Jährige im Netzwerk der Stiftung Jugend forscht engagiert und fünf Jahre im Landesinstitut Hamburg in der Führungskräfte- und Schulentwicklung mitgewirkt. Und wenn er im jot:cast über guten Unterricht, gelebte Verantwortung, veränderte Kommunikation und gelingende Lehrkräftegewinnung spricht, so auch als Organisationsentwickler und Master für Schulmanagement und Qualitätsentwicklung. Trotz aller Ausflüge in andere Bereiche hängt das Herz des dreifachen Vaters an der Schule: „Ich möchte gar nicht weg, ich möchte dorthin“, so Maik Zaborowski.
In Folge 15 von jot:cast ist Dario Schramm zu Gast. Der 21-Jährige war bis Herbst 2021 Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz und hat seiner Generation insbesondere in der langen Pandemiezeit eine Stimme gegeben. Die Phase der schulischen Lockdowns hat er auch genutzt, ein viel beachtetes Buch zu schreiben, Titel „Die Vernachlässigten. Generation Corona: Wie uns Schule und Politik im Stich lassen“. Was er damit meint und wie er sich Bildungsgerechtigkeit, Digitalisierung und Selbstverantwortung in Schule vorstellt, erzählt Dario Schramm im Podcast. Zudem klärt er auf, warum er, der „gefühlt zuletzt mit 14 Jahren ein Buch gelesen“ habe, ausgerechnet selbst eines verfasst hat. Während ihm die Verkaufszahlen seines analogen Erstlingswerks nicht bekannt sind, kann das SPD-Mitglied seine Online-Reichweite täglich ablesen: Mehr als 10.000 Follower hat er auf Twitter und kann einiges über Fluch und Segen der Plattform berichten. Last but not least spricht Dario Schramm über den Wert von Journalismus und die Bedeutung von Medienkompetenz im digitalen Zeitalter.
"Die Digitalisierung erweist sich nicht nur als Game Changer in Unterricht, Entwicklung und Management von Schulen, sondern auch in deren Kommunikation.“ Was Prof. Dr. Nicole Rosenberger von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in dieser Aussage so sicher macht, erzählt sie in Folge 14 von jot:cast. Passend dazu spricht die stellvertretende Leiterin am Institut für Angewandte Medienwissenschaft und Professorin für Organisationskommunikation und Management über ein Instrument, mit dem Schulen ihre Kommunikation fit für das digitale Zeitalter machen können. Gemeinsam mit ihrem Forscherinnen-Team hat sie ein Online-Assessment entwickelt. Wie es entstanden ist, wie es funktioniert und warum sie es Verantwortlichen in Schulen gerade in Zeiten permanenter Veränderung ans Herz legt? Nicole Rosenberger liefert im Podcast die Antworten dazu – und verrät auch, was sie tun würde, wenn sie als Bildungspolitikerin in Regierungsverantwortung tätig wäre …
In Folge 13 von jot:cast ist Steffi Klein zu Gast, und mit ihr wird es mal wieder sportlich. Sie ist seit 2018 Pressesprecherin des Hamburger Sportbundes (HSB), dem Dachverband von rund 800 Vereinen und 50 Fachverbänden mit mehr als 520.000 Mitgliedern. Im Podcast erzählt die Sportwissenschaftlerin vom Echo auf die Wahl der ersten Präsidentin in der Geschichte des Verbandes, über die Corona-Kampagne für den Hamburger Vereinssport und über die multimediale Kommunikationsarbeit für den Dachverband.
Wie ist es um den
Einer, der dies
Im Auftrag der Otto Brenner
Außerdem spricht Hektor
In Ausgabe zehn von jot:cast stellt die Hamburger Lehrerin Kerstin Schröter "Journalismus macht Schule" vor. Sie engagiert sich für das bundesweite Projekt, das unter anderem zum Tag der Pressefreiheit prominente Journalist*innen wie Mai Thy, Caren Miosga oder Ingo Zamperoni in Schulklassen vermittelt. Zudem bildet sie Kolleginnen und Kollegen sowie Eltern im Bereich Medienpädagogik aus und fort. Das hat seinen guten Grund, denn in ihrem ersten Berufsleben war Kerstin Schröter acht Jahre als freie Journalistin für Radio und Zeitung tätig. Ihre Kompetenz hat sie zusammen mit anderen Lehrkräften auch in den inhaltlichen Aufbau des digital.learning.lab eingebracht, einem offenen Online-Kompetenzzentrum für die digitale Unterrichtsgestaltung.
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